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Scheiß auf die Effizienz

Der Gezähmte Phönix — www.fanfiktion.de · All chapters

Scheiß auf die Effizienz

Das heiße, duftende Wasser der wuchtigen Marmorbadewanne hüllte sie in dichten, wohligen Dampf ein. Nami lehnte rücklings an Kais breiter, nackter Brust, während das warme Wasser ihre erschöpften, noch leicht zitternden Muskeln umspülte.

Seine starken Hände lagen an einer ihrer Waden und knetete diese ausgiebig.

Der stete, ruhige Herzschlag an ihrem Rücken war das beruhigendste Geräusch der Welt.

Nami drehte den Kopf leicht zur Seite, schielte aus den Augenwinkeln zu ihm hoch und ließ ein leises, spitzbübisches Schmunzeln auf ihren Lippen aufblitzten.

„Weißt du, mein Schatz...“, begann sie in spöttisch-nachdenklichem Ton und fuhr mit einer Fingerspitze durch den feinen Schaum auf dem Wasser. „Für jemanden, der mir vorhin noch im Ballsaal gedroht hat, absolut unerbittlich zu sein... warst du heute... vor allem gegen Ende... erstaunlich rücksichtsvoll.“

Kai hob langsam die Augen und sah sie von oben herab mit einer hochgezogenen Augenbraue an.

„Ach ja?“, brummte er tief.

„Ja, wirklich“, hakte sie nach, während ihre ozeanfarbenen Augen gefährlich funkelten.

„Wo war denn bitte der unerbittliche Raubtier-Kai? Sonst hast du mich früher durch das Anwesen gejagt und mich so lange genommen, bis ich kaum noch Luft bekommen habe und du mich am Ende ins Bett tragen musstest, weil ich direkt nicht einmal mehr vernünftig laufen konnte.“ Sie lehnte den Kopf weiter zurück und schnaufte gespielt enttäuscht. „Heute hast du ja fast schon Rücksicht auf mein Wohlbefinden genommen.“

Kai schmunzelte dunkel. Selbst mit einundzwanzig Jahren, als Familienvater und CEO blieb der ehemalige Teamkapitän im Herzen eben ein Stratege... für ihn war das keine bloße Spontaneität, sondern kalte, berechnende Logik.

„Ich dachte, dass du mich mittlerweile kennst. Ich handle schlicht und ergreifend nach Effizienz, Nami“, erwiderte er vollkommen trocken und ohne mit der Wimper zu zucken.

„Nach... Effizienz?“, wiederholte sie ungläubig und blinzelte ihn an.

„Richtig“, nickte er ungerührt. „Und es ist absolut uneffizient für eine junge Mutter, komplett kaputt gevögelt zu werden, wenn sie in knapp einer Stunde wieder ein vier Monate altes Baby auf dem Arm halten und funktionieren muss. Ein guter Feldherr verheizt seine Truppen nicht ohne Notwendigkeit im Vorfeld.“

Nami erstarrte für eine Millisekunde vor Schock über den Vergleich... bevor ein lautstarkes, hemmungsloses Prusten aus ihrer Kehle brach. Sie lachte so herzlich und wild, dass das Wasser in der Wanne kleine Wellen schlug und sie sich hilflos gegen seine Brust drücken musste.

„Gott, Kai!“, keuchte sie lachend und schlug ihm spielerisch leicht auf den Unterarm.

„Vergleichst du uns hier gerade etwa mit einer militärischen Operation?!“

Kais Lippen verzogen sich zu einem selbstgefälligen Schmunzeln, während seine Hände unter der Wasseroberfläche an ihrem Bein blieben.

„Ich nenne es vorausschauende Planung“, raunte er, und seine Hand glitt von ihrer Wade langsam an ihrem nackten Oberschenkel nach oben, um sie mit einer langsamen, neckenden Berührung zu reizen.

Seine Stimme sank um eine Oktave, als er sich dicht an ihr Ohr beugte.

„Du wirst im Oktober zum Hochzeitstag schon noch früh genug sehen, wie unerbittlich ich wirklich sein kann... wenn wir keine lächerlichen drei Stunden haben, sondern open end.“

Nami blinzelte das amüsierte Lachen aus ihren ozeanfarbenen Augen und lehnte den Kopf noch ein Stück weiter zurück gegen seine feste Schulter, während der dichte, warme Dampf der Badewanne um sie herum aufstieg. Ein weiches, fast verträumtes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.

„Ach, das weiß ich doch längst...“, hauchte sie leise, während sie mit ihren Fingern im lauwarmen Wasser kreiste. „Damals... hast du mich schließlich auch oft genug ganz genau so unerbittlich gejagt. Bevor... ich mit Gou schwanger wurde.“

Sie spürte, wie sich die Muskeln an seiner breiten Brust unter der Wasseroberfläche kaum merklich anspannten.

„Und du glaubst nicht, dass da noch eine Steigerung drin ist?“, fragte Kai mit einer tiefen, rauchigen Intonation, die direkt gegen ihren Rücken vibrierte.

In der nächsten Sekunde glitt seine große Hand unter der Wasseroberfläche langsam und zielgerichtet an ihrem nackten Oberschenkel nach oben, schob sich mühelos zwischen ihre Schenkel und berührte sie dort so intim und unverschämt gekonnt, dass Nami augenblicklich der Atem stockte.

Gleichzeitig legte sich seine andere Hand von vorn fest und fordernd um ihre linke Brust, während sein Daumen kreisend über den bereits sensiblen Nippel strich.

Ein heisses, langgezogenes Aufseufzen entrann ihrer Kehle, und ihre Knie zuckten unter Wasser unkontrolliert auseinander, während ihr Körper sofort wieder auf die vertraute Hitze reagierte.

Kai lehnte sich über ihre nackte Schulter, drückte seinen Mund ganz nah an ihr Ohr und sprach mit einer unerwarteten, tiefen Sanftmut, die in krassem Gegensatz zu den fordernden Bewegungen seiner Hände stand:

„Weißt du,... seitdem wir zusammen sind, habe ich nach einiger Zeit vor allem eins gemerkt“, murmelt er leise, und der raue Unterton in seiner Stimme ließ ihr Herz schmerzhaft schön stolpern. „Es ist unglaublich befriedigend, dein wohliges Seufzen zu hören, wenn ich dich zärtlich küsse... wenn ich dir zeige, wie viel du mir bedeutest, und nicht nur, wie sehr ich dich begehre.“

Seine Lippen strichen sanft über ihre feuchte Wange, während seine Finger unter Wasser eine quälend langsame, kreisende Bewegung machten.

„Ich liebe dieses Gefühl, wenn du unter mir weich wirst, so... wie jetzt zum Beispiel.“, fuhr er fort, und seine Stimme klang fast ein wenig rauchig vor Rührung. „Wenn du am ganzen Körper eine Gänsehaut bekommst, sobald ich ganz langsam mit der Zunge über deinen Hals fahre...“

Er hielt inne, ließ seine Hand kurz an ihr verharren und fügte mit einem dunklen, fast schon amüsierten Versprechen hinzu:

„Aber wenn du beim nächsten Mal lieber wieder reine, rohe Dominanz und ein bisschen weniger... Zärtlichkeit willst... dann musst du es mir einfach nur sagen.“

Kais Lippen blieben ganz nah an ihrer empfindlichen Halsbeuge haften. Die Hitze, die von ihm ausging, schien das warme Badewasser um sie herum noch zusätzlich aufzuheizen.

„Denn ich kann gerne diese Rolle, die nur noch eine Facette meines Charakters ist... für dich spielen“, raunte er dunkel in ihre Haut, während seine Finger unter der Wasseroberfläche eine nun fast schon unmenschlich präzise Bewegung ausführten.

„Die des unerbittlichen Zaren, der nur Härte und Dominanz kennt und dich so gnadenlos jagt, dass du danach ein Sauerstoffzelt brauchst.“

Nami hätte in diesem Moment am liebsten laut aufgelacht... doch das unbändige Gefühl, das seine Berührungen in ihr entfachten, brachte sie vollkommen aus dem Konzept.

Ihre Gedanken vernebelten sich im Sekundentakt, und das Lachen erstickte als heiseres, abgehacktes Schnappen nach Luft.

„Kai...“, keuchte sie hilflos, während sie den Kopf weit nach hinten an seine harte Schulter legte und ihre Fingernägel sich tief in seinen Unterarm gruben. „Ich... ich komme gleich wieder, wenn du... genau so weiter machst...“

Ein trockenes, extrem selbstgefälliges Schmunzeln legte sich auf Kais Lippen. Seine rubinroten Augen verengten sich dunkel im aufsteigenden Dampf.

„Schon wieder?“, raunte er amüsiert, während sein Atem heiß über ihren Hals strich. „Kein Wunder, dass du mich vorhin im Ballsaal so dringend provozieren musstest... so verdammt bedürftig, wie du heute nach mir bist.“

Beim allerletzten Wort erhöhte er abrupt und ohne jede Vorwarnung den Rhythmus seiner nassen Fingerspitzen, zielgerichtet und mit vollendeter Beherrschung.

Die plötzliche Intensität traf Nami wie ein Stromschlag. Ein zitterndes Stöhnen entrann ihrer Kehle und hallte von den Fliesen des luxuriösen Badezimmers wider, als die nächste gewaltige Welle der Ekstase über sie hereinbrach. Ihr nackter Körper bäumte sich im heißen Wasser auf, das Becken zuckte ihm hilflos entgegen und ihre Muskeln zogen sich in rascher, krampfartiger Folge zusammen, während sie sich völlig schwerelos in seinen Armen verlor.

Kai stieß ein langes, zitterndes Ausatmen aus, während der dichte Dampf des Badewassers um ihre Köpfe tanzte. Er nahm seine feuchten Hände langsam von ihrem bebenden Körper, legte die Arme um ihre Taille und zog sie noch fest an seine stahlharte Brust, um das rasende Pulsieren ihres Unterleibs sanft aufzufangen.

Ein tiefes, raues Knurren entwich seiner Kehle, direkt an ihrer schweißnassen Schläfe.

„Verdammt, Nami...“, raunte er dunkel, und seine Stimme klang beinahe gefährlich heiser. „Ich muss mich gerade wirklich mit aller Macht zurückhalten, dich nicht sofort wieder umzudrehen und mich tief in dir zu versenken.“

Als wollte sein Körper seine eigenen Worte noch unterstreichen, spürte Nami augenblicklich die unmissverständliche, mächtige Härte seiner erneuten Errektion, die sich unter der Wasseroberfläche unnachgiebig und schwer gegen ihr Steißbein drückte.

Nami lehnte vollkommen erschöpft, mit geschlossenen Augen und unregelmäßig rasselndem Atem rücklings gegen seine schwere, warme Brust. Ein leises, fast schon entkräftetes, aber unverkennbar spitzbübisches Lachen entkam ihren feuchten Lippen. Sie drehte den Kopf nur ein Stückchen zur Seite, um seine Nähe zu spüren.

„Aber... du wolltest mich doch gar nicht... kaputt vögeln, mein Schatz“, hauchte sie keuchend und mit einem leichten, spöttischen Unterton, der ihre Augen trotz der absoluten Verausgabung glitzern ließ. „Das waren exakt deine eigenen Worte vorhin... Erinnerst du dich etwa nicht mehr an deine hochheilige Effizienz?“

Sie schloss für einen Herzschlag die Lider, genoss die wohlige Hitze des Wassers und fuhr mit einer zittrigen Hand sanft über seinen Unterarm, der ihren Bauch umschlungen hielt.

„Und eigentlich...“, fuhr sie schmunzelnd fort, während ein leises Seufzen aus ihrer Kehle drang, „...wolltest du doch nur meine Waden kneten, um meinen Puddingbeinen entgegenzuwirken. Aber wenn du mich hier im heißen Wasser weiter von einem Orgasmus in den nächsten treibst... wird das mit der Vorbeugung wohl absolut gar nichts mehr.“

Kai schnaubte trocken, beugte sich vor und drückte einen tiefen, besitzergreifenden Kuss auf die feuchte Stelle zwischen ihrem Hals und ihrer Schulter. Seine Zähne knipsten sanft in ihre Haut, ehe er mit einem selbstgefälligen Schmunzeln an ihrem Ohr raunte:

„Glaub mir, Nami... den Rest der Wadenmassage bekommst du noch. Aber beschwer dich später nicht bei mir, wenn ich dich trotzdem wie ein Gentleman aus dieser Wanne tragen muss, weil deine Beine dir den Dienst verweigern.“

Ein helles, hemmungsloses Prusten brach erneut aus Namis Kehle, das im spiegelnden Marmor des Badezimmers widerhallte. Sie warf den Kopf lachend noch weiter in den Nacken, direkt gegen seine breite Schulter,.

„Du wirst mich so oder so aus dieser Wanne tragen, Hiwatari...“, hauchte sie amüsiert, während ihre ozeanfarbenen Augen sanft funkelten. „Weil du es immer tust. Und du weißt ganz genau, wie sehr ich es liebe.“

Sie wandte den Kopf ein Stück zur Seite, um ihm direkt in den rubinroten Blick zu sehen. Das spöttische Lächeln auf ihren Lippen wurde weicher, durchtränkt von einer tiefen, ehrlichen Wärme.

„Ich liebe diese beschützerische Ader an dir. Genau wie diese unerbittliche Intensität...“, raunte sie, und ihre Stimme sank zu einem leisen, fast gefährlichen Flüstern. „Und ja... ganz ehrlich? Wenn ich meine Beine nachher nicht noch verdammt dringend bräuchte, um mich wieder um unseren Sohn zu kümmern... würde ich dir genau jetzt sagen, dass du ruhig weitermachen kannst. Scheiß auf die Effizienz.“

Kais Kiefer mahlte augenblicklich. Seine Muskeln an der Brust spannten sich unter dem warmen Wasser so hart wie Stahl an, und das dunkle Raubtierfeuer in seinen Augen flammte gefährlich hoch auf.

„Hör auf zu reden, Nami“, knurrte er rauchig und ohne eine einzige Sekunde zu zögern.

Bevor sie auch nur ansatzweise reagieren konnte, schloss sich sein eiserner Griff um ihre Taille. Er wartete nicht ab, ob sie ihm zustimmte, sondern schob sich mit einer fließenden, kraftvollen Bewegung unter sie und stand mit ihr im Arm mitten im dampfenden Badewasser auf. Das Wasser klatschte lautstark gegen die Marmorwand der Wanne, während er sie mühelos an seine nackte, triefende Brust presste.

„Wir gehen jetzt augenblicklich aus dieser Wanne raus“, raunte er dunkel an ihrer Wange, während er mit großen Schritten aus dem Wasser trat und sie fest umschlungen hielt.

„Du beschwörst es hier mit jedem verdammten Wort regelrecht herauf... und mein Vorrat an Selbstbeherrschung ist für heute Abend offiziell aufgebraucht.“

Nami schlang lachend die Arme um seinen Nacken, drückte ihr Gesicht an seine nassglänzende Halsbeuge und genoss den unerschütterlichen Halt seiner starken Arme in vollen Zügen.

Sie schüttelte lachend den Kopf, während Kai sie sicher umschlungen durch den Dampf des Badezimmers trug. Das nasse, silbrig-weiße Haar klebte an ihren nackten Schultern, und ihre Ozeanaugen funkelten voller Übermut, als sie das Gesicht leicht an seine feuchte Wange schmiegte.

„Und was ist jetzt mit dem Rest meiner Wadenmassage, Herr Stratege?“, fragte sie glucksend und klopfte ihm spielerisch leise auf die nasse Schulter. „Du hast erst eine einzige Wade richtig durchgeknetet. Das ist doch absolut unvollständig für deinen perfekten Feldzugsplan.“

Kai blieb kurz vor den flauschigen, bereitgelegten Handtüchern stehen, ohne einen Muskel in seinem markanten Gesicht zu verziehen. Sein rubinroter Blick traf sie vollkommen unbeeindruckt, doch das feine, kaum merkliche Glimmen in seinen Augen verriet ihn augenblicklich.

„Das muss reichen“, erwiderte er mit gewohnt stoischer, staubtrockener Gelassenheit, während er sie langsam nach unten gleiten ließ, bis ihre nackten Füße den warmen Fliesenboden berührten.

Er behielt seine Hände fest an ihren Hüften, um ihr den nötigen Halt zu geben, als ihre Knie für einen kurzen Moment verräterisch nachgaben.

„Das genügt vollkommen, damit du gleich wenigstens auf eigenen Beinen laufen und stehen kannst“, fuhr er vollkommen ungerührt fort und sah zu ihr herab. „Vielleicht ein bisschen wackelig... aber es wird reichen, um unser Kind im Arm zu halten.“

Nami biss sich schmunzelnd auf die Unterlippe, stützte sich an seinen breiten Schultern ab und schenkte ihm einen berauschten, tiefen Blick.

„Ein bisschen wackelig, hm?“, hauchte sie spielerisch. „Du bist wirklich unmöglich.“

„Ich bin realistisch“, brummte Kai dunkel, schnappte sich eines der großen Badetücher und hüllte sie mit einer fließenden, überraschend sanften Bewegung darin ein, ehe er sie dicht an sich zog und ihr einen schnellen, besitzergreifenden Kuss auf die Stirn drückte.

Nami senkte ihren Blick langsam an seinem nackten, noch von Wassertropfen glänzenden Körper hinab. Ein spitzbübisches, unverschämtes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, während ihre Ozeanaugen im sanften Licht des Badezimmers gefährlich aufblitzten.

Kai bemerkte ihren fixierten Blick augenblicklich. Er hielt inne, zog eine Braue nach oben und sah sie von oben herab an.

„Was?“, fragte er mit rauer, argwöhnischer Stimme.

Nami blickte wieder auf, legte den Kopf leicht schief und erwiderte vollkommen unschuldig, aber mit einem absolut neckischen Unterton:

„Du bist wieder steinhart. Das ist es.“

Kai schnaubte trocken, rollte leicht die Augen und versuchte, seine gewohnte stoische Fassung aufrechtzuerhalten. Er griff nach dem Handtuch, um dem klaren Signal seines Körpers Einhalt zu gebieten.

„Wir ziehen uns jetzt beide an und warten auf Lumina und Gou“, brummte er streng und versuchte, jede Diskussion im Keim zu ersticken. „Die drei Stunden sind bald um und—“

Weiter kam er nicht.

Bevor er den Satz beenden konnte, glitt Namis Hand mit einer blitzschnellen, vollkommen unerwarteten Bewegung nach unten. Ihre feinen Finger schlossen sich fest und ohne jedes Zögern um seine volle Länge.

Gleichzeitig machte sie einen kleinen Schritt nach vorn, schlüpfte beiläufig aus dem Handtuch und schmiegte ihren nackten, feuchten Körper lückenlos an seine Brust. Sie sah zu ihm auf und wusste haargenau, dass diese unverschämte Geste seinen letzten Funken Beherrschung bis aufs Blut provozieren würde.

Kais Atem stockte augenblicklich.

Die Muskeln an seinem Kiefer mahlten so hart, dass sie wie Stahlstränge hervortraten. Sein Blick verfinsterte sich, wandelte sich in ein dunkles, brennendes Raubtierfeuer, das sie fest im Visier hielt.

Ein schmales, fast schon gefahrvolles Schmunzeln huschte über seine markanten Züge.

„Scheiß auf die Effizienz“, knurrte er tief und rauchig.

Im nächsten Bruchteil einer Sekunde packte er sie. Seine starken Hände griffen nach ihrem Körper und drängten sie mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung rücklings gegen die kühlen, feuchten Fliesen der Badezimmerwand. Noch bevor sie richtig zum Stehen kam, ging Kai leicht in die Knie, schob seine kräftigen Arme tief unter ihre Oberschenkel und richtete sich schlagartig wieder auf. Er hob sie mühelos an der Wand hoch, sodass ihre Hüften in perfekter Höhe vor seinen lagen.

Nami stieß einen erstaunten, kurzen Laut der Überraschung aus, als der kühle Marmor an ihrem Rücken einen scharfen Kontrast zu seiner kochenden Hitze bildete.

Doch bevor sie auch nur ein einziges Wort hervorbringen oder spöttisch auflachen konnte, drang er mit einer einzigen, zutiefst entschlossenen und kompromisslosen Bewegung vollständig in sie ein.

Ein tiefes, erschütterndes Stöhnen riss aus Namis Kehle, als die schiere, kompromisslose Fülle seiner Härte sie auf einen Schlag ausfüllte. Der kühle Marmor der Wand an ihrem Rücken schien augenblicklich zu schmelzen unter der brennenden Hitze, die zwischen ihren Körpern explodierte. Instinktiv warf sie den Kopf weit in den Nacken, während sich ihre Fingernägel krampfhaft in die nackte, nasse Haut seines breiten Rückens gruben, um Halt in diesem strudelnden Rausch zu finden.

Kai hielt für einen einzigen, dehnenden Herzschlag vollkommen inne. Ein tiefes, raues Ausatmen entwich seiner Brust, direkt an ihrer empfindlichen Halsbeuge, während er das berauschende, eng umschlingende Gefühl ihrer Tiefe bis in die letzte Faser seines Körpers aufsog. Seine Muskeln standen unter kolossaler Spannung, jedes Molekül seiner Beherrschung war schlagartig verdampft.

Dann riss er sein Becken ein Stück zurück... und setzte den ersten harten, tiefen Stoß.

Nami stöhnte schrill und schluchzend auf. Die Wucht dieser unerbittlichen Bewegung traf ihre überreizten Nervenenden so unvorbereitet und heftig, dass ihr der Sauerstoff in der Kehle stecken blieb. Ein funkelnder, weißer Nebel legte sich über ihre Sicht; für einen Moment verschwamm das gesamte Badezimmer vor ihren Augen in verschwommenen Schemen aus Licht, Schatten und aufsteigendem Dampf.

Sie krallte sich noch fester an seine Schultern, während ihr ganzer Leib unter der Wucht seiner Bewegungen vibrierte. Kai hielt das Tempo hoch, stieß sich in einem raubtierhaften, unbarmherzigen Rhythmus immer wieder tief in sie hinein und drückte ihren nackten Körper fest gegen die glatten Fliesen.

Nach einigen Herzschlägen begann der Schleier vor ihren ozeanfarbenen Augen langsam zu schwinden. Namis Atem ging abgehackt und hilflos, während sich ihr Blick mühsam wieder schärfte.

Der dichte, heiße Dampf im Raum hatte sich durch ihre Bewegungen etwas gelichtet... und genau in diesem Moment weiteten sich Namis Augen vor überraschtem Schrecken und blitzartiger, neuer Erregung.

Direkt hinter Kais breiten, schweißglänzenden Schultern, an der gegenüberliegenden Wand des weitläufigen Badezimmers, hing der riesige, bodentiefe Badezimmerspiegel.

Durch die verbliebenen, sanft dahintreibenden Dampfschleier hindurch bot sich ihr ein gestochen scharfes, unzensiertes Bild ihrer Vereinigung: Sie sah ihren eigenen, nackten Körper, der hilflos und schutzlos von seinen starken Armen an die Wand gepresst wurde, ihre weit gespreizten Beine, die in seinen Armbeugen ruhten, und die arbeitenden Rückenmuskeln, die sich bei jedem einzelnen seiner harten Stöße bewegten.

Ein leises, schockiertes Nachluftschnappen entkam ihren feuchten Lippen, als sie das verruchte Spektakel im Spiegel schamlos fixierte.

Kai bemerkte augenblicklich den veränderten Blick in ihren geweiteten, ozeanfarbenen Augen. Er folgte der Richtung ihrer Wahrnehmung, sah für den Bruchteil einer Sekunde über seine Schulter direkt in den großen, bodentiefen Spiegel und spürte die schlagartige Welle neuer, verruchter Erregung, die durch Namis Körper raste.

Ein dunkles, raubtierhaftes Lächeln zeichnete sich auf seinen markanten Zügen ab. Er veränderte den Winkel seines Beckens minimal, um noch tiefer in sie einzudringen, und raunte ihr mit einer rauen, kompromisslosen Stimme direkt an die erhitzte Halsschlagader:

„Dann betreust du Gou nachher eben im Bett sitzend, Nami. Du hast es schließlich haargenau so gewollt.“

Mit diesen Worten erhöhte er schlagartig den Rhythmus seiner Stöße. Jeder einzelne Stoß traf sie mit einer rohen, präzisen Härte, die die Kanten der Fliesen an ihrem Rücken vergessen ließ.

Nami starrte wie gebannt in den Spiegel, versuchte verzweifelt, den verruchten Anblick festzuhalten, doch die schiere Intensität seiner Bewegungen ließ ihren Fokus unaufhaltsam zerbrechen. Das spiegelnde Bild verschwamm erneut in einem wirbelnden Schleier aus Dampf, Licht und glänzender Haut.

„Kai... Aahhh.., Kai...!“, entkam ihr ein abgehacktes, heiseres Schluchzen.

Verzweifelt suchte sie Halt, vergrub ihre Fingernägel krampfhaft in seinen nassen, stahlharten Schultern.

Ihre Nervenenden brannten. Da sie in den vergangenen Stunden bereits so oft und heftig an den Rand der Ekstase getrieben worden war, fegte die nächste herannahende Welle mit einer fast schon schmerzhaften, unbarmherzigen Überwältigung durch ihren Unterleib. Jeder Impuls war eine physische Erschütterung, die ihr schlichtweg den Sauerstoff raubte. Das Blut rauschte so laut in ihren Ohren, dass sie dem Zustand der reinen Ohnmacht nahe war.

Kai spürte das wilde, unkontrollierte Zittern ihrer inneren Muskeln, das ankündigte, wie nah sie dem absoluten Abgrund war. Doch anstatt nachzulassen, trieb er sie vollkommen unerbittlich, mit zwei letzten, tiefen und unnachgiebigen Stößen mitten in diesen alles verzehrenden Orgasmus hinein.

Ein schriller, atemloser Schrei riss durch das Bad, ehe Nami gänzlich in einem gleißenden, weißen Rausch versank und sich hilflos an ihn klammerte, während die Welt um sie herum vollkommen aufhörte zu existieren.