Jagdfieber
Jagdfieber
Triggerwarnung:
Dieses Kapitel enthält explizite sexuelle Inhalte (Erotik) sowie einvernehmliche Elemente von körperlicher Intimität, leichter Dominanz und spielerischem Festhalten.
Nami blieb stehen, direkt im warmen Lichtkegel der Nachmittagssonne, die durch die hohen Sprossenfenster des Ballsaals fiel, und ließ ihren Blick nicht eine Sekunde von seinen rubinroten Augen los.
Langsam, mit einer fast schon quälenden, bewussten Bewegung, hob sie die Hände.
Ihre feinen Finger strichen an ihren Oberschenkeln entlang zu den Clips der Strapsen, lösten die feinen Halterungen und zogen die halterlosen Strümpfe langsam herab. Jede ihrer Bewegungen war eine kalkulierte, hochexplosive Provokation... eine visuelle Einladung, die keinen Raum für Ausweichmanöver ließ.
Kai rührte sich nicht von der Stelle. Er stand da, die Arme fest und kontrolliert über seiner breiten, schweißglänzenden Brust verschränkt, während sein unbarmherziger, rubinroter Blick jede einzelne ihrer Bewegungen wie ein Raubtier verfolgte. Kein Muskel in seinem markanten Gesicht zuckte, doch die Anspannung in seinem Körper war so greifbar, dass die Luft im Raum förmlich zu knistern schien.
„Ist dir eigentlich bewusst, dass deine kostbare Zeit bereits läuft?“, durchbrach seine tiefe, rauchige Stimme die schwere Stille des riesigen Raumes.
Namis Atem ging flach und unregelmäßig. Ihre ozeanfarbenen Augen waren mittlerweile gefährlich glasig, schwer von einem brennenden, alles verzehrenden Verlangen nach seiner Berührung. Sie biss sich tief auf die Unterlippe, während sie die Hände an den Saum des schwarzen Spitzenbodys legte und ihn langsam, Zentimeter für Zentimeter, an ihrem makellosen Körper nach unten gleiten ließ, bis sie gänzlich nackt vor ihm stand. Das grelle Sonnenlicht hüllte sie ein und ließ ihre karamellfarbene Haut und das silber-weiße Haar wie eine lebendige Skulptur wirken.
„Es ist mir... vollkommen bewusst“, hauchte sie mit zittriger, aber herausfordernder Stimme, während sie seinem fixierenden Blick standhielt.
Kai stand nach wie vor in seiner dunklen Trainingshose da. Trotz seiner eisernen Disziplin, der stoischen Körperhaltung und dem kühlen, scheinbar unerschütterlichen Blick entging Nami kein Detail: Die deutliche, schwere Beule zwischen seinen Schenkeln hatte sich unter dem Stoff merklich vergrößert und drängte ungeduldig nach vorn... der einzige, unmissverständliche Verrat an seiner ansonsten perfekten, eisernen Beherrschung.
Nami atmete tief aus, während sie den nackten, makellosen Körper in dem warmen Sonnenlicht präsentierte, und schaute ihn mit einem herausfordernden Blitzen in den glasigen, ozeanfarbenen Augen an.
„Du könntest dich eigentlich auch mal langsam ausziehen“, flüserte sie mit einer samtigen, verführerischen Tonlage, die wie ein leiser Stromschlag durch den Raum ging.
„Oder macht es dir etwa Spaß, angezogen dazustehen, während ich hier komplett nackt vor dir stehe?“
Kais Brust hob und senkte sich unter der Anspannung heftig. Sein Blick wurde noch dunkler, noch gefährlicher, als er sie fixierte, ohne auch nur einen Zentimeter nachzugeben.
„Rede nur weiter.“, zischte er mit einer rauchigen, tiefen Stimme, die keinen Widerspruch duldete. „Je mehr du provozierst, desto unerbittlicher werde ich dich jagen.“
Ein leises, schmunzelndes Seufzen entkam Nami. Sie legte den Kopf leicht in den Nacken und erwiderte spielerisch:
„Ach wirklich? Dann überlege ich mir ernsthaft, ob ich überhaupt noch den Mund halten soll...“
Bevor er auch nur darauf reagieren konnte, lehnte sie sich langsam und mit einer atemberaubenden, geschmeidigen Eleganz rücklings an die schwere, hölzerne Flügeltür des Ballsaals. Ihre nackte Haut glitt an dem polierten Holz entlang. Sie schloss für einen kurzen Moment die Augen, während ihre Hand langsam, wie von unsichtbarer Gewalt geleitet, an ihrem Oberschenkel nach oben glitt und sich direkt zwischen ihre Beine schob. Ein leises, unverkennbar zartes Stöhnen entrann ihrer Kehle, als ihre Finger auf ihre extreme Erregung trafen.
Langsam zog sie die Hand hervor, sodass Kai die feuchtigkeitsschimmernde, glänzende Haut ihrer Fingerspitzen im hellen Sonnenlicht genau erkennen konnte.
Dieser Anblick war zu viel. Selbst Kai... der Meister eiserner Selbstkontrolle... zuckte kaum merklich zusammen; seine Lider flatterten kurz nach unten, und er musste für einen winzigen Herzschlag die Augen fest schließen, während ein scharfes, brodelndes Ausatmen seine Kehle verließ.
Mit einem triumphierenden, raunenden Lachen in der Stimme lehnte sich Nami noch ein Stück weiter zurück und fragte mit unverschämter Unschuld:
„Lässt du die Hose etwa nur deshalb an... weil du genau weißt, dass du dich sonst erst recht sofort auf mich stürzen würdest?“
Kai riss die Augen wieder auf. Ein dunkles, unbändiges Raubtierfeuer brannte in seinem rubinroten Blick, und er trat einen bedrohlichen Schritt auf sie zu.
„Lauf, Nami“, zischte er heiser, und jede Silbe klang nach purer Drohung. „Lauf, verdammt noch mal!“
Nami lachte laut und triumphierend über die schiere Wirkung, die sie erzielt hatte. Sie stieß sich mit den Beinen von der schweren Flügeltür ab, drehte sich herum und griff nach der Klinke, um den Weg nach draußen freizugeben.
Doch bevor sie den ersten Schritt zum Weglaufen ansetzte, warf sie den Kopf noch einmal über die nackte Schulter zurück. Sie schenkte ihm einen letzten, tiefen, hingebungsvollen Blick, der von purem Verlangen und wildem Leichtsinn troff.
„Ich kann es kaum erwarten“, hauchte sie leise in die Stille des Raumes, während ihre ozeanfarbenen Augen funkelten. „Und... sei ruhig so unerbittlich, wie du es gedroht hast.“
Mit diesen Worten riss sie die Tür auf und verschwand hinaus in den Korridor... während hinter ihr die Jagd begann.
Kais Kiefer mahlte so heftig, dass die Muskeln in seinem Gesicht wie Stahlstränge hervortraten. Die pure, brennende Erregung, die durch seine Adern raste, drohte ihn in diesem Moment schier den Verstand zu kosten. Sein gesamter Körper brannte vor unstillbarem Verlangen, und das Bild ihres glänzenden, feuchten Fingers hatte den letzten Funken seiner ohnehin strapazierten Selbstbeherrschung endgültig ausgelöscht.
Mit einer abrupten, fast gewaltsamen Bewegung griff er an den Bund seiner Trainingshose. Ein einziger Ruck genügte, und er zog sie mitsamt der Boxershorts nach unten, streifte sie von den Hüften und trat mit nackten Beinen aus dem Stoff.
Er lehnte den Kopf tief in den Nacken, schloss die Augen und stieß einen langen, zitternden Atemzug aus, während seine Hände zu Fäusten verkrampften.
Wie lange hatte er darauf gewartet, das endlich wieder zu tun?
Wie lange hatte dieser innere Hunger an ihm gezehrt? Sie zu jagen, durch die langen Gänge des Anwesens zu treiben, sie schließlich einzuholen und sich tief in ihr zu versenken... immer und immer wieder. So lange, bis ihre wilden, extatischen Schreie zu abgehackten, wimmernden und völlig ungehaltenen Lauten der schieren Überwältigung wurden. Er wollte sie zum Kommen bringen, sie in den Wahnsinn treiben, sie mit dieser unbändigen Lust überrollen... und sie dann, noch einmal für ein paar weitere Sekunden entkommen zu lassen. Nur um sie wieder einzufangen, sie gnadenlos an die Wand zu pressen oder über einen der schweren Tische im Salon zu beugen, und sie so hart und tief zu nehmen, bis sie regelrecht Sterne sah.
In seinem Kopf zählte er mit dunkler, eiserner Konzentration die letzten Sekunden des herunterlaufenden Countdowns.
Ein kaltes, fast raubtierhaftes Lächeln huschte über seine Lippen. Er hatte ihr im Grunde sogar mehr Zeit gegeben, als er es ihr angekündigt hatte.
Weil er es genießen wollte.
Weil er jeden einzelnen Herzschlag dieses Vorsprungs auskosten wollte, wissend, dass er die Jagd umso intensiver gestalten würde.
Sie hatte sich diese Provokation so verdammt gut überlegt. Und er würde dafür sorgen, dass sie heute Nachmittag umso öfter kommen musste, um für jede einzelne Sekunde gnadenlos zu büßen.
Nami rannte mit rasendem Herzen und heftig pochender Erregung durch den kühlen Korridor des Westflügels. Die nackte Haut ihres Körpers schien unter der Anspannung und dem Adrenalin zu brennen, während jeder Atemzug den berauschenden Duft von Vorfreude in sich aufsog.
Zu ihrer großen Überraschung waren alle schweren Vorhänge entlang des Ganges und sogar der Eingangshalle akribisch zugezogen, sodass nur schmale, gedämpfte Lichtstreifen durch die Fenster fielen. Graham hatte hier offensichtlich vorausschauend und mit britischer Perfektion gehandelt, bevor er sich aufgrund von Luminas spitzbübischem Grinsen und ihren leisen, warnenden Worten in seinen eigenen Trakt zurückgezogen hatte.
Ein tiefes, schweres Knarren hallte plötzlich durch den Korridor... die massiven Flügeltür des Ballsaals war soeben aufgestoßen worden. Kai hatte sich in Bewegung gesetzt.
Nami strauchelte für einen winzigen Moment, als ihre Knie vor purer Vorfreude weich wurden und ein zartes, leises Seufzen über ihre Lippen drang. Ihr ganzer Körper schrie regelrecht nach seiner Berührung, nach der Härte und der unbändigen Fülle seines Besitzanspruchs.
Sie musste sich kurz an der holzgetäfelten Wand abstützen, bevor sie mit einem unbändigen Funkeln in den glasigen Augen den Lauf fortsetzte... bereit, sich seiner unerbittlichen Jagd hinzugeben.
Der süßliche, berauschende Duft ihrer eigenen Erregung lag schwer in der Luft, und Nami presste verzweifelt die Oberschenkel gegeneinander, um die drängende Hitze zwischen ihren Beinen auch nur ansatzweise zu lindern.
Im Schutze der nächtlichen Dunkelheit war dieses Anwesen ihr vertrautes Terrain gewesen... doch die hellen Sonnenstrahlen, die trotz der zugezogenen Vorhänge in schmalen, goldenen Bahnen durch die hohen Fugen fielen, machten jede Bewegung zu einem unkalkulierbaren Risiko.
Auf leisen, nackten Sohlen war sie in die weitläufige, zweistöckige Bibliothek geflüchtet. Das massive Mahagoni, die unzähligen Buchregale und die schweren Vorhänge boten zumindest ein paar Schatten. Nami drückte ihren zitternden, nackten Körper tief in die schmale Nische hinter der wuchtigen, leicht geöffneten Eichentür. Ihr Atem ging so abgehackt und flach, dass sie sich beide Hände fest auf den Mund pressen musste, um das vorausschauende Stöhnen in ihrer Kehle zu ersticken. Ihr Puls hämmerte wie wild in ihren Schläfen.
Da ertönten sie.
Langsame, schwere und vollkommen unvoreingenommene Schritte auf dem polierten Holzfußboden. Kai schlenderte nicht hetzend durch den Raum; er bewegte sich gewohnt mit der lautlosen, unerbittlichen Eleganz eines Raubtiers, das seine Beute längst eingekesselt hatte. Jeder seiner Muskeln war angespannt, vollkommen nackt und in seiner vollen, imposanten Männlichkeit erhaben.
Er blieb mitten im Raum stehen. Das leise, raue Knarren der Dielen verriet seine Position nur wenige Meter von ihrem Versteck entfernt.
„Du hast bei deinem kleinen Spielchen wohl ein ganz wesentliches Detail vergessen.“, durchbrach seine tiefe, rauchige Stimme die schwere Stille der Bibliothek.
Nami hielt den Atem an, während die Kälte des Holzes an ihrem Rücken einen scharfen Kontrast zu der kochenden Hitze in ihrem Inneren bildete.
„Du kannst dich im Tageslicht noch so gut hinter Türen oder Regalen ducken...“, fuhr Kai mit unbarmherziger Ruhe fort. Das Geräusch seiner Fingerspitzen, die langsam und bedrohlich über die ledernen Buchrücken glitten, ließ Namis Herz bis in den Hals schlagen. „...aber du hast vergessen, dass ich dich riechen kann, sobald du erregt bist. Und im Moment duftest du geradezu nach purem Verlangen.“
Ein erschrockenes, leises Nachluftschnappen entkam Nami hinter ihren Händen.
Noch bevor sie auch nur den Bruchteil einer Sekunde hatte, um die Beine wieder anzuspannen oder einen Fluchtversuch zu wagen, schoss Kais Hand mit blitzschneller, roher Präzision um die Kante der Eichentür.
Seine großen, warmen Finger krallten sich fest in ihre schmale Taille. Mit einer einzigen, unwiderstehlichen Kraftbewegung riss er sie aus der Nische hervor, drehte sie im Schwung herum und presste ihren nackten Körper mit der Vorderseite direkt gegen die kühle, holzgetäfelte Wand der Bibliothek.
Nami stieß einen lautstarken, heiseren Schrei aus, der sofort von Kais schwerem, heißem Körper begraben wurde, der sich von hinten lückenlos an sie drückte. Seine stahlharte Brust presste sich gegen ihren Rücken, und sie spürte seine mächtige, unnachgiebige Härte direkt an ihren Oberschenkeln pochen.
„Gefunden“, raunte er dunkel an ihrer empfindlichen Halsbeuge, während seine freie Hand nach vorne griff, ihren Kopf sanft, aber bestimmend am Kinn packte und nach hinten neigte. „Und jetzt bezahlst du für jede einzelne Sekunde deines Vorsprungs.“
Kais Hand lag schwer und fordernd an ihrem Kinn. Die Luft in der Bibliothek war heiß und schmeckte nach purer Anspannung.
„Du dachtest wirklich, du kommst mir so einfach davon, hm?“, flüsterte Kai direkt an ihrem Ohr, und der tiefe, raue Unterton in seiner Stimme ließ Nami erzittern.
Er wartete keine Antwort ab. Seine große Hand glitt von ihrem Kinn langsam nach unten, strich über ihr empfindliches Dekolleté, folgte den Linien ihres flachen Bauches und schob sich schließlich ohne Zögern direkt zwischen ihre zitternden Oberschenkel. Als seine warmen Finger auf ihre extreme, tropfende Feuchtigkeit trafen, zuckte Nami heftig zusammen und ein lautes, heisses Stöhnen entrann ihrer Kehle, das direkt im dunklen Holz der Wand widerhallte.
„So nass...“, knurrte Kai dunkel, während seine Finger ohne Umschweife tief und fordernd in sie eindrangen. „Du hast von der ersten Sekunde an nach mir gerufen. Und jetzt wirst du dafür brennen.“
Die schiere, überwältigende Wucht seiner Berührung traf sie wie ein physischer Schlag. Ihre Knie gaben unter ihr nach, doch Kai fing sie mühelos auf, drückte ihren nackten Körper noch unbarmherziger gegen die Wand und begann in einem langsamen, unerbittlichen Rhythmus seiner Hand, Stoß auf Stoß folgen zu lassen.
Jede seiner Bewegungen war pure Macht, gepaart mit dem tiefen Instinkt ihrer absoluten Vertrautheit. Nami klammerte sich mit den Fingern an die Holzvertäfelung, während die Helligkeit des Nachmittags draußen durch die Fugen drang, und verlor sich vollständig in dem Rausch, den nur er in ihr auslösen konnte.
Sie warf den Kopf mit einer atemberaubenden, hingebungsvollen Bewegung weit nach hinten an seine Schulter. Jede Faser ihres Körpers stand unter Strom, während die unbändige Hitze zwischen ihren Beinen all ihre Sinne vernebelte. Kai nutzte die Bewegung augenblicklich aus: Er neigte seinen Kopf, presste seine verschwitzte Schläfe fest an die ihre und stieß ein tiefes, raues Knurren aus, das direkt durch ihren Gehörgang bis in ihr Innerstes drang.
Seine Finger machten keine Gefangenen mehr. Mit einer beängstigenden, routinierten Präzision arbeiteten sie sich immer schneller, tiefer und unerbittlicher in sie hinein.
Das feuchte, rhythmisch schmatzende Geräusch, das bei jedem einzelnen, fordernden Stoß entstand, hallte unarmherzig zwischen den dichten Buchregalen der Bibliothek wider und vermischte sich nahtlos mit Namis heiseren, hilflosen Schreien.
Sie wand sich hilflos in seinem eisernen Griff, drückte sich hilfesuchend zurück gegen seine stahlharte Brust und versuchte vergeblich, dem überwältigenden Ansturm der Lust standzuhalten. Ein abgehacktes, fast schon verweint klingendes Schluchzen entkam ihrer Kehle, als die Sensationswellen ihren Unterleib taub machten.
„Kai... oh Gott, Kai...“, wimmerte sie seinen Namen immer und immer wieder, während ihre Ozeanaugen glasig wurden und ihre Sicht vollkommen verschwamm. Die helle Bibliothek löste sich vor ihren Augen in verschwommene Schemen auf; das Einzige, was noch real war, war die rohe, unbändige Anwesenheit ihres Mannes.
Kai hielt sie unerbittlich fest. Seine freie Hand legte sich wie ein Schraubstock um ihren flachen Bauch, um ihren zitternden, nackten Körper lückenlos von hinten zu stützen und aufrecht gegen die Wand gepresst zu halten, während die Knie der jungen Frau endgültig nachgaben. Er fing ihr gesamtes Gewicht mühelos ab, nahm keinen Deut an Geschwindigkeit heraus und trieb sie mit eisernem Willen exakt dorthin, wo er sie haben wollte: an den absoluten Rand des Wahnsinns.
Die schier endlose Spirale aus Druck und unerträglicher Lust zog sich in Namis Inneren mit jedem Stoß so unbarmherzig zusammen, bis die Welt um sie herum in einem gleißenden, weißen Licht explodierte. Ein letzter, schriller Schrei entrann ihrer Kehle, der sofort in einem wilden, hemmungslosen Schluchzen erstickte, als der Orgasmus sie mit voller Wucht traf.
Ihr ganzer nackter Körper bäumte sich heftig auf. Die Muskeln ihres Unterleibs zuckten unkontrolliert in schmerzhaften, wunderbaren Wellen zusammen, während sie zitternd und völlig überfordert von der Intensität in sich selbst zusammenbrach. Es brach über ihr zusammen. So tief und überwältigend, dass ihr die Luft abgschnürt wurde und sie keuchend nach Sauerstoff schnappte, während Tränen der reinen, überschäumenden Extase in ihren ozeanfarbenen Augen brannten.
Kai fing ihr gesamtes Gewicht in diesem Moment mühelos auf. Er presste seinen schweißglänzenden Körper noch fester an ihren Rücken, während er ihren bebenden, zuckenden Leib mit eiserner Kraft an der Wand hielt. Seine Finger arbeiteten noch ein paar letzte, harte Male tief in ihr nach, um jeden einzelnen Rest ihrer Ekstase auszukosten, ehe er die Bewegung langsam verlangsamte.
Mit schwerem, rauen Atem beugte er sich vor. Er schloss die Augen, drückte ihr einen tiefen besitzergreifenden Kuss auf die feuchte Schläfe und spürte, wie ihr Herz wild gegen seine Brust hämmerte.
„Schon gut...“, knurrte er dunkel und rau an ihrem Ohr, während seine Hände über ihre Hüften strichen. „Du hast es dir redlich verdient, mein Schatz.“
Bevor sie auch nur ansatzweise zu Atem kommen oder sich auf ihren eigenen Beinen halten konnte, griffen seine starken Hände unter ihre Arme und an ihre Hüften. Mit einer beiläufigen, fast raubtierhaften Leichtigkeit hob er sie hoch.
Er machte ein paar Schritte durch die schattige Bibliothek, steuerte auf einen der massiven, dunklen Mahagoni-Tische zu und ließ sie langsam nach unten gleiten. Bevor ihre Füße den Boden berühren konnten, lehnte er sie sanft, aber unmissverständlich nach vorn, sodass ihr Oberkörper flach auf der polierten Holzplatte ruhte und ihre Hüften in perfektem, schutzlosem Winkel von der Kante des Tisches abstanden.
Nami lag mit dem Oberkörper flach auf dem kühlen Mahagoni-Tisch, der Atem ging ihr immer noch viel zu schnell und unregelmäßig. Ihre Haut glänzte von einem feinen Schweißfilm im schrägen Licht der Nachmittagssonne, und jeder Muskel in ihren Beinen zitterte nach der gewaltigen Welle, die sie gerade überrollt hatte.
Doch Kai gewährte ihr nicht einmal die Chance durchzuatmen.
Er stützte seine breiten Hände links und rechts von ihren Hüften auf die edle Holzplatte, beugte sich tief über ihren nackten, bebenden Rücken und presste seine schweißnasse Brust an ihre Schulterblätter.
Seine raue, dunkle Stimme drang wie ein heißes Sticheln direkt an ihr Ohr, während er die Lippen sanft an ihren Hals legte:
„Und?“, raunte er, und die tiefe Vibration seiner Kehle schnitt ihr augenblicklich durch Mark und Bein. „Erinnerst du dich eigentlich noch an deinen großen Plan? An deine fünf Minuten Vorsprung die du wolltest? An die kleine Provokation im Ballsaal?“
Nami stieß ein abgehacktes, hilfloses Stöhnen aus. Sie versuchte zitternd, sich an der glatten Tischkante festzuklammern, doch seine freie Hand glitt bereits mit quälender Langsamkeit über ihre Oberschenkelinnenseite, strich knapp an ihrer immer noch tropfenden, überempfindlichen Feuchtigkeit vorbei und reizte sie bis ins Mark.
„Du wolltest doch, dass ich unerbittlich bin...“, flüsterte Kai weiter, während er sie mit seinem nackten Becken leicht von hinten drängte und seine gewaltige Härte direkt an ihrem Eingang ansetzte. „Jetzt sieh zu, wie du das hier durchstehst.“
Bevor Nami auch nur ein einziges Wort stammeln konnte, packte Kai ihre rechte Hüfte mit eisernem Griff und stieß mit einer einzigen, tiefen und vollkommen kompromisslosen Bewegung ohne Zögern in sie ein.
Ein spitzer, glasklarer Schrei riss durch die Stille der Bibliothek.
Die pure, ungefilterte Fülle seiner Errektion traf ihre überreizten Nervenenden mit einer derartigen Wucht, dass Nami augenblicklich die Augen weit aufriss und ihr der Sauerstoff in der Kehle stecken blieb. Das kühle Mahagoni unter ihren Händen bot ihr kaum Halt, während Kai sofort in einen harten, raubtierhaften und absolut unbarmherzigen Rhythmus verfiel. Jeder seiner harten Stöße hallte mit einem dumpfen, rhythmischen Schlagen des Tisches im Raum wider, vermischt mit dem nassen, verruchten Geräusch ihrer absoluten Hingabe.
„Kai... hör nicht auf... bitte... Kai... oh Gott!“, wimmerte sie heiser in das Holz, während die Welt um sie herum aufs Neue ins Schwanken geriet.
„Keine Sorge... “, knurrte er dunkel an ihrem Nacken, packte nun auch ihre andere Hüfte und trieb sie mit unerbittlichen, tiefen Stößen immer weiter über den Abgrund. „Du wirst heute nicht eher aufhören zu kommen, bis ich es dir erlaube.“
Seine Worte und die schiere, rohe Kraft seiner Bewegungen entfachten das Feuer in ihrem Unterleib in Sekundenschnelle aufs Neue. Die Überempfindlichkeit schlug in pure, ekstatische Gier um. Nami drückte sich hilflos und schluchzend mit dem Becken gegen seine harten Stöße zurück, ergab sich dem unbarmherzigen Diktat seines Rhythmus vollkommen, während vor ihren Augen erneut die Sterne zu tanzen begannen und der nächste gewaltige Höhepunkt bereits unaufhaltsam auf sie zustürzte.
Namis Fingernägel klammerten sich krampfhaft an die glatte Kante des Mahagoni-Tisches, während ihr ganzer Körper unter dem unbarmherzigen Ansturm zitterte.
Die schiere Fülle seiner Härte, die sie so tief und kompromisslos ausfüllte, raubte ihr jeden klaren Gedanken. Eine Träne der vollkommenen Überwältigung glänzte auf ihrer Wange, als sie den Kopf zur Seite warf und mit rauer, gebrochener Stimme nach Luft schnappte.
„Kai... bitte...“, wimmerte sie, und jedes Wort klang wie ein flehentlicher, heißerer Schrei.
„Tiefer... tiefer... spür mich... hör nicht auf, um Himmels willen, hör nicht auf!“
Kai stieß ein tiefes, dunkles Knurren aus, das mehr Raubtier als Mensch glich. Als Antwort auf ihr Flehen beugte er sich noch ein Stück weiter über ihren nackten Rücken, schloss die Zähne fest und besitzergreifend um das Fleisch ihrer linken Schulter und biss ihr sanft, aber mit genug Nachdruck zu, dass ein scharfer Schmerz durch ihre Nerven raste.
Gleichzeitig explodierte sein Rhythmus. Er riss seine Hüften zurück und rammte sich mit einer rohen, atemberaubenden Härte wieder in sie hinein, dass das schwere Holz des Tisches unter den Stößen laut aufmuckte.
Namis Augenlider flatterten heftig. Ihre Ozeanaugen verdrehten sich leicht nach oben, während ein fast schmerzhaftes Gefühl von Ekstase ihre Sicht in einen weißen, funkelnden Nebel tauchte. Ein lautes, unkontrolliertes Schluchzen entrann ihrer Kehle, das sich direkt in die feuchten, rhythmischen Laute ihrer Vereinigung mischte.
„Ich komme... Kai, ich komme!“, schluchzte sie panisch und drängend zugleich, während ihre Beine unter ihr unkontrolliert zu zucken begannen und die Muskeln ihres Unterleibs krampfartig pulsierten.
Die Welle brach über sie herein. Ein durchdringender, zitternder Schrei entrann Nami, als der Orgasmus mit der Wucht einer Naturgewalt durch ihren Körper raste und sie augenblicklich taub und schwerelos machte.
Doch Kai gönnte ihr keine Sekunde der Erholung.
Unbeeindruckt von ihren zuckenden Muskeln und ihrem hellen Aufschrei unterbrach er den Rhythmus nicht ein einziges Mal. Im Gegenteil: Er nutzte die extreme Überempfindlichkeit ihres krampfenden Körpers gnadenlos aus, packte sie noch fester an den Hüften und trieb sie mit harten, erbarmungslosen Stößen direkt, ohne Umweg und mit ungebremster Härte in den nächsten, noch gewaltigeren Orgasmus.
Der zweite Höhepunkt überrollte Nami ohne jede Vorwarnung mit einer zerstörerischen, wunderschönen Wucht. Die feine Balance aus Schmerz, Lust und absoluter Hingabe ließ die letzten Reste ihrer Beherrschung augenblicklich zerspringen.
Ein erneuter heller, langgezogener Schrei, der umgehend in ein tiefes, hilfloses Schluchzen überging, riss aus ihrer Kehle. Ihr ganzer Körper bäumte sich auf dem kühlen Mahagoni auf; ihre inneren Muskeln zogen sich krampfartig und in rascher Folge um seine Härte zusammen, während sie wild und verzweifelt nach Atemluft rang. Jeder einzelne Muskelstrang an ihren Beinen zitterte unkontrolliert.
Kais Beherrschung brach genau in diesem Sekundenteilchen vollkommen zusammen.
Das erneute unbarmherzige Verengen ihres Körpers war das finale Signal, das das Feuer in seinen Adern zur Explosion brachte. Er stieß ein tiefes, raues Keuchen aus... ein fast animalischer Laut, der aus dem tiefsten Inneren seiner Brust drang. Mit zwei letzten, extrem tiefen und kompromisslosen Stoßbewegungen rammte er sich bis zum Anschlag in sie hinein, presste seine Hüfte krampfhaft gegen ihr Gesäß und hielt sie dort unnachgiebig fest.
Ein brennendes, befreiendes Gefühl der Erlösung schoss durch seinen Körper, als er sich mit kraftvollen, heißen Stoßwellen tief in ihrem Inneren entlud.
Kai schloss die Augen fest, legte den Kopf auf ihren glühenden, schweißnassen Nacken und atmete heftig und stoßweise an ihrer Haut aus. Seine Hände verkrallten sich so fest in ihre Hüften, dass seine Knöchel weiß hervortraten, während die Welt um sie herum in der schattigen, sonnendurchfluteten Bibliothek langsam wieder zum Stillstand kam.
Nami lag flach auf dem massiven Mahagoni-Tisch, das Gesicht sanft in das kühle Holz gedrückt, während sie krampfhaft versuchte, ihren wild rasselnden Atem unter Kontrolle zu bringen. Ihre Lungen brannten, und der feine Schweißfilm auf ihrer nackten Haut glänzte im schrägen, goldenen Licht der späten Nachmittagssonne.
Kai lehnte sich vor auf ihrem Rücken, seine Brust hob und senkte sich in schwerem, unregelmäßigem Takt, während er noch immer tief in ihr ruhte. Mit einer langsamen, besitzergreifenden Bewegung strich er ihr mit der flachen Hand über die zitternde Flanke.
„Na, mein Schatz...“, murmelte er mit einer rauen, dunklen Intonation direkt an ihrem Ohr, während sein Atem heiß über ihre empfindliche Haut strich. „Bist du etwa schon am Ende?“
Ein kurzes, schwaches, aber unverkennbar herausforderndes Lachen entkam Namis Kehle. Trotz der vernichtenden Erschöpfung, die ihren gesamten Körper lahmzulegen drohte, hob sie mühsam den Kopf, drehte ihn zur Seite und suchte seine Nähe. Sie schmiegte sich mit dem nackten Nacken an seine Schulter, um ihm so nah wie möglich zu sein.
„Ich... ich bin gleich so weit“, keuchte sie schwer, und jedes Wort kostete sie spürbar Kraft, während ihre ozeanfarbenen Augen funkelten.
Sie atmete tief durch, schloss für einen Herzschlag erschöpft die Augen und fügte mit einem fast schon übermütigen Unterton hinzu:
„...wenn du mich jetzt sofort aufstehen und wieder wegrennen lässt, hat das Adrenalin keine Chance abzusacken.“
Sie legte die Hand auf seinen Arm, der sie noch immer festhielt, und wandte den Blick zu ihm, während ein wildes, fast fiebriges Glitzern in ihren Augen aufblitzte.
„Und dieses Mal... entkomme ich dir verdammt noch mal noch länger.“
Kai zog sich mit einem nassen Geräusch aus ihrem Innern und Nami seufzte kurz.
„Das werden wir schon noch sehen. Lauf. Du hast zwei Minuten..."
Nami zögerte keine Sekunde. Sie wusste, dass sie die noch glühenden Muskeln und das pochende Adrenalin in ihren Adern als Waffe nutzen musste... denn wenn sie jetzt zu viel Zeit verlor, würde die schwere Erschöpfung sie augenblicklich einholen und ihre Beine in unbrauchbaren Pudding verwandeln.
Mit einem leisen, fiebrigen Glitzern in den Augen stieß sie sich vom Tisch ab, warf Kai einen letzten, herausfordernden Blick zu und stürmte davon.
Sie rannte den Korridor hinunter, laut genug, dass er genau wusste, in welche Richtung sie verschwand. Doch kurz darauf, im Schutz der schattigen Nische des nächsten Flügels, bremste sie abrupt ab, machte vollkommen lautlos auf dem Absatz kehrt und schlich auf Zehenspitzen zurück.
Direkt gegenüber der Bibliothek befand sich ein kleiner, diskreter Abstellraum. Sie glitt hinein, drückte die schwere Holztür einen Spalt weit zu und presste den Rücken an die kalte Wand, während sie versuchte, ihren keuchenden Atem so leise wie möglich zu halten. Ihr Herz hämmerte wie wild gegen ihre Rippen.
Exakt zwei Minuten vergingen.
Dann hörte sie das dumpfe, schwere Geräusch von Schritten. Kai trat auf den Flur, die Muskeln seines nackten Körpers vom Adrenalin angespannt, und lief mit zielstrebiger Entschlossenheit an ihrem Versteck vorbei geradeaus in die Bibliothek hinein, um sie dort zu suchen.
Das war ihre Chance.
Nami glitt lautlos aus dem Abstellraum hervor, um an ihm vorbeizuhuschen und den gesamten Trakt als uneinholbaren Vorsprung zu nutzen. Doch in diesem winzigen Augenblick geriet ihr Atem vor lauter Vorfreude und Nervosität ins Stocken... ein leiser, feiner Laut entrann ihrer Kehle, begleitet von einem kurzen, unterdrückten Lachen, das in der Stille des Ganges widerhallte.
In der offenen Bibliothek hielt Kai augenblicklich inne. Seine Schritte verstummten.
Ein schmales, anerkennendes Lächeln huschte über seine Züge, während das dunkle Raubtierfeuer in seinen rubinroten Augen aufflammte. Er drehte sich auf dem Absatz herum, riss die Augen auf und rannte los.
Nami stieß einen erstickten Laut der Überraschung aus als sie ihn hinter sich bemerkte und gab Fersengeld. Sie jagte durch den Korridor, bog scharf in den großen Salon ein und rannte schnurstracks weiter in den pompösen Speisesaal des Anwesens.
Die langen, schweren Vorhänge warfen tiefe Schatten, und in der Mitte des Raumes stand die riesige Mahagoni-Tafel.
Kai folgte ihr auf dem Fuß.
Mit raumgreifenden, schnellen Schritten stürmte er ebenfalls in den Speisesaal, schnitt ihr sofort den direkten Fluchtweg ab und positionierte sich auf der anderen Seite der langen Tafel.
Nami hielt keuchend an, das silberne Haar wild um ihre nackten Schultern verteilt, während sie lachend auf der einen Seite des massiven Tisches stand. Kai stand ihr direkt gegenüber, die breite Brust schwer hebend und senkend, während er sie mit seinem unbarmherzigen, rubinroten Blick fixierte.
Jedes Mal, wenn Nami täuschend nach links ausbrechen wollte, um an dem Tisch und den Stühlen vorbeizusprinten, machte Kai im exakt selben Moment die diagonale Bewegung, um sie sofort abzufangen. Seine scharfen Reflexe ließen keinen Spielraum für Fehler.
Ein helles, triumphierendes Lachen perlte über Namis Lippen, als sie merkte, wie perfekt sie sich immer noch in diesem Katz-und-Maus-Spiel ergänzten.
„Du entkommst mir nicht, Nami“, durchbrach seine tiefe, rauchige Stimme den Raum, getränkt von einer dunklen, versprechenden Lust, während er die Hände auf die Tischkante stützte und bedrohlich langsam um den Tisch herumging. „Keinen einzigen Meter mehr.“
Nami hielt seinen Blick fest im Visier, ein herausforderndes, wildes Glitzern in den ozeanfarbenen Augen. Sie täuschte im nächsten Moment mit einer ruckartigen Bewegung einen Ausfallschritt nach rechts an... genau die Finte, auf die er gewartet hatte.
Kai ließ sich kein einziges Mal mehr täuschen. Mit einer explosionsartigen, reinen Raubtierenergie stieß er sich von der Tischkante ab, schoss um das Ende der langen Mahagoni-Tafel herum und schnitt ihr jeden Fluchtweg ab, noch bevor ihr Fuß den Boden wieder richtig berühren konnte.
Nami stieß einen kurzen, überraschten Schrei aus, als sie direkt in seine offenen, harten Arme prallte.
Kai fing sie mit einer Wucht auf, die ihr die Luft aus den Lugen presste. Er versuchte gar nicht erst, sie zu halten oder sanft abzubremsen; stattdessen riss er sie mit einer einzigen, ungestümen Bewegung mit sich nach unten.
Ein dumpfer Laut hallte durch den pompösen Speisesaal, als sie gemeinsam auf den weichen, schweren Teppich unter dem funkelnden Kristalllüster stürzten. Kai begrub ihren nackten Körper augenblicklich unter sich. Seine schweißglänzende, stahlharte Brust presste sich lückenlos gegen ihre weichen Konturen, während seine Hände sofort nach ihren Handgelenken griffen und sie fest, aber absolut kontrolliert über ihrem Kopf im Teppich verankerten.
„Erwischt“, knurrte er dunkel, und seine rubinroten Augen brannten so heiß und hungrig auf ihrem Gesicht, dass es ihr schier den Verstand raubte.
Nami lachte auf, während sie ihren Kopf leicht zur Seite warf und ihm mit ihren glasigen Augen schamlos standhielt.
„Du wirst mich niemals richtig kriegen...“, hauchte sie mit einer trotzigen, sinnlichen Tonlage, während sie sich unter seinem schweren Körper leicht wand, um die feine Reibung ihrer nackten Haut an seiner zu spüren.
Kais Kiefer mahlte. Jede Fasern seines massiven Körpens spannte sich an, und anstatt auf Worte zu setzen, senkte er den Kopf. Seine Lippen raubten ihr mit einem tiefen, fordernden Kuss den letzten Rest von Vernunft, während der prunkvolle Speisesaal um sie herum zu verschwimmen schien und ihre Haut im warmen Licht der Nachmittagssonne glühte.
Kai brach den fordernden Kuss von ihren Lippen ab, doch sein rubinroter Blick blieb unerbittlich an ihren ozeanfarbenen Augen haften. Er hielt ihre Handgelenke mit eiserner Präzision fest im weichen Teppich verankert, sodass sie sich keinen Millimeter entziehen konnte.
Mit einem tiefen, gierigen Ausatmen senkte er den Kopf. Seine heißen, rauen Lippen strichen von ihrem Kinn den schmalen Bogen ihres Halses hinab. Er presste einen langsamen besitzergreifenden Kuss auf die empfindliche Stelle direkt unter ihrem Ohr, wo ihr Puls wild und unregelmäßig hämmerte.
Nami stieß ein leises, zitterndes Stöhnen aus, als seine Zunge sanft, aber mit einer feuchten, brennenden Intensität über ihre Haut strich. Sie warf den Kopf unwillkürlich in den Nacken, legte die nackten Schultern tiefer in den Teppich und bot ihm ihren Hals noch schutzloser dar, während ein wellenförmiger Schauer ihren gesamten Körper durchfloss.
Kai hielt das Tempo bewusst quälend langsam. Jeder einzelne Zug seiner Zunge auf ihrer Haut trieben Nami schier in den Wahnsinn.
„Kai...“, wimmerte sie leiser, als sie es beabsichtigt hatte, und ihre Hüften zuckten ungeduldig nach oben, suchend nach einer Härte, die er ihr absichtlich noch vorenthielt.
Er ließ sich jedoch durch nichts auf der Welt aus der Ruhe bringen. Mit einem dunklen, leisen Brummen, das direkt gegen ihre Halshaut vibrierte, wanderte sein Kuss weiter über ihr empfindliches Dekolleté, während der schwere Teppich unter ihrem Rücken die aufgestaute Hitze dieses Raumes nur noch unerträglicher machte.
Kais Lippen wanderten langsam weiter. Mit einer deliberaten, fast folternden Langsamkeit schloss er den Mund um ihren harten, überempfindlichen Nippel. Ein heißer, feuchter Zug seiner Zunge traf sie unvorbereitet, gefolgt von einem leichten, schabenden Zupacken seiner Zähne, das Nami den Atem abschnürte.
Ein helles, langgezogenes Stöhnen entrann ihrer Kehle, das sofort in ein heiseres Keuchen überging. Ihr ganzer nackter Körper wand sich in einer unkontrollierten Welle der Lust auf dem weichen Teppich, während ihre Fingernägel sich krampfhaft in den Stoff neben sich gruben, da er ihre Handgelenke kurz freigegeben hatte um ihre Taille zu packen.
Kai kostete die Regungen ihres Körpers voll aus, ehe er sich mit einer fließenden, mühelosen Bewegung nach oben schob. Er stützte sich auf den Ellenbogen, fing ihren brennenden Blick mit seinen dunklen, rubinroten Augen auf und fing ihre Lippen in einem tiefen, fordernden Kuss ab, der jeden noch so klaren Gedanken in ihrem Kopf auslöschte.
Gleichzeitig schoben sich seine Knie und Oberschenkel zwischen die ihrigen. Mit einer entschlossenen, unerbittlichen Präzision drückte er ihre Schenkel weit auseinander, sodass ihr ganzer Körper schutzlos und komplett offen vor ihm lag.
Ohne das Tempo zu überstürzen, positionierte er sich und schob sich dann mit einer unglaublich langsamen, aber bis zum Anschlag tiefen Bewegung in sie hinein.
Namis Rücken bog sich in einer reflexartigen, wunderschönen Bogenform vom Teppich nach oben. Ein tiefes, markerschütterndes Stöhnen drang aus ihrer Kehle, während ihr ganzer, zitternder Körper sich ihm gierig und hilflos entgegenstreckte, um ihn noch tiefer, noch vollkommener in sich aufzunehmen.
Kais Lippen verließen die ihren nicht für einen einzigen Herzschlag. Er ertränkte jeden ihrer keuchenden Laute in einem tiefen, berauschenden Kuss, während seine Zunge sich fordernd mit ihrer verwebte.
Gleichzeitig hielt er den Rhythmus seiner Bewegungen mit beängstigender, unerschütterlicher Präzision aufrecht. Er zog sich fast vollständig aus ihr zurück, nur um sich im nächsten Augenblick mit einer tiefen, kraftvollen Bewegung wieder vollkommen in sie zu versenken. Jeder einzelne dieser langgezogenen, unerbittlichen Stöße hallte bis in ihre tiefsten Fasern nach und entfachte eine Hitze, die Namis Verstand komplett vernebelte.
Mit zitternden Armen hob Nami ihre nun freien Hände. Ihre feinen Finger vergruben sich tief in seinem dunklen Haar. Sie krallte sich in die dichten Strähnen, zog seinen Kopf noch ein Stück fester an sich und presste ihren Mund noch gieriger gegen seinen.
In ihrem Inneren zog sich alles schmerzhaft schön zusammen. Sie liebte genau diese unberechenbare Facette ihrer Leidenschaft... diesen abrupten, berauschenden Wechsel zwischen rohem, unerbittlichem Verlangen und dieser fast schmerzhaft intimen, emotionalen Hingabe. Es war nicht mehr nur das Adrenalin der Jagd oder die pure körperliche Lust; es war diese tiefe, unsichtbare Verbindung zwischen ihnen, die ihr Herz bei jedem seiner Stöße süß und schwer ziehen ließ.
Ein stummes Schluchzen der reinen Überwältigung vibrierte in ihrer Kehle, während sie das Becken noch ein Stück höher hob, um sich gänzlich in der Unausweichlichkeit seiner Nähe zu verlieren.
Jeder einzelne seiner Stöße schien die Welt um sie herum weiter schrumpfen zu lassen, bis absolut nichts mehr existierte außer der Reibung ihrer Körper, dem hämmernden Takt ihrer Herzen und dem warmen, goldenen Licht, das durch die hohen Fenster des Speisesaals fiel.
Kai spürte die Veränderung in ihrer Haltung sofort. Das feine, fast schmerzhafte Zittern unter seinen Händen und das heftige, unkontrollierte Ziehen in ihrer Tiefe signalisierten ihm, dass sie sich bereits wieder am Rande des Abgrunds befand.
Ein tiefes, raues Keuchen entrann seiner Kehle, das direkt in ihrem Mund verhallte.
Seine Lippen lösten sich für einen kurzen Herzschlag von den ihren, nur um eine Spur tiefer zu wandern und einen brennenden, besitzergreifenden Kuss auf das empfindliche Tal zwischen ihrem Hals und ihrer Schulter zu drücken. Gleichzeitig veränderte er den Rhythmus. Er ließ die langgezogenen, behutsamen Bewegungen hinter sich und verfiel in eine tiefere, unerbittlichere Kadenz, die keinen Raum mehr für Luft oder Gedanken ließ.
„Schau mich an.“, forderte er sie mit einer dunklen, rauchigen Intonation auf, während er sie mit harten, präzisen Stoßwellen unbarmherzig nach vorne trieb.
Nami riss die Augen auf. Ihre ozeanfarbenen Augen, glasig und wild vor purer Ekstase, bohrten sich tief in seine rubinroten. In diesem Blick lag kein Zögern... nur diese grenzenlose, brennende Hingabe an den Mann, der sie wie niemand sonst verstand.
Die Reibung des weichen Teppichs unter ihrem Rücken, die schwere, nackte Hitze seines Körpers über ihr und die absolute Fülle seiner Härte verschmolzen in ihrem Inneren zu einem einzigen, hellen Feuersturm. Der Druck in ihrem Unterleib schoss erneut ins Unerträgliche.
„Kai... ich... ich kann nicht mehr...“, keuchte sie, und die Tränen der reinen, überschäumenden Intensität brannten heiß am Rand ihrer Lider.
„Musst du auch nicht“, knurrte er dunkel als Antwort, packte ihre Hüften nun mit einer solchen Kraft, dass es fast schmerzhaft war, und rammte sich mit einer letzten, alles vernichtenden Härte tief bis zum Anschlag in sie hinein.
Der Orgasmus traf sie wie schon zuvor wie eine Naturgewalt. Ein heller, glasklarer Schrei entrann ihrer Kehle, der sofort in einem tiefen, zitternden Schluchzen erstickte, als der Höhepunkt ihren gesamten Körper von den Zehenspitzen bis in die Haarspitzen durchflutete. Ihre inneren Muskeln zogen sich weitere Male krampfartig, Wellen um Wellen, um seine Härte zusammen, während die Welt um sie herum in einem gleißenden, weißen Rausch versank.
Ein rauer, animalischer Laut brach aus Kais Brust. Mit zwei letzten, unbarmherzigen Stoßbewegungen presste er sich unnachgiebig an sie, hielt sie in einem eisernen Griff gefangen und entlud sich tief in ihrem Inneren.
Für einige lange Momente gab es im gesamten, riesigen Speisesaal kein anderes Geräusch als das schwere, rasselnde Ein- und Ausatmen der Beiden. Kai sank schwer auf sie herab, vergrub das Gesicht an der Beuge ihres Halses und hielt sie umschlungen, während ihr Herz in einem rasenden, gemeinsamen Takt gegen seine Brust hämmerte.
Nami schloss die Augen und legte ihre Arme fest um Kais breite, schweißglänzende Schultern. Sie zog seinen schweren Körper noch ein Stück enger an sich, presste ihr Gesicht an seine Wange und atmete den vertrauten, berauschenden Duft seiner Haut tief ein. Ihr Herz schlug immer noch wie wild in ihrer Brust.
„Ich liebe dich...“, hauchte sie mit einer von purer Hingabe belegten, leisen Stimme direkt an sein Ohr.
Kai hielt für einen Herzschlag inne. Ein sanftes, tiefes Ausatmen verließ seine Kehle. Er stützte sich langsam auf einem seiner starken Unterarme ab, verlagerte sein Gewicht ein wenig zur Seite und sah zu ihr herab. Seine rubinroten Augen, die eben noch von raubtierhafter Schärfe gewesen waren, schimmerten nun voller dunkler, unendlicher Wärme.
Behutsam hob er seine freie Hand, winkelte die Finger an und strich ihr eine feuchte, silbrig-weiße Haarsträhne sanft aus dem verschwitzten Gesicht hinter das Ohr. Ein leises, fast schon nostalgisches Schmunzeln umspielte seine markanten Lippen. Bevor er antwortete, beugte er sich tief und drückte ihr einen zärtlichen, federleichten Kuss auf die Lippen.
„Ich liebe dich auch...“, erwiderte er leise, während seine raue Stimme die dichte Stille des Speisesaals durchdrang.
Er senkte seine Stirn langsam auf die ihre, sodass sich ihre Blicke auf minimalste Distanz trafen und ihre Atemzüge miteinander verschmolzen. Sie lagen einfach nur da, gefangen in diesem friedlichen, intimen Mikrokosmos unter dem schimmernden Kristalllüster.
Ein kleines, unruhiges Lächeln stahl sich auf Namis Lippen, während ihre Ozeanaugen erneut aufblitzten.
„Nur damit du's weißt... Ich will definitiv weitermachen...“, raunte sie keck und drückte ihr Becken spielerisch ein ganz kleines Stück gegen seines.
Kai stieß ein trockenes, amüsiertes Schnauben aus. Er schüttelte leicht den Kopf und sah sie mit hochgezogener Braue an.
„Du musst erst einmal wieder klar kommen, Nami“, brummte er schmunzelnd und fuhr mit dem Daumen sanft über ihre erhitzte Wangenknochenkontur. „Ehe Gou ins Anwesen zurückgebracht wird, vergeht die Zeit schneller als du denkst. Drei Stunden sind verdammt nicht viel.“
Nami musste leise auflachen und vergrub ihr Gesicht kurz schmunzelnd in der Beuge seines Halses. Die pure Wärme seiner Haut und das sanfte Heben und Senken seiner Brust beruhigten den wilden Takt ihres eigenen Herzens nur allmählich.
Kai ließ ein tiefes, vibrierendes Brummen vernehmen und strich mit der flachen Hand über ihren nackten, noch immer leicht zitternden Körper hinab, bis seine Finger auf ihrer Hüfte ruhten. Er wandte den Kopf ein Stück und sah sie aus den Augenwinkeln mit einem verschmitzten, spöttischen Glänzen in den rubinroten Augen an.
„Wenn überhaupt“, fuhr er mit rauchiger, amüsierter Stimme fort und drückte einen kleinen Kuss auf ihre Schläfe, „haben wir vielleicht noch genug Zeit für ein gemeinsames Bad. Damit wir deinen künftigen Puddingbeinen wenigstens ein bisschen vorbeugen können, bevor du mir hier später auf den Dielen komplett zusammenbrichst.“
Nami zog spielerisch die Augenbrauen hoch und sah zu ihm auf.
„Ein Bad?“, hauchte sie mit gespielter Skepsis, während ein unverschämtes Grinsen ihre Lippen umspielte.
„Ist das etwa ein Vorwand, um mich im heißen Wasser wieder ohne Fluchtweg zu haben?“
Kai schmunzelte dunkel, legte den Kopf etwas schief und sah sie bedeutungsvoll an.
„Wer weiß...“, raunte er leise an ihren Lippen.
„Aber im Moment genieße ich es einfach, dass unser kleiner Sohn bei deinen Eltern gut aufgehoben ist und Lumina ebenfalls ein Auge auf ihn hat. Gou ist zwar erst vier Monate alt, aber er hält uns schon genug auf Trab. Und die paar Stunden Ruhe, die wir zwei hier für uns haben... die werde ich garantiert nicht weiter mit Sprints verschwenden, wenn du sowieso kaum noch stehen kannst. Das heben wir uns für unseren Hochzeitstag im Oktober auf, wenn Gou über Nacht wegbleiben kann.“
Nami seufzte wohlig, legte die Arme enger um seinen Nacken und schmiegte sich vollkommen an ihn, während das friedliche Sonnenlicht das sanfte Schweigen des Speisesaals einhüllte.