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Falling (nach Chapter 34 von NaD)

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Falling (nach Chapter 34 von NaD)

Hinweis: Das folgende Chapter kann jederzeit nach Kapitel 34 von Night and Day gelesen werden.

23. Falling

- Mitte Juli 2022 -

Er war müde, aufgebracht und geil … was bekanntlich keine allzu gute Mischung war. Wahrscheinlich war ihr heutiges Telefonat nur deshalb in weniger jugendfreie Themen abgedriftet. Nicht, dass sie nicht bereits zuvor das eine oder andere Mal gefährlich nahe an riskant-heißen Klippen entlang geschippert waren. Allerdings hatte er sie bisher sehr gut umschiffen können.

Dabei hatte er nicht den blassesten Schimmer, wie sie hier gelandet waren. Vor rund einer Stunde hatten sie noch gemeinsam gekocht und gegessen. Naja, semi-gemeinsam. Soweit es über den Telefonhörer und den Ton alleine möglich war, jedenfalls. Sie hatten eine Weile nahezu schweigend gemeinsam gebrutzelt und geschnibbelt - und er hatte den Lautsprecher eingeschaltet und das Handy gegen eine Flasche Sesamöl gelehnt, auf dem er ihren Namen im Display gesehen hatte. Oder eher eine etwas ungefährlichere Version davon. Hana.

Ja, natürlich war das alles andere als wirklich ungefährlich. Allerdings war ihrer nicht der einzige Frauenname in seinen zahlreichen Kontakten - und solange er nicht zu sehr herausstach, war die Sache wie jede andere dieser Art nur semi-riskant. Immerhin konnte ihr Name so stets nur einer von vielen Geschäftskontakten sein. Solange er regelmäßig den Verlauf seiner Anrufe löschte, ihr keine niedlichen und somit verdächtigen Beinamen gab und sie sich keine brisanten Nachrichten schickten, verstand sich. Koreanisch und unscheinbar musste er also wirken, damit er in der Masse verschwand.

Hana also … weil er sich wenigstens einen Teil des Effektes, den ihr Name auf ihn hatte, nicht nehmen lassen wollte.

Also ja … wie ihm bereits zuvor bewusst gewesen war, hatte schon das allein eine ungute Wirkung auf ihn gehabt. Trotzdem erklärte das nicht, warum er rund eine Stunde später auf dem Sofa saß - und sich selbst, oder eher seine verdammte Hand, einfach nicht davon abhalten konnte, an sich selbst herumzuspielen und zu reiben. Wie damals, als er gerade eben in die Pubertät gekommen war … oder auch, wenn es besonders schlimm war oder wenn er absolut ungestört und allein war.

Immerhin würde er lügen, wenn er behaupten würde, er hätte sich hier auf diesem Sofa sitzend nicht schon mehr als einmal Druck abgelassen. Schnell, unkompliziert und mühelos. Nicht selten, ohne sich wirklich seiner Hose und seinen Shorts zu entledigen. Allerdings tat er das, wie bereits angedeutet, nur dann, wenn er alleine und ungestört war …

Aber wie bereits gesagt, er war müde, geil und aufgebracht. Die Probe heute war unendlich anstrengend, aber auch unendlich unbefriedigend gewesen. Sie hatten eine neue Choreografie bekommen und waren wie ein Haufen Anfänger durch den Probenraum getaumelt. Ständig über ihre eigenen Füße und die der anderen stolpernd. Hoseok war am Ende so genervt und gefrustet gewesen, dass er schweigend seine Jacke sowie seinen Rucksack genommen hatte und gegangen war …

Wahrscheinlich ging es gerade also nicht nur ihm so. Vermutlich versuchten sie gerade fast alle, dieses erdrückende Maß an Unzufriedenheit mit Befriedigung zu betäuben. Auf die eine oder andere Art und Weise - also durch gutes und viel zu viel Essen, durch Alkohol oder … nunja … durch Aktivitäten wie die, die er gerade aller Vernunft zum Trotz mit Blondie in der verdammten Leitung praktizierte.

Blondie, die - wie sie ihm vor rund einer halben Stunden vollkommen beiläufig mitgeteilt hatte - nahezu splitternackt auf ihrem Sofa herumlag und stöhnte und jammerte. Weil es bei ihr im Apartment gerade so unerträglich heiß war. Drei Eis hatte sie bereits gegessen, war zweimal kalt duschen gewesen und hasste ihn - ihrer Aussage nach - dafür, dass er eine Klimaanlage besaß.

Außerdem hatte sie heute schon zweimal ihren Slip und zuvor dreimal ihren BH gewechselt - bis sie es aufgegeben hatte. Schon bereits bei diesen Erzählungen, hatte seine Hand angefangen zu reiben und zu spielen. Ja, er war absolut erbärmlich. Aber die Vorstellung, dass sie schon dreimal ihren Slip hatte wechseln müssen und dass sie da gerade nackt auf diesem verdammten Sofa lag, machte ungute Dinge mit ihm und seinem benebelten Kopf.

Natürlich versuchte er sich nichts anmerken zu lassen. Stöhnte bemitleidend mit ihr, wenn sie es tat - während sein Schwanz zunehmend versuchte seinen Shorts zu entkommen, in denen er ebenfalls auf dem Sofa lag. Nicht ganz nur in diesen, sondern auch in einem viel zu weitem T-Shirt, das den Anschein erweckte, er trug nur dieses, wenn er stand. Nachdem er sie dies hatte wissen lassen, eskalierte die verdammte Lage gänzlich …

“Das würde ich gerne sehen”, kicherte sie hitzig, halbnackt auf dem Sofa liegend und fügte ein unendlich raues, “also … nur du im T-Shirt. Ohne deine Shorts.”

Und was auch immer sein verdammtes Hirn sich dabei gedacht hatte, es ließ sie vor seinem inneren Auge mit ihrem Nipppel spielen, während sie das sagte. Halbnackt auf dem Sofa liegend.

Also entwischte ihm komplett von Sinnen und bevor er sich davon abhalten konnte: “Zieh ihn aus. Den Slip.”

Jahrelanges rhetorisches Training mit den Schwerpunkten, was man am besten wie sagen sollte und was nicht - und wie man es schaffte auch in ungünstigen und aufwühlenden Momenten den Mund zu halten - und er ließ bei der ersten Vision ihres Nippels seinen verdammten Schwanz sprechen … und damit war der Rest Geschichte.

Blondie tat verdammt schnell, wie ihr geheißen wurde und verlangte noch hitziger als zuvor, dass er ihr nachkommen sollte. Nur er im Shirt und sie splitternackt auf dem Sofa hieß es also - und es war verdammt noch einmal zu spät, um jetzt einen Rückzieher zu machen. Also verfluchte er sich, sein Hirn und seinen Schwanz, während er letzteren ganz langsam zu massieren begann … nach wie vor mit Blondie in der Leitung, die eindeutig auch nicht mehr nur untätig stöhnend auf dem Sofa herumlag.

Stöhnend schon, aber nicht mehr gequält. Oder eben aus anderen Gründen gequält. Weil es zu heiß war und sie nun überall feucht war und klebte - und dass sie wünschte, er wäre hier … oder dort ... oder wo auch immer. Sein Hirn hatte seine Tätigkeit eindeutig in den Hintergrund verlegt und sich aufs Atmen konzentriert, während es dem Kleinhirn zwischen seinen Beinen das Kommando überlassen hatte. Und das tat sich schwer damit, ihre Worte auch nur ansatzweise zu verarbeiten.

Alles, was es hörte, war feucht und ihr Stöhnen, egal ob nun vor Hitze oder weil sie ebenfalls Dinge tat, die sie gerade nicht tun sollten.

Aber … er war absolut machtlos, denn sein Kleinhirn interessierte es nicht, wer oder was sie eventuell aufzeichnen oder abhören konnte. Was es interessierte, war diese fatale Vision von ihr, wie sie auf diesem Sofa lag - nun aber mit gespreizten Beinen, zwischen denen sie sich rieb. Schneller, so wie seine Hand zunehmend schneller arbeitete.

Und während sich die Vision verschärfte und sie in dieser irgendwann drei Hände bekam, mit denen sie sich gleichzeitig zwischen den Beinen bearbeitete und ihre Brüste triezte, kam es ihm - beschämend schnell und in beschämend heftigen Schüben.

Auf dem Sofa zuckend kam er wieder zu sich. Allerdings versagten seine Gliedmaßen einen Moment vollkommen, als sein Hirn wieder das Ruder übernahm - und ihm entglitt das Telefon aus der Hand und fiel zu Boden. Und er brauchte viel zu lange, um sich zu drehen und es wieder aufzuheben.

“Are you okay?”, fragte Blondie hörbar atemlos … und eindeutig nach wie vor noch nicht am Ziel.

Was nicht verwunderlich war, denn das hier hatte - einem kurzen Blick auf die Uhr nach - nicht allzu lange gedauert. Und so machte er gute Miene zum bösen Spiel und tat so, als wäre er noch im Rennen - bis auch sie schließlich kam. Immerhin war gerade eh alles verloren. Wenigstens in diesem Moment … darüber, wie absolut fahrlässig das hier gerade war, konnte und würde er sich später noch Gedanken machen.

***

Hallo ihr Lieben, Bergfest. Sagt man das bei euch auch so? Wie war eure Woche bisher so? Meine an sich ganz gut - allerdings habe ich gestern wieder mal das Wunder der DB erlebt. Anstatt eine brauchte ich mehr als zwei Stunden nach der Arbeit nach Hause, weil da anscheinend im ganzen Raum/Kreis irgendwelche behördlichen Maßnahmen liefen und den halben Bahnverkehr lahmgelegt haben … ich liebe es. Nicht …

Und wer ist schon in Weihnachtsstimmung bzw. hat schon Süßkram oder Geschenke gekauft? Ich habe mich schon mal mit ersterem eingedeckt, weil ich letztes Jahr zu spät dran war und nichts Gutes oder auch Erschwingliches mehr ergattern konnte. Geschenke habe ich aber noch keine … und ganz ehrlich auch noch keine Ideen. Lustig wirds.

Naja … habt noch einen schönen Tag und wir lesen uns Freitag.