Wiedersehen
Wiedersehen
Es war Montagmittag. Die schweren Flügeltüren ihrer Oberschule schwangen auf und entließen Nami in eine Welt, die sich anfühlte wie ein überhitzter Backofen. Die Julisonne brannte unbarmherzig auf den Asphalt nieder, und das monotone, fast schon schmerzhafte Zirpen der Zikaden in den Bäumen verstärkte das Gefühl einer unerträglichen, drückenden Schwüle.
Nami hob eine Hand und wischte sich mühsam den Schweiß von der Stirn. Obwohl das Schulgebäude modern klimatisiert war, reichten schon die wenigen Meter auf dem Vorplatz aus, um die Feuchtigkeit aus jeder Pore zu treiben. Ihre Sommeruniform – ein eigentlich schicker Marine-Look mit dunkelbeige gehaltenem Rock und Kragen sowie einer dunkelroten Schleife am Dekolleté...fühlte sich plötzlich an wie ein zentnerschwerer Panzer. In diesem Moment hätte sie alles gegeben, um nackt in einen Schneehaufen zu springen oder sich einfach in den hintersten Winkel eines riesigen Kühlschranks zu kauern.
Mit einem erleichterten Seufzen, das fast wie ein Gebet klang, stieg sie in die Straßenbahn. Sobald die automatischen Türen hinter ihr zischten, umfing sie die kühle Luft der Klimaanlage. ~Ahhh... eine der besten Erfindungen der Menschheit~, dachte sie und ließ sich erschöpft auf einen der freien Sitze fallen. Sie legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen, während kleine Schweißperlen an ihrem Hals im künstlichen Licht glitzerten.
Doch die Ruhe währte nur kurz. Die Ungeduld nagte an ihr. Heute war Montag – der Tag, an dem der „Ersatz“ für den zerstörten BeyBot in der Firma ihres Vaters eintreffen sollte. Kenji hatte das ganze Wochenende über dieses unerträgliche Grinsen im Gesicht getragen, während ihr Vater sich in kryptischen Andeutungen verloren hatte. ~Die Zusage ist noch nicht verbindlich... du musst abwarten~, äffte sie Hiro in Gedanken genervt nach und spürte, wie sich eine kleine Zornesfalte auf ihrer Stirn bildete.
„Entschuldige, darf ich mich setzen?“
Nami schreckte aus ihren Gedanken hoch. Ein junger Mann stand vor ihr und ließ sich bereits auf den Platz direkt neben sie sinken. An seiner Uniform erkannte sie, dass er auf dieselbe Schule ging, doch sein Gesicht sagte ihr absolut gar nichts. Trotz ihrer Berühmtheit hielt sie ihren Kreis klein, und dieser Typ war definitiv ein Fremder.
„Ähm... ja, klar“, antwortete sie skeptisch. Ihr Blick schweifte kurz durch den Waggon. Der Zug war fast leer; überall gab es freie Zweiersitze. Warum um alles in der Welt setzte er sich ausgerechnet in ihre unmittelbare Nähe?
„Du... bist doch Nami Akasuna, oder?“, fragte er mit einer Vertraulichkeit, die ihr sofort missfiel.
„Ehm...“
„Ich habe dich erst vor ein paar Wochen im Fernsehen bewundern dürfen. Das war echt stark. Du bist ja eine richtige Berühmtheit geworden.“ Er rückte ein Stück näher – für Namis Geschmack deutlich zu nah. Sein Blick glitt langsam an ihr herunter, prüfend, fast schon taxierend. „Aber sag mal... wieso erzählst du den Leuten dort, dass du Akasuna heißt? Soweit ich weiß, heißt du doch eigentlich Tachiba?“ Er grinste frech, und in seinen Augen lag etwas, das Nami einen kalten Schauer über den Rücken jagte.
„Wieso... interessiert dich das?“, entgegnete sie kühl. Sie spürte, wie sich ihre Nackenhaare aufstellten. Am liebsten hätte sie das Gespräch sofort beendet, doch die Neugier gepaart mit Unbehagen hielt sie fest.
Der junge Mann lehnte sich bequem zurück, als würde ihm der gesamte Waggon gehören. „Weißt du, Nami, viele Jungs auf unserer Schule sind richtig heiß auf dich. Deshalb wissen wir auch ganz genau, mit wem wir es zu tun haben.“ Er leckte sich über die Lippe, ein kurzer, schmieriger Reflex, der bei Nami puren Ekel auslöste.
Sie starrte starr geradeaus. War es denn zu viel verlangt, einfach nur eine Schülerin zu sein, ohne wie ein Ausstellungsstück behandelt zu werden? Musste sie demnächst im Kartoffelsack zum Unterricht erscheinen? Sie kannte die Blicke auf dem Schulhof, das Tuscheln, wenn sie vorbeilief – sie hatte gelernt, es auszublenden. Aber dieser Typ begutachtete sie gerade wie ein Stück Schinken in einer Fleischtheke.
„Aha...“, presste sie hervor und fixierte die digitale Haltestellenanzeige. Nur noch zwei Stationen. Nur noch zwei Minuten, dann konnte sie diesen Verlierer hinter sich lassen.
„Gott, du bist echt unglaublich hot“, lachte er leise, als hätte er gerade einen Witz gemacht. „Aber ich schätze, das hörst du ständig, was? Wie wär’s... wir zwei auf einem Date? Ich lade dich auch ein. Versprochen.“
Sein Blick verharrte auf ihren bloßen Beinen, die unter dem Rock hervorlugten und in schwarzen Lackschuhen endeten. Nami überlief eine heftige Gänsehaut – nicht vor Kälte, sondern vor Abscheu. Das war kein Flirten; das war eine Grenzüberschreitung.
„Nächster Halt: TachiBey Chome.“
Die Ansage wirkte wie ein Rettungsanker. Sobald die Bahn hielt, sprang Nami auf. Sie hastete durch die sich öffnenden Türen hinaus auf den Bahnsteig, fest entschlossen, keinen Blick zurückzuwerfen. Doch sie kam nicht weit. Ein harter Griff schloss sich um ihren Oberarm und riss sie mit einem Ruck zurück.
„H-hey! Lass... lass mich los!“, rief sie erschrocken.
Der Typ war ihr tatsächlich aus dem Zug gefolgt. Er war größer und kräftiger als sie, und er nutzte seine physische Überlegenheit schamlos aus, während er sie mit einem hässlichen Funkeln in den Augen anstarrte. „Es ist unhöflich, andere Menschen einfach so stehen zu lassen!“, zischte er.
Nami sah sich verzweifelt um. Der Bahnsteig war zu dieser Zeit kaum belebt. Ein paar Passanten schauten zwar besorgt herüber, doch sie wandten den Blick schnell wieder ab, als wollten sie mit einem „Pärchenstreit“ nichts zu tun haben. Ihr Herz hämmerte gegen die Rippen.
„Lass sofort deine dreckigen Hände von ihr!“
Die Stimme schnitt wie eine Rasierklinge durch die heiße Sommerluft. Sie war tief, autoritär und unmissverständlich. Nami erstarrte. Sie kannte diesen Klang. Sie würde diese Stimme unter tausenden wiedererkennen.
„Hast du nicht gehört?!“, donnerte es erneut, diesmal näher, gefährlicher. „Lass sie los!“
Nami weitete die Augen und wagte es kaum zu atmen. Dort, nur wenige Meter entfernt, stand er. Das Licht der Mittagssonne schien seine dunkle Silhouette einzurahmen, während seine granatroten Augen vor unterdrücktem Zorn regelrecht brannten. Es war Kai. Und er sah so aus, als würde er den Typen, der sie festhielt, im nächsten Moment eigenhändig in Stücke reißen.
Kai war niemand, der leichtfertig die Beherrschung verlor. In der Arena war er der Inbegriff von kühler Kalkulation, und auch privat machte er Zorn meist im Stillen mit sich aus...ein kurzes Funkeln der Augen oder ein gefährliches Absenken der Stimme waren oft die einzigen Anzeichen. Doch der Anblick, der sich ihm hier auf dem Bahnsteig bot, brachte ihn regelrecht zum Rasen. Nami, die sonst so stolz und kraftvoll wirkte, stand dort mit geweiteten Augen, während dieser Kerl sie wie eine Beute festhielt.
Der Typ wich jedoch nicht sofort zurück. Er war offenbar einer jener Sorte, die ihre eigene körperliche Überlegenheit überschätzten, sobald sie nicht allein waren. Er starrte Kai abschätzig an, musterte die athletische Statur und das dunkelgrau blaustichige Haar, bis das spöttische Grinsen in seinem Gesicht langsam gefror. Die Erkenntnis sickerte nur mühsam durch seinen dicken Schädel, wer da eigentlich vor ihm stand.
„Hiwatari?“, krächzte er, und seine Stimme klang plötzlich eine Oktave höher. Er versuchte, seine Unsicherheit mit Arroganz zu überspielen. „Seit wann schert sich ein Kai Hiwatari bitteschön um ein Mädchen? Was geht dich das überhaupt an, was ich mit ihr zu bereden habe?“
Kai machte einen Schritt auf die beiden zu. Seine Bewegungen waren geschmeidig, fast wie die eines Raubtiers, das kurz vor dem Sprung steht. Er wirkte nach außen hin überraschend gelassen, beinahe gleichmütig, doch in seinem Inneren brodelte es gefährlich. Seine granatroten Augen strahlten eine so eisige, mörderische Wut aus, dass die drückende Mittagshitze auf dem Bahnsteig für einen Moment bedeutungslos schien.
„Es geht mich immer etwas an, wenn jemand so respektlos behandelt wird.“, antwortete Kai. Seine Stimme war leise, doch sie trug eine Schwere in sich, die keinen Widerspruch duldete. Er fixierte den Griff des Jungen an Namis Arm, bis dieser sichtlich anfing zu zittern.
„Und was genau ich mit Nami zu tun habe...“, fuhr Kai fort, wobei er den Namen mit einer ungewohnten, fast besitzergreifenden Schärfe aussprach, „...kann dir vollkommen egal sein. Aber wenn du deine Hand nicht in der nächsten Sekunde von ihr nimmst, sorge ich dafür, dass du sie so schnell nicht mehr für einen Starter gebrauchen kannst.“
Der Typ schluckte schwer. Die Drohung hing wie ein Henkersbeil über ihm. Er spürte, dass Kai nicht bluffte...dieser Mann war bereit, seine Worte in Taten umzusetzen. Mit einem hastigen Ruck ließ er Namis Arm los, als hätte er sich an heißem Eisen verbrannt.
„Tss... ist ja gut, Mann. War doch nur ’n Witz“, stammelte er, wich stolpernd einen Schritt zurück und suchte dann schleunigst das Weite, ohne sich noch einmal umzusehen.
Stille legte sich über den Bahnsteig, nur unterbrochen vom fernen Summen der abfahrenden Straßenbahn. Nami stand wie angewurzelt da, ihr Atem ging flach und schnell. Die Stelle an ihrem Arm, wo der Fremde sie gepackt hatte, brannte noch immer, doch das war vergessen, als Kai seinen Blick nun direkt auf sie richtete. Die gefährliche Wut in seinen Augen war nicht verschwunden, doch als er sie ansah, schien sie sich zu wandeln – von Aggression gegenüber dem Angreifer hin zu einer tiefen, fast schon besorgten Intensität, die sie bis ins Mark erschütterte.
„Alles okay?“, fragte er kurz angebunden, während er die Distanz zwischen ihnen mit einem letzten Schritt überbrückte.
Nami blinzelte ein paar Mal, völlig unfähig, die passenden Worte zu finden. Ihr Verstand setzte für einen Moment komplett aus, während ihr Herz gegen ihre Rippen hämmerte wie ein gefangener Vogel. ~Jetzt schon, denn... du bist da~, dachte sie sehnsüchtig, hütete sich aber tunlichst davor, diesen Satz laut auszusprechen. Stattdessen atmete sie tief durch, um ihre Stimme unter Kontrolle zu bringen.
„Ja... danke dir, Kai“, brachte sie schließlich hervor.
Kai schloss kurz die Augen, als müsse er sich beherrschen, nicht doch noch dem flüchtenden Widerling nachzusetzen. Nami beobachtete fasziniert, wie eine kleine Ader über seiner Augenbraue gefährlich pulsierte – ein untrügliches Zeichen für den Sturm, der in ihm tobte.
„Gott, ich hätte ihn umbringen können!“, stieß er hervor. Seine Stimme klang gepresst, viel wütender und dunkler, als er es sich eben noch vor dem fremden Jungen hatte anmerken lassen.
Nami öffnete den Mund, doch kein Ton kam heraus. Ihr Körper fühlte sich seltsam gelähmt an, während eine neue Welle von Hitze durch ihre Glieder schoss. Diesmal war es definitiv nicht die Julisonne. Ihr Puls raste so heftig, dass sie befürchtete, Kai könne das heftige Pochen ihrer Halsschlagader unter der feinen Haut sehen.
Es war fast schon unerträglich, wie gut er aussah. Sie hatte ihn seit zwei Wochen vermisst, trotz des kühlen Abschieds auf der Loge, und nun stand er hier: In einem schwarzen, eng anliegenden ärmellosen Shirt, das jedes Detail seines trainierten Oberkörpers wie eine zweite Haut abzeichnete. Jede Muskelfaser seiner breiten Schultern und der muskulösen Arme, die er nun fast schon trotzig vor der Brust verschränkte, war deutlich zu erkennen. Die weite graue Hose verlieh ihm zudem diese lässige, aber gefährliche Aura, die ihn so einzigartig machte.
Endlich fand sie ihre Sprache wieder. „Was... machst du eigentlich hier, Kai?“
Er wirkte einen Moment lang aufrichtig überrascht. „Dir hat also niemand erzählt, dass ich komme?“ Er machte einen Schritt auf sie zu, verringerte die Distanz so weit, dass sie seinen vertrauten Duft nach kühler Minze und frischer Luft wieder wahrnehmen konnte. Namis Knie wurden augenblicklich weich wie Pudding.
„Mir... hat niemand was ge...“, sie brach ab. Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Kenjis Grinsen, das Geheimnis ihres Vaters, die Suche nach einem „menschlichen Ersatz“ für den BeyBot. Wie hatte sie nur so blind sein können? Wer eignete sich besser, um einen Bot zu kalibrieren, der auf Kais eigenen Kampfdaten basierte, als das Original selbst? „Du! Du bist also... der Ersatzmann?“
Kai nahm seine gewohnt ernste Miene wieder an und fixierte sie mit seinem durchdringenden Blick. „Ich bin ehrlich gesagt nur hier, um deinem Vater einen Gefallen zu tun.“
Er schien großen Wert darauf zu legen, das Ganze als rein geschäftliche Gefälligkeit darzustellen. Sein Stolz war wie ein Schutzschild, den er sofort hochfuhr, sobald die Atmosphäre zu persönlich wurde.
„Ich halte nämlich sehr viel von ihm“, fuhr er fort, wobei er die Arme noch ein Stück fester verschränkte. „Sobald die neue Hauptplatine mit meinen Daten bespielt wurde, bin ich auch schon wieder weg. Aber bis dahin... musst du dich wohl oder übel mit mir abgeben.“
Er versuchte, so distanziert und unterkühlt wie möglich zu klingen, doch Nami entging nicht das winzige Zucken in seinem Blick. ~Mit mir abgeben... wem versucht er hier eigentlich was vorzumachen?~, dachte sie fast schon amüsiert. Sie durchschaute sein Spiel. Er war absichtlich ein wenig unfreundlicher, nur um diesen Sicherheitsabstand zwischen ihnen aufrechtzuerhalten. Sie überlegte kurz: Sollte sie mitspielen? Sollte sie ihm die kalte Schulter zeigen und so tun, als wäre er nur ein notwendiges Übel in ihrem Trainingsalltag?
~Kann er gerne haben...~
„Wieso... warst du überhaupt außerhalb des Firmengeländes?“, fragte sie ihn direkt, die Augen leicht verengt.
Und dann passierte es: Etwas, das Nami niemals erwartet hätte. Kai war für einen Moment komplett sprachlos. In seinen Hirnwindungen schienen die Zahnräder förmlich zu rattern, während er nach einer plausiblen Erklärung suchte. Er mied ihren Blick für mindestens drei Sekunden – eine Ewigkeit für jemanden wie ihn.
„Dein Vater sprach davon, dass du wohl bald mit der Straßenbahn ankommst“, begann er schließlich, wobei er sich sichtlich um eine neutrale Stimme bemühte. „Und da ich gerade nichts zu tun hatte, bin ich in diese Richtung gelaufen, um... dir entgegenzukommen. Was sich, wie wir gerade gesehen haben, als Glücksfall herausgestellt hat.“
Ein heimliches Lächeln stahl sich auf Namis Gesicht. Es schmeichelte ihr ungemein. Hinter der harten Fassade blitzte wieder der Kai hervor, der sie zu Beginn des Turniers so fasziniert hatte.
„Ich hoffe für dich, dass du nicht oft mit solchen Problemen nach der Schule zu kämpfen hast?“, fragte er plötzlich, und der Unterton echter Besorgnis war nicht zu überhören.
Nami zögerte. Sollte sie die Wahrheit sagen oder ein wenig dramatisieren? Die Versuchung, seinen ohnehin schon offensichtlichen Beschützerinstinkt noch weiter zu kitzeln, war einfach zu groß. Sie setzte einen mitleidigen, fast schon traurigen Blick auf, achtete aber darauf, es nicht zu übertreiben. „Leider... habe ich mit so was ab und zu zu kämpfen, ja.“
Kais Reaktion war unmittelbar. Seine Kiefermuskeln spannten sich an. Es schien ihn innerlich fast körperlich zu schmerzen, dass junge Männer sie bedrängten oder ungefragt berührten. Auch wenn er seine eigenen Worte in diesem Moment wahrscheinlich schon wieder bereute, hasste er den Gedanken an diese Belästigungen noch ein klein wenig mehr.
„Wenn das so ist... muss ich dich wohl jeden Tag von der Schule abholen.“
Nami verschluckte sich beinahe an ihrer eigenen Spucke. Ihr Herz machte einen regelrechten Sprung. Sie spürte, wie ihr die Hitze bis in die Haarspitzen stieg, und versuchte verzweifelt, die Röte auf ihren Wangen zu unterdrücken.
Kai hingegen bemühte sich krampfhaft, ernst zu bleiben. Er tat so, als wäre dieser Vorschlag die einzig logische, fast schon bürokratische Konsequenz aus der Situation...eine rein vernünftige Lösung für alle Beteiligten, die absolut nichts mit seinen Gefühlen zu tun hatte. Doch sein Blick, der noch immer fest auf ihr ruhte, verriet ihn.