LNCrawler

Fooled (nach Chapter 73 von NaD)

Day And Night - Perspectives — www.fanfiktion.de · All chapters

Fooled (nach Chapter 73 von NaD)

Hinweis: Das folgende Chapter kann jederzeit nach Kapitel 73 von Night and Day gelesen werden.

54. Fooled

- 27. Februar 2023 -

“Hast du in den nächsten Tagen noch was Besonderes vor?”

Jungkook ließ irritiert von dem Stück Ananas ab, mit dem er gerade kämpfte. Weil es zum einen zu groß und zu unhandlich war - zum anderen aber auch, weil es nicht das erste war und sein Mund und seine Lippen gerade wie Feuer brannten. Dennoch konnte er nicht aufhören zu essen. Konnte er bekanntlich nur selten. Vor allem, wenn es ihm schmeckte. Und das tat es … warum es heute ausgerechnet Ananas war, konnte er dabei beim besten Willen nicht sagen. Vielleicht enthielt diese irgendetwas, das sein geschundener Körper benötigte.

Geschunden vom strengen Zeitplan, durch den er sich gerade kämpfte - und der zu großen Teilen aus Stunden um Stunden im Fitnessstudio bestand, weil er sich beim nächsten Shooting für Calvin Klein, das irgendwann im April stattfinden würde, nicht noch einmal die Blöße geben und seine Schwimmringe zur Schau tragen wollte.

Zwar hatte er es bis zum letzten Shooting geschafft, wenigstens halbwegs in Form zu kommen. Allerdings eben auch nur halbwegs. Und bekanntlich machte er keine halben Sachen. Vor allem nicht, wenn es um Dinge wie seinen Körper ging. Seinen Körper, den er der Welt da draußen zu für ihn ungewohnt nackten Teilen präsentiert hatte.

Aber … es hatte ihm gefallen. Und es schien den ersten Probanden gefallen zu haben. Die Reaktionen auf seine nackte Brust und die kleinen Einblicke auf seine Flanken, seinen Hosenbund und seine Hüften, die man darüber hinaus geboten hatte, waren bei der kleinen und erlesenen Testgruppe, der man erste Einblicke in die Kampagne präsentiert hatte, äußerst vielversprechend gewesen. Das hatte man ihm jedenfalls von Seiten des Labels vermittelt.

Natürlich würde er sich auch selbst davon überzeugen. Sobald die Bilder und Videos da draußen in der Welt waren. Jungkook konnte sich schon jetzt dabei sehen, wie er die ersten Nächte mit dem Handy im Bett gebannt durch die verschiedenen Social Media Plattformen surfte. Stundenlang.

In der Hoffnung, dass es ihnen gefiel. Nein … mehr als das. Er wollte, dass sie es liebten. Dass ihnen das Blut aus den Nasen schoss. So wie es das in all diesen japanischen Animes tat, wenn die Protagonisten ein paar Titten oder etwas Arsch sahen. Allerdings würde er das mit dem aktuellen Shooting wahrscheinlich nicht erreichen. Dazu war er nicht gut genug in Form gewesen. Deshalb setzte er da gerade auf das kommende  Shooting - und auf die Ergebnisse von diesem.

“Er träumt schon wieder”, drang es erneut zu ihm durch …

… und weil seine Freunde goldrichtig lagen, gab er es ohne Worte zu. Indem er entschuldigend seufzte und sich daran machte, der ersten Frage auf den Grund zu gehen, die in den Ring geworfen wurde. Teilweise jedenfalls: “Ich ging davon aus, dass das nicht für mich gedacht war. Ich verstehe nämlich nicht, worauf du hinaus wolltest”, ließ er Cha Eunwoo also wissen, der ihm nach wie vor mit einem amüsierten Grinsen gegenüber saß und Jungkook musterte … während dieser am nächsten Stück Ananas nagte.

“Du inhalierst die Ananas förmlich”, schaltete sich nun auch Kim Mingyu ein, der zu seiner Linken saß.

“Was-”, setzte er dazu an, erneut irritiert nachzufragen, als es ihm dämmerte. Offenbar ging es um dieses Märchen, dass ein Verzehr von Ananas oder Ananassaft den Geschmack der Körpersäfte verändern soll. Vor allem den, in südlicheren Gefilden. “Nein. Ich habe offensichtlich einfach Hunger. Und außerdem: Wisst ihr eigentlich, wie viel verdammte Ananas man essen müsste, damit man das schmeckt?”

Sofern man es überhaupt tat … er hatte es selbst nicht probiert und nur, wie diese Pappnasen hier sicherlich auch, davon gehört.

“Nein, aber du wirst es uns sicher gleich sagen”, gab Eunwoo nach wie vor grinsend zurück.

“Nein. Dieses Geheimnis behalte ich für mich”, erwiderte der Jüngste der Runde jedoch stattdessen und zuckte herausfordernd mit den Augenbrauen - kurz bevor er sich das nächste Stück Ananas griff. Und seine beiden Freunde ließen ihn leise lachend gewähren und konzentrierten sich wieder auf den Film, den sie eigentlich gerade sahen.

Das Treffen heute war spontan gewesen. Dennoch hieß Jungkook es mehr als nur willkommen, dass er hier gerade mit seinen beiden engsten Freunden auf dem Boden vor Mingyus Sofatisch saß und sich an den Snacks ausließ, während sie sich die Birnen mit Whiskey und einem schlechten Actionfilm zudröhnten.

Aber ... das war gut so. Es lenkte ihn von diesen verwirrenden und beklemmenden Gedanken ab, die ihn neuerdings nahezu nonstop plagten. Diese Gedanken, die sich in erster Linie um die Zweifel drehten, die er hegte. Nach wie vor schien Blondies Weste nämlich sauber zu sein. Und ihr schien es besser zu gehen, nun wo sich ihre finanzielle Situation wieder stabilisiert hatte.

Sie hatte seine finanzielle Spende eher widerwillig angenommen. Was für sie gesprochen hatte. Immerhin waren die 200.000 Dollar, die er ihr hatte zukommen lassen, für sie tatsächlich verdammt viel Geld. Leider war ihm das erst im Nachhinein bewusst geworden. Bevor er sich zum Narren gemacht hatte … 200.000 Dollar. Das war Seokjin nach wahrscheinlich in etwa so viel, wie sie als Lektorin in den Staaten in einem Jahr verdiente. Plus Minus ein paar Dollarn jedenfalls.

“So viel ist das doch nicht”, hörte er sich selbst sagen … und Hannah, wie sie ihn wiederholte. Spöttisch und verletzt … immer und immer wieder.

Glücklicherweise schien sie zu betrunken gewesen zu sein, um sich an den Großteil ihres Telefonats zu erinnern - und dadurch auch an diesen elenden Patzer, der ihn wieder einmal daran erinnerte, wie sehr er die Beziehung zu Geld in den vergangenen Jahren verloren hatte.

Ja, er erinnerte sich noch sehr gut an die Zeit, in der sie von der Hand in den Mund in einem Apartment gelebt hatten, das insgesamt wahrscheinlich etwa so groß war, wie es sein Wohnraum heute war. Aber … dennoch war es realistisch gesehen beschämend weit weg. Weit genug, um sich mal eben 200.000 Dollar aus dem Ärmel schütteln zu können jedenfalls. Weit genug, um sich mal eben ein paar Schuhe zu kaufen, die vermutlich mehr kosteten, als Blondie an einem ganzen Arbeitstag verdiente … was ihm nur noch einmal mehr verdeutlichte, wie groß die Schlucht sein musste, die sie finanziell trennte - um sich abermals an Seokjins Worten zu bedienen.

Aber zurück zu Blondie und seiner finanziellen Spende. Gefolgt war dieser, wie ursprünglich versprochen, ein kurzes Telefonat … allerdings erst am darauffolgenden Mittwoch, weil ihm zeitweise doch der Mut verlassen hatte. Der Mut, sich all dem zu stellen. Den Zweifeln, aber auch ihr. Ihr und ihrer Stimme und was das alles mit ihm anstellen würde. Nach wie vor hatte Nahm nämlich leider recht. Das alles hier hatte keine Zukunft. Würde ihr zu viel abverlangen und gab ihr zu wenig zurück. Allerdings schien sie sich dessen nicht bewusst zu sein - oder sie blendete es aus. Dass er diese Sache überbewertet und es ihnen noch schwerer als nötig gemacht hatte, änderte daran nichts.

Ebenso wenig wie seine Reaktion auf dieses Telefonat daran etwas änderte. Oder dieses Gefühl der Leere, die ihn zunehmend zu zerfressen schien, daran etwas ändern zu vermochte. Sie fehlte ihm … das war ihm nichts Neues. Von ihr geträumt hatte er vorher schon. Der Unterschied war, dass er es jetzt häufiger tat. Oder eher … dass er bedeutend häufiger mit dem Duft ihrer Haare in der Nase und diesem Druck auf der Brust, den sie verursachte, wenn sie auf dieser lag, erwachte … nur um auf äußerst beklemmende und unbefriedigende Art und Weise von der Realität eingeholt zu werden. Und der Gewissheit, dass das alles nur eine Art Phantomgefühl war, das ihn über den Schlaf hinweg begleitet hatte.

Aber … auch darum ging es gerade nicht. Ebenso wenig wie es um die Träume ging, in denen sie nicht nur auf seiner Brust lag. Diese Träume, wegen denen er sich gerade nicht wirklich mit dieser Sage beschäftigen wollte, was Ananas so in großer Menge mit seinen Körpersäften anstellte. Weil es Erinnerungen an Blondie weckte. Äußerst angenehme und ansprechende Erinnerungen … Erinnerungen, die er offensichtlich mit niemand anderem aufleben lassen wollte. Oder auch konnte.

Das hatte ihm der Eklat mit Midori im vergangenen November mehr als deutlich gezeigt. Und gerade hatte er nicht vor, einen weiteren Versuch zu wagen. Oder auch den Drang dazu … die Erinnerungen an Blondie und seine Hand waren genug. Es war beschämend, wie es diese Art der Träume waren. Träume, die ihn meist ruhe- und rastlos zurückließen - da er glücklicherweise schon zu alt für feuchte Träume war. Was es nicht weniger beschämend machte … aber … es war berauschend. Diese Momente, bei denen er sich einfach nur von den Erinnerungen übermannt und nach wie vor schlaftrunken mit dem Gesicht ins Kissen pressen und seine Hand den Rest der Arbeit machen lassen konnte.

Diese Träume waren angenehmer als die, nach denen er einfach nur erwachte und die Hände nach ihr ausstreckt … um nur seine eigene, leere Brust vorzufinden. Diese Träume, nach denen er nicht selten eine halbe Ewigkeit wie gelähmt im Bett zurückblieb und mit trockener Kehle an die Decke starrte. Überwältigt von diesem Gefühl der Leere, das nachhallte und nicht nachlassen wollte. Manchmal nur bis er sich endlich dazu aufraffte aufzustehen … manchmal blutete es jedoch weit über diesen Moment hinaus in seinen Tag hinein und überschattete diesen. Die Träume, die in einem Orgasmus endeten, der ihn zurück in Morpheus Arme kickte, waren da bedeutend erträglicher. Beschämend und doch bittersüß.

Aber … wie bereits angedeutet, ging es darum nicht. Das war ebenfalls eines dieser Geheimnisse, die er für sich behalten würde.

Gerade war die Frage, die er sich stellte, nämlich bekanntlich gar nicht mal mehr die, ob sie wirklich unschuldig und er im Unrecht war. Das war er gewesen. Wenigstens teilweise … schließlich hatte sie geredet. Daran änderte sich seines aktuellen Wissensstand nach nach wie vor nichts - auch wenn es nicht, wie er zu Beginn vermutet und lange befürchtet hatte, die Runde gemacht hatte.

Die Frage, die er sich aktuell zunehmend stellte war die, wohin das alles hier führen würde. Immerhin waren sie weit über die Phase hinaus, in der sie sich noch einreden konnten, sie seien so etwas Freunde mit dem großen Plus. Noch nicht einmal als ‘sseom’ ging das Ganze noch durch - einer koreanischen Bezeichnung für Beziehungen, bei der zwei Menschen Gefühle füreinander hegten und diese durch so etwas wie Dating auslebten, sich allerdings noch nicht als festes Paar definiert hatten.

Jungkook benötigte keine Worte, um zu wissen, was das hier zwischen ihnen war. Er brauchte keine Definition. Er wusste, dass das zwischen ihnen mehr war. Das es kein undefiniertes ‘sseom’ war … dennoch beantwortete das die zentrale Frage danach, wohin das alles führen sollte, nicht.

Stattdessen machte es sie lauter. Plagender … während er versuchte, die Contenance zu behalten und nicht wieder kopflos in diesen Sog zu fallen, den jede einzelne Interaktion mit Hannah erzeugte. Egal wie klein und unbedeutend er war. Er brauchte Klarheit, bevor er sich auf was auch immer das hier werden sollte einließ. Deshalb hielt er sie auf Abstand. Soweit es ihm möglich war jedenfalls. Stets in der Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit Antworten auf all diese unliebsamen Fragen finden würden. Wenigstens halbwegs befriedigende Antworten.

“Ich muss mal aufs Klo”, ließ er ihre kleine, exklusive Runde wissen und nahm noch einen Schluck Whiskey, während er sich aufrichtete, sein Handy griff und sich auf den Weg zu besagtem Klo machte.

“Was genau hast du vor?” rief man ihm nach - wahrscheinlich, weil er das Handy in der Hand hielt.

“Ich muss pinkeln. Aber ich will mal kurz was checken”, warf er zurück, während er im Bad verschwand und man sich hinter ihm entschloss, den Film trotzdem zu pausieren.

Ihm sollte es recht sein. Ebenso wie es ihm recht gewesen wäre, wenn sie den Film einfach hätten weiterlaufen lassen. Er war heute eh nicht wirklich bei der Sache … und der Film traf zugegeben nicht wirklich seinen Geschmack. Was durchaus auch an seiner Stimmung liegen konnte.

Und so endete Jungkook wenige Minuten später mit entleerter Blase und gewaschenen Händen - aber vertieft ins Handy vor dem Waschbecken stehend und scrollte wie so oft über Blondies Instagramprofil. Bei dem sich wie gewohnt nichts geändert hatte. Demnach ging die nächste Reise in ihre Markierungen, von wo aus er sich durch die Profile manövrierte, die sie in Bildern und Videos getaggt hatten. In letzter Zeit war das überwiegend eine ihrer Freundinnen gewesen, wie er vermutete.

Scheinbar eine Partymaus mit langen braunen Haaren. Ungefragt schön, bekanntlich interessierten ihn andere Frauen gerade aber wenig. Außer wenn sie Bilder und Videos posteten, auf denen diese eine zu sehen war. Und hier war die besagte Brünette äußerst interessant und hilfreich. Woche um Woche wurde er hier fündig. Und so endetet er neuerdings mindestens einmal täglich erst in Hannahs Tags und dann im Profil dieser Unbekannten, die dieses mit Bildern von verschiedenen Events und Begebenheiten füllte, an denen Blondie scheinbar zurzeit häufig teilnahm.

Ausstellungen, Clubs, Partys, gemeinsame Essen … sie ließ es offenbar krachen. Aber, da er vermutete sie lenkte sich nur ab, war es okay. Es war ihm recht. Mehr als nur das. Er wollte nicht, dass sie-

Jungkook stockte und starrte einen Moment benommen auf dieses Profil, auf dem er heute gelandet war. Da das Bild, auf das er geklickt hatte, eines gewesen war, das auch die Brünette zeige, hatte er sich nichts dabei gedacht, als er wie gewohnt und wie so oft auf dieses geklickt hatte. Heute landete er jedoch nicht auf deren Profil … er landete auf dem Profil eines Typen.

Sportler … scheinbar in ihrem Alter. Gutaussehend und durchtrainiert. Und so wie Jeongguk die Lage gerade trotz seines dröhnenden Schädels überblicken konnte … hatte besagter Typ scheinbar kürzlich bei ihr geschlafen. Er erkannte das Sofa, schon bevor er auf das Bild klickte, das sich einige Bilder hinter denen befand, in welchen der Typ Blondie innerhalb der vergangenen Stunden getaggt haben musste. So lange war Jeongguks letzter Check nämlich her …

Die Insel im Hintergrund des Bildes, das amüsanterweise scheinbar genau am Abend ihres ersten Telefonats entstanden zu sein schien - denn das sagten die Bildbeschreibung und der Zeitpunkt, an dem Adonis das scheiß Bild gepostet hatte, aus - bestätigte seine Vermutung, die eigentlich keine solche war. Und zugleich gab sie ihm den Rest.

Seine Hände begannen unkontrolliert zu zittern, während er hier stand. Inmitten des Badezimmers, dessen Wände um ihn herum zu schwanken begangen. Während sein Blick an dem Bild haftete und seine Gedanken rasten. Versuchten ein klares Bild aus diesem Chaos zu machen, in das er zu stürzen drohte.

Die Insel … das Sofa. der Typ … und Blondie, die sicherlich irgendwo im Hintergrund zu finden war. Und wie von selbst begangen die Gedanken zu kreisen. Weitere Bilder hinzuzuspinnen. Etwa welche, die Blondie und Adonis zeigten, wie sie am nächsten Morgen gemeinsam feierten. Weil sie den Idioten, der Jeongguk bekanntlich war, so außerordentlich geschickt in die Irre geführt hatten. Geschickt genug, dass er ihnen 200.000 fucking Dollar spendete …

200.000 fucking Dollar, die sie gerade wahrscheinlich gemeinsam ausgaben. So wie Bora es mit ihrem Kerl gemacht hatte. Cent für Cent, sah er vor seinen tränenden Augen durch die Luft sausen … bis schließlich alles vor diesen verschwamm und ihm dieses merkwürdig beklemmende Gefühl, das ihn von innen heraus vollends einnahm, die Ananas und den Whiskey wieder den Rachen hochtrieb.

“Bleiben wir standhaft?”, hörte er Nahm hinter seinen dröhnenden Schläfen sagen. Spürte die Hand des älteren Mannes auf seiner Schulter und den Schauer durch seine weichen und bebenden Glieder fahren, den dessen durchdringender Blick bei ihm ausgelöst hatte.

Passenderweise an diesem Nachmittag, in Kims Büro … kurz nachdem Nahm mit seinen Leuten das Telefonat der Telefonate gesprengt hatte. Im Grunde nur, um über das bevorstehende Shooting zu sprechen. Dennoch hatte er den jungen Mann durchschaut … hatte die Schwäche sicherlich in seinen elenden ertappten Augen gesehen.

"Bleibe ich”, hatte das Idol gelogen, was Nahm sichtlich erfreut hatte. Ihn nickend von seiner Schulter hatte ab- und das Thema wechselnd lassen, bevor es überhaupt wirklich aufgekommen war.

Und ja … gerade wünschte Jeongguk sich mehr denn je, dass er nicht gelogen hätte. Dass er nicht schwach geworden wäre … dass er nicht auf sie und ihre leeren Worte reingefallen wäre.

Das Handy entglitt seinen Händen und landete mit einem ungut klingenden Klirren im Waschbecken. Ein Klirren, das ihm sagte, dass sich die Rechnung - die auf Blondies überaus gewitzte Kappe ging - noch um ein paar Won mehr erhöhen würde. Weil es ihn gerade mindestens sein Display gekostet hatte.

Doch darüber würde er sich später einen Kopf machen müssen. Erst einmal schossen ihm nämlich der Whiskey und die Ananas in Strömen durch diesen ins Klo, über dem er kauerte und sich die verdammte Seele aus dem Leib zu speien schien.

***

Hallo ihr Lieben. Da sind wir wieder. :) Ich hoffe euch allen ist es in den vergangenen Wochen gut ergangen? Es liegt ja einiges hinter uns. Endlich wieder 7. :) Genießt das Wetter und passt bei der Hitze gut auf euch auf. Wir lesen uns Freitag bei der Hauptstory und dann hier in zwei Wochen wieder. <3