Himmel
Himmel
Es ist wieder Vollmond und Himmel erinnert sich traurig an Blume, während sie das Lager sauber macht.
Als das Lager sauber ist und Himmel wieder im Lager ist, sieht sie wie Blatttraum auf den Versammlungsfelsen springt und alle zu einer Versammlung zusammenruft. Zum Glück wird diesen Mond kein weiterer Jäger getötet, sondern nur ein Streuner.
„Es ist wieder Vollmond, das heißt es gibt ein neues Opfer und diesmal ist es… Himmel“, verkündet Blatttraum in diesem Moment, wodurch die Katzen in einem verwirrten Raunen verfallen, aber Himmel achtet gar nicht darauf, denn ihr Herz bleibt für einen Moment stehen, nur um dann in doppelter Geschwindigkeit weiterzuschlagen und als sie sieht, wie die anderen Jäger ihr selbstgefällige Blicke zu werfen, wird ihr noch dazu schlecht und sie ist kurz davor sich zu übergeben.
Nun wird die immer noch schockierte Himmel von den anderen Jägern zum Jägerbau geführt, wo sie dann von den anderen geputzt wird, die sich währenddessen immer wieder angeekelte, aber auch erleichterte Blicke zuwerfen, was die schwarze Kätzin aber kaum bemerkt. Wenn ich sterbe, muss ich zum Glück nie wieder die Blicke und Beschimpfungen der anderen ertragen und ich muss keine schrecklichen Aufgaben mehr für Fischtot erledigen, dann lassen mich endlich alle in Ruhe. Ich hoffe ich kann da auch nicht mehr denken, denn ich kann es nicht ertragen daran zu denken, dass ich von meiner Familie getötet werde…
Gleichzeitig wünscht sie sich aber auch mehr denn je, dass sie bei ihrer Prüfung mindestens eine Katze getötet hätte, dann wäre sie zwar nur eine Kämpferin geworden, aber sie würde nicht von ihrer Familie getötet werden.
Schatten weist Hüpf jetzt an, Blumen für Himmel zu holen und flüstert letzterer dann ins Ohr: „Ich hoffe sie machen es lang und qualvoll.“ Die Jägerin schluckt schwer, unfähig etwas zu sagen.