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Seven (nach Chapter 88 von NaD)

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Seven (nach Chapter 88 von NaD)

Hinweis: Das folgende Chapter kann jederzeit nach Kapitel 88 von Night and Day gelesen werden.

68. Seven

“Hast du auch so etwas? Eine Art Soulfood. Also etwas eher Spartanisches und Einfaches, dass dich dennoch allein der Erinnerungen wegen von innen heraus wärmt?”, hörte er sie hinter seinen Schläfen fragen, während er ihr gegenüber am Esstisch saß und auf diesem kuriosen Toast herumkauen.

Diesem Toast, der seine Geschmacksnerven definitiv kitzelte - allerdings konnte er nicht wirklich in Worte fassen, was genau dieser wirre Zutatenmix aus Toast, Ananas, Kirschen und Käse in ihm auslöste.

Ach ja … und dann gab es da noch Schinken, wurde ihm bewusst, als ihm ein Stückchen davon am Rand des kross-gebackenen Brotrandes entgegen blitzte.

Natürlich beobachtete sie ihn dabei. Mit riesig großen Argusaugen. Wie er hier saß, kaute und das kuriose Toastbrot in seinen Händen beäugte. “Interessant”, ließ er sie also nach dem zweiten Bissen wissen. Nahm einen weiteren und fügte vom ungewohnten Geschmack der Kirsche beflügelt hinzu: “Das ist gut.”

Das war es tatsächlich. Gut … nicht bahnbrechend gut und sicherlich auch nicht das Beste, was er jemals zuvor gegessen hatte. Immerhin war das hier Toast. Mit Ananas und Schinken. So ähnlich wie Pizza Hawaii … und ja, er gehörte zu der kuriosen Sorte Mensch, die diese mochte. Solange sie nicht kalt war, verstand sich. Allerdings mochte er kalte Pizza per se nicht …

Also ja. Das hier war so etwas wie Pizza Hawaii. Mit Toast und Kirschen. Damit konnte er durchaus leben. Allem voran, weil es ihr viel bedeutete, weil das hier ein Einblick in einen Teil ihres Lebens war, der ihm bisher verwehrt geblieben war. Rein metaphorisch war das hier also viel mehr als nur ein Stück Toast mit Schinken, Käse, Ananas und Kirschen. Das hier war ein Stück ihrer Kindheit.

Ein heiseres Lachen und ihr Gesichtsausdruck verrieten ihm, was sie dachte, bevor sie es laut aussprach: “Hör auf zu übertreiben. Ein ‘es ist genießbar’ genügt mir schon. Ich wollte dich einfach an diesem Teil meiner Vergangenheit teilhaben lassen.”

“Nein. Ich mag es”, schoss er zurück und sah sie herausfordernd an: “Wirklich. Es ist interessant. Vor allem … der Kontrast?”

Offenbar hatte er endlich die richtigen Worte gefunden. Dieses Mal widersprach sie nämlich nicht. Lächelte ihm einfach nur schwach nickend zu. Mit diesem Blick, der etwas … Undeutbares und doch irgendwie Warmes hatte. Etwas das ihm andeutete, dass sie sich mit dieser Aussage endlich zufrieden gab.

Also legte er noch eine weitere Nuance obendrauf. Nahm einen weiteren Bissen und versuchte so begeistert auszusehen, wie es ihm möglich war. Oder auch in anderen Worten: Wütend. Denn ja, er wusste ganz genau, was sein Gesicht dann machte und ihm war bewusst, dass das auch den meisten Menschen da draußen bewusst war. Jedenfalls auf diejenigen bezogen, die ihn als mehr als nur jemanden von dieser bekannten und erfolgreichen koreanischen Band kannten.

Und irgendetwas sagte ihm, dass auch sie dazu gehörte. Mehr noch sogar, dass sie ihn und seine Mimik mittlerweile besser deuten konnte als manch anderer.

“Und jetzt: Der Song!”, riss sie ihn schließlich jäh aus diesen Gedanken, die er nicht wirklich gehabt hatte. Viel zu sehr war er in diesen Snack vertieft gewesen, der ihr so viel zu bedeuten schien.

Aber ja … das war der Deal gewesen. Zumal er wirklich darauf brannte zu wissen, was sie davon hielt. Wie sie auf seinen Debütsong reagieren würde. Dass dieser es werden würde, hatte man nämlich gemeinsam mit ihm vor einigen Tagen beschlossen.

Demnach nickte er und legte den Toast, an dem er gerade noch genagt hatte, einen Moment beiseite. Griff zu seinem Handy, das schräg neben ihm lag und manövrierte sich geübt in den Ordner seiner Dateisammlung, in denen er eine erste und kleine Auswahl seiner Songs aufbewahrte. Und ja: Mit jeder Bewegung seiner Finger und jedem Klick auf das Display stieg seine Nervosität an.

Blondie war eine der Ersten, die er an seinen ersten Schritten als ernstzunehmender Solokünstler teilnehmen ließ. Seine Eltern, sein Bruder und ein paar der Jungs außen vor gelassen. Ebenso das Team, mit dem er an diesen Stücken zusammengearbeitet hatte.

Schließlich legte er das leise dudelnde Handy mit zitternden Händen wieder ab. Schluckte und versuchte, gegen den Drang anzukämpfen, ihr panisch ins Gesicht zu sehen - und dabei nervös im Sekundentakt wegzusehen. Nein. Er versuchte ruhig zu bleiben. Nonchalant … jedenfalls soweit wie möglich.

Und amüsanterweise schien es ihr ähnlich zu ergehen. Oder auch wenig amüsanterweise. Ihre Hände bebten nämlich ebenfalls, sei es auch nur leicht. Leicht und dennoch stark genug, sodass sie sie unter dem Tisch verschwinden ließ und sich mit aufgesetzt entspannter Miene vorbeugte.

Jungkook redete sich jedoch ein, dass es nicht daran lag, dass sie das hier schrecklich fand - sondern dass ihr das hier ebenso viel bedeutete wie ihm. Oder eher: Wie es ihm bedeutete, wenn sie diese kleinen Einblicke in ihr Leben mit ihm teilte. Die, die sie sonst nur mit wenigen anderen Menschen teilte. Oder gar mit niemandem sonst. Diese kleinen und exklusiven Dinge, die nur ihnen beiden gehörten.

Die kleinen gestohlenen Küsse. Der wachsende Mut, Geheimnisse, Vorlieben und Fantasien miteinander zu teilen. Übergreifende, aber natürlich auch sexuelle. So wie die, die nach dem hier kommen sollten.

Natürlich hatte er diesen Teil ihres Deals nicht vergessen. Auch wenn dieser zugegeben gerade doch einen Moment ziemlich weit in den Hintergrund seines vor Nervosität pochenden und rauschenden Schädels gerutscht war. Und dass sie unschlüssig aussah, machte es nicht besser.

Mochte sie es? Hasste sie es? Oder versuchte sie schlichtweg nur die richtigen Worte zu finden? Erfolglos … denn sie schwieg. Saß stocksteif da. Mit vor Konzentration angespannter Miene. Schien es nicht einmal zu wagen zu atmen. Und so schnürte es ihm einen Augenblick auch den seinen ab.

Sie hasste es … Gott, sie hasste es.

Und ja … das ließ ihn einen Moment schwindelig werden.

Dann veränderte sich in ihrer Miene etwas. Sie wurde weicher. Entspannte sich. Bekam … etwas Rührseliges. Ihr Blick wurde sanft, während er von der ganz großen Liebe sang. Augenscheinlich jedenfalls. Oder auch: Je nachdem, wie man es nahm. Dieser Song war nämlich zweideutig. Genau das war es gewesen, was ihn daran gereizt hatte.

Nicht nur, weil er sich so einmal von seiner erwachsenen Seite zeigen konnte - was definitiv einer, aber ganz ehrlich nicht nur der Hauptgrund dafür war, warum dieser Song ihn gereizt hatte. Er wollte in gewisser Weise zugleich ein wenig polarisieren als auch provozieren. Wollte sich von diesem unschuldigen und kindlichen Bild losreißen, an das sich viele Fans noch klammerten. So als hing ihr Leben davon ab.

Also ja. Er wollte wachrütteln. Wollte provozieren und schocken. Dadurch, dass er sich zugleich von einer ganz anderen und doch auch bekannten Seite zeigte. Und das auf spielerische Art und Weise.

Von der expliziten Version mal abgesehen. Ihm war bewusst, dass diese wenig Spielerisches innehatte. Und ja, auch diese befand sich auf seinem Handy, das gerade zwischen ihnen und ihren angenagten Toastbroten auf dem Tisch lag und leise vor sich hin dudelte. Seine Stimme in den Raum warf, die sich wie so oft ungewohnt und fremd für ihn anhörte.

Ihm ging es da nämlich wie dem Rest der Welt. Für ihn klang seine Stimme schlichtweg anders. Und ja, er hatte sich über die Jahre hinweg daran gewöhnt. An diese andere Version seiner Stimme. Seiner Tonbandstimme, wie man es gerne nannte. Und es war immer wieder aufs neue kurios und spannend, sich selbst auf dem Band singen zu hören. Vor allem in dieser fremden Sprache, mit der er für das hier gekämpft hatte wie noch nie zuvor. Er wollte nämlich, dass das hier perfekt war. Wollte nicht über diese Worte stolpern, die man ihm so perfekt in den Mund geschrieben zu haben schien.

Denn ja … auch wenn keiner dieser Songs aus seiner Feder stammte, konnte er sich dennoch mit jedem einzelnen von ihnen identifizieren. Hatte sie aus gutem Grund aus dieser schier unübersichtlich großen Auswahl an Songs ausgewählt, die man ihm vorgelegt und angeboten hatte.

Ihr heiseres Lachen ertönte, kaum dass seine Tonband-Stimme “Afterglow” geraunt hatte. Und ja, die Tatsache, wie sie direkt im Anschluss errötend wissen wollte, um welche Art von Liebe es hier eigentlich ging, ließ ihn vielsagend grinsen.

Daraufhin erfolgte ein weiteres, wie erwartet wissendes Lachen und sie verfiel wieder in Schweigen. Lauschte weiter der Musik, die sie immer mehr einzuhüllen schien. Und weil er nicht weiterhin einfach nur dasitzen und sie angespannt und durchdringend anstarren wollte, griff er schließlich zu seinem Toast und begann wieder halbherzig und lustlos daran zu knabbern. Um sich und seinen Kopf wenigstens etwas ablenken zu können.

Als der Song schließlich verklang, saß sie noch eine Weile einfach so da. Ließ das gerade eben gehörte auf sich wirken und sammelte sich. Und ja, weil ihm das durchaus nicht neu war, ließ er ihr diesen Moment. Versuchte ihr Schweigen nicht überzubewerten. “Wow”, brach sie es schließlich … endlich. Vielversprechend atemlos und mit geröteten Wangen. Und ja … das machte ihn wirsch. Auf diese schier atemberaubend gute Art und Weise. Ihre Worte waren nämlich echt. So weit konnte er sie mittlerweile deuten. “Das wird … groß werden. Du wirst groß werden”, fügte sie sichtlich überwältigt hinzu.

Und ja … das feuerte ihn und seinen zunehmend in ihm anschwellenden Stolz noch etwas weiter an. Nicht nur der, aber das blendete er gerade so gut er konnte aus. Sie mochte es … sie mochte es. Plötzlich schien das alles zu sein, was zählte.

Scheiß drauf, was die Welt da draußen dachte. Hier und jetzt zählte nur sie und was sie dachte. Und ja, das machte erneut was mit seinem immer stärker anschwellendem Stolz … und erneut bekanntlich nicht nur mit diesem. Und dass sie plötzlich nach seiner Hand griff, machte es nicht besser. Der plötzliche und unerwartete Körperkontakt schien jegliche Hebel in ihm umzulegen. Was selbstredend lächerlich war, da er dahingehend schon ganz andere Berührungen gewohnt war. Übergreifend, aber selbstredend auch und vor allem von ihr.

Trotzdem riss er sich zusammen. Weil sie hier auf dem Tisch zwischen Handy und Toastbroten zu nehmen keine Option war. Nicht jetzt jedenfalls. Nicht, wenn es da bedeutend ansprechende Optionen gab. Also riss er sich zusammen. Drängte diesen wirschen Part in sich zurück, so wie er es schon hunderte Male zuvor getan hatte. Denn ja: Auch das gehörte zu den eher unschönen Parts ihres Jobs …

… Erregung und den obligatorischen Überaschungsständer auszublenden. Sei es auf der Bühne, in Interviews oder auch mal bei Fotoshootings.

"Ich wollte mal … eine andere Seite von mir zeigen. Eine erwachsene Seite. Und ich wollte mir einen Namen machen. Einen eigenen Namen”, spulte er also eine dieser 08-15-Antworten herunter, die er in den vergangenen Wochen bereits eingeübt hatte. Für all diese Interviews, die nahten. Jeden Tag ein wenig mehr. Den Toast nach wie vor in der einen Hand und ihre in der anderen versuchte er, die Unsicherheit zurückzudrängen, die durch seine Hirnwindungen zu schießen schien.

Das Gute war, dass diese sich so sehr in den Vordergrund drängte, dass alle Schwellungen sich wieder verflüchtigten. Sowohl die seines Stolzes, als auch die in seiner Hose.

“Das wirst du”, gab sie überschwänglich lächelnd zurück und drückte aufbauend seine Hand. “Das hier ist großartig.”

Jungkook nickte zögerlich. Murmelte: “Das hoffe ich. Das hier ist … gewagt. Es wird nicht allen gefallen.” Ein weiterer dieser wohl überlegten und eingeübten Texte, mit denen er sich in den vergangenen Wochen die Tage und Nächte vertrieben hatte - wann immer es Zeit dafür gab.

So war er nämlich. Typisch Jungfrau, würde man seinem westlichen Horoskop nach wohl sagen - mit dem sich vor allem Blondie besonders zu beschäftigen schien. Was wiederum dazu geführt hatte, dass er sich ebenfalls und erstmals ein wenig mehr mit diesem beschäftigt hatte. Auch um etwas mehr über Blondie zu erfahren. Sternzeichen Krebs … laut der westlichen Astrologie ein hervorragendes Match.

In Asien spielten ihre Geburtsmonate jedoch eher eine geringfügige Rolle. Da ging es nach ihrem Geburtsjahr, laut dem er ein Büffel war. Bekannt dafür, hart zu arbeiten, zuverlässig, geduldig und ehrlich zu sein … und manchmal stur. Blondie war ihrem Geburtsjahr nach ein Hahn. Bekannt dafür emphatisch, anpassungsfähig, ehrlich und selbstbewusst zu sein. In puncto ihren Elementen waren sie dahingehend jedoch wie Tag und Nacht, war seines das Feuer und ihres das Wasser.

Allerdings waren ihre chinesischen Tierkreiszeichen hinsichtlich Partnerwahl und Matching ebenfalls nicht wirklich entscheidend. Hier ging es in seinen Breitengraden eher nach ihren Persönlichkeitstypen, auch kurz MBTI genannt. Er war ein INTP, also ein Logiker … introvertiert, neugierig und logisch. Und er strebte nach Perfektionismus. Beinahe mehr als nach allem anderen. Blondie war vermutlich ein ENFJ-Persönlichkeit. Extrovertiert, intuitiv, gefühlsbetont und turbulent.

Ja … das passte zu ihr. Vor allem die letzten beiden Punkte. Natürlich konnte er da nicht sicher sein, ohne dass sie einen entsprechenden Test durchführte. Vielleicht würde er sie irgendwann darum bitten, es zu tun. Früher hätte er es getan. Aktuell hatte er allerdings das Gefühl, es spielte keine Rolle. Das hier war gut, wie es war.

Aber zurück zu ihm. Typisch Büffel, typisch INTP und irgendwie auch “typisch Jungfrau”, wie Blondie in letzter Zeit hin und wieder verlauten ließ. Stets mit einem kleinen Schmunzeln in der Stimme oder auf den Lippen liegend. Er brauchte nämlich Stabilität und Sicherheit und demnach stets einen Plan B. Aus diesem Grund spielte er jedes mögliche Szenario so lange durch, bis es ihm nicht mehr den Schlaf raubte.

Und ja … dazu gehörten auch Antworten und Gegenargumente für alle Fragen und Kritiken, die man ihm entgegen werfen könnte und würde.

Er übte sie im Bett … unter der Dusche … vor dem Spiegel … im Auto. Laut ... in seinem Kopf. Sie waren stets allgegenwärtig. Ebenso wie es die Vorfreude, der Stolz und die beißende Angst waren, dass das hier scheiterte und er sich zur Lachnummer des Jahrhunderts machte.

“Scheiß auf wen auch immer es nicht gefallen wird. Das ist dein Leben. Das ist deine Musik. Und ich bin gespannt auf das, was noch kommen wird”, schoss sie zurück und verstärkte den Griff um seine Hand noch etwas. “Und ich werde dabei sein. Als deine neue beste Freundin. Schon vergessen?”, flüsterte sie … und ja … das genügte.

Wenigstens einen Moment lang, in dem er sich einreden konnte, dass ihm so lange sie da und an seiner Seite war, nichts passieren konnte.

***

Bevor ich hier mit dem üblichen Geplänkel anfange, möchte ich an dieser Stelle einmal meinen beiden kreativen Bienchen Only-Hope und SoulVerse danken. Ohne euch wäre diese Story nur halb so schön - zu lesen, aber auch zu schreiben.  ♥

Natürlich möchte ich auch all meinen Leser*innen danken, egal ob nun still oder laut. Ich freue mich sehr, dass nach wie vor so viele von euch am Start sind - und dass die Zahl immer noch weiter anzusteigen scheint. Und an dieser Stelle natürlich auch noch einmal danke für euer Verständnis und für eure lieben Genesungswünsche für meinen Vater.  ♥

So, last but not least, mal zum Eingemachten. Wie angekündigt, werde ich ab kommenden Monat den Postingintervall ändern. Ab März kommt vorerst nur noch ein Chapter pro Monat - hier jeweils am zweiten Mittwoch des Monats und bei der Hauptstory am letzten Freitag des Monats. Für März bedeutet das also, hier gehts am 11.3. und bei NaD am 27.3. weiter.

Davor lesen wir uns aber natürlich erst einmal nochmal am kommenden Freitag in Hannahs POV. Habt noch eine wundervolle Restwoche. ♥

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Achtung Teaser!

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Glücklicherweise verpufften all diese Gedanken, als sie die leise knarrende Tür schwer und nervös atmend hinter sich verschloss und ihn ansah. Durchdringend … er konnte es hinter ihren stark geröteten Schläfen regelrecht rattern sehen. “Bist du okay?”, fragte er also. Musterte sie erneut. Sie und ihre Körperhaltung, die gerade nur schwer zu deutende Bände sprach. Sie sah verunsichert und erregt zugleich aus … während sie ihn erhitzt musterte. Immer und immer wieder und immer tiefer schienen sich ihre Augen in seine nackte Haut zu brennen.

Dennoch war da etwas in ihrer Miene. In ihrer Körperhaltung, was von Unsicherheit sprach. Und weil er das hier zwar wollte, aber keinesfalls um jeden Preis, setzte er dazu an, das hier abzublasen. Sie konnten sich immerhin auch anderweitig miteinander vergnügen. “Wir müssen nicht-”