Kapitel 2
Kapitel 2
Crossroads Future
Kapitel 2
„Raya, mach dich fertig. Wir werden jemanden einem Besuch abstatten seufzte Relia.
„Ist es die Person, wo ich denke?
„Jupp.
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Regenwolken bedeckten den Himmel, während die Sonne am Horizont am Verschwinden war und die Luft schwül war.
Weit außerhalb von Metropolis und den äußersten Stadtbezirken waren vereinzelte Herrenhäuser, diese waren zu einer Zeit gebaut worden als Metropolis noch nicht existierte. Eines dieser Herrenhäuser war durch einem hohen Viktorianischen Zaun mit nach oben gerichteten Spitzen gesichert.
„Dieser Regenschirm war eine gute Investition,“ Raya hielt einen Regenschirm in einer Hand und war vor dem Regen geschützt, während Ryan und Jin gezwungen waren sich einen zu teilen, Relia hingegen trug einen simplen Regenmantel mit der Kapuze tief ins Gesicht gezogen.
Relia rollte ihre Augen wegen Raya’s Kommentar: „Das Ding ist schon uralt, hör auf so zu tun, als hättest du das Alte ding vor kurzem gekauft.“
„Aber er hält noch,“ konterte Raya, Ryan sah unglaubwürdig zu Raya, Jin hingegen hatte einen unbeeindruckten monotonen Gesichtsausdruck.
Ein Seufzen entwich Relia, während sie an die Türklingel mit dem integrierten Interface herantrat und die Klingel betätigte.
Wenige Sekunden später nachdem Relia die Klingel betätigte, hatte leuchtete das Interface auf und ein junger Mann erschien. Der junge Mann wies große Ähnlichkeiten mit Relia auf, er besaß kurzes leicht zerzaustes weißes Haar und lila farbige Augen.
„Was ist-… kommt rein,“ der junge Mann verengte seine Augen, als er Raya hinter Relia erblickte.
„Nett wie eh und je,“ kommentierte Raya, während das Interface schwarz wurde und das Tor sich öffnete.
„Beeilt euch, das Tor schließt sich gleich wieder,“ Relia schritt voran durch das Tor, bevor die anderen ihr folgten.
Der Weg zum Herrenhaus war mit Kies ausgelegt und führte direkt ohne Umwege zum Herrenhaus. Es dauerte nicht lange bis die Gruppe die Eingangstür erreichte, eine Doppeltür aus dunklem Eichenholz.
Die Doppeltüren schwangen auf und in der Tür stand der junge Mann der Übertragung
„Will ich wissen, was du diesmal angestellt hast Relia? Oder ist es auf Raya’s Mist gewachsen, wie so ziemlich vieles…“ sprach der junge Mann.
„Hey!“ protestierte Raya.
„Könne wir das drinnen besprechen, Valetin?“ Relia sah Valetin an, welcher mit einem seufzen zu Seite schritt und alle hereinließ.
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Valetin fasste sich an seine Stirn, während er auf und ab lief in seinem Wohnzimmer.
Jin lehnte mit verschränkten Armen an der Wand neben der Tür, die ins Wohnzimmer führte, Ryan hingegen saß sowie Raya und Relia auf einem der zwei Sofas.
„Nur um eins Klar zustellen… Ihr habt einen Hochgeheimen Chip geklaut und am Ende ist Relia von der Polizei hier geschnappt worden, dann ist Raya auf die Glorreiche Idee gekommen mit diesem Yakuza hier in die Polizeistation einzubrechen, um Relia zu retten und am Ende hat der Captain einer S.P.O.F. Einheit euch allen drei geholfen zu entkommen… Und wie war das nochmal, auf diesem Chip sind Informationen zu einer Massenvernichtungswaffe? Und besagte Massenvernichtungswaffe ist ein Kind oder eher ein Android der aussieht wie ein Kind?“ zählte Valetin auf, ehe er sich auf den einzigen Sessel in der Nähe des Kamins fallen ließ.
„Perfekt zusammengefasst, außer dass ich nicht eingebrochen bin… Ich fand meinen Plan brillant,“ murmelte Raya nur, als sie Valetin’s finsteren blick am Ende bemerkte.
„Raya… sei einfach leise,“ kommentierte Valetin trocken, ehe er sich übers Gesicht fuhr. „Nun… Ich sollte mich wohl vorstellen. Ich bin Valetin Valerian Sinclair und ich bin Relia’s älterer Bruder.“
„Warte… Sinclair, Besitzer des Pharmazeutik Unternehmen Calisto?“ Jin horchte bei dem Nachnamen auf.
Sinclair war eine der angesehensten Familien in Metropolis und waren sogar Eigentümer einer der größten Pharmazeutischen Firmen auf der Erde, der Pharmakonzern Calisto.
„DIE Sinclair Familie?“ harkte Ryan nach.
„Kennst du noch ne’ andere Sinclair Familie?“ Raya lehnte sich zurück und sah sich gleichgültig ihre Fingernägel an.
„Ja… Mein voller Name ist Relia Espira Sinclair,“ entkam es Relia, während sie ihr Gesicht verzog.
„Warte… Relia Espira Sinclair? Du bist die Tochter die schon seit Jahren als vermisst gilt?“ Ryan lehnte sich überfordert zurück, während Jin ebenfalls vollkommen verdutzt war, es sich aber nicht anmerken ließ.
„Okay kommen wir zurück zum Chip, kannst du uns helfen Silas?“ Raya blickte zu Valetin.
Valetin’s Augenbraue zuckte für eine Sekunde als Raya ihn Silas nannte, er hatte sich schon vor Jahren daran gewöhnt das Raya es anscheinend nicht hinbekam ihn Valetin zu nennen, da laut ihren Worten Valetin sich schnöselig anhörte und er mehr nach einem Silas aussah, außerdem nannte sie auch manchmal zwischendurch Doppel V.
„Ich werde sehen, was ich machen kann, es wird aber etwas dauern. Am besten haltet ihr euch die nächsten paar Tage bedeckt,“ meinte Valetin.
„Bedeckt mein zweiter Vorname,“ entkam es Raya, Relia sah Raya mit einer hochgezogenen Augenbraue an.
„Meinst du nicht Tollpatsch,“ korrigierte Valetin, während Jin ein Grunzen von sich gab, das sich anhörte wie ein unterdrücktes Lachen, weswegen Raya ihn missbilligend ansah.
„Zeit zu gehen!“ empört stand Raya auf, während Ryan ebenfalls langsam aufstand und noch immer am Verarbeiten war, was er gerade gehört hatte.
„Ich komm gleich nach, geht schonmal vor zur Tür,“ Relia blieb kurz zurück, um mit ihrem Bruder zu reden, bevor sie wenige Momente später den anderen folgte.
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„Willkommen in meiner Heimat, Captain,“ meinte Raya zu Ryan und verbeugte sich leicht.
Die Gruppe hatte sich zu den Slums im äußeren Stadtbezirk begeben. Die Slums selbst waren autonom und gehörten nicht wirklich zu den äußeren Stadtbezirken. Hier befand sich auch das Geheimversteckt aka das zuhause von Raya und Relia.
„Wenn dich jemand anspricht, du bist stumm, lass mich reden,“ Raya sah Ryan an.
„Sag einfach keinem das du Polizist bist und versuch etwas gelassener zu sein oder du findest dich recht schnell in einer Gosse wieder und das nicht Lebendig,“ kommentierte Relia.„Viel Spaß Cop,“ entkam es Jin hämisch.
„Er ist einfach stumm, fertig,“ unterbrach Raya.„Danke, aber ich kann mich um mich selbst kümmern.“„Ja klar, aber am nächsten Tag finden wir dich in der Gosse… TOT,“ Raya sah Ryan nicht sehr glaubwürdig an.
„Außerdem mach mal deine Haare unordentlich oder kämme sie mit der Hand einmal durch weil du siehst, aus wie ein geleckter Affe,“ fügte Relia hinzu, ehe Raya es übernahm und Ryan’s Haare verwuschelte welcher mit einem Grunzen protestierte.
„Sind wir jetzt fertig?“ Ryan war inzwischen genervt.
„Ja sind wir,“ nickte Relia.
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Reges Treiben herrschte trotz später Stunde in den Straßen der Slums, Tagsüber waren die Slums ruhig, nur abends und nachts erwachten die Slums zum Leben.
Raya und Relia gingen voran, während Ryan und Jin ihnen folgten.
„Hi, Raya, Relia. Unterwegs?“ grüßte ein älterer Mann mit faltigem Gesicht, Glatze und grauen Augen.
„Jim was macht die Arthrose?“ erwiderte Raya, während Jim lachte.
„Wir sind auf dem Weg nach Hause,“ antwortete Relia auf Jim’s frage.
„Meiner Arthrose gehts gut. Na dann, guter Heimweg Mädels,“ Jim wank beiden, ehe er Ryan und Jin beäugte, wobei er seinen Blick schnell wieder abwendete von den beiden, als er erkannte das Jin ein Yakuza war.
Immer wieder wurde die Gruppe kurz angehalten von Anwohnern der Slums die Raya und Relia kannten, während jeder von ihnen Ryan und Jin entweder Misstrauisch oder neugierig betrachtete.
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„Nah sie mal einer an, wenn das nicht mal Raya und Relia sind. Euch sieht man auch selten in letzter Zeit. Oh, wenn habt ihr denn da? Oh, die jungen Burschen sehen stramm aus,“ erklang die Stimme einer älteren Frau.
Der Name der Frau war Estelle, sie war die Nachbarin von Raya und Relia. Estelle besaß graues langes Haar und hellbraune Augen. Sie war als Tratsch Tante der Slums bekannt, sie wusste jedes Gerücht und alles, was in den Slums vorfiel, jedoch auch wenn sie Neugierig war, wusste sie wann man sich am besten zurückhielt.
„Hallo, Estelle,“ grüßte Raya mit einem verkrampften lächeln, während Relia ihr Gesicht ganz kurz verzog, ehe sie breit lächelte.
„Wie geht’s Estelle?“ Relia hatte eine Hand hinter dem Rücken und wank Ryan und Jin, damit beide sich schon mal ins Haus begaben.
Unauffällig schlichen Ryan und Jin sich vorbei und begaben sich in das Haus auf das Relia gedeutet hatte, während Relia und Raya sich anhörten wie es Estelle ging und was mal wieder vorgefallen war in den Slums.