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Ich bin dein Schicksal

Der Gezähmte Phönix — www.fanfiktion.de · All chapters

Ich bin dein Schicksal

Kai bemerkte sofort, wie sich die Atmosphäre im Raum veränderte. Namis Körper wirkte gespannt, ihre Atmung wurde flacher, und er sah das verräterische Zittern, das sie trotz aller Mühe nicht mehr unterdrücken konnte. Doch als sie seinen analytischen Blick bemerkte, der sie wie ein Scanner prüfte, schenkte sie ihm ein mattes, aber aufrichtiges Lächeln.

„Es ist alles in Ordnung, Kai. Ich kann noch... klar denken“, brachte sie hervor, doch ihre Stimme klang deutlich rauer. „Ich kann nur nicht aufhören... dich anzusehen und daran zu denken, wie du mich immer...“ Den Rest des Satzes verschluckte sie, während sie sich heftig auf die Unterlippe biss und den Blick beschämt auf den Teppich vor dem Sofa senkte.

Kai spürte, wie seine eigene Beherrschung unter ihrem Blick wankte. Er war hin- und hergerissen zwischen seinem Verlangen und seiner Sorge um sie. „Soll ich dich nach Hause zu deinen Eltern fahren?“, fragte er leise, beinahe rau. „Damit du wenigstens ein bisschen Ruhe vor meiner Aura bekommst?“

Nami hob ruckartig den Kopf. Ihr Blick war nicht mehr verlegen, sondern zutiefst traurig, fast schon verzweifelt. Sie schüttelte heftig den Kopf. Die Vorstellung, jetzt in die Stille ihres Elternhauses zurückzukehren und ohne ihn einschlafen zu müssen, erschien ihr in diesem Zustand wie eine grausame Strafe. „Bitte nicht...“, flehte sie leise und suchte seine Augen. „Ist es dir etwa... zu viel?“

Kai schnaubte bei dieser Frage, ein dunkles, kehliges Geräusch. Er sah sie mit einer Ernsthaftigkeit an, die ihr das Blut in den Adern gefrieren und gleichzeitig kochen ließ. „Zu viel?“, wiederholte er. „Wenn es nach mir ginge... würde ich so lange weitermachen, bis du mich nicht mehr so flehend ansiehst wie jetzt gerade. Ich glaube nur, dass es für dich zu viel wird. Du kannst kaum geradeaus laufen und hast heute wegen mir schon die Schule verpasst. Das sollte sich morgen lieber nicht wiederholen.“

Ein kleines, triumphierendes Lächeln stahl sich auf Namis Lippen. „Ich bin Jahresbeste an meiner Schule, Kai“, entgegnete sie herausfordernd. „Ich habe fünf unentschuldigte Fehltage frei... die ich noch nicht angetastet habe.“

Sie wusste genau, dass sie ihn provozieren musste, um seine Zurückhaltung zu brechen. „Ist dieser Seelen-Anker eigentlich mein einziger Effekt?“, fragte sie, während sie seinen Blick wieder einfing.

Kai versuchte, die Kontrolle zu behalten, doch seine Stimme wurde tiefer. „Hiro erwähnte, dass noch eine verbesserte Physis und Selbstheilung hinzukommen. Dein Körper regeneriert sich schneller als der eines normalen Menschen.“

Er sah genau, wie sie sich erneut auf die Lippe biss und ihr Blick an seinen breiten Armen hängen blieb, die sich unter seinem Shirt abzeichneten. Nami lachte leise, ein fast schon übermütiges Geräusch. „Dann kann ich also gar nicht ernsthaft... geschädigt werden“, stellte sie fest, während sie wieder zu ihm aufsah. „Das Zittern in meinen Beinen... das sind nur Hormone und Botenstoffe. Keine Verletzungen.“

„Ich weiß das...“, begann Kai und wollte gerade zu einem weiteren Gegenargument ansetzen, doch Nami ließ ihn nicht ausreden.

Sie hob ihre Hand und legte ganz sanft einen Finger auf seine Lippen, was ihn augenblicklich verstummen ließ. Ihr Atem ging nun schwer und unregelmäßig, während sie die Distanz zwischen ihnen endgültig überbrückte.

„Kai“, hauchte sie, und die Hingabe in ihrem Blick war grenzenlos. „Ich gebe dir die Erlaubnis... alles mit mir zu machen. Genauso, wie du es willst.“

Nami lehnte sich noch ein Stück weiter vor, bis ihre Lippen fast seine Haut berührten, und ihre Stimme sank zu einem gefährlichen, heiseren Flüstern herab.

„Ich liebe es... wenn du die Beherrschung verlierst“, hauchte sie, und die Wärme ihres Atems ließ seine Haut prickeln. „Ich liebe es... wenn du mich beherrschst... und ich keinen... klaren Gedanken mehr... fassen kann.“

Sie flüsterte die Worte mit einer solchen Intensität und einer fast schon sündhaften Erotik in sein Ohr, dass Kai spürte, wie die letzte Barriere seiner Selbstbeherrschung gefährlich ins Wanken geriet. Er presste die Kiefer so fest aufeinander, dass sich seine Gesichtsmuskeln hart abzeichneten. Sein Puls hämmerte nun schwer und fordernd in seinem Hals.

„Das heißt also...“, begann er, seine Stimme war nur noch ein tiefes Grollen, das direkt in ihre Knochen zu vibrieren schien, „...ich darf dich fordern? Bis du... komplett den Verstand verlierst? Du gibst... die gesamte Verantwortung an mich ab?“

Er sah sie aus dem Augenwinkel an, und Nami lief ein heftiger Schauer über den Rücken. Dieser Blick war nicht mehr analytisch oder besorgt; es war der Blick eines Jägers, der seine Beute genau dort hatte, wo er sie wollte...und der nun bereit war, die Kontrolle vollständig zu übernehmen.

„Ganz genau...“, antwortete sie atemlos, jede Faser ihres Körpers schrie nach seiner Berührung. „Tu mit mir... was du willst. Aber tu es...“

Als sie erneut die Hand hob, um mit zitternden Fingerspitzen seine markante Kieferlinie nachzufahren, reagierte Kai blitzschnell. Er fing ihr Handgelenk mit einem festen Griff ab, seine Augen blitzten in einem rubinfarbenen Rot auf. Ohne ein weiteres Wort drängte er sie mit einer kontrollierten, aber unnachgiebigen Kraft nach hinten, bis ihr Rücken in die weichen Polster der Couch sank.

Er beugte sich über sie, begrub ihren zierlichen Körper unter seiner massiven Gestalt und fixierte ihre Hände über ihrem Kopf. Die Stille im Raum war nun schwer von dem Versprechen, das sie sich gerade gegeben hatten...und von der rohen, unbändigen Energie, die Kai nun nicht länger zurückhielt.

Seine freie Hand glitt mit einer unerträglichen Langsamkeit über ihre Hüfte hinab und hängte sich in den Bund ihres Slips, den sie erst vor wenigen Stunden angezogen hatte.

Ein dunkles, fast schon triumphierendes Schmunzeln stahl sich auf seine Lippen, als er den Stoff hinabzog und den Blick darauf freigab. Der feine Stoff war schwer und durchtränkt von ihrer Sehnsucht. „Du hast also schon auf mich gewartet, seit ich zur Tür hereinspaziert bin“, stellte er mit rauer Stimme fest. Sein Blick wanderte von dem Stoff hoch zu ihrem Gesicht, das in einem tiefen Rot glühte.

Namis Atem ging stoßweise und flach, ein verzweifeltes Ringen um Sauerstoff, während Kais Hand nun nach oben glitt. Mit einem unnachgiebigen Griff schob er ihr Top über ihre Brüste hinauf, bis sie vollkommen entblößt unter ihm lag. Die kühle Zimmerluft auf ihrer erhitzten Haut ließ ihre Nippel augenblicklich hart werden, doch die Hitze, die von Kais Körper ausging, war weitaus intensiver.

Er beugte sich tief zu ihr herab, seine Lippen nur Millimeter von ihrem Ohr entfernt. „Ich war heute Morgen wirklich überrascht,... wie oft dein Körper bereit war, nachzugeben“, flüsterte er, und das Grollen seiner Stimme vibrierte in ihrem gesamten Oberkörper. „Mich würde brennend interessieren, ob die achtmal vom Morgen noch zu toppen sind. Was meinst du? Sollen wir es herausfinden?“

Nami stieß ein langes, zitterndes Seufzen aus. Die Information traf sie wie ein elektrischer Schlag... achtmal? Sie hatte in der Hitze des Gefechts vollkommen das Zeitgefühl und die Orientierung verloren; die Wellen der Lust waren so nahtlos ineinander übergegangen, dass sie die Anzahl gar nicht hätte benennen können. Doch der kurze Moment des Schocks wurde sofort von der brennenden Erregung in ihrem Inneren übertönt, die bei seinen Worten nur noch gieriger wurde.

Sie bog ihren Rücken leicht durch, suchte instinktiv den Druck seines Körpers und sah ihn aus verschleierten Augen flehend an. Die Scham war längst der absoluten Gewissheit gewichen, dass sie heute keine Grenzen mehr kannte...und dass Kai bereit war, jede einzelne davon zu überschreiten.

Er beugte sich vor und raubte ihr den Atem mit einem tiefen, berauschenden Zungenkuss. Seine Zunge forderte die ihre, während er den Geschmack ihrer Hingabe tief in sich einsaugte. Erst als er spürte, dass sie unter ihm vollkommen weich wurde, löste er sich von ihren Lippen und wanderte mit seinen Küssen langsam ihren Hals hinab, bis er die empfindliche Haut ihrer Brüste erreichte.

Nami schluchzte lustvoll auf und warf den Kopf in den Nacken, als er einen ihrer Nippel zwischen seine Lippen nahm. Er zog seine Zunge mehrmals fest und fordernd darüber, ein Spiel aus Saugen und sanftem Beißen, das elektrische Schläge direkt in ihren Unterleib sandte. „Kai....“, schluchzte sie seinen Namen wie ein verzweifeltes Flehen. Die Erregung war mittlerweile so schmerzhaft intensiv, dass sie das Gefühl hatte, jeden Moment zu zerspringen. Kai hob den Kopf.

Unbeeindruckt von ihrem Flehen, aber sichtlich genießend, schob er ihre zitternden Schenkel ein klein wenig weiter auseinander. Ohne den Blick von ihr abzuwenden, drangen seine Finger mit einer plötzlichen, festen Bewegung in sie ein.

Nami jauchzte laut auf, der Laut hallte durch das stille Penthouse, als er begann, sie innerlich mit einer unglaublichen, fast schon beängstigenden Präzision zu stimulieren. Er kannte ihren Körper nun genau; er wusste, welchen Rhythmus sie brauchte und welchen Druck sie verlangte.

Durch den Schleier ihrer Tränen und der Lust sah Nami hinauf in sein Gesicht. Es war eine Maske aus triumphierender Männlichkeit und tiefer Zuneigung. Kai wirkte so mächtig, so unbesiegbar in diesem Moment.

Kai hielt inne, seine Finger tief in ihr vergraben, während er sich noch ein Stück weiter über sie beugte. Sein Blick war dunkel, fast raubtierhaft, doch in der Tiefe seiner rubinroten Augen lag eine unerschütterliche Hingabe, die nur ihr gehörte.

„Ich werde zählen.“, raunte er, und seine Stimme war so tief, dass sie wie eine physische Berührung durch ihr Mark drang. „Ich werde dafür sorgen, dass du jedes Mal genau spürst, wenn du den Verstand verlierst. Ich werde jeden Schrei und jedes Zittern festhalten, bis du nicht mehr weißt, wo ich aufhöre und du anfängst.“

Ein triumphierendes Schmunzeln umspielte seine Lippen, als er den Druck seiner Finger gezielt erhöhte und den perfekten Punkt fand, der sie augenblicklich aufschreien ließ.

„Eins“, flüsterte er gegen ihre erhitzte Haut, noch bevor die erste Welle sie vollkommen überrollte.

Die erste Welle der Lust hatte Nami gerade erst mit voller Wucht erfasst; ihr Körper bäumte sich unter Kais Griff auf, und ein langgezogener, zittriger Laut entrann ihrer Kehle. Sie wollte gerade in die erschöpfte Nachglühen-Phase gleiten, doch Kai dachte nicht daran, ihr auch nur eine Sekunde zum Durchatmen zu lassen.

Noch während ihr Körper von den Nachbeben des ersten Höhepunkts erschüttert wurde, veränderte er mit einer flüssigen, erfahrenen Bewegung den Rhythmus seiner Finger. Er wechselte den Winkel, drückte fester und gezielter gegen das pulsierende Gewebe in ihrem Inneren, das nun durch die gesteigerte Durchblutung ihrer Aura so empfindlich war wie nie zuvor.

Namis Augen weiteten sich schockartig. Ein erstickter Laut erstarb in ihrem Hals, als die eben erst abgeebbte Intensität sofort wieder in ein stechendes, unerträgliches Verlangen umschlug. Die Kontraktionen hörten gar nicht erst auf, sondern verstärkten sich zu einem neuen, noch heftigeren Sturm. Es war, als würde er sie gewaltsam zurück in den Abgrund der Lust ziehen, bevor sie überhaupt den Boden berührt hatte.

„Zwei“, raunte Kai tief, während sein Atem heiß gegen ihren Hals schlug.

Er sah mit einem triumphierenden Grinsen zu, wie sie den Kopf hilflos in die Polster warf und ihr Körper erneut von heftigen Schauern durchlaufen wurde. Seine Augen leuchteten in diesem gefährlichen Rot, das seine eigene Erregung verriet, während er sie mit unnachgiebiger Präzision direkt in die nächste Welle trieb. Er genoss die Macht, die er in diesem Moment über sie hatte...eine Macht, die sie ihm bereitwillig geschenkt hatte. Nami schluchzte auf, die Augen weit aufgerissen, während ihr Körper unter seinem meisterhaften Griff zu beben begann. Sie war ihm nun vollkommen ausgeliefert, gefangen zwischen der brennenden Intensität seiner Aura und der unnachgiebigen Präzision seiner Berührungen. Kai beobachtete jede Regung in ihrem Gesicht mit der Aufmerksamkeit eines Mannes, der sein wertvollstes Ziel erreicht hatte, und er machte keinerlei Anstalten, heute auch nur eine Sekunde früher aufzuhören, als es ihr Körper verlangte.

Nami befand sich in einem Zustand jenseits der Erschöpfung, getragen von der übernatürlichen Energie seiner Aura, die ihre Sinne immer wieder aufs Neue entflammte. Als sie nach dem zweiten Mal zitternd nach Luft rang, erhöhte Kai das Tempo erneut. Er ließ ihr keine Pause, kein Abkühlen. Seine Finger fanden den Rhythmus, der ihren Körper wie eine gespannte Saite zum Schwingen brachte.

„Drei“, zählte er tief und fest, als sie erneut einen Schrei der Erlösung ausstieß.

Kaum hatten sich ihre Muskeln für einen Moment entspannt, biss er sanft in die weiche Haut ihrer Schulter, während sein Daumen einen Reiz setzte, der sie augenblicklich wieder zusammenzucken ließ. Nami wimmerte, die Augen fest geschlossen, während die Welt um sie herum nur noch aus seinen Berührungen bestand. Die vierte Welle traf sie so unvorbereitet und heftig, dass sie nur noch ein heiseres Krächzen hervorbrachte.

„Vier“, raunte er gegen ihre Lippen und fing ihren nächsten Schluchzer mit einem langen Kuss auf.

Kais Ausdauer war unmenschlich. Er beobachtete jede Reaktion ihres Körpers, das Flattern ihrer Lider, das Beben ihrer Oberschenkel. Mit der fünften und sechsten Welle verlor Nami endgültig jegliches Zeitgefühl. Es war eine endlose Kette aus Ekstase, bei der die Übergänge verschwammen. Bei „Fünf“ versuchte sie seinen Griff um ihre Handgelenke zu lösen, und bei „Sechs“ war ihr Flehen nur noch ein unartikuliertes Stammeln.

Er trieb sie weiter, unaufhaltsam. Sein eigener Körper war angespannt wie eine Stahlfeder, doch er hielt sein Verlangen zurück, um sie ganz in diesem Rausch aufgehen zu sehen. Als er sie schließlich in den siebten Orgasmus jagte, bäumte sich Nami ein letztes Mal unter ihm auf. Ihr gesamter Körper bebte in einem so intensiven Schauer, dass ihr für einen Moment die Sinne schwanden.

„Sieben“, flüsterte Kai, sein Gesicht nun ganz nah an ihrem, während er den Schweiß von ihrer Stirn küsste. Er sah zu, wie sie langsam in die Polster zurücksank, völlig am Ende ihrer Kräfte, aber mit einem Gesichtsausdruck absoluter, glückseliger Hingabe. Seine Aura pulsierte noch immer stark, doch er schenkte ihr nun einen Moment der Stille, während er das Zittern ihrer Glieder mit seinen großen Händen beruhigte.

Er löste sich widerwillig von ihrer Hitze, nur um sich mit fliegenden Fingern seiner Kleidung zu entledigen. Seine Bewegungen waren instinktiv, getrieben von einem Hunger, den selbst seine eiserne Disziplin nicht mehr bändigen konnte. Seine Beherrschung war am absoluten Nullpunkt angekommen; das Blut hämmerte so laut in seinen Schläfen, dass die Welt um ihn herum zu einem Tunnel verschwamm, an dessen Ende nur Nami existierte.

Nackt und von der glühenden Aura seiner Kraft umgeben, schob er sich wieder zwischen ihre zitternden Schenkel. Seine Hände, groß und fordernd, packten ihre Oberschenkel mit einem festen Griff und drückten sie weit nach oben, bis ihre Knie beinahe ihre Schultern berührten. Die schutzlose Offenheit, in der sie nun vor ihm lag, ließ Kais Augen in einem gefährlichen Rubinrot aufleuchten.

Nami stieß ein langgezogenes, bebendes Seufzen aus, ihre Sinne waren durch die vorangegangenen Wellen so geschärft, dass jede Berührung wie ein elektrischer Schlag wirkte. Sie war vollkommen gefangen in dem Netz aus Lust, das er um sie gewoben hatte.

In dem Moment, als Kai ohne weiteres Zögern schnell und tief in sie stieß, riss die letzte Barriere. Die schiere Intensität der Vereinigung katapultierte Nami augenblicklich in ihren achten Orgasmus. Ein gellender Schrei entrann ihrer Kehle, der die Stille des Raumes zerriss, während ihr Körper von heftigen Kontraktionen geschüttelt wurde.

Kai hielt inne. Er rührte sich nicht, sondern blieb tief in ihr verankert, während er beobachtete, wie sie den Kopf hin und her warf und verzweifelt nach Sauerstoff rang. Ihr Gesicht war eine Maske aus reinem, unverfälschtem Empfinden. Er schloss die Augen und presste die Kiefer aufeinander, während er das heftige Krampfen ihres Körpers genoss, das ihn wie eine glühende Umklammerung festhielt.

Kai wusste genau, dass Namis Nervensystem durch seine Aura und die vorangegangenen Wellen an der absoluten Grenze arbeitete. Jede kleinste Bewegung, jede Reibung seiner Haut auf ihrer, musste für sie wie eine einzige, gewaltige Reizüberflutung wirken...eine Überdosis an Empfindungen, die ihr Gehirn kaum noch verarbeiten konnte.

Er begann seinen Rhythmus tief und unerbittlich fordernd. Bei jedem einzelnen Stoß, der sie bis in ihr innerstes Mark erschütterte, schrie Nami lustvoll auf. Es war ein archaischer Klang, der von der Zerrissenheit ihrer Sinne zeugte; sie wusste selbst nicht mehr, ob diese Intensität bereits zu viel war oder ob es genau das war, wonach jede Faser ihres Seins verlangte. Es war schlichtweg überwältigend. Das rhythmische Klatschen ihrer Körper, wenn sie im Takt ihrer Schreie zusammenprallten, war das einzige Geräusch, das den Raum erfüllte.

Kai hielt den Blick gesenkt, seine Hände immer noch wie Schraubstöcke an ihren Oberschenkeln fixiert, die er unnachgiebig nach oben presste. Er beobachtete das Schauspiel ihrer Vereinigung mit einer Mischung aus dunkler Faszination und tiefer Verbundenheit. Er sah, wie sie unter ihm komplett den Verstand verlor, wie ihre Augen glasig zur Decke blickten und ihr gesamter Körper nur noch ein Instrument seiner Willenskraft war.

Als er spürte, dass sie kurz vor dem erneuten Abgrund stand, zog er den Rhythmus gnadenlos an. Die Stöße wurden schneller, härter und zielgenauer, bis Nami mit einem heiseren, fast schon schmerzhaften Laut in ihren neunten Orgasmus katapultiert wurde. Das heftige Beben, das durch sie hindurchging, war das letzte Signal, das auch Kais eiserne Beherrschung endgültig sprengte.

Mit einem tiefen, kehligen Grollen gab er seinem eigenen Verlangen nach. Er stieß ein letztes Mal mit aller Kraft in sie hinein und ließ seinen eigenen Orgasmus zu, der ihn wie eine Explosion traf und die Dunkelheit in seinem Inneren für einen Moment in ein gleißendes, rubinrotes Licht tauchte. Gemeinsam versanken sie in einer Stille, die nur noch vom hastigen Schlagen ihrer Herzen und dem fernen Echo ihrer Ekstase erfüllt war.

Nachdem der Sturm der Leidenschaft langsam abgeklungen war, lockerte Kai den festen Griff um ihre Oberschenkel und ließ ihren Körper behutsam zurück in die weichen ledernen Polster der Couch gleiten. Die Luft im Raum schien immer noch von der Elektrizität seiner Aura zu knistern, doch die Atmosphäre hatte sich gewandelt...von roher, fordernder Gewalt hin zu einer tiefen, fast ehrfürchtigen Stille.

Kai stützte sich auf seine Unterarme, um sein Gewicht abzufangen, und sah auf Nami hinab. Ihr Gesicht war gerötet, ihre Haare wie ein silbriger Schleier über das Kissen verteilt, und ihr Atem ging immer noch in flachen, erschöpften Zügen. In seinen rubinroten Augen lag nun kein triumphierendes Funkeln mehr, sondern eine Sanftheit, die er nur ihr gegenüber offenbarte.

Er beugte sich langsam hinab, bis seine Stirn die ihre berührte. Dann schloss er die Augen und zog sie in einen langen, unendlich zarten Kuss. Seine Lippen bewegten sich weich gegen die ihren, während er den salzigen Geschmack ihrer Haut und den Duft ihres Haares einog.

Als er sich ein winziges Stück von ihr löste, gerade so weit, dass er ihre Lippen mit seinem Atem streifen konnte, flüsterte er die Worte, die sein gesamtes Wesen erschütterten.

„Du gehörst zu mir...“, raunte er, und seine Stimme war so leise und voller Aufrichtigkeit, dass Nami spüren konnte, wie die letzten Reste der Erschöpfung einer tiefen, inneren Wärme wichen.