Theoretische Revanche
Theoretische Revanche
Trigger! Explizite Sexualität. Dieses Kapitel enthält sehr explizite sexuelle Inhalte und eine stark dominante Dynamik (Overstimulation/Reizüberflutung). Wer das nicht lesen möchte, springt bitte zum nächsten Kapitel.
Die Herausforderung stand wie ein greifbares Versprechen im Raum. Kai rührte sich nicht, doch die Intensität, die von ihm ausging, lastete schwer und berauschend auf Namis Schultern. Er begann nicht mit einer abrupten Bewegung; stattdessen nutzte er die subtilsten Gesten, um sie langsam, aber unaufhaltsam um den Verstand zu bringen.
Seine großen Finger, die noch immer mit ihren verflochten waren, begannen sich langsam zu bewegen. Mit dem Daumen strich er in quälend langsamen, kreisenden Bewegungen über die empfindliche Haut ihres Handgelenks, genau dort, wo ihr Puls bereits wild und ungezähmt gegen die Oberfläche schlug. Gleichzeitig hielt sein Blick sie erbarmungslos gefangen. Seine rötlichen Augen schienen im fahlen Licht der Kerzen dunkler zu werden, tiefer, als würde das Feuer von Dranzer direkt unter seiner Haut lodern und nach ihrer Aura greifen.
Er entzog ihr für einen Moment die Hand, nur um seine Finger langsam an ihrem Unterarm hinaufgleiten zu lassen. Es war kaum mehr als ein Hauch von einer Berührung, ein neckendes Streifen, das eine Spur aus purem Feuer auf ihrer Haut hinterließ. Nami spürte, wie sich eine wohlige Gänsehaut über ihren gesamten Körper ausbreitete. Jedes Mal, wenn sie glaubte, er würde endlich den Abstand zwischen ihnen überbrücken, hielt er inne, zog die Finger ein Stück zurück und genoss es sichtbar, wie sie nach Luft rang.
„Kai ...“, flüsterte sie, und ihre Stimme war kaum mehr als ein schweres, flaches Atmen. Sie versuchte, seinen Blick festzuhalten, doch es fiel ihr zunehmend schwerer, die Fassung zu wahren. „Das ist... unfair.“
Ein dunkles, tiefes Schmunzeln vibrierte in Kais Brust, ein Geräusch von absoluter Kontrolle und Besitzanspruch. Er wusste genau, was er tat. Er sah, dass ihr Blick bereits glasig geworden war, die Sehnsucht darin unübersehbar. Ihre Beine fühlten sich unter dem Tisch an wie Pudding, unfähig, sie in diesem Moment verlässlich zu tragen.
Seine Präsenz nahm ihr schlichtweg die Kraft, sich zu wehren, und das Beste daran war: Sie wollte es nicht einmal. Ihre Aura schmiegte sich sehnsüchtig an die seine und suchte die Verschmelzung.
Gerade als Kai sich weiter nach vorne beugen wollte, um das Spiel auf die nächste Stufe zu heben, bewegte sich ein Schatten im Hintergrund des Raumes.
Graham trat lautlos aus der Dunkelheit des angrenzenden Flurs. Er hielt ein silbernes Tablett im Arm und hob bereits an, die leere Teekanne abzuräumen. „Wünschen die Herrschaften noch ein Dessert oder gegebenenfalls ...“
Der Butler hielt mitten im Satz inne. Seine geschulten Augen erfassten die Szenerie in einem Sekundenbruchteil. Die Luft im Speisesaal war so dick, dass man sie hätte schneiden können; die stumme, brennende Spannung zwischen Kai und Nami war für jeden im Raum physisch spürbar.
Graham verlor nicht für einen Moment seine tadellose Haltung, doch seine Augenbraue hob sich um einen winzigen Millimeter. Er senkte das Tablett diskret.
„... oder ist es den Herrschaften wohl eher angenehm, wenn ich mich für den Rest der Nacht in mein Gemach zurückziehe und dafür Sorge trage, dass der Nordflügel des Hauses absolut ungestört bleibt?“, fragte er mit seiner gewohnt emotionslosen, unerschütterlich trockenen Beobachtungsgabe.
Kai wandte den Kopf nicht von Nami ab. Seine Augen blieben fest auf ihre glasigen, ozeanfarbenen fixiert, als er mit tiefer, rauer Stimme antwortete: „Das ist wohl die beste Idee, Graham.“
„Sehr wohl, Master Kai. Ich wünsche eine erholsame Nacht. Miss Nami.“ Mit einer formvollendeten, lautlosen Verbeugung drehte sich der Butler um und verschwand im Dunkel des Ganges. Ein paar Sekunden später war das leise, ferne Schließen der schweren Holztür zu hören, die den Dienstbotenbereich vom Haupttrakt trennte.
Nun waren sie vollkommen allein. Die Stille des sechzig Jahre alten Anwesens legte sich wie ein Schutzmantel um sie, und das Knistern des Kaminfeuers schien plötzlich lauter zu werden.
Kai schob seinen Stuhl mit einem dumpfen Scharren zurück und stand auf. Seine imposante Gestalt baute sich vor Nami auf, und ehe sie reagieren konnte, war er nach einigen wenigen raumgreifenden Schritten an ihrer Seite. Seine großen Hände legten sich um ihre Taille, spürten das leichte Zittern, das durch ihren Körper ging, und hoben sie mühelos von ihrem Stuhl hoch, bis ihre Füße den Boden kaum noch berührten.
„Unfair?“, raunte er ihr ins Ohr, während sein warmer Atem ihre Haut neckte und ihr Herz endgültig zum Rasen brachte. „Das Spiel hat gerade erst begonnen, Nami.“
Kai vergrub sein Gesicht tief in ihrer warmen Halsbeuge. Der vertraute Duft ihrer Haut umhüllte ihn, während seine Lippen nur Millimeter über ihre Pulsader strichen. Ein raues, tiefes Vibrato ging von seiner Brust auf ihre über, als er zu flüstern begann.
„Es ist wohl heute an der Zeit zu sehen, ob du schon bereit bist... für die nächste Stufe meiner Intensität.“, raunte er, und seine Stimme war so dunkel, dass sie ihr eine wohlige Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagte. „Denn genau die... wäre notwendig für eine Revanche gewesen. Und du hast mich darum gebeten.“
Nami entfuhr ein tiefes, hilfloses Seufzen, als sie spürte, wie er die Worte wahrmachte. Er zog seine Zunge langsam und mit quälend heißem Druck seitlich über ihren Hals nach oben, direkt bis unter ihr Ohrläppchen. Ein unwillkürliches Schaudern durchfuhr sie. Sie war ihm vollkommen ausgeliefert. Kai hielt sie immer noch eisern in seinem starken Arm gefangen; seine Muskeln waren angespannt, während ihre Füße nach wie vor nur Millimeter über dem dunklen Holzboden schwebten. Jede Flucht war unmöglich, doch ihr Körper verlangte nach nichts anderem als dieser Fessel.
Mit jedem weiteren rauen Wort, das er ihr ins Ohr raunte, spürte sie die Erregung deutlicher in sich aufsteigen. Die Hitze staute sich in ihrem Unterleib, und die Feuchtigkeit nahm stetig zu, pulsierte im Takt ihres rasenden Herzschlags. Es war, als würde seine bloße Stimme sie von innen heraus verbrennen. Ihre Auren schienen endgültig miteinander zu verschmelzen.
Kai spürte ihre Reaktion, die zunehmende Hitze ihres Körpers und das flache, schnelle Heben ihrer Brust an seiner eigenen. Ein tiefes, besitzergreifendes Knurren entrann seiner Kehle, das die absolute Stille des alten Speisesaals durchschnitt und das Versprechen auf eine unvergessliche Nacht besiegelte.
Er drückte sie noch ein Stück enger an sich, während er seine Lippen wieder an ihren Hals setzte. Seine Küsse waren quälend langsam, fast schon methodisch, wie er es bei all seinen Bewegungen tat, wenn er die absolute Kontrolle besaß. Jeder Druck seiner Lippen, jedes sanfte Saugen an der empfindlichen Haut trieb ihren Puls weiter in die Höhe. Er genoss es, wie sie in seinen Armen erzitterte, und nutzte ihre Wehrlosigkeit schamlos aus, um ihr in diesem tiefen, rauen Vibrato ins Ohr zu flüstern, was er wohl als nächstes mit ihr anstellen würde.
„Ich habe mir überlegt, dich einfach hier gegen den Tisch zu drängen.“, raunte er, und sein heißer Atem ließ sie unwillkürlich den Kopf in den Nacken legen. „Dich einfach hart von hinten zu nehmen... Aber das wäre wohl viel zu einfach für eine Revanche, nicht wahr? Dann wäre es keine Bestrafung mehr, sondern... du würdest direkt das bekommen, wonach dein ganzer Körper jetzt schon so laut schreit.“
Nami wurde augenblicklich schwummrig vor Erregung. Seine Worte trafen sie wie ein physischer Schlag, und im Speisesaal schien sich alles um sie herum zu drehen. Hilflos presste sie die Oberschenkel eng zusammen, um dem pochenden, heißen Gefühl in ihrer Mitte irgendwie Herr zu werden. Doch Kai dachte nicht daran, ihr eine Pause zu gönnen.
Sie zuckte heftig zusammen und ein hohes, atemloses Seufzen entwich ihren Lippen, als sie spürte, wie er den Griff um ihre Taille mit einer Hand lockerte. Seine großen, leicht schwieligen Finger wanderten quälend langsam abwärts, schoben sich unter den weichen Stoff ihres leichten Strickkleides und strichen über ihre nackte Haut nach oben. Nami hielt den Atem an, als seine Hand schließlich den hauchdünnen Stoff ihres Slips erreichte, ihn mit einer besitzergreifenden, unmissverständlichen Bewegung zur Seite schob.
Sie war vollkommen wehrlos, als seine Finger die feuchte Nässe berührten, die sie bereits verlor. Kai verharre für ein paar qualvolle Sekunden, strich nur minimal über ihre empfindlichste Stelle, um ihre Reaktion zu testen, ehe er die Hand wieder langsam unter ihrem Kleid hervorzog.
Nami errötete augenblicklich bis über die Ohren und ein Keuchen blieb ihr im Hals stecken, als Kai die Hand direkt vor ihr Gesicht hob. Im schummrigen Schein der Kerzen spiegelte sich das Licht in den dicken, Fäden ziehenden Tropfen, die seine Finger benetzten. Es war der unumstößliche, visuelle Beweis dafür, wie bereit sie für ihn war, und Kais rötliche Augen fixierten sie dabei seitlich mit einem dunklen, unbarmherzigen Triumph.
Er beugte den Kopf ein wenig vor und drückte seine Schläfe ganz leicht gegen die ihre, während sein Atem heiß an ihrer Wange hinabstrich. Er hielt seine Hand genau in ihr Sichtfeld. In der schweren Stille des Speisesaals gab es für einen Moment kein Entkommen vor der Realität, als sie gemeinsam auf seine Finger blickten, die im warmen, flackernden Schein des Kronleuchters feucht schimmerten.
„Siehst du das?“, raunte er, und seine tiefe Stimme war ein triumphierendes, dunkles Vibrato an ihrem Ohr, das sie bis ins Mark erschüttern ließ. „Alles in dir schreit nach mir. Jede einzelne Faser. Aber ich will deinen Körper heute Nacht noch viel lauter schreien hören.“
Quälend bedächtig lockerte er den Griff um sie und ließ sie an seinem Körper hinabgleiten, bis ihre Füße wieder den dunklen Holzboden berührten. Sobald er ihr Gewicht nicht mehr vollständig trug, sackten Namis Knie beinahe ein. Ihre Beine zitterten so heftig, dass sie sofort nach vorne greifen und sich mit beiden Händen an der schweren, polierten Kante des Esstisches abstützen musste, um nicht den Halt zu verlieren.
Kai blieb dicht hinter ihr, sein Körper wie eine massive, brennende Mauer in ihrem Rücken. Ohne den Blick von ihr abzuwenden, senkte er seine Hand erneut unter den weichen Stoff ihres leichten Strickkleides. Nami hielt keuchend den Atem an, als seine großen Finger von hinten die Ränder ihres Slips griffen und ihn mit einer langsamen, fordernden Bewegung an ihren Oberschenkeln hinabzogen.
Er ging hinter ihr leicht in die Knie, um den hauchdünnen Stoff komplett an ihren Beinen herabzustreifen. Als der Slip schließlich auf den Boden fiel, spiegelte sich das Kerzenlicht an den glitzernden, zähen Fäden.
Nami stützte sich schwer auf das dunkle Holz des Tisches, den Rücken unbewusst leicht durchgedrückt, während ihr Atem schwer, flach und unregelmäßig durch den Raum hallte. Die Hitze brannte unbarmherzig auf ihren Wangen und tauchte sie in ein tiefes Karminrot. Hilflos wandte sie den Kopf über die Schulter, um zu ihm aufzusehen. Ihr Blick traf den seinen... die ozeanfarbenen Augen völlig glasig, geweitet vor Verlangen und so offen flehend, dass es keine weiteren Worte mehr brauchte.
Es berauschte ihn regelrecht. Jedes Zittern ihrer Muskeln, das flache Heben und Senken ihrer Brust und die schwere, süße Nässe, die seine Finger benetzt hatte... er las ihren Körper wie ein Buch, dessen Seiten nur für ihn geschrieben waren. Die totale, bedingungslose Hingabe und die pure Erregung, die in Wellen von ihr ausging, ließen das Feuer in seinen rötlichen Augen gefährlich hell auflodern.
Es war seltsam, wenn er einen Moment darüber nachdachte. Kai hatte so etwas noch nie zuvor getan. Vor Nami hatte er niemals ein Mädchen verführt oder auch nur den Versuch unternommen, eine Frau durch solch kalkulierte, subtile Gesten vollkommen willenlos zu machen. In der harten, asketischen Welt, in der er aufgewachsen war, gab es keinen Platz für Intimität oder Verlockung. Er hatte bis vor Kurzem nicht einmal gewusst, dass er diese dunkle, manipulative Seite überhaupt besaß... dass er die Macht hatte, ihren Verstand mit bloßen Worten und Berührungen in Nebel zu hüllen.
Er tat es einfach instinktiv. Es war ein tief verwurzelter, raubtierhafter Instinkt, der nun erwacht war, und es gefiel ihm ungemein. Er genoss die absolute Kontrolle über ihre Sinne.
Kai trat noch einen Schritt näher an ihren Rücken heran, sodass seine Brust fast ihre Schulterblätter berührte. Seine großen, warmen Hände legten sich flach auf ihre Oberschenkel. Langsam, Zentimeter für Zentimeter, schob er den weichen Stoff des leichten Strickkleides nach oben. Seine leicht rauen Handflächen strichen über ihre nackte Haut, über die Rundung ihres Gesäßes, und trieben eine erneute Welle von Gänsehaut über ihren Körper.
Er hielt kurz inne. Seine Daumen gruben sich sanft in ihre Hüftknochen, um sie an seine Präsenz zu erinnern, während er spürte, wie sie unter seiner Berührung erzitterte. Dann, mit einer fließenden, unaufhaltsamen Bewegung, schob er das Kleid weiter nach oben über ihre Taille hinweg.
Nami verstand das stumme Signal sofort. Sie löste ihre Hände von der rettenden Kante des Tisches und richtete sich quälend langsam auf, da ihre Beine noch immer wie Pudding waren. Sie hob die Arme über den Kopf, während Kai ihr das Kleid mit einer einzigen, geschmeidigen Bewegung nach oben hinweg auszog. Der Stoff raschelte leise, als er ihn achtlos auf einen der freien Stühle warf, und ließ Nami im schummrigen, warmen Schein des Kaminfeuers zurück.
Nami lehnte sich unwillkürlich ein Stück zurück, bis ihr Rücken die harte, maskuline Kontur seiner Brust berührte. Sie wandte den Kopf leicht und sah erneut zu ihm auf. Kai blickte seitlich an ihr herab, seine rötlichen Augen dunkel und fixiert auf ihren glasigen, von purem Verlangen vernebelten Blick, während er dem unregelmäßigen, flachen Atem lauschte, der von ihren Lippen strömte. Das Einzige, was die absolute Stille des ehrwürdigen Raumes jetzt noch durchschnitt, war das Knistern der sterbenden Glut im Kamin und das verräterische Rascheln ihrer Haut.
Ein tiefes, erschöpftes und doch sehnsüchtiges Seufzen entwich ihr, als sie die Augen schloss. Kai wartete nicht. Seine großen, warmen Hände legten sich fest um ihre Taille und wanderten in einer fließenden Bewegung langsam nach oben, über ihre Rippen hinweg, bis sie die Rundung ihrer Brüste einschlossen. Sie trug lediglich noch ihren BH, dessen feiner Stoff die Hitze ihres Körpers kaum zu dämpfen vermochte.
Mit quälender Langsamkeit schob Kai den oberen Rand der Körbchen ein wenig hinab, um die empfindliche Haut völlig freizulegen. Seine leicht angerauten Fingerspitzen strichen mit einem sanften, fordernden Druck über ihre Nippel.
Das Gefühl war so intensiv, dass Nami augenblicklich jegliche Kontrolle verlor. Ihre ohnehin zitternden Beine sackten endgültig weg, gaben unter ihrem Gewicht nach, und ein leises, wimmerndes Seufzen hallte von den hohen Wänden des Speisesaals wider.
Doch Kai dachte nicht daran, sie fallen zu lassen. Noch bevor ihre Knie den Boden berühren konnten, glitt seine linke Hand mit blitzschneller, kraftvoller Präzision an ihrer Taille hinab und schlang sich wie ein eiserner Gürtel um ihren Bauch, um ihren zitternden Körper mühelos abzufangen und aufrecht zu halten. Er hielt sie dicht an sich gepresst, spürte das wilde Hämmern ihres Herzens gegen seinen eigenen Brustkorb, während er erneut seine Schläfe von der Seite her fest gegen die ihre drückte.
„Nicht so schnell.“, flüsterte er, und sein rauer, heißer Atem brannte auf ihrer Haut, während seine verbleibenden Finger an ihrer Brust die Berührungen nur noch weiter intensivierten. Ein gefährlich-amüsiertes Vibrato lag in seiner tiefen Stimme, das keinen Zweifel an seinen Absichten ließ.
„Ich bin noch lange nicht fertig mit dir. Du wolltest doch wissen, wie eine Revanche bei mir aussieht.“, raunte Kai, und seine tiefe Stimme vibrierte direkt an ihrem Ohr, während er sie mühelos mit einem Arm aufrecht hielt.
Ein dunkles, unbarmherziges Versprechen schwang in jedem seiner Worte mit. „Und es ist noch ein verdammt langer Weg bis zu dem Punkt, an dem diese Revanche ihren Zweck erfüllt. Ich werde es nicht abkürzen.“
Noch während die Worte ihre Wirkung entfalteten, zog er erneut seine Zunge mit quälend heißem, feuchtem Druck seitlich über ihren Hals nach oben. Nami erzitterte bis ins Mark. Ein hilfloses, hohes Seufzen entwich ihren Lippen, und instinktiv presste sie die Oberschenkel wieder eng zusammen, um das pochende, brennende Gefühl in ihrer Mitte irgendwie zu bändigen. Doch es war zwecklos. Kais starker Arm hielt ihre Taille unnachgiebig gefangen und presste ihr Gesäß fest gegen seine harten Oberschenkel, während seine andere Hand mit besitzergreifender Langsamkeit ihre freigelegte Brust liebkoste. Seine Finger spielten mit einer Präzision mit ihrem Nippel, die sie fast den Verstand kostete.
Die Erregung in ihrem Unterleib war mittlerweile so immens, dass sie fast schon schmerzte... ein süßer, fordernder Schmerz, der nach Erlösung verlangte.
Und Kai hatte so verdammt recht gehabt. Ihr Körper war bereits vollkommen auf ihn geeicht. Jede Faser ihres Seins reagierte auf das raue Timbre in seiner Stimme, auf den Geruch seiner Haut und auf diese unbarmherzig dominanten Berührungen. Er war der Einzige, der je körperlicher Nähe mit ihr teilen durfte, der Erste, dem sie sich jemals so offengelegt hatte. Und obwohl Nami erst seit ein paar Wochen überhaupt wusste, was körperliche Intimität bedeutete, war sie bereits vollkommen süchtig danach. Süchtig nach ihm. Ihr ganzer Körper spannte sich bebend an, völlig gefangen in dem Netz, das er mit so viel instinktiver Perfektion um sie gewoben hatte.
Kai lehnte sich ein Stück zurück, gerade so weit, dass er mit einer Hand gezielt an den Verschluss ihres BHs gelangen konnte. Mit einer einzigen, überraschend geübten Handbewegung öffnete er die Häkchen. Der Stoff lockerte sich augenblicklich und glitt schwerelos an ihren Armen hinab, bis er neben dem Slip zu Namis Füßen auf den dunklen Holzboden sank.
Nami schluchzte lustvoll auf, als sie die kühle Luft des Speisesaals auf ihrer nackten Haut spürte... doch die Kühle hielt nicht einmal eine Sekunde. Kai umfasste ihre nun völlig unbedeckten Brüste von hinten mit beiden Händen, hob sie leicht an und ließ seine Daumen mit quälend forderndem Druck über ihre empfindlichen Nippel streichen.
Sie hielt es einfach nicht mehr aus. Revanche hin oder her, diese perfekt inszenierte Qual brachte sie um den Verstand. Nami wimmerte schwer atmend, während sie den Kopf hilflos nach hinten fallen ließ und sich mit der letzten Kraft, die ihre zitternden Muskeln noch aufbrachten, fest gegen seine breite Brust lehnte.
„Ich... ich halte es nicht mehr aus, Kai...“, brachte sie atemlos hervor, während ihre Stimme vor purem Verlangen zitterte. „Bitte...Ich brauche dich so sehr. Bitte...“
Beim Klang ihres flehenden Wimmerns schloss Kai für einen Moment die Augen und presste die Kiefer so fest aufeinander, dass sich die Muskeln an seinen Wangen scharf abzeichneten. Ein tiefes, grollendes Atmen entwich seiner Nase. Seine eigene Beherrschung hing in diesem Augenblick nur noch an einem seidenen Faden; das brennende Feuer von Dranzer tobte in seinem Inneren und verlangte lautstark danach, jede Zurückhaltung über Bord zu werfen und sie sich hier und jetzt zu nehmen.
Doch so intensiv sein eigenes Verlangen auch war... er liebte ihr Flehen noch mehr. Er genoss das ungezähmte Schreien ihres Körpers, das er mit seinen eigenen Händen und Worten orchestriert hatte. Es war ein gefährliches, berauschendes Experiment mit dem Feuer. Kai wollte wissen, wie weit er sie noch in diese absolute Erregung treiben konnte, bevor ihr Verstand vollends aussetzte... und wie weit er selbst in der Lage war, seine eiserne Beherrschung gegen den eigenen Instinkt aufrechtzuerhalten.
Kai gab dem Drängen ihres Körpers schließlich nach, jedoch ganz nach seinen eigenen Bedingungen. Seine rechte Hand löste sich von ihrer Brust, glitt in einer unaufhaltsamen, heißen Spur über ihren flachen Bauch abwärts und schob sich schließlich mit unmissverständlicher Härte zwischen ihre Oberschenkel.
Nami stöhnte laut auf, ein rauer, unkontrollierter Laut, während sie den Kopf weit in den Nacken warf und ihren Hinterkopf fest gegen seine Schulter presste. Ihr flacher Atem beschleunigte sich augenblicklich zu einem hilflosen Keuchen. Ein deutliches, nasses Geräusch ertönte in der Stille des Speisesaals, als Kais Finger die nun beinahe überbordende Flüssigkeit berührten. Die Hitze, die von ihr ausging, war betäubend, und die Feuchtigkeit war mittlerweile so intensiv, dass sie bereits damit begann, der Schwerkraft zu erliegen.
Ihr wurde vollkommen schwummrig vor Augen. Die Konturen des Raumes verschwammen im flackernden Kerzenlicht, und ihre Beine zuckten unwillkürlich, als Kai nicht länger zögerte. Er drängte zwei seiner Finger mit einem tiefen, fordernden Stoß in sie hinein, spürte die kochend heiße Enge, die seine Hand sofort gierig umschloss. Nami hielt den Atem an, die Finger ihrer eigenen Hände krampften sich hilflos in die Luft, während ihr Körper unter der plötzlichen Ausfüllung bebte.
Doch so schnell, wie er ihr diese winzige Erlösung geschenkt hatte, entzog er sie ihr auch wieder. Bereits einige Sekunden später zog er die Hand langsam wieder heraus und hob sie erneut in ihr Sichtfeld.
Nun tropfte es regelrecht in schweren, zähflüssigen Tropfen von seinen Fingerspitzen auf den dunklen Holzboden hinab, während ein Teil der glitzernden Nässe langsam und heiß an seinem Handgelenk entlanglief. Nami wimmerte nur noch, unfähig, ein klares Wort zu formen, und rang verzweifelt nach Sauerstoff. Die Erregung war an einem Punkt angelangt, an dem sie fast quälend intensiv und vollkommen benebelnd wirkte. Ihr Verstand war restlos ausgeschaltet, geflutet von einer unerträglichen, süßen Hitze, während sie schwer atmend in seinem eisernen Griff hing und das unbarmherzige Glühen in Kais roten Augen sie völlig zu verschlingen drohte.
Quälend langsam lockerte Kai den eisernen Griff um ihre Taille, gerade so weit, dass er sie mit einer fließenden, unaufhaltsamen Bewegung zu sich umdrehen konnte. Nami schwankte gefährlich auf den Beinen; sie atmete zittrig und schwer, unfähig, ohne seine Nähe das Gleichgewicht zu halten. Doch sie musste nicht fallen. Noch im selben Moment senkte Kai den Kopf und zog sie in einen berauschenden, fordernden Kuss, der ihr auch den letzten Rest an Atem raubte.
Seine Lippen lagen heiß und besitzergreifend auf den ihren, während er sie mit schierer, maskuliner Dominanz rückwärts drängte.
Nami spürte im Nebel ihrer Sinne, wie sich die Kante des schweren Holztisches in ihren Rücken bohren wollte, doch noch bevor das harte Material unangenehm werden konnte, handelte Kai mit absolut fehlerfreier Präzision. Er packte ihr nacktes Gesäß fest mit seinen großen Händen, drückte seine Finger tief in ihre Haut und hob sie mühelos auf die glatte Tischplatte, ohne den Kuss auch nur für eine Sekunde zu unterbrechen.
Erst als sie sicher auf dem polierten Holz saß, löste er sich langsam von ihren schwer atmenden, feuchten Lippen. Ein leiser, unbändiger Laut des Protests entwich ihr, doch Kai gab ihr keine Pause. Er lenkte seine Lippen und seine heiße Zunge augenblicklich wieder auf ihren Hals, küsste sich an der empfindlichen Pulsader hinab, während Nami den Kopf in den Nacken warf. Um nicht den Halt zu verlieren, lehnte sie sich leicht zurück und stützte sich mit den Ellbogen auf der kühlen Tischplatte ab, was ihre nackte Brust nur noch einladender nach vorne wölbte.
Sie schluchzte lustvoll und vollkommen überfordert auf, als sie spürte, wie seine Zunge nun in quälend langsamen Kreisen über einen ihrer Nippel strich, ehe er ihn mit forderndem Druck saugend zwischen seine Lippen nahm. Ein heftiger Schock schien durch ihren gesamten Körper zu jagen. Nami zitterte am ganzen Leib. Sie hielt der überwältigenden Intensität nicht mehr stand; ihre Ellbogen gaben nach und sie ließ sich vollends nach hinten auf den Rücken sinken, sodass ihr silbrig-weißes Haar sich wie ein Fächer auf dem dunklen Holz ausbreitete.
Hilflos suchten ihre Hände nach Halt, wanderten an seinen breiten Schultern nach oben und packten schließlich fest das dichte Haar an seinem Hinterkopf, um ihn noch enger an sich zu ziehen. Während Kai ihre Brüste abwechselnd mit den Lippen und seinen großen Händen liebkoste, verging Nami beinahe in der schieren, unerträglichen Erregung, die ihren Körper nun endgültig wie eine Sturmwelle überrollte.
Sie rang erneut schluchzend nach Luft, ihr Brustkorb hob und senkte sich in einem wilden, unregelmäßigen Rhythmus. Hilflos und völlig vom Verlangen gesteuert, hob sie die Schenkel an und schlang sie eng um Kais schmale Hüfte, um seinen massiven Körper noch näher an sich zu ziehen, die unerträgliche Distanz zwischen ihnen endlich zu überbrücken.
Das Blut pochte ihm schmerzhaft und dumpf in den Schläfen. So triumphierend dieses berauschende Gefühl ihrer totalen Erregung auch war... so sehr quälte ihn mittlerweile seine eigene, mühsam zurückgehaltene Hitze. Das Feuer von Dranzer forderte unnachgiebig Tribut.
Kai löste sich schließlich von ihr und erhob sich zu seiner vollen Größe. Seine Bewegungen waren nicht hastig, sondern von einer fast schon unheimlichen, kontrollierten Ruhe geprägt, die im krassen Gegensatz zu dem raubtierhaften inneren Drängen stand, das jede Faser seines Körpers anspannte. Er blickte an sich herab auf die schutzlos vor ihm liegende Nami. Ihr langes, welliges Haar lag wirr auf dem dunklen Holz, während sie mit glasigen, völlig entrückten Augen an die Decke starrte, unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen.
Kai hielt den Blick ununterbrochen auf sie gerichtet, während seine Finger die Knöpfe seines dunklen Hemdes öffneten. Er streifte den Stoff von den breiten Schultern, ließ ihn achtlos zu Boden gleiten und öffnete mit wenigen, präzisen Griffen seine Hose, ehe er Sekunden später vollkommen nackt vor ihr stand. Seine Statur wirkte im flackernden Schein des Kaminfeuers noch imposanter, jede Muskelpartie extrem definiert und scharf gezeichnet.
Doch ehe er dem drängenden Flehen ihrer beider Körper endgültig entgegenkam, forderte er ein letztes Mal die absolute Hingabe. Kai trat dicht an die Tischplatte, stützte seine starken Arme links und rechts neben Namis schmaler Taille ab und senkte seinen Oberkörper hinab, bis seine heiße Haut sie fast berührte. Quälend langsam setzte er seine Zunge an ihrem Bauchnabel an und zog sie in einer nassen, brennenden Spur gerade nach oben... über ihren flachen Bauch hinweg, zwischen ihren bebenden Brüsten, hinauf über den Hals, bis über ihr Kinn.
Nami bog den Rücken schmerzhaft schön durch, ihre Finger krallten sich haltlos in die glatte Oberfläche des Tisches. Sie stieß ein langes, zittriges Stöhnen aus, das am Ende in ein völlig überfordertes, hilfloses Schluchzen umschlug.
„Kai... bitte, Kai...“, wimmerte sie flehend, den Tränen nah vor schierer Reizüberflutung.
Kai verharrte über ihr, seine Hüfte bereits perfekt zwischen ihren geöffneten Schenkeln platziert. Er blickte tief in ihre geweiteten, ozeanfarbenen Augen, in denen sich das flackernde Licht spiegelte. Dann senkte er den Kopf, fing ihren flehenden Laut ab und zog sie in einen berauschenden, tiefen Zungenkuss... und im selben Sekundenbruchteil drang er mit einer einzigen, kraftvollen und unaufhaltsamen Bewegung tief in sie ein.
Die plötzliche, vollkommene Ausfüllung traf Nami wie eine Naturgewalt. Sie löste sich schluchzend von seinen Lippen, warf den Kopf zurück und stöhnte laut und ungezügelt auf, während ihr Körper sich um ihn schloss. Kai presste die Augen zusammen, hielt in der Bewegung inne und genoss den Moment der ersten, engen Verschmelzung in vollen Zügen, während das Knistern des Feuers die absolute Stille des alten Anwesens durchbrach.
Er verharrte tief in ihr, jeden Millimeter der Enge spürend, die ihn gierig umschloss. Plötzlich registrierte er ein feines, unwillkürliches Krampfen ihrer inneren Muskeln. Nami begann sich unter ihm zu winden, der Kopf warf sich hilflos hin und her, während ihre Fingernägel vergeblich versuchten, auf dem glatten Holz des Tisches Halt zu finden.
Das war das Signal, auf das sein raubtierhafter Instinkt gewartet hatte. Es war der Moment, in dem er dieses erste, zarte Krampfen in einen überwältigenden, alles verzehrenden Höhepunkt verwandeln würde.
Ohne eine Sekunde zu zögern, löste er eine Hand vom Tisch, packte fest einen ihrer nackten Oberschenkel und zog ihr Bein weit nach oben, um den Winkel drastisch zu verändern. Im selben Augenblick zog er sich fast vollständig zurück, nur um im nächsten Moment mehrmals hintereinander schnell, tief und mit unbarmherziger Härte in sie zu stoßen.
Namis anfängliches Wimmern wandelte sich augenblicklich. Ihr Schluchzen wurde lauter, dringlicher und völlig ungezügelt, bis schließlich ein langer, zittriger Schrei ihre Kehle verließ, der von den hohen Wänden des ehrwürdigen Speisesaals widerhallte.
Gleichzeitig zog sich ihr Innerstes in einem lang anhaltenden, heftigen Krampf so extrem um ihn zusammen, dass Kai unwillkürlich die Kiefer aufeinanderpressen musste, um nicht sofort die Kontrolle zu verlieren. Er spürte jede einzelne Welle, die sie durchschüttelte, während das heftige Pulsieren langsam in kleinere, rhythmische Krämpfe überging.
Doch Kai dachte nicht daran, jetzt innezuhalten. Seine eigene, mühsam aufgestaute Erregung forderte nun unnachgiebig ihren Tribut. Das ungezähmte Feuer in seinem Inneren brannte heißer als je zuvor. Er stieß ohne Unterbrechung erneut kraftvoll zu, was Nami, die noch mitten in den Nachwehen ihres Höhepunkts steckte, erneut gellend aufschluchzen ließ.
Kai spürte, wie die Kontrolle nun auch aus seinen eigenen Fingern glitt und sein eigener Höhepunkt unaufhaltsam nahte. Er zog den Rhythmus gnadenlos und besitzergreifend an. Das dumpfe, rhythmische Klatschen ihrer aufeinandertreffenden Körper und Namis abgehackte, schluchzende Schreie erfüllten die absolute Stille des sechzig Jahre alten Anwesens. Sie war ihm vollkommen ausgeliefert, völlig überflutet von den Reizen, die er ihr aufzwang.
Plötzlich weitete Nami die glasigen Augen, ihr Atem setzte für einen Moment komplett aus. Zwischen zwei heftigen Schluchzern wimmerte sie vollkommen überfordert und fassungslos:
„Kai... ich... ich komme... !“
Es war der zweite Höhepunkt...
Diese Worte rissen den letzten Faden seiner Beherrschung endgültig entzwei. Mit einem tiefen, rauen Grollen, das tief aus seiner Brust drang, zog er das Tempo für die letzten, intensiven Stöße an.
Er trieb sie erneut über die Schwelle ihres Empfindens... und verlor sich im selben Moment selbst in diesem überwältigenden Höhepunkt als sie erneut laut aufschrie. Ein unaufhaltsames, brennendes Gefühl der Erlösung entlud sich tief in ihr, während Kais ganzer Körper sich anspannte. Er ließ sich schwer gegen sie sinken, hielt sie fest an sich gepresst und genoss das Nachbeben ihrer gemeinsamen Ekstase, während das Knistern des Feuers langsam wieder in das Bewusstsein des Raumes zurückkehrte.