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Vogelblut

Blut Und Schatten — www.fanfiktion.de · All chapters

Vogelblut

Vogelblut duckt sich ängstlich unter dem Blick der seltsamen Katze, bei der es so aussieht, als würden tausende Sterne in ihrem Fell funkeln. Misstrauisch funkelt diese Katze Vogelblut an.

„Ich glaube ihr“, erklärt Himmel du reißt damit ihre Schwester aus ihrer Starre, die glaubt sich verhört zu haben, aber als die Information ganz bis zu ihr durchgesickert ist, atmet sie erleichtert auf. Nach allem, was passiert ist, glaubt sie mir trotzdem, obwohl ich zu den Katzen zähle, die sie unterdrücken und zerstören wollen…

Missbilligend schnippt die Sternenkatze mit ihrem Schwanz, aber erklärt: „Nun gut, mein name ist Bernsteinpelz und komme aus dem Sternenclan, alles weitere wirst du noch früh genug erfahren.“ Zögerlich nickt Vogelblut und lässt ihren Blick dann lagsam durch die Höhle schweifen, bis er beim Loch in der Decke, durch dass sie gefallen ist, hängen bleibt und sie erschrickt. Was, so weit ist die Sonne schon gesunken, ich muss schnellstmöglich zurück, sonst werden einige Katzen misstrauisch, die immer noch anzweifeln, ob ich wirklich zur Mörderin tauge…

„Ich muss zurück…“, erklärt Himmels Schwester leise. Bernsteinpelz nickt und bittet Vogelblut dann, nach einigen Atemzügen: „Gut, aber erzähle niemanden hiervon, die zukunft hängt davon ab, dass sie überlebt. Und noch was, würdest du versuchen so viel wie möglich über die Schwächen und Stärken, aber vor allem die Schwächen der Schattenblutgruppe, und auch den Wald d… Dunkelclan? Ich weiß, wie gefährlich das werden kann und, dass es dir dein Leben kosten könnte und ich würde niemals eine Katze in ihren eigenen Tod schicken, deshalb befehle ich es dir nicht, sondern ich bitte dich nur, was du daraus machst, ist deine Sache, aber du weißt ja, wo du uns findest…“

Einige Herzschläge lang zögert Vogelblut, aber dann schaut sie Bernsteinpelz, die ihr immer noch etwas seltsam vorkommt, fest an, oder sie versucht es zumindest und antwortet: „Wenn es uns endlich aus diesem kreis dieser Gewalt herausbringt und es Himmel retten kann, werde ich euch, so gut ich es kann, helfen.“

Scheinbar sehr erleichtert nickt die Sternenkatze und dann läuft Himmel zu ihrer Schwester und drückt ihre Nase an die ihrer Schwester, wodurch Vogelblut eine wohlige Wärme in ihrer Brust aufsteigen verspürt und zum ersten Mal seit Monden zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.

Aber dieser Moment ist schnell vorbei, denn nun meint Bernsteinpelz zu Vogelblut, als die Schwestern sich wieder voneinander gelöst haben: „Komm mit, ich zeige dir den Ausgang aus der Höhle.“ Sie deutet mit der Spitze ihres Schwanzes auf einen der Tunnel, die aus der Höhle führen, und läuft dann dorthin, sodass Vogelblut ihr nachläuft, aber bevor sie in dem Tunnel verschwindet, tauscht sie noch einen sehnsüchtigen Blick mit ihrer Schwester aus. Ich hoffe ich habe wirklich die richtige Entscheidung getroffen und kann dieser Bernsteinpelz wirklich vertrauen…