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Himmel

Blut Und Schatten — www.fanfiktion.de · All chapters

Himmel

Himmel fragt sich noch immer, warum Vogelblut ihr den Vogel geschenkt hat, während sie ins Lager eilt. Fischtot erwartet sie schon und Himmel verneigt sich. Fischtot aber schlägt ihr mit ausgefahrenen Krallen auf die Ohren und knurrt wütend: „Wenn du noch einmal so spät kommst, werde ich nicht mehr so nett sein und deine blutenden Ohren werden dein geringstes Problem sein.“

Sie schluckt und entschuldigt sich, Fischtot hört ihr aber gar nicht zu, sondern befiehlt ihr, Essen vom Frischbeutehaufen zu holen. Himmel bringt ihm eine Schlange und nach kurzer Begutachtung, wirft er ihr dir Schlange vor die Pfoten und knurrt teuflisch: „Dies ist eine Giftschlange, die einer von euch Mäusehirnen gefangen und dabei vergessen hat die Giftzähne zu entfernen, was du jetzt tun musst und das am besten, ohne von dem Gift zu sterben.“ Fischtots Blick lässt keinen Widerspruch zu und so nickt Himmel ergeben: „Ja, ich werde es tun…“

Ich wünschte ich würde mich besser mit Schlangen auskennen, dann wüsste ich, ob das Gift der Schlange wirklich tödlich ist oder ob Fischtot nur geblufft hat… Vorsichtig versucht Himmel das Maul der Schlange zu öffnen, was Fischtot mit einem selbstgefälligen Gesichtsausdruck beobachtet. Nach einigen Versuchen ist das Maul offen und Himmel versucht die Zähne nun noch vorsichtiger zu entfernen, als sie schon fast fertig ist, erwischt sie ein Zahn und sie spürt einige Mengen des Giftes in sich eindringen, was sie sich aber nicht anmerken lässt, aus zu großer Angst vor Fischtot.

Dann nimmt sie die Schlangenzähne vorsichtig zwischen ihre eigenen, ohne noch mehr Gift zu schlucken und räumt sie weg. Als sie dann wieder bei Fischtot ist, miaut er abfällig: „Gut und jetzt lass mich in Ruhe, deine Baugefährten nehme ich mir später auch noch vor.“ Himmel verneigt sich pflichtbewusst und eilt dann schnell, aber nicht zu schnell, um noch eine weitere Strafe zu kassieren zum Jägerbau und betritt ihn, während ihre Sicht aber immer unschärfer und ihre Bewegungen immer wackeliger werden. Oh nein, ist das Gift doch tödlich? Aber ich will noch nicht sterben… Vielleicht wäre es aber auch besser so, ich weiß nicht, wie lange ich dieses Leben in ständiger Angst noch aushalte… Dann wird alles schwarz um sie herum und sie heißt die Dunkelheit dankbar willkommen.