Alpträume
Alpträume
Langsam erwachte ich aus dem dichten Nebel, der mich umgab und die Erinnerungen kamen zurück. Erinnerungen an Tarassi, die Kristalle, die Kälte und an Maul. Meine Augenlider waren zu schwer, um sie zu öffnen und so beschränkte ich mich fürs erste auf meine anderen Sinne. Als erstes fiel mir auf, dass es komplett still war. Das vertraute Brummen der Triebwerke war nicht zu hören, also mussten wir auf einem Planeten sein. Waren wir noch auf Tarassi oder waren wir zu einem anderen Planeten geflogen? Wie lange hatte ich geschlafen?
Meinem schmerzenden Rücken nach zu urteilen, musste ich lange gelegen haben. Alles um mich herum roch nach Maul. Sein angenehmer Geruch hing an der Wolldecke und an dem Kissen neben mir. Ich ertappte mich dabei, wie sich ein Lächeln auf meine Lippen schlich. Er war gerade nicht hier, dass wusste ich sofort. Sonst hätte ich auch seine Präsenz gespürt. Neben Mauls Geruch lag auch der Geruch von Cassius Tee und Essen in der Luft. Dieser Geruch und mein knurrender Magen, zwangen mich nun doch dazu meine Augen zu öffnen.
Blinzelnd schlug ich die Augen auf und sah mich um. Ich lag immer noch in meinem Bett, dicht eingekuschelt in mehrere Decken. Mittlerweile war mir nicht mehr kalt, dafür lief meine Nase. Maul schien sich eine geraume Zeit hier aufgehalten zu haben, da er einen der Stühle an das Bett gezogen hatte und sein Datapad auf meinem Nachttisch lag. Von meinen Kyberkristallen war keine Spur zu sehen, doch ich war mir sicher das Maul sie gut verwahrt hatte. Dafür entdeckte ich auf dem Nachttisch aber etwas anderes.
Dort stand ein Teller mit Essen und eine Tasse Tee. Als ich nach der Tasse griff, merkte ich das sie noch warm war. Hatte Maul gewusst, dass ich bald aufwachen würde? Oder hatte er immer eine neue Tasse hingestellt? Beides war möglich. Immerhin war es Maul und er schien immer alles zu wissen. Wo war er eigentlich?
Ich suchte durch unsere Verbindung in der Macht nach seiner Präsenz, doch auf dem Schiff war sie nicht zu finden. Irritiert schloss ich die Augen und erhöhte den Suchradius. Um das Schiff herum spürte ich die Höhle und den dichten Wald. Wir waren also wieder auf Kashyyyk. Es dauerte einen Moment, doch dann erkannte ich Mauls vertraute Machtsignatur. Er war in der Nähe und wie es schien auch nicht in Alarmbereitschaft. Es war also sicher.
Erleichtert öffnete ich die Augen und beschloss etwas zu essen. Mein Körper fühlte sich sofort stärker und ich merkte, wie die Energie zu mir zurückkehrte. Als alles aufgegessen und ausgetrunken war, zog ich die Decke von mir. Noch immer trug ich das weite Shirt, das Maul mir angezogen hatte. Ich war froh das Maul es nicht gewechselt hatte. Die ganze Situation war mir eh schon unangenehm genug.
Vorsichtig stand ich auf und ging auf wackeligen Beinen zu meiner Truhe. Mit frischer Kleidung im Arm machte ich mich auf den Weg in das Badezimmer. Dort legte ich meine Sachen ab, zog das Shirt aus und trat vor den schmalen Spiegel.
Unter meinen Augen lagen leichte Schatten und meine Haut war blasser als sonst. Das war nach allem, was passiert war aber auch keine Überraschung. Mein Blick wanderte an mir herab und blieb erstaunt an den unzähligen kleinen Wunden auf meinem Oberkörper hängen. Verwirrt sah ich an mir herunter und fuhr mit dem Finger über einen der kleinen Schnitte. Sie waren unglaublich fein und bereits von Schorf bedeckt. Ich drehte mich um und betrachtetet meinen Rücken im Spiegel. Neben der großen blassen Narbe, die das Lichtschwert des Inquisitors dort hinterlassen hatte, war auch hier die Haut von kleinen Schnitten und etwas größeren Wunden übersäht. Auch von der Hüfte bis zur Mitte der Oberschenkel waren sie zu finden. Es mussten Wunden von den Eiskristallen und den Erfrierungen sein. Aber warum waren sie nicht am Rest des Körpers?
Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Maul musste die Schnitte an Armen, Beinen, Kopf und Tentakeln versorgt haben. Mit Bactagel würden so kleine Schnitte innerhalb eines Tages verheilt sein. Für die Behandlung der anderen Wunden hätte er das Shirt anheben müssen, unter dem ich völlig unbekleidet gewesen war. Hitze schoss in meine Wangen. Der Gedanke das Mauls Finger bis zur Mitte meiner Oberschenkel gewandert waren, ließ mein Herz unwillkürlich schneller schlagen.
Schnell schüttelte ich den Kopf. Maul hatte es nur getan, um mir zu helfen, sonst nichts. Es wäre unfair seine Aktionen mit etwas anderem in Verbindung zu bringen. Trotzdem jagte mir die Vorstellung einen angenehmen Schauer über den Rücken und für einen Moment erlaubte ich mir zu träumen.
Nachdem ich lange und heiß geduscht hatte, cremte ich meine von der Kälte ausgetrocknete Haut ein und versorgte die Schnitte an meinem Körper mit Bactagel. Endlich fühlte ich mich wieder wohl in meiner Haut und ich beschloss Maul zu suchen.
Ich verließ das Schiff und betrat den Wald. Voller Genuss schloss ich für einen Moment die Augen, als ein paar warme Sonnenstrahlen auf meine Haut trafen. Die Luft war ungewöhnlich warm und erfüllt von dem ätherischen Duft der Wroshyr-Bäume. In den Kronen der mächtigen Bäume sangen die Vögel und überall war das Brummen von Insekten zu hören.
Ein anderes Geräusch drang an meine Ohren und ich öffnete die Augen. In einiger Entfernung entdeckte ich die roten Klingen von Mauls Lichtschwert zwischen den Bäumen. Trainierte er? Neugierig näherte ich mich der Stelle, an der ich Maul entdeckt hatte. Als ich hinter einem der breiten Stämme hervortrat, blieb ich wie angewurzelt stehen. Oh kriff.
Maul war vor mir auf einer kleinen Lichtung und führte seine Form aus. Es war jedoch nicht die Eleganz seiner Bewegungen, die meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Oh nein, es war sein Oberkörper. Da es so warm war, hatte Maul seine Robe abgelegt und war nun oberkörperfrei. Die Sonne küsste seinen makellosen Körper und seine definierten Muskeln spielten unter der tätowierten Haut. Zum ersten Mal sah ich ihn ohne seine Robe und ich war gebannt von den Tattoos, die sich über seinen Körper erstreckten. Kleine Schweißperlen glitzerten auf seiner Haut und fingen das Sonnenlicht wie glühende Perlen.
Maul hatte die Augen geschlossen und bewegte sich mit so viel Präzision, Schnelligkeit und Kontrolle, dass es mir den Atem verschlug. Er warf sein Lichtschwert hoch in die Luft, machte einen gewaltigen Sprung und drehte sich in der Luft um seine eigene Achse. Sicher wie eine Loth-Katze landete er mit einem angewinkelten und einem gestreckten Bein und fing das Lichtschwert gekonnt wieder auf.
Erst jetzt merkte ich, dass ich ihn mit offenem Mund und geweiteten Augen anstarrte. Schnell berappelte ich mich wieder und versuchte mein törichtes pochendes Herz zu beruhigen. Ich musste dringend an meiner Kontrolle arbeiten, sonst würde ich das hier nicht überleben.
Kurz überlegte ich, ob ich ihn wieder alleine lassen sollte. Doch da er meine Anwesenheit mit Sicherheit schon längst gespürt hatte, beschloss ich zu bleiben. Ich lehnte mich mit der Schulter gegen einen Baum und verfolgte aufmerksam jede seiner Bewegungen. Gegen die Perfektion seiner Form sah mein Training mit Sicherheit lächerlich aus.
Maul beendete sein Training mit einer finalen Pose und deaktivierte beide Klingen seines Lichtschwertes. Seine Augen öffneten sich und erfassten mich umgehend. Sie bohrten sich so intensiv in meine, dass ich unwillkürlich schlucken musste. Ich musste mich zusammenreißen, aber wie sollte ich das bei dem Anblick?!
Maul kam auf mich zu und ich gab mein Bestes meine Gedanken vor ihm zu verstecken. Er blieb vor mir stehen und musterte mich forschend. Das er oberkörperfrei vor mir stand, schien ihn nicht im Geringsten zu stören.
„Du bist wach. Wie fühlst du dich?“
Ich tat mein Bestes meine Augen davon abzuhalten den Schweißperlen zu folgen, die von Mauls Hals über seine Brust liefen.
„Noch etwas angeschlagen. Aber nachdem ich etwas gegessen hatte, ging es mir schon deutlich besser. Danke dafür“, brachte ich mit einem Lächeln heraus und Maul nickte stumm.
„Wie lange habe ich geschlafen?“
„Vier Tage. Deine Herz- und Atemfrequenz war zwischenzeitlich schwach. Du bist lange ohnmächtig gewesen.“ Ich hörte die unterschwellige Sorge in Mauls Stimme und sah ihn mit geweiteten Augen an. Vier Tage?! Das erklärte, warum ich mich so gerädert fühlte.
„Was ist in der Höhle passiert?“ Maul betrachtete mich neugierig und ich versuchte mich so gut es ging an die Geschehnisse zu erinnern.
„Ich kam in eine Sackgasse mit einem beinahe zugefrorenen See. Ich habe gespürt, dass die Kristalle Unterwasser lagen. Durch ein Loch im Eis bin ich den See getaucht und in eine andere Höhle geschwommen. Das Wasser war so eiskalt, dass ich mich kaum noch bewegen konnte.“
„Das erklärt die Unterkühlung. Haben die Kristalle dich getestet?“ Ich zögerte kurz.
„Ja. Für einen Moment war ich in einem Alptraum gefangen. Du weiß welcher. Ich dachte ich würde in der Höhle sterben.“ Der Gedanke daran ließ mich unwillkürlich erzittern.
„Wie hast du dich befreit?“
Darüber musste ich lange nachdenken. Erinnerungen an Maul tauchten vor meinem inneren Auge auf. Er hatte mir seine Hand entgegengestreckt und mich zu sich gerufen. Das hatte gereicht um mich aus meiner Starre zu reißen. Nur bei dem Gedanken daran schlug mein Herz schon schneller. Doch das konnte ich ihm unmöglich sagen. Vor allem nicht, wenn er so vor mir stand. Also beschloss ich auszuweichen.
„Ich weiß es nicht mehr. Aber auf einmal leuchteten überall um mich herum die Kristalle und zwei von ihnen haben mich zu sich gerufen. Als ich sie beide in der Hand hielt, sind die anderen wieder erloschen. Und dann bin ich so schnell ich konnte aus dem Wasser raus“, erzählte ich und wich Mauls intensivem Blick aus.
Maul musterte mich einen Moment, als wüsste er das mehr dahintersteckte. Glücklicherweise bohrte er nicht weiter nach. Seine Hand fuhr zu einer Tasche an seiner Hose und er zog etwas hervor. Als er mir seine offene Hand entgegenstreckte, entdeckte ich meine beiden Kyberkristalle.
Es war das erste Mal, das ich sie wirklich in Augenschein nehmen konnte. Beide Kristalle waren von einem blassen Weiß und leuchteten schwach. Der eine war fast so lang wie mein kleiner Finger und von perfekter symmetrischer Form. Seine Oberfläche war glatt und makellos. Der andere war nur halb so groß und sah etwas krummer und rauer aus. Wo der andere Kristall Ruhe ausstrahlte, schien dieser eher zu Chaos zu neigen.
Maul ließ die Kristalle in meine Handfläche fallen und sie leuchteten bei der Berührung auf. Sie vibrierten leicht in meiner Hand und ich spürte die Macht, die durch sie strömte. Sie fühlten sich beinahe lebendig an.
„Ich hatte vermutet, dass du mit zwei Kristallen wiederkehren würdest“, stellte Maul fest und ich sah ihn überrascht an.
„Warum hast du dann immer nur von einem Kristall gesprochen?“
„Ich habe dir gesagt, was du wissen musstest. Den Rest musstest du mit Hilfe der Macht selbst herausfinden. Und du hast es geschafft.“ Das hatte ich.
„Und wie geht es jetzt weiter? Wie baue ich meine Lichtschwerter“, fragte ich wissbegierig und Maul lächelte das erste Mal.
„Eins nach dem anderen. Setz dich. Ich will dir etwas zeigen.“
Maul drehte sich um und ging zu dem Ast, über den er seine Robe gehängt hatte. Mir fielen die vielen, kaum noch sichtbaren Narben auf, die Mauls Rücken bedeckten. Ich fragte mich, ob sie von seinem Training oder von anderen Kämpfen stammten.
Ich kniete mich auf dem weichen Moos nieder und beobachtete Maul, der seine Robe angelegt hatte und nun wieder auf mich zukam. Beinahe bedauerte ich, dass er sich wieder angezogen hatte, doch es war auf jeden Fall besser für meine Konzentration.
Maul ließ sich mir gegenüber nieder und nahm sein Lichtschwert von seinem Gürtel. Er trennte die beiden Klingen voneinander und hielt nun eine Hälfte seines Lichtschwertes in der offenen Hand.
„Der Kyberkristall ist Energiequelle und Herzstück eines Lichtschwertes. Er bündelt und fokussiert die Energie und erschafft damit die Plasmaklinge. Um die Kristalle nutzen zu können, musst du dich zuerst auf sie einstimmen.“ Neugierig legte ich den Kopf schief.
„Und wie mache ich das?“
„Es erfordert eine lange und intensive Meditation und kann mehrere Tage dauern. Erst wenn sich eure Verbindung hergestellt hat, kannst du den Kristall sicher in einem Lichtschwert nutzen. Dann wirst du auch wissen, wie deine Lichtschwerter aussehen müssen. Sieh her.“
Maul schloss die Augen und das Lichtschwert in seiner Hand begann zu schweben. Langsam lösten sich die einzelnen Teile des Griffes und schwebten auseinander. Es sah beinahe aus wie die Zeichnung auf einem Bauplan. In der Mitte des Lichtschwertes tauchte ein glühend roter Kristall auf, der in einer Halterung schwebte. Der Kristall löste sich aus der Halterung und drehte sich langsam über den anderen Teilen des Lichtschwertgriffes in der Luft.
Wie gebannt starrte ich den Kristall an, der mich zu rufen schien. Er rief mich nicht wie meine Kristalle es getan hatten, doch er zog mich magisch an. Instinktiv streckte ich die Hand aus.
„Ren, nicht!“ Maul hatte die Augen geöffnet und versuchte mich zu warnen. Doch ich war wie in Trance.
Mein Finger berührte den schwebenden Kristall und er blitzte auf wie eine Flamme. Eine unglaubliche Wärme durchströmte mich und ich spürte deutlich Mauls Machtsignatur. Es war, als hätte Mauls Geist eine feste Form angenommen. Der Kristall leuchtete heller als zuvor und pulsierte mit jedem meiner Herzschläge.
Plötzlich begriff ich, was ich gerade tat, und riss meinen Blick von dem Kristall los. Meine Augen schnellten zu Maul, der mich mit einem unleserlichen Blick anstarrte. Schnell zog ich meine Hand zurück und das Leuchten des Kristalls wurde wieder blasser.
„Entschuldige. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist“, sagte ich verlegen und senkte meinen Blick auf den Waldboden vor mir. Maul setzte sein Lichtschwert wieder zusammen und musterte es einen Moment nachdenklich.
„Interessant“, murmelte er und ich blickte überrascht zu ihm auf. Ich hatte erwartete, dass er wütend werden würde, doch es lag nur Neugierde in seinem Blick.
„Was meinst du?“
„Meine Kyberkristalle sind nicht natürlich entstanden wie deine. Sie sind gezüchtet und müssen unterworfen werden, damit sie gehorchen. In den Lichtschwertern können sie kontrolliert werden, aber ohne das Energiefeld sind sie instabil. Ich hatte befürchtet, dass sich seine Energie entlädt und dich zurückstößt. Aber das hat sie nicht.“
„Hat das etwas zu bedeuten?“
„Das weiß ich nicht“, erwiderte Maul und musterte sein Lichtschwert einen Moment nachdenklich. Dann sah er wieder zu mir auf.
„Ruh dich heute noch aus und sammle deine Kräfte. Morgen wirst du mit deiner Meditation beginnen.“
Ich nickte zustimmend und spürte Aufregung in mir aufsteigen. Bald würde ich meine eigenen Lichtschwerter in der Hand halten!
So kam es, dass ich mich für das Meditieren zurückzog. Maul fragte mich, an welchem Ort ich mich am sichersten fühlen würde und ich wählte die Werkstatt. Wir legten eine der Trainingsmatten auf den Boden, damit ich etwas gemütlicher sitzen konnte. Maul stellte mir eine große Kiste mit Teilen hin, die ich für meine Lichtschwerter verwenden konnte. Woher er sie hatte, wusste ich nicht, doch ich entdeckte bereits einige Teile, die vielversprechend aussahen.
Ich meditierte vier Tage und drei Nächte lang. Erstaunlicherweise verspürte ich in dieser Zeit weder Hunger, Durst noch Erschöpfung. Tiefer Friede umgab mich, während ich mich mit den Kristallen einstimmte.
Am späten Nachmittag des vierten Tages, öffnete ich endlich wieder meine Augen. Die beiden Kristalle schwebten vor mir und pulsierten leuchtend in der Luft. Sie waren nicht länger weiß, sondern hatte ein tiefes Bernstein-Gold angenommen. Sie erinnerten mich an die Farbe von Mauls Augen. Sie waren wunderschön.
Instinktiv wusste ich, welche Teile ich für die Griffe verwenden musste. Manche Komponenten bearbeitete ich vorher selbst, um sie für meine Zwecke zu optimieren. Für den kleineren Kristall baute ich einen Griff mit hellsilbernen, geschwungenen Verzierungen. Über dem geschwungenen Knauf brachte ich einen Ring aus blauem Edelstein an. Der Griff für den großen Kristall wurde länger und ich fügte gerade, schwarze Details hinzu. Die Mündung für die Klinge war mit einem geschwungenen, halboffenen Metallteil verziert. Unten am Knauf befanden sich zwei weitere geschwungene Metallteile, die entfernt an Flossen erinnerten. Zwischen ihnen hatte ich Platz für eine weitere Komponenten gelassen. Ich wusste bereits genau, was ich dort einsetzen würde, doch das konnte ich erst zu einem späteren Zeitpunkt machen. Beide Griffe waren mit dunklem und robustem Stoff umwickelt, damit ich auch bei Regen oder Unterwasser nicht von den Griffen abrutschen würde.
Als ich endlich zufrieden war, setzte ich die Teile mit Hilfe der Macht zusammen. Aufgeregt umfasste die beiden Lichtschwerter und aktivierte die Klingen. Mit einem hellen Zischen entzündeten sich die Klingen und hüllten den Raum in ihren warmen Schein. Eine Klinge war länger als die andere, doch beide hatten dieselbe Farbe. Ihr Kern war von einem warmen Bernstein-Ton, der von einem leuchtenden Orange umgeben wurde.
Maul war überrascht, als er die Klingen das erste Mal sah. Er konnte mir nicht sagen, welche Bedeutung die ungewöhnliche Farbe der Klingen hatte. Zumindest schien er erleichtert darüber zu sein, dass sie weder blau noch grün war, wie die Lichtschwerter der Jedi. Ich glaubte das es daran lag, dass ich mich für keine Seite entschieden hatte, doch vielleicht würde ich das noch herausfinden.
Ich stand mit Maul auf der kleinen Lichtung im Wald. Neugierig beäugte ich den Droiden, der hinter Maul schwebte. So einen hatte ich noch nie gesehen.
„Jetzt da du deine Lichtschwerter hast, können wir dein Training fortsetzen. Die meisten Gegner werden dich nicht mit einem Lichtschwert angreifen, sondern mit Blastern. Du musst also lernen Blasterschüsse abzuwehren. Dieser Droide wird harmlose Schüsse auf dich abfeuern und du wirst sie abwehren“, erklärte Maul und ich nickte verstehend.
Das klang gar nicht so schwer. Maul schien meinen Gedanken zu erraten, denn er zog einen Stofffetzen aus seinem Gürtel und grinste.
„Und du wirst es mit verbundenen Augen machen.“
„Was? Wie soll ich die Schüsse abwehren, wenn ich sie nicht sehe“, fragte ich verwirrt und Maul nahm sein Lichtschwert von seinem Gürtel.
„Du wirst lernen die Schüsse zu spüren, bevor sie dich treffen. Geh ein paar Schritte zurück und schau zu.“
Ich tat wie mir geheißen und entfernte mich ein gutes Stück von Maul. Der Zabrak rollte seine Schultern und drückte ein paar Knöpfe auf der Steuereinheit an seinem Arm. Mit einem Piepen erwachte der Droide zum Leben und begann Maul schnell zu umkreisen. Maul schloss die Augen und aktivierte eine Seite seines Lichtschwertes.
Auf einmal begann der Droide Schüsse auf Maul abzufeuern. Dabei bewegte er sich unglaublich schnell und änderte ständig die Richtung und die Höhe, sodass Maul seine Klinge wild um sich schwingen musste. Trotz der schnellen Angriffe, blockierte Maul jeden einzelnen Schuss mit unverschämter Leichtigkeit. Der Droide war in keiner Weise eine Herausforderung für ihn. Es war beeindruckend, um es gelinde auszudrücken.
Nach ein paar Minuten stellte der Droide sein Feuer ein und Maul richtete sich wieder auf. Er öffnete seine Augen und nahm meinen faszinierten Gesichtsausdruck mit sichtlicher Zufriedenheit zur Kenntnis. Ein selbstgefälliges Grinsen zog an seinen Mundwinkeln.
„Angeber“, murmelte ich, doch Mauls Grinsen wurde nur breiter.
„Jetzt bist du dran. Dreh dich um“, befahl er und ich ließ mir von ihm die Augen verbinden. Der Stoff ließ zwar noch etwas Licht durch, doch ich konnte nichts mehr sehen.
Maul führte mich an den Schultern zur Mitte der Lichtung und ich aktivierte meine beiden Lichtschwerter.
„Bist du bereit“, fragte Maul und ich nickte, auch wenn ich mich gar nicht bereit fühlte.
Ich nahm meine Kampfhaltung ein und versuchte den Droiden durch die Macht zu orten. Ein erschrockener Aufschrei entwich meiner Kehle, als mich ein Stromschlag von hinten traf.
„Ich denke die Schüsse sind harmlos“, rief ich empört und hörte etwas, das tatsächlich ein Lachen sein könnte.
„Sind sie auch. Sie verletzten dich nicht. Und wenn du sie blockierst, tun sie auch nicht weh.“ Ich hörte das Grinsen in Mauls Stimme und knirschte wütend mit den Zähnen.
Ein weiterer Stromschlag traf mich von der anderen Seite und ich wirbelte herum.
„Erbärmlich. Du bist zu langsam. Konzentriere dich. Ein Jedi-Jüngling kann das besser als du.“
Ich hatte nicht übel Lust eines meiner Lichtschwerter nach Maul zu werfen.
Das würde alles andere als einfach werden.
Drei Wochen lang trainierten wir den Kampf mit den Lichtschwertern. Wenn ich geglaubt hatte, dass die Wochen davor anstrengend gewesen waren, so hatte ich mich grundlegend getäuscht. Maul forderte mich mit jedem Tag mehr und auch wenn sich meine Fähigkeiten dadurch schnell verbesserten, ging ich trotzdem auf dem Zahnfleisch. Ich tat mein Bestes jeden Tag alles zu geben und Maul akzeptierte nicht weniger als das.
Ich trainierte intensiv mit dem Droiden und wurde immer besser darin, die Schüsse abzuwehren. In einem richtigen Kampf würde es noch einmal etwas ganz anderes sein, doch zumindest bekam ich so ein Gefühl dafür.
Der Kampf gegen Maul, Lichtschwert an Lichtschwert, war etwas ganz anderes. Die Übungsstäbe hatten noch eine gewisse Sicherheit geboten, doch nun trainierten wir mit den tödlichen Klingen. Es war aufregend und beängstigend zugleich. Ich hatte mir angewöhnt die Tentakel, die ich hinter meinen Schultern trug, zusammenzubinden, damit ich sie mir beim Kampf nicht aus Versehen selbst abtrennte. Ein paar Mal war ich bereits kurz davor gewesen.
Jeden Abend fiel ich vollkommen erschöpft in mein Bett und schlief wie ein Stein bis zum Morgen durch.
Bis auf diese Nacht.
Ich erwachte von einem Schrei. Erschrocken riss ich die Augen auf und saß kerzengerade im Bett. Angestrengt lauschte ich in die Stille. Hatte ich mir den Schrei nur eingebildet? Dann hörte ich es wieder. Es waren ganz sicher Schreie. Maul!
Sofort war ich in Alarmbereitschaft. Blitzschnell sprang ich aus dem Bett und griff nach blind nach einem meiner Lichtschwerter. In meinen Schlafklamotten rannte ich aus meinem Zimmer und zu Mauls Tür. Einen Moment hielt ich inne. Mauls Worte hallten durch meinen Kopf.
Das ist mein Raum. Du wirst ihn nie und unter keinen Umständen betreten. Und du wirst mich nicht stören, wenn ich mich darin befinde.
Doch als ein weiterer gepeinigter Schrei hinter der Tür ertönte, warf ich seine Regel über Bord. Ich schlug mit der Faust auf den Türöffner und stürmte in Mauls Raum hinein.
Völlig unvorbereitet traf mich eine Welle von Angst, Schmerz und Verzweiflung, die mich zurückstolpern ließ. Alarmiert sah ich mich in Mauls Raum um, doch es war keine Gefahr zu erkennen. Meine geweiteten Augen fanden Maul und ich erstarrte.
Maul lag in seinem Bett und wand sich unter Schmerzen. Seine Beine hatten sich in der Decke verwickelt und seine spitzen Hörner hatten sein Kissen aufgerissen. Auf seinem blanken Oberkörper und seiner Stirn stand kalter Schweiß und sein Gesicht war zu einer furchtbaren Grimasse verzerrt. Seine Augen waren geschlossen und bewegten sich wild unter seinen zusammengekniffenen Lidern.
„Maul“, sagte ich unsicher, doch er konnte mich nicht hören.
Mein Herz pochte wild in meiner Brust, als seine unglaubliche Angst mich erfasste. Ich wusste nicht, was er träumte, doch es musste wahrlich die Hölle sein.
„Nein, bitte. Gnade. Gnade!“ Mauls Schreie schnitten tief in mein Herz und ich konnte den Anblick kaum ertragen.
Mauls Körper spannte sie an, als würde er unter Strom stehen und seine Schmerzensschreie waren ohrenbetäubend. Ich musste etwas unternehmen!
Ich eilte auf Mauls Bett zu und legte mein Lichtschwert auf seinen Nachttisch.
„Maul, wach auf“, rief ich laut, doch so würde ich nicht zu ihm durchdringen.
Vorsichtig legte ich meine Hände an seine Schultern und versuchte ihn wachzurütteln. Das war ein Fehler. Bevor ich wusste, was passierte, hatte Maul mich schon gepackt. Er riss mich auf das Bett und war innerhalb von Sekunden über mir.
"Maul, was zum …“ Meine Worte wurden von dem vertrauten Zischen einer Lichtschwertklinge unterbrochen.
Mit einem Schrei drückte Maul die Klinge auch mich nieder und ich riss abwehrend die Arme nach oben. Meine Finger krallten sich in Mauls Unterarm und ich versuchte verzweifelt die Klinge von mir fernzuhalten.
Mit geweiteten Augen sah ich zu Maul auf. Seine Pupillen waren klein wie Stecknadeln und er schien wie in Trance. Ein Knurren entwich seinen gefletschten Zähnen und der Hass ging in Wellen von ihm aus. Das rote Licht der Klinge hüllte sein verzerrtes Gesicht in einen dämonischen Schein. Panik ergriff mich. Er würde mich umbringen!
"Maul! Wach auf", schrie ich panisch und wand mich unter ihm.
Maul nagelte mich mit seinem Gewicht an das Bett und die Klinge wanderte mit jeder verstreichenden Sekunde bedrohlich näher. Ich trat wild mit meinen Beinen um mich, doch seine Metallbeine gaben nicht nach.
Blut lief über Mauls Arm, wo sich meine spitzen Fingernägel in seine Haut bohrten. Leider brachte auch das ihn nicht zur Besinnung.
"Maul bitte!"
Die Hitze der Klinge brannte auf der empfindlichen Haut meiner Tentakel. Noch ein paar Zentimeter, dann würde er sie durchtrennen. Meine Arme zitterten und ich drückte mit aller Kraft gegen ihn, doch Maul war einfach viel stärker als ich.
"Hör auf! Maul, bitte! Bitte hör auf! Bitte!"
Mein Flehen schien auf einmal zu ihm durchzudringen.
Mauls Pupillen weiteten sich und seine Augen wurden wieder klar. Einen Moment starrte er nur verwirrt in mein angstverzerrtes Gesicht. Dann folgten seine Augen meinen Armen bis zu seinem blutigen Unterarm. Erst jetzt schien er die Klinge an meinem Hals zu bemerken. Die Erkenntnis traf ihn wie einen Schlag und dann ging alles ganz schnell.
Maul deaktivierte seine Lichtschwertklinge und kletterte eilig von mir herunter. Er sprang aus dem Bett und durchquerte den Raum, um möglichst viel Abstand zwischen uns zu bringen. Seine Atmung ging schwer und er starrte mich an, als könnte er nicht glauben, was er gerade getan hatte. Wie erstarrt sah ich dabei zu, wie er den Kopf schüttelte und seine Augen zusammenkniff. Er hob die Hände an seinen Kopf, als wollte er die Erinnerungen seines Alptraums aus seinem Kopf reißen. Mauls sonst so steinerne Fassade war zusammengefallen und seine Emotionen gingen ungebremst von ihm aus. Es lag so viel Angst, Schmerz und Verzweiflung im Raum, dass es mir fast den Atem raubte. Ich begriff das Maul Gefahr lief in diesen Emotionen zu ertrinken und riss mich endlich aus meiner Starre.
„Maul?“
Meine Stimme war ruhig, um ihn nicht zu erschrecken. Ich stand langsam auf und sah den Zabrak vor mir besorgt an. Maul riss die Hände von seinem Gesicht und seine Augen starrten mich eine Sekunde lang finster an. Dann drehte er sich abrupt um und stürmte ohne ein Wort aus dem Raum. Vielleicht hätte ich ihn gehen lassen sollen, doch ich beschloss ihm zu folgen.
Maul lief mit großen Schritten zum Laderaum und ich musste beinahe rennen, um ihm zu folgen.
„Maul, warte“, rief ich, doch er ignorierte mich. Er öffnete die Laderampe mit der Macht und stürmte in den Wald hinaus. Der Gedanke bei Nacht in den Wald zu gehen, gefiel mir gar nicht, doch ich wollte Maul in diesem Zustand auf keinen Fall alleine lassen.
„Maul, bleib stehen, bitte!“
Das fahle Mondlicht erhellte schwach die Umrisse des Zabrak, dessen Schultern sich bei dem Klang meiner Stimme anspannten. Er würde nicht stehen bleiben.
Entschlossen beschleunigte ich mein Tempo und schloss zu ihm auf.
„Du sollst stehen bleiben, verdammt!“
Ich griff nach seinem Arm, um ihn endlich zum Anhalten zu zwingen. Maul schlug meinen Arm weg und schnellte zu mir herum. Seine Augen blitzten vor Wut und er machte einen bedrohlichen Schritt auf mich zu. Mehr aus Reflex als aus Angst machte ich einen Schritt zurück.
„Hör auf mir zu folgen! Du solltest dich von mir fernhalten!“ Ich schluckte nervös und schüttelte den Kopf.
„Das werde ich nicht.“
„Das ist unklug. Du solltest dich vor mir fürchten“, knurrte Maul mit hassverzerrter Mine.
„Ich habe keine Angst vor dir“, erwiderte ich entschlossen und Mauls Augen verengten sich.
„Oh, aber das solltest du.“
Die Drohung in seiner Stimme jagte mir einen Schauer über den Rücken. Maul trat dicht an mich heran und funkelte mich aus seinen glühenden Augen an. Dieses Mal wich ich nicht zurück.
„Warum willst du, dass ich Angst vor dir habe?“
„Weil ich ein Monster bin. Und ich werde dich verletzen, wenn du mir zu nahekommst.“ Mauls Stimme brach und er wandte seinen Blick von mir ab. Ich spürte ein Stechen in der Brust.
„Maul, sieh mich an“, bat ich ihn, doch sein Blick haftete weiter an einem unsichtbaren Punkt zu meiner linken. Vorsichtig hob ich meine Hand und legte sie an seine Wange. Als er nicht zurückschreckte, drehte ich seinen Kopf sanft zu mir, bis sich unsere Blicke wieder begegneten.
„Du hast mich nicht verletzt. Schau mich an, es geht mir gut. Du warst nicht du selbst. Ich weiß das du mich nie verletzen würdest“, sagte ich voller Überzeugung und sah Überraschung über Mauls Gesicht huschen.
All die Wut schien ihn zu verlassen und es blieben nur Verwirrung und Misstrauen zurück. Um ihn davon zu überzeugen, dass ich keine Angst hatte, trat ich noch näher an ihn heran.
„Hör mir gut zu, du bist kein Monster. Ich weiß das Blut an deinen Händen klebt, viel mehr als ich je ermessen könnte. Aber ich bin eine Kopfgeldjägerin, verdammt. Der Tod ist mein Geschäft und auch an meinen Händen klebt Blut. Davon lasse ich mich nicht abschrecken.“
Ein Lächeln trat auf mein Gesicht und ich nahm meine Hand von seiner Wange. Vorsichtig legte ich die auf seine blanke Brust, direkt über seine Zwillingsherzen.
„Ich weiß das hier drin weit mehr steckt als ein Monster. Ich habe es gesehen. Du kannst es vor der ganzen Welt verstecken, wenn du willst, aber vor mir musst du dich nicht verstellen. Ich werde deine Geheimnisse wahren, egal um welchen Preis. Und wenn du mir von deinen Alpträumen erzählen willst, dann bin ich für dich da. Ich kann nicht behaupten das ich weiß, was du durchmachst. Aber ich weiß was es heißt von Dämonen der Vergangenheit geplagt zu werden. Und ich weiß, wie gut es tut, sich jemandem zu öffnen. Wenn du willst, bin ich diese Person für dich. Egal wann du dafür bereit bist, ich werde warten.“
Maul sah mich an, als könnte er nicht glauben, was ich da sagte. Ich merkte, dass er in meinen Augen nach dem Anzeichen einer Falle suchte. Um ihm zu beweisen, dass ich es ernst meinte, öffnete ich ihm meinen Geist. Mauls Augen weiteten sich und ich spürte sofort seine warme Präsenz in meinem Geist. Er fand nichts als Aufrichtigkeit und endlich entspannte sich sein Körper. Lächelnd senkte ich meine Hand von seiner Brust und wollte sie zurückziehen, doch Maul griff danach. Seine Finger schlossen sich sanft um meine und mein Herz schlug schneller.
„Du bist ein Rätsel für mich, Ren Thorn“, raunte Maul leise und ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Und ist das etwas Schlimmes?“ Maul schien unentschlossen.
„Ich mag es nicht, wenn ich etwas nicht verstehe.“ Nun schlich sich ein Grinsen auf meine Lippen.
„Vielleicht musst du ja nicht alles verstehen. Wo bliebe die Spannung ohne ein paar Rätsel und Geheimnisse?“
„Für jedes Rätsel gibt es eine Lösung. Und dein Rätsel werde ich auch lösen.“
„Ich freue mich darauf“, erwiderte ich grinsend und Maul legte den Kopf schief.
„Du wirst es mir nicht einfach machen, oder?“
„Nein.“ Ich antwortete, ohne zu zögern und musterte Maul neckisch.
„Würdest du das überhaupt wollen?“ Ein kleines Lächeln schlich sich auf Mauls Lippen.
„Nein.“ Sein intensiver Blick verschlug mir beinahe den Atem.
Ich wollte noch etwas erwidern, als in der Ferne ein Heulen erklang. Es war eines der großen Raubtiere, die nachts den Wald durchstreiften. Ihnen wollte ich lieber nicht begegnen.
„Lass uns zurück gehen“, schlug ich vor und Maul nickte zustimmend.
Sein Blick fiel auf meine Hand, die er noch immer in seiner hielt. Zögerlich ließ er sie los und ich spürte sofort den Verlust seiner Berührung. Ich räusperte mich und war froh, dass es dunkel war. So sah Maul hoffentlich nicht, dass meine Wangen sich etwas tiefer blau verfärbt hatten.
Wir gingen zusammen zum Schiff zurück. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sich etwas zwischen uns verändert hatte. Zwar wusste ich noch nicht, was es war, doch ich war gewillt es herauszufinden.
_______________________________________________________
Notes:
Also Leute, wir haben das Ende vom ersten Akt erreicht. Yay! :D
Ich habe so viele neue Ideen für verschiedene Szenen. Jetzt muss ich sie nur irgendwie verbinden.
Ich bin mit Sicherheit aufgeregter als ihr, wie sich die Geschichte für die beiden entwickelt. XD
Ich hoffe ihr bleibt dabei, denn wir sind noch lange nicht am Ende. ;)
Im nächsten Kapitel kehren Maul und Ren zum Stützpunkt des Schattenkollektivs zurück und Ren lernt die Gang kennen. Allerdings wird sie sich erst beweisen müssen, bevor ihr jemand vertraut. Keine leichte Aufgabe, aber wir werden sehen wie sich sich schlägt.
Auf Tumblr habe ich ein selbstgezeichnetes Bild von Rens Lichtschwertern hochgeladen. Wenn ihr wollt schaut gerne mal da vorbei.
Link: https://www.tumblr.com/stormfire6/828933837440581632/i-designed-two-lightsabers-for-my-oc-ren-thorn?source=share
Das nächste Kapitel kommt nächste Woche Sonntag.