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Wet (nach Chapter 87 von NaD)

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Wet (nach Chapter 87 von NaD)

Hinweis: Das folgende Chapter kann jederzeit nach Kapitel 87 von Night and Day gelesen werden.

67. Wet

“Ich werde das hier vermissen”, seufzte sie, während sie rücklings zwischen seinen Beinen hockte und sich an ihn lehnte.

“Ich auch”, murmelte er in ihre nassen Haare hinein, die sein Gesicht kitzelten. Aber er liebte es, sein Gesicht in ihre nicht wirklich vorhandenen Locken zu pressen. Vor allem jetzt, in diesem Zustand, kräuselten sie sich um ihre Ohren und umspielten ihre schmalen, nackten Schultern in kleinen Wellen. “Du hast … Locken”, entwischte es ihm.

Eigentlich hatte er es nicht aussprechen wollen. Diesen kleinen und unbedachten Gedankengang. Da diese grundlegende Feststellung kein Geheimnis war, störte es ihn allerdings nicht, dass sein Mund zu schnell gewesen war.

Blondie lachte leise und ließ sich noch etwas tiefer in seine Arme sinken, sodass das Wasser, welches sie angenehm duftend und schaumig umgab, ihre einnehmende Form noch etwas mehr in sich aufnahm und verbarg … vor allem ihre Brüste, die der veränderten Schwerkraft sei dank so überaus verlockend an der Wasseroberfläche schwammen.

Ihre Hände links und rechts auf seinen Knien ablegend, die wie zwei hautfarbene Berge aus den Schaumkronen hervortraten, schien sie einen Moment gedankenverloren in sich zu gehen. “Nicht wirklich. Das sind eher ein paar krause Wellen, die sich in ein unruhiges Nest verwandeln, wenn sie trocknen.” Sie drehte den Kopf und sah ihn an. “Nicht so schön wie deine.”

“Ist nur … wenn sie lang werden”, gab er zurück und strich sich gedankenverloren mit der rechten Hand durch besagte Haarpracht - die sich der Nässe sei dank gerade vermutlich tatsächlich in beachtliche Wellen legte.

Hannah nickte. Schien erneut einen Moment in Gedanken zu versinken, bevor sie verlauten ließ: “Aber … du hattest auch schon bei kürzeren Haaren Wellen, oder irre ich mich?”

Jungkook nickte, ließ ihre Worte aber dennoch einen Moment in sich gehen, um sie wirklich verarbeiten zu können. “Das war … Perm?”

“Ah … eine Dauerwelle”, sie schmunzelte, “hatte ich mit 14 auch mal.”

“Ja? Hast du … Fotos?”

Nun folgte ein Lachen. Es hatte jedoch bereits, bevor sie es aussprach, etwas vielsagend Abwehrendes: "Ja, sicherlich. Die behalte ich aber lieber für mich. Es stand mir nämlich nicht.”

“Nicht? Aber … du hast manchmal Locken? Schöne Locken”, stolperten die Worte nur so aus ihm heraus … was an ihren verdammten Brüsten lag, die immer wieder so überaus einladend an der Wasseroberfläche wippten, wenn sie lachte oder sich zu sehr bewegte.

Das hier war ablenkend. Ablenkend auf so viele Arten und Weisen. Eine richtete sich bereits auf, seitdem sie zu ihm und zwischen seine Beine gerutscht war. Natürlich spürte sie es … das sagte ihm das Grinsen und dieser dunkle Blick, den sie ihm immer wieder über ihre schöne Schulter hinweg zuwarf. Aber … sie schien es zu ignorieren. Jedenfalls hier und jetzt.

Also versuchte er es ihr gleich zu tun. Etwas, das ihm eher schlecht als recht gelang.

“Ja, die zaubere ich mir mit einem Lockenstab. Das waren … so furchtbare 80s-Revival-Locken”, lachte sie … was dieses Mal nicht nur ihre Brüste wippen, sondern auch ihren Po ein wenig an diesem vorlauten Ding scheuern ließ, das sich bekanntlich seit einer Weile zwischen ihnen aufgerichtet hatte.

“80s … was?”, entwischte es ihm irritiert - dieses Mal ausnahmsweise wirklich, weil er nicht wirklich verstanden hatte, wovon sie sprach und nicht, weil er nicht mehr wirklich in der Lage war, ihre Worte zu verarbeiten.

Blondie wandte sich zu ihm um, dieses Mal so stark, dass sie einmal ihre gesamte Kehrseite - vom Po bis zur Hüfte, an seinem langsam aber sicher protestierenden Schwanz rieb … ja … langsam hatte er genug. Wollte etwas mehr Aufmerksamkeit … oder wenigstens ein wenig beachtet werden. Auf welche Art auch immer.

“Ja … diese kleinen Locken, die man in den 80ern getragen hat?” Sie sah ihn fragend an.

Ja vielleicht, schoss es ihm durch den zunehmend benebelten Kopf. Aber dieser war gerade zu sehr auf andere Dinge fokussiert. Etwa auf den Ausblick, den sie ihm gerade bot. Und dieses Gefühl, das sie gerade zwischen seinen Beinen erzeugte, wo sie sich viel zu sehr an ihn presste.

“Paula Abdul? Kim Wilde? Nena?” Ihre blauen Augen schienen ihn zu durchbohren. “Komm schon, irgendeiner dieser Namen muss dir doch was sagen? Ich meine, klar: Das war auch nicht ganz meine und noch weniger deine Zeit, aber das waren alles Legenden.”

“Ja?”, brachte Jungkook gepresst hervor, während er versuchte, sie wieder etwas von sich zu schieben …

… doch natürlich gab sie nicht nach. Lachte stattdessen leise … fast schon etwas bitter, murmelte etwas, das stark nach “97” und “Gen Z” klang und presste ihm einen Kuss auf die Nasenspitze.

Schließlich war es das Klingeln des Telefons, das ihn aus dieser unausweichlichen Misere rettete ... oder auch nicht. Das würde sich zeigen müssen. Vorerst schob er sie jedoch ein weiteres Mal von sich und dieses Mal gab sie glücklicherweise nach. Rutschte vielsagend grinsend zurück und gab ihm etwas Raum, sodass er sich aufrichten und weit genug aus der Wanne beugen konnte, um das Smartphone zu erreichen.

Sein Smartphone … sein klingelndes Smartphone, auf dem gerade - wie er es eigentlich bereits geahnt hatte - Kim Eojins Name zu sehen war. Das hier war nämlich einer von zwei täglichen Kontrollanrufen. Einer erfolgte stets um diese Zeit herum, der andere gegen Abend.

“Manager-nim”, beantwortete er den Call also mittlerweile recht routiniert - und dennoch verräterisch atemlos, was er selbstredend so gut es ging zu überspielen versuchte.

“Alles okay?”, wollte dieser ebenfalls wie vorhergesehen wissen.

“Ja, alles wunderbar”, gab Jungkook zurück … nahm jedoch gerade rechtzeitig aus den Augenwinkeln wahr, wie dieses kleine blonde Biest - den Blick auf seine nach wie vor angeschwollene Körpermitte gerichtet - auf ihn zu … paddelte … schwamm … was immer sie da tat, sie tat es mit einem unguten Grinsen und verdächtig ausgestreckter Hand.

Einer Hand, die er abfing, bevor sie sich um Körperteile legen konnte, um die sie sich jetzt gerade besser nicht legen sollte. Natürlich gab sie dennoch nicht nach. Nur wenige Sekunden später richtete sie sich hinter ihm auf, presste sich der Länge nach gegen seinen Rücken und schlang ihre Arme um ihn. Ließ ihre wie so oft übereifrigen Hände vielversprechend ungut über seine Brust wandern … mehr als nur offensichtlich bewegten diese sich jedoch hinab.

Langsam, aber dennoch sicher.

Ihm blieb also nicht viel Zeit. Diese brauchte er allerdings glücklicherweise nicht. Üblicherweise waren Gespräche wie dieses erfreulich schnell beendet. Demnach beantwortete er Kim Eojins Frage “braucht ihr irgendwas?” mit einem obligatorischen “Nein” und beendete das Gespräch nur einige erleichternde Sekunden später mit einem “Bis heute Abend.”

“Nah”, entwischte es ihm, kaum dass er aufgelegt und das lästige Smartphone von sich geschoben hatte. “Not funny!” Das hitzige Lachen, welches ihm entwischte, strafte seine eigenen Worte jedoch der Lüge.

Und wie erwartet stimmte auch Blondie mit ein …

… ebenfalls überaus hitzig ließ sie ihre Hände noch ein paar Mal an seiner Vorderseite auf und ab wandern. Ließ diese eine quälende Runde nach der anderen über seine Haut drehen. Über seine Nippel hinweg und seine Abs hinab … bis zum Bauchnabel und hin und wieder über diesen hinweg. Jedoch stets nur ein quälendes und zerreißendes Bisschen.

Doch er genoss es. Lehnte sich zurück, gegen sie und in ihre Berührungen hinein. Schloss die Augen und ließ ihren heißen Atem, der gegen seine feuchte Schulter schlug, einfach so auf sich wirken. Ließ sich in diesen fallen … in diesen und in dieses schier berauschende Gefühl, das ihre Berührungen in ihm auslösten.

Denn er wusste, dass hier war nur der Anfang. Von was auch immer ihm in den folgenden Minuten oder Stunden bevorstehen mochte. Der Tag war immerhin noch jung … und auch wenn die Zeit hier durchaus zu rennen schien, bewegte sie sich bekanntlich bedeutend langsamer voran, als sie es für gewöhnlich tat.

***

Hallo ihr Lieben, da sind wir wieder. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in den Februar … ist das zu fassen, der Januar ist schon wieder rum?

Und ja … ich habe eine vermutlich für manche eher unschöne Ankündigung. Mir und meiner Muse geht es nach wie vor alles andere als gut. Ebenso wie meinem Vater, der indirekt der Grund dafür ist, dass es mir und meiner Muse nicht gut geht. Zwei weitere Eingriffe stehen ihm Ende des Monats bevor …

Aber, kommen wir zum Punkt: Ich muss leider noch einen Gang runterfahren, bevor hier wirklich absolut nichts mehr geht. Deshalb werde ich den Postingintervall noch etwas runterfahren. Ab März gibt es pro Monat nur noch jeweils ein Chapter hier und in der Hauptstory. Wie genau das Ganze vonstattengehen wird, also wann ich was poste, habe ich noch nicht final entschieden. Dazu werde ich euch in zwei Wochen Genaueres sagen. Und ja, sollte es wider Erwarten doch mal schneller oder besser voran gehen, wird es natürlich ein paar Extra-Chapter geben.

In puncto Teaser sieht hingegen etwas positiver aus. Ihr alle seid für welche zu haben, nur ob nun kurze oder längere … da scheiden sich ein wenig die Geister. Dennoch wollen 12 zu 7 von euch gerne etwas längere Teaser lesen. Ist notiert. :)

Los geht's also weiter unten. Lasst mich gerne wissen, wenn das doch etwas zu viel des Guten war.

***

Achtung Teaser!

1

2

3

“Und jetzt: Der Song!”, riss sie ihn schließlich jäh aus diesen Gedanken, die er nicht wirklich gehabt hatte. Viel zu sehr war er in diesen Snack vertieft gewesen, der ihr so viel zu bedeuten schien.

Aber ja … das war der Deal gewesen. Zumal er wirklich darauf brannte zu wissen, was sie davon hielt. Wie sie auf seinen Debütsong reagieren würde. Dass dieser es werden würde, hatte man nämlich gemeinsam mit ihm vor einigen Tagen beschlossen.

Demnach nickte er und legte den Toast, an dem er gerade noch genagt hatte, einen Moment beiseite. Griff zu seinem Handy, das schräg neben ihm lag und manövrierte sich geübt in den Ordner seiner Dateisammlung, in denen er eine erste und kleine Auswahl seiner Songs aufbewahrte. Und ja: Mit jeder Bewegung seiner Finger und jedem Klick auf das Display stieg seine Nervosität an.