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Kapitel 29 Die Ketten der Zukunft

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Kapitel 29 Die Ketten der Zukunft

Adam und Isabel fuhren augenblicklich erschrocken auseinander. Isas Augen weiteten sich vor blankem, nacktem Entsetzen zu zwei riesigen Tellern, und jede gesunde Farbe wich aus ihrer karamellfarbenen Haut. Das unbeschwerte Knutsch-Glück war im Nu weggewischt. Sie stieß einen gellenden Schrei aus, machte eine filmreife Kehrtwende und flitzte im Bruchteil einer Sekunde im Krebsgang rückwärts in die hinterste Ecke der Küche, wo sie sich panisch an die kühle Wand drückte.

Selbst Adam verlor für den Bruchteil einer Sekunde die Beherrschung. Seine intensiv grünen Augen blitzten alarmiert auf, er ließ das Donut-Stäbchen fallen und wich einen schnellen Schritt zurück, die Hand instinktiv an der Waffe an seinem Gürtel, während er die knurrenden Bestien fixierte.

Ich stieß ein tiefes, raues Lachen aus, das die gesamte riesige Halle erfüllte. Ich trat in meiner vollen Zwei-Meter-Größe von der Treppe herab, legte meinen Arm von hinten fest um Leos schmale Taille und zog ihn eng an meine Brust, um ihm seine vollkommene Sicherheit zu demonstrieren, während mein Blick über die panische Küche wanderte.

„Down. Aus“, raunte meine samtige Stimme im Raum, und die unbarmherzige Dominanz darin ließ das Knurren des Rudels augenblicklich ersterben. Nox schnaubte unzufrieden, trottete aber gehorsam zu Leos Füßen, um ihn schützend zu bemustern.

Ich blickte zu Adam und der zitternden Isabel rüber, und mein mörderisch sanftes Lächeln vertiefte sich. „Ein wahrlich… verlockendes Frühstück, Adam. Ich wusste gar nicht, dass Dunkin' Donuts neuerdings mit so viel körperlicher Hingabe serviert wird. Du scheinst deine Aufgaben über Nacht äußerst gründlich erledigt zu haben.“

Adam fing meinen spöttischen Blick auf, strich sich lässig durch die braunen Haare und grinste plötzlich wieder wie ein Idiot, während Isas Gesicht von kreidebleich im Nu zu einem flammenden Purpurrot wechselte. Das Spiel um unsere Zukunft hatte gerade erst begonnen.

„Das… das ging schnell“, stotterte ich und starrte fassungslos auf die beiden.

Luke stieß ein tiefes, raues Lachen aus, das die Anspannung im Raum jedoch kein Stück lockerte. „Da stimme ich dir zu, Welpe“, erwiderte er amüsiert, während sein schwerer Arm sich auf meinen Schultern noch ein Stück fester anspannte.

Isa löste sich langsam aus ihrer Ecke. Schritt für Schritt kam sie auf mich zu, ohne auch nur für eine Sekunde die Wölfe aus den Augen zu lassen, die immer noch wachsam am Boden lagen. Ihre Wangen glühten in einem tiefen Purpurrot.

„Du darfst das jetzt echt nicht missverstehen, Leo!“, verteidigte sie sich hastig und gestikulierte wild mit den Händen. „Er… Adam hat mich gestern Abend einfach nur an unserer Traum-Uni angemeldet! Ich habe die Zusage bekommen!“

Bevor ich etwas erwidern konnte, unterbrach Luke sie eiskalt. Ein spöttisches, messerscharfes Lächeln lag auf seinen Lippen. „Und aus reiner Dankbarkeit hast du also beschlossen, ihm direkt deine Zunge in den Hals zu stecken? Faszinierende Verhandlungstaktik, Isabel.“

Isa verschluckte sich lautstark an ihrer eigenen Spucke, doch Luke war noch nicht fertig. Seine lila Augen verengten sich schlagartig zu zwei misstrauischen Schlitzen. Er wendete den Kopf langsam zu mir herum, und seine Aura wurde augenblicklich wieder erdrückend dominant. „Aber was heißt hier eigentlich unsere Traum-Uni?“

Ich verweigerte seinem bohrenden Blick sofort die Antwort und wendete den Kopf ab. Das klebrige, verlockende Kribbeln in meinem Bauch zog sich schmerzhaft zusammen.

„Nun…“, raunte ich ganz leise, und meine Stimme klang plötzlich schwer. „Wir wollten eigentlich immer zusammen studieren. Wir haben jahrelang jeden Cent aus dem Café auf die Seite gelegt und auf diese eine Uni hingespart.“ Bei den Worten legte sich eine tiefe, traurige Schwere über mein Gesicht. Mein Traum war zusammen mit dem Café wegradiert worden. Doch ich wollte Isas Moment nicht zerstören. Ich zwang mich zu einem schwachen Lächeln, löste mich aus Lukes Griff und nahm meine beste Freundin fest in den Arm. „Glückwunsch, Isa. Ich freue mich so für dich.“

„Danke, Leo“, flüsterte sie erleichtert.

Wir setzten uns alle an den Tresen, und Isa und Adam begannen, sich über die Donuts herzumachen. Nur ich rührte das Gebäck nicht an. Der süße Geruch drehte mir regelrecht den Magen um.

„Ich habe noch nicht wirklich Hunger“, sagte ich leise, stand vom Hocker auf und strich meinen waldgrünen Riesen-Pullover glatt. „Ich bring mal die Wölfe raus und füttere sie.“

Ich ging hinüber zur Vorratskammer, schnappte mir den schweren Metalleimer voller rohem Fleisch und öffnete die große Balkontür zur Terrasse. Der eisige Winterwind schlug mir entgegen. Ich trat hinaus in den tiefen Schnee, und Nox, Cerberus, Speedy und die Brüder stürmten sofort schwanzwedelnd hinter mir her nach draußen. Die schwere Glastür fiel hinter uns ins Schloss.

(Luke)

Ich starrte starr auf die geschlossene Glastür, hinter der Leos grüner Pullover gerade im dichten Weiß verschwunden war. Mein psychopathischer, sonst so perfekt kalkulierender Verstand war für einen langen Moment vollkommen verwirrt. Was zur Hölle war hier gerade passiert? In meinem Inneren tobte ein wilder, unkontrollierbarer Impuls. Ich spürte das brennende Verlangen, sofort von meinem Hocker aufzuspringen, die Tür aufzureißen und ihm hinterherzurennen. Ich wollte ihn packen, sein Kinn anheben und dieses traurige Erlöschen in seinen blau-grauen Augen eigenhändig wegwischen. Doch ich blieb wie angewurzelt sitzen.

Die Realität traf mich wie ein physischer Schlag in die Magengrube. Er war traurig, weil er wegen mir nicht auf diese Universität gehen konnte. Weil er mein Eigentum war. Weil ich sein altes Leben vernichtet hatte. Ich atmete langsam und schwer durch die Nase aus. Meine Miene versteinerte sich zu einer eiskalten, unerträglichen Härte, während ich mich zu den beiden am Tisch umdrehte. Das amüsierte Spiel über den Kuss war im Bruchteil einer Sekunde verflogen. Meine lila Augen bohrten sich wie zwei Klingen in Adam und Isabel.

Ich hatte nicht vor, Leo jemals auf diese Universität gehen zu lassen. Wenn er diese Villa verließ, wenn er in eine andere Stadt zog und unter normalen Menschen studierte, würde ich die totale Kontrolle über ihn verlieren. Er war mein Meisterwerk, mein reines, unberührtes Gegenstück und ich duldete es nicht, mein Eigentum mit der Außenwelt zu teilen. Ich musste ihn hierbehalten, in meinem Schatten, an seiner Leine.

„Das Thema mit der Universität ist hiermit beendet, Adam“, raunte meine tiefe, samtige Stimme durch die Küche, und die plötzliche, mörderische Kälte in meinem Tonfall ließ Isabel sofort mitten im Kauen erstarren. Sie wurde wieder kreidebleich. Ich stützte die behandschuhten Hände flach auf den Tresen und fixierte meine rechte Hand. „Er wird dieses Haus nicht für ein Studium verlassen. Ich kann ihn da draußen nicht so kontrollieren, wie es notwendig ist. Sorge dafür, dass seine Akten gesperrt werden, falls er überhaupt angemeldet wurde. Er bleibt hier. An meiner Seite.“

Isabel starrte mich aus riesigen, hasserfüllten und gleichzeitig verängstigten Augen an. Ihr loses Mundwerk wollte gerade zu einem neuen Protest ansetzen, doch Adams Griff um ihre Schulter spannte sich warnend an. Das Spiel um Leos Freiheit war in eine völlig neue, unbarmherzige Phase getreten. Isabel zog scharf die Luft durch die Nase und schnaubte verächtlich. Jede Spur von Schüchternheit oder Angst vor meiner Statur war in diesem Moment wie weggewischt. Ihr Hang zum Problemfall flammte mit einer Intensität auf, die selbst Adam für eine Sekunde den Atem anhalten ließ. Sie schob ihren Teller beiseite, beugte sich über den Tresen und fixierte mich aus wütenden, tiefbraunen Augen. „Rede erst mal mit ihm, bevor du sein Leben noch weiter ruinierst!“, giftete sie mir entgegen, und ihre Stimme bebte vor unbändiger Frustration für ihren besten Freund. „Und ihn noch mehr gegen dich aufbringst! Hast du eigentlich überhaupt keine Ahnung, was in seinem Kopf vorgeht? Du sperrst ihn hier ein, ziehst ihm deine Klamotten an, nimmst ihm jeden Traum und wunderst dich dann, wenn er unglücklich ist? Wenn du ihm jetzt auch noch das Studium einfach verbietest, ohne überhaupt ein Wort mit ihm gewechselt zu haben, wird er dich irgendwann nur noch abgrundtief hassen. Ist es das, was du willst, Riese?“

Die Stille, die nach ihren Worten in der Küche einkehrte, war so dicht und erdrückend, dass man das leise Summen des Kühlschranks laut hören konnte. Adam erstarrte komplett neben ihr. Seine Hand glitt unauffällig von ihrer Schulter, und er wechselte in den totalen Alarmmodus. Niemand schrie den Herrscher der Unterwelt an. Niemand erteilte mir Ratschläge, wie ich mit meinem Eigentum umzugehen hatte. Er war bereit, Isabel auf der Stelle wegzuzerren, bevor meine mörderische Raserei die Küche in ein Schlachtfeld verwandelte.

Ich rührte mich keinen Millimeter. Ich stand in meiner vollen Zwei-Meter-Größe am Tresen, die in schwarzes Leder gehüllten Hände flach auf das Holz gepresst. Mein Gesicht veränderte sich nicht plump. Ein Mann wie ich verlor nicht die Fassung, weil eine kleine Kellnerin die Stimme erhob. Doch in meinem Inneren lösten ihre Worte eine unheimliche, eiskalte Kette von logischen Analysen aus. Ihn noch mehr gegen dich aufbringst. Ruiniert. Ich verengte meine lila Augen zu zwei schmalen, intensiven Schlitzen, während ich Isabel fixierte. Sie hatte schon wieder recht. Es störte mein riesiges Ego zutiefst, dass diese Frau die Psyche meines Welpen besser verstand als ich selbst. Wenn ich ihm das Studium jetzt einfach wie ein Diktator verbot, würde sein schöner Trotz in puren, kalten Hass umschlagen. Und ich wollte nicht, dass er mich hasste. Ich wollte seine Ergebenheit. Ich wollte, dass er freiwillig in meinem Schatten lebte.

Ein hauchdünnes, mörderisch sanftes Lächeln stahl sich langsam zurück auf meine Lippen. Die Kälte in meiner Aura wurde weicher, blieb aber dominant.

„Du spielst ein sehr gefährliches Spiel, Isabel“, raunte meine tiefe, samtige Stimme durch den Raum, und der unmissverständliche Tonfall ließ sie unwillkürlich ein Stück auf ihrem Hocker zurückweichen. Ich stieß mich langsam vom Tresen ab und strich meinen schwarzen Mantel glatt. „Du denkst, du kannst mich belehren. Aber du vergisst, dass ich derjenige bin, der die Regeln schreibt. Wenn ich mit ihm rede… dann nur, weil ich es für richtig halte. Nicht, weil du es mir befiehlst.“

Ich drehte den Kopf zur geschlossenen Glastür, hinter der Leo im tiefen Schnee stand und Nox und die anderen fütterte. Sein waldgrüner Riesen-Pullover hob sich perfekt vom Weiß des Gartens ab.

„Adam“, befahl ich ruhig, ohne den Blick von der Scheibe abzuwenden. „Bring sie in deine Wohnung. Ich werde das hier allein regeln. Und wag es nicht, seine Akten anzurühren, bis ich dir den finalen Befehl gebe.“

„Verstanden, Boss“, erwiderte Adam sichtlich erleichtert, packte Isabel am Arm und zog sie unnachgiebig mit sich in Richtung Ausgang, noch bevor sie zu einem neuen Protest ansetzen konnte. Als das schwere Tor der Villa ins Schloss fiel und ich wieder vollkommen allein im Haus war, atmete ich langsam durch die Nase aus.

Ich stapfte durch das große Esszimmer, das gleichzeitig als Wohnzimmer diente, striff mir meinen Mantel über die breiten Schultern und schritt durch die gläserne Schiebetür nach draußen. Der Schnee knirschte unter meinen schweren Stiefel. Doch das Bild, das sich mir im Garten bot, ließ mich mitten in der Bewegung innehalten. Leo rannte mitten durch das tiefe Weiß. Seine Wangen waren gerötet, seine blau-grauen Augen leuchteten, und er warf die Wölfe mit kleinen Schneebällen ab. Nox, Cerberus und Speedy wirbelten die weiße Pracht mit ihren mächtigen Schnauzen in die Luft und puderten meinen kleinen Welpen von oben bis unten ein. Und dann hörte ich es. Leo lachte. Es war ein so unbeschwertes, reines Geräusch, dass es mein sonst so eiskaltes Herz auf eine völlig unbekannte, tief verbotene Art erwärmte. Meine besitzergreifende Wut wegen des Studiums verrauchte in einer Zehntelsekunde.

Ich setzte mich wieder in Bewegung und stapfte auf das Rudel zu, als mich plötzlich ein Schneeball mitten im Gesicht traf. Volltreffer. Das kalte Weiß klatschte gegen meine Wange. Leo hielt sich den Bauch vor Lachen, seine Augen funkelten vor purem Übermut.

„Na warte, Welpe“, raunte ich, und dieses hauchdünne, mörderisch sanfte Lächeln kehrte auf meine Lippen zurück.

Ich stürmte auf ihn zu. Leo quietschte laut auf, machte auf den Hacken kehrt und versuchte lachend im Tiefschnee wegzurennen. Seine Beine in meinem riesigen, waldgrünen Pullover wirkten so zierlich, dass ich ihn nach nur zwei großen Schritten einholte. Ich packte ihn fest an der Hüfte, hob ihn an und warf ihn mit einer spielerischen, unaufhaltsamen Leichtigkeit rückwärts in den weichen Schnee. Er landete sanft, lachte unbarmherzig weiter und streckte die Arme nach mir aus. „Du bist so schwer, Luke!“, prustete er, während ich mich über ihn beugte und ihn mit meiner massiven Zwei-Meter-Gestalt komplett vor dem Wind abschirmte.

Ich gab ihm keine Antwort. Ich beugte mich einfach tiefer hinunter und presste meine Lippen unbarmherzig auf seine. Leo zuckte für eine Millisekunde ganz leicht zusammen, bevor sich jede Faser seines Körpers unter mir entspannte. Er öffnete bereitwillig den Mund. Ich drang mit meiner Zunge tief in ihn ein, nahm mir seinen süßen Atem und genoss das klebrige, verlockende Gefühl, das uns beide augenblicklich wieder lähmte. Leo keuchte leise in den Kuss hinein und schlang seine Arme fest um meinen Nacken, hielt mich so eng an sich, als gäbe es nichts anderes mehr auf der Welt. Als ich mich quälend langsam wieder von ihm löste, waren seine Lippen geschwollen und rot.

„Lass uns reingehen, bevor du mir hier noch erfrierst“, sagte ich leise, und mein Daumen strich über sein Lederhalsband.

Leo nickte schwach, völlig benebelt von der Nähe. Ich griff unter seinen Körper, hob ihn mühelos hoch auf meine Arme und trug ihn zurück in die warme Wohnung. Die Wölfe blieben draußen und begannen sofort, das Anwesen zu patrouillieren. Da ich genau wusste, dass Leo nach dieser Nacht und diesem Kuss nicht mehr ausbrechen würde, waren die elektromagnetischen Felder am Waldrand im Moment nicht scharf gestellt es sei denn, man trug ein entsprechendes Halsband wie Leo oder die Wölfe selbst. Das bedeutete, dass jeder normale Mensch im Moment rein und raus konnte, wie es ihm passte.

Sobald wir im Haus waren, trug ich ihn die Treppe hinauf direkt in mein Schlafzimmer. Ich setzte ihn vor der Badezimmertür ab und fixierte seine glänzenden Augen.

„Geh warm baden, Welpe“, befahl meine tiefe, samtige Stimme mit unnachgiebiger Dominanz. „Danach muss ich mit dir reden. Ich wait unten in der Küche auf dich.“

Leo nickte gehorsam, und ich schloss die Tür, als das warme Wasser einzulaufen begann. Ich drehte mich um, ging die Marmortreppe wieder hinunter und betrat die leere, sterile Wohnküche. Isabel und Adam waren längst weg, aber der süße Geruch der Donuts hing immer noch in der Luft. Meine Miene versteinerte sich schlagartig wieder, als ich mich an den Tresen lehnte. Isabels bissige Worte hallten unbarmherzig in meinem Kopf wider: „Rede erst mit ihm, bevor du sein Leben noch weiter ruinierst.“

Ich musste das Thema mit der Universität regeln. Ich holte zwei saubere Gläser aus dem Schrank, ging zum Kühlschrank und goss uns beiden etwas zu trinken ein. Mein psychopathischer Verstand begann, einen vollkommen neuen, wasserdichten Plan auszuarbeiten. Ich würde Leo die Bildung nicht verbieten aber ich würde die Bedingungen diktieren. Ein Fernstudium. Private Tutoren, die ich höchstpersönlich bezahlte. Online-Vorlesungen direkt hier in meiner Villa. Er würde seine Träume bekommen, aber er würde dieses Haus dafür keinen einzigen Zentimeter verlassen. Er blieb mein Meisterwerk, sicher verwahrt in meinem goldenen Käfig.

Ich stellte die Gläser auf den Tresen, verschränkte die Arme vor der Brust und fixierte die Treppe. Ich wartete ungeduldig darauf, dass mein kleiner Welpe sauber, warm und weich wieder zu mir nach unten kam, um ihm meine neuen Regeln zu diktieren. Ich lehnte am Tresen und beobachtete, wie er nach einer guten halben Stunde die Marmortreppe herunterkam. Er hatte sich in einen flauschigen, schwarzen Bademantel gehüllt, der viel zu groß für ihn war, und rieb sich mit einem weißen Handtuch die feuchten, braunen Locken trocken. Das Lederhalsband blitzte am weichen Kragen des Mantels hervor ein ständiges Zeichen meiner Macht.

Ich stieß mich vom Tresen ab und wollte gerade anfangen, ihm meinen perfekt ausgearbeiteten Plan für sein Fernstudium zu diktieren, als er plötzlich den Kopf hob. Seine blau-grauen Augen fixierten mich mit einem unerschütterlichen, mutigen Trotz, der mich sofort verstummen ließ.

„Nein, warte. Stop“, sagte er, und seine Stimme klang erstaunlich fest im stillen Raum. Er trat noch einen Schritt näher an mich heran. „Zuerst muss ich etwas fragen, bevor du damit anfängst.“

Ich erwiderte seinen Blick schweigend und nickte nur ganz leicht. Er stand jetzt so unerträglich nah vor mir, dass ich den warmen, süßlichen Duft seines Shampoos ungefiltert einatmen konnte. Es war eine fruchtige Note war es Orange oder Zitrone? Ich konnte es in diesem Moment nicht genau sagen, weil die pure Präsenz meines Welpen meine Sinne komplett vernebelte.

Leo atmete tief durch, straffte die Schultern in dem großen Bademantel und fuhr fort: „Luke… was sind wir eigentlich? Weil… ich habe meinerseits nicht das Gefühl, dass wir zusammen sind. Es fühlt sich eher so an, als wäre ich nur ein Spielzeug für dich. Ein Objekt, das du nach Belieben kontrollieren und einsperren kannst. Bevor du mir diese Frage nicht beantwortet hast, müssen wir gar nicht erst weiterreden.“

Die Luft in der Küche fror augenblicklich zu einer zentnerschweren, lautlosen Masse. Jede unbeschwerte Heiterkeit von vorhin im Schnee war mit einem Schlag wie weggewischt. Seine Worte schnitten tief durch den Raum und trafen mein psychopathisches, besitzergreifendes Ego mit voller Wucht. Er verlangte nach Definitionen. Er forderte Wahrheiten, die ich mir selbst noch nie in Worte gefasst hatte. Ich rührte mich erst keinen Millimeter. Meine lila Augen verengten sich zu zwei gefährlich glänzenden Schlitzen, während ich auf ihn herabsah. Ein normaler Mafia-Boss hätte ihn für diese unverschämte Bedingung bestraft. Aber die Art, wie er dastand zitternd, duftend nach Zitrusfrüchten, aber mit diesem wunderschönen Alpha-Trotz im Blick –, berauschte mich vollkommen. Er war kein lebloses Spielzeug. Er war mein Meisterstück.

Ich machte einen langsamen, unaufhaltsamen Schritt nach vorn, bis meine Zwei-Meter-Gestalt ihn komplett einnahm und sein Gesicht in meinem Schatten verschwand. Ich hob meine nackte, kochend heiße Hand, legte die Finger fest um sein Kinn und zwang ihn sanft, aber unnachgiebig, mir direkt in die Augen zu sehen. Auf meinen Lippen bildete sich dieses hauchdünne, mörderisch sanfte Lächeln.

„Ein Spielzeug, Leo?“, raunte meine tiefe, samtige Stimme direkt an seinen Lippen, und mein warmer Atem verbrannte seine Haut, während mein Daumen mit gefährlichem Druck über sein Lederhalsband an der Kehle strich. Das klebrige, verlockende Kribbeln in seinem Magen musste augenblicklich wieder wie ein Lauffeuer explodieren. „Wenn du nur ein Spielzeug für mich wärst, hätte ich dein Café einfach niedergebrannt und dich weggeworfen. Wenn du nur ein Objekt wärst, wäre ich gestern nicht mit nackter Panik im Leib in ein elektromagnetisches Kraftfeld gesprungen, nur um zu verhindern, dass deine Haut verbrennt.“ Ich beugte mich noch ein Stück weiter zu mir herunter, bis meine Nasenspitze die seine berührte, und mein Blick wurde intensiv, besitzergreifend und unzensiert. „Wir sind nicht einfach ‚zusammen‘ wie zwei normale Menschen in deiner alten, wertlosen Welt, Welpe. Das hier ist viel tiefer. Du bist mein ebenbürtiges Gegenstück. Du bist das Alpha an der Seite des Bosses. Ja, ich kontrolliere dich. Ja, ich besitze dich mit jeder Faser deines Körpers und mit jedem deiner ersten Male. Aber ein Spielzeug beschützt man nicht mit dem eigenen Leben. Du bist mein wertvollster Besitz. Und ab heute Nacht wirst du lernen, dass diese Kontrolle die sicherste und heißeste Hölle ist, die du dir jemals hättest wünschen können. Reicht dir das als Antwort, um mir endlich wieder zuzuhören?“

Ich fixierte ihn ununterbrochen, während meine Hand immer noch fest an seinem Kinn lag. Doch statt der erwarteten Erleichterung oder des gewohnten Trotzchens sah ich, wie sich seine blau-grauen Augen mit einer tiefen, bitteren Traurigkeit füllten. Leo seufzte leise. Es war ein erschöpftes, enttäuschtes Geräusch, das mir direkt durch die Brust schnitt. Er ließ den Kopf sinken, sodass mein Griff an seinem Kinn ins Leere lief, und starrte deprimiert auf die weißen Fliesen zu unseren Füßen. Der flauschige schwarze Bademantel schien ihn in diesem Moment regelrecht zu erdrücken.

„Eigentlich…“, flüsterte er so leise, dass ich mich vorbeugen musste, um ihn inmitten des leisen Summens der Küche überhaupt zu verstehen. Seine Stimme klang verletzlich. „Eigentlich wollte ich von dir einfach nur hören: Hey Leo, wollen wir zusammen sein? Oder so was in der Art…“

Er sprach von normalen Beziehungen. Von Blumen, Verabredungen und diesen bedeutungslosen Phrasen, die sich Menschen in seiner alten, wertlosen Welt an den Kopf warfen, bevor sie einander betrogen. Er wollte ein ganz normales Geständnis. Und meine eiskalte, psychopathische Definition von Besitz, Eigentum und Kontrolle hatte seine leise Hoffnung im Bruchteil einer Sekunde komplett zerschmettert. Er sah aus wie ein Häufchen Elend.

In meiner Brust zog sich schlagartig alles zusammen. Dieses unerträgliche, völlig ungewohnte Gefühl der Sorge, das mich schon die ganze Nacht gequält hatte, flammte heißer auf denn je. Ich duldete es nicht, wenn mein wertvollstes Meisterwerk so erloschen und enttäuscht vor mir stand. Ich wollte nicht, dass er traurig war. Ich wollte, dass dieses verlockende Feuer in seine Augen zurückkehrte. Ich verlor keine einzige Sekunde. Meine zwei Meter Körpergröße schnellten nach vorn. Ich packte ihn nicht am Kinn ich schlang meine großen, nackten Arme unnachgiebig um seine Taille, zog seinen zierlichen Körper mit einer heftigen Bewegung brutal eng an meine nackte Brust und hob ihn ein Stück vom Boden hoch.

Leo keuchte überrascht auf, und seine Hände, die eben noch schlaff heruntergehangen hatten, krallten sich instinktiv in meine Schultern. Der süße Duft von Orange oder Zitrone vernebelte mir augenblicklich den Verstand. Ich drängte ihn rückwärts gegen den massiven Küchentresen, sodass er darauf sitzen musste und wir uns genau auf Augenhöhe befanden. Ich stützte meine Hände links und rechts von seinen Oberschenkeln auf das Holz, sperrte ihn komplett in meinem Schatten ein und fixierte sein hochrotes, tränenfeuchten Gesicht aus meinen lila Augen. Das mörderisch sanfte, hauchdünne Lächeln war vollständig aus meinen Zügen gewischt. Ich meinte es todernst.

„Ich werde dir diese verlogenen Worte deiner alten Welt niemals sagen, Leo“, flüsterte ich unbarmherzig leise direkt an seinen nassen Lippen, und mein Daumen strich mit einem besitzergreifenden Druck über seine zitternde Unterlippe. „Ein Versprechen wie ‚Zusammen-Sein‘ ist billig. Menschen brechen es jeden Tag. Aber mein Eigentum… das breche ich nicht, und das lasse ich niemals gehen. Ich biete dir keine normale Beziehung. Ich biete dir mein ganzes Imperium. Wenn du ein Geständnis willst, dann hör mir genau zu: Du bist das Einzige in diesem Haus, das ich mit meinem Leben beschütze. Du bist der Einzige, dessen Tränen mich rasend vor Sorge machen. Du wirst dein Studium bekommen hier in meiner Villa, mit den besten Tutoren des Landes. Ich zahle alles für dich. Und jetzt hör auf zu weinen, Welpe. Du bist mein Gegenstück. Du wirst an meiner Seite herrschen, nicht im Staub kriechen.“

Ich gab ihm keine Zeit zum Nachdenken, sondern presste meine Lippen mit einer besitzergreifenden, unbarmherzigen Leidenschaft auf seine, um ihm zu beweisen, dass meine Hölle die sicherste Zuflucht seines Lebens war.

„Hör mir genau zu, Welpe“, raunte meine tiefe, samtige Stimme direkt an seinen Lippen, und mein warmer Atem verbrannte seine Haut. Mein Herz hämmerte so wild gegen meine Rippen, dass er es spüren musste. „Ich bin der Herrscher der Unterwelt. Ich bin ein Psychopath, Leo. Ich weiß nicht, wie man ein normales ‚Wollen wir zusammen sein?‘ ausspricht, ohne dass es sich für mich wie eine billige Lüge anfühlt. Diese Worte sind austauschbar. Jeder kann sie sagen.“

Ich nahm eine Hand vom Tresen, legte meine Finger sachte an sein Lederhalsband und spannte es ganz leicht an, um ihm meine unzertrennliche Bindung zu beweisen. Das verrückte Kribbeln in seinem Magen musste wieder wie ein Lauffeuer explodieren.

„Aber wenn ich dir sage, dass du mein ebenbürtiges Gegenstück bist, dann bedeutet das, dass du die einzige Person auf dieser verdammten Welt bist, die Macht über mich hat. Ich will dich nicht nur als Partner, Leo. Ich will dich als das Alpha an meiner Seite. Für immer. Ich teile dich mit niemandem, und ich lasse dich niemals wieder gehen. Ist dir das wirklich nicht genug? Ist mein ganzer Besitzanspruch nicht der größte Beweis dafür, wie sehr ich dich…“

Ich brach mitten im Satz ab. Das Wort lieben lag mir auf der Zunge ein Wort, das ich noch nie in meinem gesamten Leben benutzt hatte. Meine lila Augen brannten sich tief in seine blau-grauen, und die sexuelle und emotionale Anspannung zwischen uns auf dem Tresen war so unerträglich geladen, dass die Luft förmlich zu brennen begann.

Er sah mich aus diesen riesigen, tiefen Bambi-Augen an, während die Stille in der Küche beinahe wehtat. Jedes Wort von mir hatte wie eine kleine Explosion zwischen uns gestanden. Dann seufzte er leise, und das erloschene, traurige Licht in seinen Augen wiegte einer weichen Wärme.

„Natürlich…“, flüsterte er ganz leise.

Bevor ich überhaupt reagieren konnte, hob er seine Hand. Seine kühlen Finger legten sich an meine Wange und strichen mir mit einer unbeschreiblichen, zärtlichen Sanftheit über die Haut. Mein Herz machte einen so heftigen Schlag gegen meine Rippen, dass es fast schmerzte. Seine Berührung brannte heißer als jedes elektromagnetische Feld.

„Aber ich hatte noch wie eine Beziehung“, fuhr er brüchig fort, und seine blau-grauen Augen suchten hilflos meine lila Schlitze. Das tiefe Purpurrot schoss ihm wieder unbarmherzig in die Wangen. „Deswegen weiß ich einfach nicht, ab welchem Punkt man zusammen ist… oder ob man gefragt werden muss. Ich habe doch keine Ahnung von so was, Luke.“

Die Rädchen in meinem Kopf standen für eine Sekunde vollkommen still. Ein intensives, fast schon berauschendes Besitzgefühl überrollte meinen psychopathischen Verstand. Er hatte noch nie eine Beziehung gehabt. Er hatte keine Ahnung von den Regeln der Liebe da draußen. Er war in jeder einzelnen Hinsicht vollkommen rein, unberührt und unbeschrieben zu mir gekommen. Ich war der Erste, der seine Lippen berührt hatte, der Erste, der seine Stimme zum Stöhnen gebracht hatte und ich war der Einzige, der ab jetzt seine Definition von Liebe bestimmen würde. Dieses Wissen verpasste meinem Ego einen so gewaltigen, verlockenden Schub, dass ich nicht länger stillhalten konnte.

Ein hauchdünnes, mörderisch sanftes Lächeln stahl sich langsam zurück auf meine Lippen. Ich nahm meine Hand von dem Lederhalsband an seiner Kehle, wanderte nach oben und legte meine große, behandschuhte Hand direkt über seine Hand, die immer noch an meiner Wange lag. Ich drückte sie fest an meine Haut, während ich mich noch ein Stück tiefer zu ihm hinunterbeugte, bis mein warmer Atem seine Lippen verbrannte.

„Es gibt hier draußen niemanden, den du fragen musst, Welpe“, raunte meine tiefe, samtige Stimme direkt an seinem Mund. Das verrückte, klebrige Kribbeln in seinem Magen musste in diesem Moment wieder wie eine Supernova explodieren. „Und du brauchst keine Ahnung von normalen Beziehungen zu haben. In meiner Welt gibt es keine billigen Fragen und keine Standard-Regeln. Ab dem Moment, in dem ich dich aus diesem Café geholt habe, ab dem Moment, in dem du mein Halsband trägst und deine Lippen sich unter meinen geöffnet haben, gibt es kein Zurück mehr.“

Ich verstärkte den Griff um seine Hüften minimal, drängte meine massive Zwei-Meter-Gestalt noch enger zwischen seine Knie auf dem Tresen und fixierte seine glasigen Augen mit einem unnachgiebigen, dunklen Feuer.

„Wir fragen nicht, ob wir zusammen sind, Leo. Wir bestimmen es. Du bist ab heute Nacht offiziell mein. Für jeden Mann in dieser Stadt, für deine Freundin und für mein gesamtes Rudel bist du das Alpha an meiner Seite. Du musst nicht wissen, wie man eine Beziehung führt. Ich werde dir jeden einzelnen Schritt beibringen. Auf meine Art. Und jetzt… küss dein Schicksal, bevor ich ungeduldig werde.“

Leo saß völlig wehrlos und knallrot auf dem Tresen, gefangen in Lukes dominanter Definition ihrer gemeinsamen Zukunft! Ich sah auf ihn herab, während er auf dem hohen Küchentresen saß. Seine Hände ruhten noch auf meinen Schultern, und der flauschige schwarze Bademantel stand an seinem Schlüsselbein ein Stück offen, sodass das Lederhalsband perfekt zu sehen war. Der Duft von Zitrone und Orange hing warm zwischen uns in der Luft.

Leo beugte sich langsam vor und küsste mich. Es war ein Kuss, so unglaublich sanft und rein, wie wirklich nur er es konnte. Jede Faser meines sonst so eiskalten Verstands schien für diese wenigen Sekunden vollkommen auszusetzen. Als er sich langsam wieder von meinen Lippen löste, sah er mich aus seinen blau-grauen Augen direkt an. Ein trotziges, aber weiches Lächeln lag auf seinen Zügen.

„Jetzt wird’s unangenehm, nicht wahr?“, flüsterte er leise, und die Hitze auf seinen Wangen flaute kein Stück ab. „Du willst über die Uni reden.“

Ich nickte nur stumm. Die eiskalte, geschäftsmäßige Härte des Mafia-Bosses kehrte augenblicklich in meine lila Augen zurück.

„Okay“, fuhr Leo fort, atmete tief durch und straffte die Schultern. „Dann sag du zuerst, was du sagen willst. Und danach schlage ich einen Kompromiss vor.“

Ich nickte erneut. Ich stützte meine in schwarzes Leder gehüllten Hände links und rechts von seinen Oberschenkeln auf das Holz des Tresens, baute mich in meiner vollen Zwei-Meter-Größe über ihm auf und sperrte ihn komplett in meinem Schatten ein. Mein psychopathischer Kontrollwahn war unerbittlich, aber nach unserem Gespräch von eben wusste ich genau, dass ich seine Träume nicht einfach plump vernichten durfte, wenn ich seine Ergebenheit behalten wollte. Ich musste die Bedingungen diktieren.

„Hör mir genau zu, Welpe“, raunte meine tiefe, samtige Stimme direkt an seinem Gesicht. Ich nahm eine Hand vom Tresen, legte die Finger sachte an sein Halsband und spannte es minimal an, um ihm meine unnachgiebige Dominanz zu demonstrieren. Das klebrige, verlockende Kribbeln in seinem Magen musste sofort wieder wie ein Lauffeuer explodieren. „Mein Vorschlag ist unumstößlich und duldet keine Diskussion. Du wirst diese Villa für ein Studium nicht verlassen. Ich werde dich nicht in eine andere Stadt gehen lassen, wo ich dich nicht jede Sekunde kontrollieren und beschützen kann. Du bist das Alpha an meiner Seite, und dein Platz ist hier. In meinem Schatten.“

Ich machte eine kurze Pause, und dieses hauchdünne, mörderisch sanfte Lächeln stahl sich zurück auf meine Lippen.

„Aber ich werde deine Zukunft nicht ruinieren, wie Isabel es behauptet hat. Mein Imperium verfügt über immense finanzielle Mittel. Ich schlage dir ein Fernstudium vor. Ich werde die renommiertesten Professoren und privaten Tutoren des Landes höchstpersönlich bezahlen und direkt in diese Villa einfliegen lassen. Du bekommst deine Online-Vorlesungen, du bekommst deine Bildung und du wirst deinen Abschluss machen. Du wirst alles lernen, was du willst aber du tust es hier drinnen. Sicher verwahrt in deinem goldenen Käfig. Das sind die Regeln meines Hauses. Und jetzt… bin ich gespannt, was für einen Kompromiss mein kleiner Welpe mir anzubieten hat.“