Romantik aus Versehen
Romantik aus Versehen
Während der Abend auf dem Matsuri langsam fortschritt und die Gruppe von Stand zu Stand schlenderte, genoss Nami in vollen Zügen eines ihrer neueren Hobbies:
Sie testete Kais Beherrschung.
Seit Beginn ihrer Beziehung hatte sie einen Heidenspaß daran gefunden, das gefährliche Raubtier an ihrer Seite immer wieder mit kleinen, subtilen Provokationen an den absoluten Rand des Wahnsinns zu treiben.
Ein vielsagender, dunkler Blick aus ihren ozeanfarbenen Augen unter dichten Wimpern hindurch, den sie ihm über Tysons Schulter zuwarf.
Ein scheinbar beiläufiges, langsames Streichen ihrer Fingerspitzen über seinen Handrücken, das haargenau dort endete, wo sein Puls schlug.
Für Tyson, Kenji und den Rest der Clique war absolut nichts davon zu bemerken, doch Kai spürte jede einzelne dieser Gesten wie einen brennenden Funken auf seiner Haut.
Er tat natürlich sein Bestes, um die stoische, unbewegte Maske des eiskalten Ex-Champions aufrechtzuerhalten. Nach außen hin wirkte er so trocken und unnahbar wie eh und je, nickte auf Rays Kommentare nur knapp und ließ Tysons lautes Geplapper völlig unbeeindruckt an sich abprallen.
Doch Nami wusste es besser. Jedes Mal, wenn sie ihn wieder subtil neckte, verhärtete sich sein markanter Kiefer für den Bruchteil einer Sekunde. Sein ohnehin schon besitzergreifender Griff um ihre Taille wurde unmerklich fester, und wenn er den Kopf leicht zu ihr neigte, gaben ihr seine rubinroten Augen eiskalte, lodernde Antworten, während ein extrem leises, warnendes Knurren tief aus seiner Brust an ihr Ohr drang.
Wenig später stand die Gruppe am Rande des großen Schrein-Teichs, wo das gedämpfte Licht der Laternen sich malerisch auf der dunklen Wasseroberfläche spiegelte. Mariah und Hilary beugten sich fasziniert über das Geländer, um die Kois zu beobachten.
Nami nutzte den Moment. Sie schmiegte sich noch ein Stück enger an Kais Seite, legte beide Hände sanft auf seine starke Brust und bettete den Kopf an seine Schulter, was für alle anderen lediglich so aussah, als würde sie im frischer werdenden Aprilwind Schutz in seinen Armen suchen.
Dann hob sie den Kopf nur einen winzigen Spalt, gerade nah genug an seinem Ohr, und ließ ihre weichen Lippen fast seine Haut berühren.
„Sag mir, mein Raubtier…“, raunte sie unendlich leise, mit einer samtigen, sündhaften Sanftheit, die exklusiv nur für ihn bestimmt war.
„Was würdest du machen, wenn du wüsstest, dass ich unter diesem schweren Kimono… absolut keine Unterwäsche trage?“
Kai gefror.
Für den Bruchteil einer Sekunde schien sein Herzschlag schlichtweg auszusetzen. Tysons Lachen im Hintergrund, das Rauschen des Windes, die fernen Taiko-Trommeln... alles blendete sich in einem einzigen Wimpernschlag aus. Seine rubinroten Augen weiteten sich minimal, bevor sie sich zu gefährlichen, heiß lodernden Schlitzen verengten.
Nami spürte sofort die absolute Eskalation, die sie ausgelöst hatte. Kais große Hand an ihrer Taille schloss sich mit einem Mal so fest um den türkisen Obi-Gürtel, dass sie unwillkürlich leise nach Luft schnappte... ein absolut raues, dunkles Statement seiner Dominanz, das wie ein elektrischer Schlag direkt durch ihren Körper schoss.
Er drehte den Kopf, bis seine markanten Lippen hart an ihrer Schläfe lagen. Seine stoische, kühle Fassade zur Gruppe hin hielt absolut fehlerfrei stand, doch seine tiefe Stimme war so dunkel und rau wie die Nacht selbst, als er ihr die Antwort gab.
„Dann würde ich dafür sorgen, dass wir uns nicht einmal mehr von den anderen verabschieden“, grollte er so leise, dass es eine reine, heiße Vibration auf ihrer Haut war.
„Sondern dich auf der Stelle in den Bentley verfrachten und dir ganz genau zeigen, was passiert, wenn man meine Geduld derart überstrapaziert.“
Ein triumphierendes, wohlig heißes Prickeln jagte Nami über den Rücken. Sie wusste, dass er es todernst meinte, und genau diese unbändige, rohe Energie war es, die sie so faszinierte.
Sie lehnte sich mit einem unschuldigen, absolut engelsgleichen Lächeln wieder ein Stück zurück, glitt sanft mit den Fingern über das dunkelgraue Revers seines Kimonos und wandte sich dann mit strahlenden Augen an die Gruppe.
„Schaut mal, die Laternen dort drüben sind wirklich wunderschön, findet ihr nicht auch?“, fragte sie hell und klangvoll, während Kai neben ihr tief und hörbar die Luft einsog und den mörderischen Drang unterdrücken musste, sie genau hier und jetzt über seine Schulter zu werfen.
Doch...er entschied sich für eine weitaus grausamere Taktik:
Er spielte ihr Spiel mit... aber zu seinen absolut kompromisslosen Bedingungen.
Anstatt sofort den Rückzug anzutreten, blieb seine Maske perfekt aufrechterhalten, während die Gruppe sich langsam vom Schrein-Teich löste.
Doch er ließ Nami keinen Millimeter Raum mehr.
Er zog sie so dicht an seine Seite, dass der schwere, dunkelgraue Stoff seines Kimonos sie bei jedem Schritt fast vollständig einhüllte.
Seine große Hand verließ ihre Taille nicht mehr; seine Finger lagen fest auf dem türkisen Obi-Gürtel, und jedes Mal, wenn Nami sich bewegte oder versuchte, einen Schritt vorzugehen, spürte sie die harte, fordernde Präsenz seines Körpers an ihrer Hüfte.
Es war eine stumme, unendlich dominante Erinnerung daran, wer hier gerade die Fäden in der Hand hielt.
Wann immer Hilary sich zu ihnen umdrehte, um Nami etwas über die Frühlingsdekorationen zu erzählen, gab Nami ihr Bestes, um mit ihrer gewohnt hellen, klangvollen Stimme zu antworten.
Doch es wurde von Minute zu Minute schwerer. Ihre Wangen hatten mittlerweile eine zarte, rosafarbene Glut angenommen, die nichts mehr mit der Aprilkühle zu tun hatte.
Denn Kai nutzte jeden Moment, in dem die anderen abgelenkt waren.
Wenn Tyson lautstark mit dem Standbesitzer verhandelte, neigte Kai den Kopf nur ein winziges Stück zu ihr herab. Seine tiefe Stimme raunte ihr unendlich raue, detaillierte Verheißungen ins Ohr.
Er beschrieb ihr mit einer so absolut ruhigen, ungerührten Präzision, was er später im Ayame-Anwesen mit ihr anstellen würde, dass Nami unwillkürlich der Atem stockte und sie sich am Stoff seiner Brust festkrallen musste, um nicht den Halt zu verlieren.
Max, der immer noch ehrfürchtig im Hintergrund lief, blinzelte ein paar Mal verwirrt.
Er verstand überhaupt nicht, was hier vor sich ging, aber die Aura, die von Kai ausging, hatte sich völlig verändert. Sie war nicht mehr nur kühl und abweisend... sie war plötzlich so extrem heiß, aufgeladen und gefährlich, dass Max unwillkürlich einen großen Bogen um den Ex-Champion machte.
~Mann, Kai sieht aus, als würde er gleich jemanden mit bloßen Händen zerlegen…~,
dachte Max völlig baff und hielt sich lieber an Ray.
Nach zehn Minuten dieser subtilen Folter hatte Nami begriffen, dass sie das Raubtier ein bisschen zu erfolgreich herausgefordert hatte. Und Kai dachte gar nicht daran, sie vom Haken zu lassen.
Als die Clique an einer Biegung kurz stehen blieb, weil Tyson von einem Stand mit traditionellen Masken abgelenkt wurde, handelte Kai blitzschnell und absolut lautlos.
Er nutzte den dichten Schatten, den ein großer, hölzerner Schrein-Pavillon abseits des Weges warf.
Mit einem schnellen, unbarmherzig festen Ruck an ihrer Taille zog er Nami aus dem Sichtfeld der anderen, direkt hinter die massive Holzwand, wo das goldene Licht der Matsuri-Laternen sie nicht mehr erreichen konnte.
Nami entkam ein leiser, überraschter Keuch-Laut, der jedoch augenblicklich im Keim erstickt wurde. Kai drängte sie mit seinem mächtigen Körper sanft, aber absolut kompromisslos gegen das kühle Holz des Pavillons.
Er hüllte sie vollkommen ein, blockierte jeden Fluchtweg mit seiner Statur und fixierte sie im dämmrigen Mondlicht mit Augen, die wie flüssiges Rubinrot brannten.
Seine stoische Maske war endgültig gefallen... vor ihr stand das Raubtier, hungrig und unendlich dominant.
„Du dachtest, du kannst mich ungestraft den ganzen Abend quälen, mein Schatz?“, raunte seine tiefe Stimme, unendlich rau und gefährlich leise, während sein heißer Atem ihre Lippen streifte.
Bevor Nami auch nur an eine schlagfertige Antwort denken konnte, fing er ihren Mund mit seinen Lippen ein.
Es war kein sanfter Kuss mehr wie oben auf der Plattform. Dieser Kuss war fordernd, brennend heiß und von einer so besitzergreifenden Intensität, dass Nami weiche Knie bekam. Sie schlang die Arme eng um seinen Nacken, zog sich an ihm hoch und erwiderte den Kuss mit einer leidenschaftlichen Hingabe, während das ferne Summen des Matsuris komplett in den Hintergrund trat.
Kais große, warme Hände glitten von ihrem Rücken hinab zu ihrer Taille. Seine Finger fingen an, den komplizierten türkisen Gürtel ihres Kimonos mit einer langsamen, quälend intensiven Präzision zu ertasten, während seine Lippen sich von ihrem Mund lösten und eine Spur aus brennenden Küssen über ihren Kiefer bis zu ihrem Hals zogen.
„Jetzt…“, raunte er unendlich dunkel an ihrer empfindlichen Haut, während seine Handfläche sich flach gegen die feine Seide an ihrer Hüfte presste und den Stoff ein Stück nach oben schob, „…werden wir erst einmal überprüfen, ob du mir vorhin die Wahrheit gesagt hat. Und wenn ich feststelle, dass du recht hast, Nami… dann gehört der Rest dieser Nacht ganz allein mir.“
Ein heftiger, wohlig heißer Schauer jagte Nami durch den gesamten Körper, und sie krallte die Finger fest in die schwere Baumwolle seines dunkelgrauen Kimonos, während sie seinem unbarmherzigen, betörenden Griff vollkommen ausgeliefert war.
Sie spürte, wie ihr Herz heftig gegen ihre Rippen schlug, als Kais große, brennend warme Handfläche an ihren Oberschenkel glitt.
Der Kontrast zwischen der kühlen Aprilnacht an ihren Knöcheln und der intensiven Hitze seiner Finger, die langsam und quälend an ihrer nackten Haut nach oben wanderten, raubte ihr schlichtweg den Atem.
Kai genoss ihren kurzen, verräterischen Keuchlaut sichtlich. Ein unendlich arrogantes, dunkles Schmunzeln stahl sich auf seine markanten Lippen, während sein rubinroter Blick ungebrochen auf ihren ozeanblauen Augen ruhte.
Er holte sich seinen Tribut für die Folter der letzten Stunde. Seine Berührungen waren sündhaft langsam, absolut besitzergreifend und von einer so intensiven Dominanz geprägt, dass Nami die Fingernägel fest in den dunkelgrauen Stoff auf seinen Schultern grub.
Sie musste sich heftig auf die Unterlippe beißen, um keinen Laut entweichen zu lassen, denn nur wenige Meter entfernt, auf der anderen Seite der Holzwand, konnte man das vertraute Lachen von Hilary und Mariah hören.
„Du hast nicht gelogen, mein Schatz“, raunte Kais tiefe Stimme unendlich rau an ihrem Ohr, während seine Finger die absolute, atemberaubende Gewissheit erlangten. Ein tiefes, gefährliches Brummen vibrierte in seiner Brust.
„Ein verdammt riskantes Spiel, das du hier spielst.“
Nami zitterte leicht in seinem Griff, völlig berauscht von der verbotenen Nähe und der Gefahr, hier jeden Moment entdeckt zu werden. Sie legte den Kopf in den Nacken, suchte halt an der hölzernen Wand des Pavillons und sah ihn mit einem Blick an, der vor purer Leidenschaft und einer Spur Herausforderung brannte.
Doch genau in dem Moment, als Kai den Stoff ihres rosafarbenen Kimonos noch ein Stück höher schieben wollte, durchschnitt Tysons unverkennbare, laute Stimme die Dunkelheit hinter dem Pavillon.
„Hey, wo stecken die beiden eigentlich schon wieder?! Nami wollte sich doch noch die Fuchsmasken ansehen! Bestimmt hat Kai sie wieder irgendwohin verschleppt!“
Die schweren Schritte näherten sich rasch der Ecke des Holzgebäudes. Jede andere Person wäre vermutlich in Panik geraten, doch in Kai erwachte augenblicklich der absolute, eiskalte Spitzenblader mit seinen messerscharfen Reflexen. Seine Privatsphäre war ihm absolut heilig... und er würde eher den gesamten Schrein eigenhändig zerlegen, als zuzulassen, dass Tyson auch nur einen einzigen Blick auf Nami in diesem Zustand erhaschte.
Mit einer einzigen, fließenden und unglaublich schnellen Bewegung zog Kai seine Hand zurück. Der feine, schwere Stoff von Namis rosatönigem Kimono fiel augenblicklich perfekt an ihren Beinen hinab, ohne dass auch nur eine einzige Falte verrückt war.
Im selben Wimpernschlag schob sich Kais mächtige, dunkelgrau gehüllte Statur schützend und komplett vor sie, sodass sie vollständig in seinem Schatten verschwand.
Als Tyson im nächsten Moment mit einer bunten Maske auf dem Kopf um die Ecke des Pavillons bog, bot sich ihm ein Bild absoluter, stoischer Langeweile.
Kai stand da, die Hände bereits wieder mit perfekter, eleganter Lässigkeit in den weiten Ärmeln seines Kimonos verborgen. Seine kühle Maske war makellos, und seine rubinroten Augen fixierten Tyson mit einem so unendlich trockenen, eiskalten Blick, dass die Luft augenblicklich fror.
„Du bist laut, Tyson“, raunte Kai unendlich ruhig und tief, ohne auch nur einen Muskel in seinem Gesicht zu bewegen.
Tyson hielt mitten im Schritt inne, kratzte sich verlegen am Hinterkopf und wich unwillkürlich ein Stück zurück.
„Äh, sorry Kai… Ich dachte nur, ihr hättet euch verlaufen.“
Hinter Kais breiter Schulter tat Nami derweil ihr Bestes, um ihr rasendes Herz irgendwie zu beruhigen. Ihre Lippen waren von den intensiven Küssen noch leicht geschwollen und ihre Wangen glühten in einem tiefen Rosa, das perfekt zu den Kirschblüten über ihnen passte.
Sie strich sich mit einer eleganten, betont langsamen Bewegung eine silberweiße Strähne hinter das Ohr und trat mit einem engelsgleichen, unendlich charmanten Lächeln an Kais Seite.
„Wir haben uns nur kurz die Schnitzereien am Pavillon angesehen, Tyson“, erklärte sie mit ihrer gewohnt hellen, klangvollen Stimme, auch wenn ihr Atem immer noch eine Spur zu flach ging.
„Oh, ach so! Na dann, kommt, die anderen warten!“, rief Tyson erleichtert und trottete bereits wieder voraus.
Nami atmete erleichtert aus und wollte gerade den ersten Schritt machen, als Kais große Hand sich noch einmal von hinten um ihre Taille schloss.
Er zog sie mit einem kurzen, unmissverständlichen Ruck eng gegen seine Brust.
Als Nami den Kopf hob, sah sie, dass seine stoische Maske für sie einen winzigen Spalt gewichen war. Das hungrige, unendlich dominante Glimmen des Raubtiers war zurück in seinen rubinroten Augen, und ein gefährlich leises Schmunzeln lag auf seinen Lippen.
„Das ist noch lange nicht vorbei, Nami“, raunte seine tiefe Bassstimme so raubtierhaft und verheißungsvoll an ihrem Ohr, dass ihr ein heftiger, heißer Schauer über den Rücken jagte.
„Sei bloß froh, dass Tyson aufgetaucht ist, mein Schatz. Sonst wäre die Sache hier anders geendet."
Ein verdammt heißes, ungezogenes Prickeln jagte Nami bei diesen rauen Worten durch den gesamten Körper. Sie spürte die unbändige, besitzergreifende Hitze, die von ihm ausging, und wie fest seine Hand auf ihrer Taille lag, als würde er sie am liebsten gar nicht mehr loslassen.
Sie legte den Kopf ein kleines Stück nach hinten, sodass ihr Hinterkopf seine dunkelgraue Schulter berührte, und schenkte ihm einen Blick aus ihren ozeanblauen Augen, der vor spitzbübischem Schalk und sündhafter Provokation nur so funkelte.
„Ach ja?“, flüsterte sie unendlich leise, mit einer samtigen Unschuld in der Stimme, die seine Beherrschung nur noch weiter herausforderte. „Du hättest dich also mitten auf dem Matsuri-Gelände komplett vergessen, mein Raubtier?“
Kais Augen verengten sich schlagartig. Ein tiefes, gefährlich raues Knurren entwich seiner Kehle... ein absolut raubtierhafter Laut, der so tief in seiner Stimme vibrierte, dass Nami das dumpfe Echo direkt auf ihrer Haut spüren konnte.
Er beugte sich noch ein Stück tiefer, bis seine Lippen fast die empfindliche Haut an ihrem Hals berührten. Seine stoische Maske nach außen hin stand wie eine unbezwingbare Festung, doch was er ihr nun zuraunte, war von einer so absolut kompromisslosen, dunklen Dominanz geprägt, dass Nami unwillkürlich den Atem anhielt.
„Mach dir keine Illusionen, Nami“, raunte er unendlich rau und mit einer eiskalten, prickelnden Präzision an ihr Ohr.
„Wenn dieser Idiot nicht in genau dieser Sekunde um die Ecke gekommen wäre, stünden wir immer noch hier im Schatten. Und ich hätte dafür gesorgt, dass du dir deine eigene Hand fest auf den Mund pressen musst, um nicht laut über den gesamten Schrein-Hügel zu schreien.“
Nami schluckte schwer. Bei dieser unzensierten, absolut atemberaubenden Verheißung zog sich in ihrem Unterleib alles wellenartig zusammen. Das Bild, das er mit seinen Worten in ihren Kopf gepflanzt hatte, ließ ihre Wangen in einem noch tieferen Scharlachrot aufglühen.
Sie spürte das triumphierende, hungrige Schmunzeln, das sich auf Kais Lippen stahl, als er merkte, wie perfekt er sie mit dieser Antwort getroffen hatte.
Er genoss es sichtlich, wie wehrlos sie seiner dominanten Seite in diesem Moment ausgeliefert war.
„Also…“, raunte er ein letztes Mal, ehe er den Griff um ihre Taille minimal lockerte, ihr aber dennoch einen besitzergreifenden Klaps auf die Hüfte gab, der sie sanft vorwärts trieb. „…sei Tyson dankbar für diese kurze Gnadenfrist. Geh voraus, Schatz. Bevor ich es mir anders überlege und dich doch hierbehalte.“
Mit weichen Knien und einem wild klopfenden Herzen tat Nami den ersten Schritt zurück ins helle Licht der Laternen, während Kai mit seiner gewohnt unnahbaren, arroganten Eleganz dicht hinter ihr ging... bereit, die letzten Minuten des Festes hinter sich zu bringen, um seine Beute endlich ganz für sich allein zu haben.
Nami hatte geglaubt, sie wüsste, was als Nächstes passieren würde. Sie war fest davon ausgegangen, dass Kai das Fest nun eiskalt abbrechen, sie am Arm packen und wortlos zum Bentley schleppen würde, weil seine Beherrschung am absoluten Limit war.
Doch Kai war kein unüberlegter Heißsporn. Er war ein Taktiker, ein Meister der Kontrolle... und er dachte gar nicht daran, ihr die Genugtuung zu geben, dass sie ihn so leicht aus der Fassung bringen konnte.
Wenn Nami das Spiel auf die Spitze treiben wollte, dann würde er es zu seinen Bedingungen zu Ende führen. Er würde sie mit ihrer eigenen Medizin kurieren.
Als sie wieder zu den anderen am Stand mit den kunstvoll bemalten Fuchsmasken stießen, veränderte sich Kais Haltung kein Stück. Seine stoische Maske blieb makellos, doch anstatt auf Distanz zu gehen oder den Aufbruch zu erzwingen, blieb er erneut unbarmherzig dicht an ihrer Seite.
Wann immer Hilary Nami eine der Masken zeigte und sie in ein Gespräch verwickelte, nutzte Kai die Unaufmerksamkeit der Gruppe schamlos aus.
Seine große Hand verließ den türkisen Obi-Gürtel nicht mehr. Im Gegenteil: Mit einer unendlich langsamen, absolut kalkulierten Präzision strich er mit dem Daumen über den Stoff direkt an ihrer Hüfte, genau so weit, dass Nami bei jeder beiläufigen Bewegung die intensive, fordernde Hitze seiner Finger spürte.
Es war eine subtile, ununterbrochene süße Folter. Jedes Mal, wenn sie versuchte, ganz normal zu atmen, raubte ihm diese bewusste, besitzergreifende Nähe den Verstand... und Kai genoss ihren beschleunigten Puls, den er unter seinen Fingerspitzen spüren konnte, sichtlich.
Er brach das Fest nicht ab. Er verlängerte es absichtlich, um sie zappeln zu lassen. Ein dunkel funkelndes, unendlich arrogantes Glimmen lag in seinen rubinroten Augen, wann immer sein Blick sie streifte, und Nami begriff mit einem Mal, dass sie sich hier mit einer Naturgewalt angelegt hatte, die sie nicht kontrollieren konnte.
Ihre Wangen glühten mittlerweile in einem so tiefen, unübersehbaren Scharlachrot, dass sie froh um das schummrige Laternenlicht war.
Max, der ein paar Schritte weiter hinten neben Ray stand, hatte das ungleiche Machtspiel der beiden ununterbrochen beobachtet.
Er hatte gesehen, wie Nami mit weichen Knien hinter dem Pavillon hervorgekommen war, hatte ihre tiefe Röte bemerkt und beobachtete nun fassungslos, wie Kai da stand... unnahbar, stoisch, als könnte ihn kein Wässerchen trüben, während seine gesamte Aura gleichzeitig eine so extrem aufgeladene, besitzergreifende Hitze verströmte, dass die Luft förmlich flirrte.
Max sah, wie Kai Nami mit einer einzigen, minimalen Bewegung noch ein Stück enger an seine dunkelgraue Seide zog, während er zeitgleich völlig ungerührt auf eine Frage von Kenji antwortete.
Und plötzlich, wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel, fingen die Rädchen in Max’ Kopf an, sich in rasender Geschwindigkeit zu drehen.
Schlagartig schossen ihm die Worte durch den Kopf, die Ray vor ein paar Wochen im BBA-Hauptquartier so absolut treffend formuliert hatte, als sie über die beiden gesprochen hatten:
„Kai ist kein Romantiker, Max. Nicht mal ansatzweise… Wenn es bei den beiden mal romantisch wird… dann ist das lediglich ein Nebenprodukt seines absolut dominanten und besitzergreifenden Verhaltens. Paar das mal mit seinem extremen Perfektionismus und seinem strategischen Gehirn. Kai überlässt nichts dem Zufall... erst recht nicht, wenn es um das geht, was ihm gehört. Er plant und kontrolliert alles so perfekt und kompromisslos im Hintergrund…“
Der Groschen fiel in Lichtgeschwindigkeit.
Max fror mitten in der Bewegung ein, während er seinen Becher Limonade hielt. Seine blauen Augen weiteten sich ins Unermessliche, und eine so heftige, glühende Röte schoss ihm augenblicklich in die Wangen, dass er das Gefühl hatte, sein ganzes Gesicht stünde in Flammen.
Er stieß ein peinlich berührtes, fast schon hysterisch unterdrücktes Keuchen aus und musste den Blick augenblicklich abwenden, weil ihm die plötzliche, glasklare Erkenntnis über die absolute Natur von Kais und Namis Beziehung den Atem raubte.
~ Heilige Scheiße~…, dachte Max völlig fassungslos, während er sich am liebsten hinter dem nächsten Dango-Stand versteckt hätte.
~Ray hatte recht. Kai überlässt absolut gar nichts dem Zufall. Er kontrolliert die Situation gerade so perfekt, dass Nami völlig wehrlos ist… und niemand außer mir merkt es. Der Typ zieht das einfach eiskalt durch. Mitten unter uns!~
Ray, der Max’ plötzliche Schockstarre und das hochrote Gesicht bemerkte, warf seinem blonden Teamkollegen einen unendlich amüsierten, wissenden Blick aus seinen goldenen Augen zu. Er nahm einen entspannten Schluck von seinem Tee und schüttelte sachte den Kopf.
Doch was Max in diesem Moment nicht wusste und was selbst Ray nur in Ansätzen begreifen konnte: Der Kapitän der White Tigers hatte Max vor Wochen im Hauptquartier eigentlich nur die halbe Wahrheit erzählt.
Nicht etwa, weil Ray Informationen für sich behalten wollte, sondern weil selbst er nur erahnen konnte, wie unendlich tief die Liebe zwischen Nami und Kai wirklich war.
Es stimmte, Kai Hiwatari würde sich selbst niemals, absolut niemals als Romantiker bezeichnen. Das Wort allein hätte ihn wohl zu einem verächtlichen Schnauben veranlasst.
Doch was Kai trotz seines scharfen, analytischen Verstandes selbst überhaupt nicht bemerkte, war, dass er nach all den Monaten an Namis Seite längst zu einer ganz eigenen Art von Romantiker mutiert war.
Nicht wissentlich und erst recht nicht absichtlich. Es war das natürliche Resultat seiner unumstößlichen Ehrlichkeit und seiner absoluten Loyalität ihr gegenüber. Er verhielt sich in jedem Moment so, dass es für Nami schlichtweg nichts Romantischeres auf dieser Welt geben konnte.
Die Welt kannte nur den eiskalten, unnahbaren Ex-Champion... die uneinnahmbare Festung, an der jeder Versuch einer Annäherung wie Eis zerschellte. Doch Nami war die Einzige, für die er seine Tore nicht nur öffnete, sondern die er mit Haut und Haaren darin einschloss. Diese absolute, kompromisslose Exklusivität war sein wahres Geschenk an sie.
Wenn Kai ihr mit dieser tiefen, rauen Stimme sagte, dass sie zu ihm gehörte, waren das keine kitschigen Floskeln oder billigen Komplimente. Es war einfach seine nackte Wahrheit, gesprochen mit einer so kompromisslosen Ernsthaftigkeit, dass es Namis Herz jedes Mal aufs Neue tief im Inneren erschütterte. Seine Besitzgier war keine Last, sondern das Fundament einer unerschütterlichen Sicherheit.
Ray beobachtete das Paar noch einen Moment länger, während sein Schmunzeln eine Spur nachdenklicher wurde, und flüsterte dann so leise zu Max, dass nur dieser es hören konnte:
„Ich habe es dir gesagt, Max. Kai wird dir in Sachen Romantik niemals weiterhelfen… aber sein strategisches Gehirn und seine Art, zu Nami zu stehen, sind eben in jeder Hinsicht unschlagbar.“
Max konnte nur stumm nicken, hob eine Hand und vergrub sein Gesicht zur Hälfte darin, um sein verlegenes Grinsen und die Röte zu verbergen. Seine Ehrfurcht vor dem Ex-Champion war in diesem Moment in astronomische Höhen geschossen.
Nami bekam von Max’ mentalem Zusammenbruch derweil überhaupt nichts mit. Sie war viel zu sehr damit beschäftigt, unter Kais unbarmherzigem, heißem Blick nicht die Fassung zu verlieren.
Als Hilary sich schließlich gähnend streckte und feststellte, dass es langsam Zeit für den Heimweg wurde, erlöste Kai sie endlich aus ihrer süßen Folter.
Er griff nach ihrer Hand, verflocht seine großen Finger fest mit den ihren und bedachte die Gruppe mit einem knappen, unendlich kühlen Nicken zum Abschied.
Doch als er sich umdrehte und Nami dicht an seiner starken Schulter durch die abendliche Menge in Richtung des wartenden Bentleys führte, beugte er sich ein letztes Mal tief zu ihr herab.
„Das Spiel ist noch nicht vorbei, mein Schatz“, raunte seine tiefe Stimme unendlich rau und dunkel an ihrem Ohr, während sein besitzergreifendes Schmunzeln ihre Haut streifte.
„Ab jetzt gelten wieder meine Regeln. Und ich kann dir versprechen… die Heimfahrt wird verdammt lang für dich.“
Die schwere Autotür des Bentleys fiel mit einem satten, gedämpften Klicken ins Schloss und sperrte die restlichen Geräusche des Matsuris augenblicklich aus. Im Fond des Wagens herrschte eine fast schon andächtige, intime Stille.
Die getönten Scheiben filterten das vorbeiziehende, neongleiche Lichtermeer der Tokioter Skyline in sanfte Schatten, während die hochgefahrene Trennwand zu Graham absolute Privatsphäre garantierte.
Nami glaubte, auf dem ledernen Rücksitz endlich tief durchatmen zu können, doch sie hatte die Rechnung ohne das Raubtier gemacht.
Der Bentley war kaum sanft angefahren, als Kai jede Distanz zwischen ihnen zunichte machte. Seine großen Hände erfassten ihre Taille unbarmherzig fest, und mit einer einzigen, fließenden Bewegung hob er sie hoch und zog sie kompromisslos quer über die Mittelkonsole auf seinen Schoß.
Nami entkam ein leiser, überraschter Keuchlaut, als sie sich plötzlich rittlings auf ihm wiederfand, die Knie tief im schweren Stoff ihres rosafarbenen Kimonos vergraben.
Kais mächtige Statur hüllte sie vollkommen ein. Durch die feine Seide hindurch spürte sie die ungeheure Hitze seines Körpers und das dumpfe, kraftvolle Vibrieren des Motors, das direkt in ihren eigenen Unterleib überging.
Seine rubinroten Augen brannten in der Dunkelheit des Wagens wie flüssiges Feuer, als er eine Hand hob und seine Finger tief in die kunstvoll hochgesteckten, silberweißen Locken an ihrem Hinterkopf vergrub. Er zog ihren Kopf sanft, aber unmissverständlich ein Stück nach hinten.
„Ich habe dir gesagt, dass die Heimfahrt verdammt lang für dich wird, Schatz“, raunte seine tiefe Bassstimme unendlich rau an ihren Lippen.
Bevor Nami auch nur atmen konnte, fing er ihren Mund in einem Kuss ein, der ihr schlichtweg die Sinne raubte. Er war unendlich fordernd, brennend heiß und besitzergreifend.
Während der Wagen geschmeidig durch die nächtlichen Straßen glitt, nutzte Kai den weiten, schweren Stoff seiner dunkelgrauen Ärmel als perfekten Sichtschutz im dämmrigen Fond. Seine freie Hand glitt unbarmherzig an ihrer Hüfte nach oben, schob die feine Seide ihres Kimonos zurück und forderte genau den Tribut ein, den sie ihm den ganzen Abend lang so sündhaft verweigert hatte.
Nami krallte die Finger verzweifelt in die breiten Schultern seines Kimonos, den Kopf an seiner Schulter gelegt, während eine Welle aus purem, süßem Schmerz und unbändiger Hitze sie völlig überrollte.
Sie musste sich an seine Halsbeuge pressen, um ihre verräterischen Laute in seiner Haut zu ersticken, bis der Bentley schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit auf den sanften Kieselweg des Ayame-Anwesens einbog.
Als der Wagen hielt, verlor Kai keine Sekunde. Er half ihr mit rauer Effizienz, ihr Gewand zu richten, stieg aus und zog sie wortlos, aber mit einem absolut unnachgiebigen Griff um ihre Hand hinter sich her ins Haus.
Sie passierten das schweigende, im Mondlicht liegende Anwesen im Eiltempo, bis sie das Schlafzimmer erreichten. Kaum war die massive Holztür hinter ihnen ins Schloss gefallen, war es mit Kais ohnehin strapazierter Beherrschung endgültig vorbei.
Er drehte sie mit einem schnellen Ruck um, drängte ihren Körper sanft, aber absolut kompromisslos gegen das harte Holz der Tür und fing ihre Lippen erneut in einem tiefen, atemberaubenden Kuss ein. Seine Hände lagen links und rechts von ihrem Kopf auf dem Holz, hielten sie gefangen und ließen ihr nicht den Hauch einer Chance auf Flucht.
Nami erwiderte den Kuss mit einer wilden, fast schon berauschten Hingabe, warf die Arme um seinen Nacken und spürte, wie sich der komplizierte, türkise Obi-Gürtel unter dem Druck ihrer Körper langsam lockerte.
Als Kai die Lippen schließlich einen winzigen Spalt von den ihren löste, ging sein Atem tief, rau und schwer. Seine Stirn lag an der ihren, während seine rubinroten Augen im dämmrigen Licht des Schlafzimmers wie flüssiges Feuer brannten.
Es brauchte keine Worte mehr. Keine Erklärungen, keine Warnungen. Seine absolute, unerschütterliche Loyalität und seine unbändige Sucht nach ihr lagen stumm, aber mit einer erschütternden Intensität in der Luft.
Ein unendlich stolzes, sündhaftes Lächeln stahl sich auf Namis Lippen. Sie schenkte ihm einen Blick aus ihren ozeanblauen Augen, der vor purer Leidenschaft und furchtloser Hingabe nur so glühte.
„Mach schon, mein Raubtier“, hauchte sie unendlich leise an seinen Lippen. „Ich gehöre ganz dir.“
Ein tiefes, raues Knurren entwich Kais Kehle... ein Laut, der Nami direkt bis ins Mark erschütterte.
Im nächsten Moment fing er ihren Mund wieder ein. Es war ein tiefer, brennend heißer und hungriger Kuss, der ihr schlichtweg den Atem raubte. Seine Zunge forderte die ihre ohne jede Zögerung ein, berauschte sie völlig und schmeckte nach der süßen Gefahr dieser Nacht.
Während er sie intensiv weiterküsste, glitten seine großen warmen Hände langsam zu ihrer Taille hinab. Seine Finger ertasteten den komplizierten türkisen Obi-Gürtel. Ohne den Kuss auch nur für einen Wimpernschlag zu unterbrechen, löste er den Knoten mit einer quälend langsamen, perfekten Präzision.
Nami seufzte leise in seinen Mund hinein, als der schwere Gürtel lautlos zu Boden glitt und der Stoff ihres Kimonos sich augenblicklich lockerte.
Kai nutzte die Gelegenheit, wanderte mit den Lippen von ihrem Mund hinab zu ihrem Kiefer, hinter ihr Ohr und vergrub das Gesicht in der empfindlichen Haut ihres Halses. Er saugte sich sanft dort fest, wo ihr Puls rasend schnell schlug, während seine Hände an ihren Schultern ansetzten.
Mit rauer, beherrschter Eleganz schob er die feine Seide des rosafarbenen Kimonos Zentimeter für Zentimeter nach unten. Der kühle Hauch der Nachtluft traf auf Namis nackte Haut, doch die Hitze, die von Kais Körper ausging, verbrannte sie förmlich. Der Stoff glitt sanft über ihre Arme hinab und enthüllte ihre makellosen, karamellfarbenen Konturen im sanften Mondlicht.
Kais Hände folgten dem Weg der Seide. Seine flachen Handflächen glitten über ihre nackten Schultern, langsam den Rücken hinab, bis er die Rundung ihrer Hüften umfasste. Jede einzelne seiner Berührungen war besitzergreifend, tief und von einer so atemberaubenden Erotik geprägt, dass Namis Knie endgültig nachgaben. Sie krallte die Finger fest in das dunkelgraue Revers seines Kimonos, um nicht an der Tür herunterzuruschen.
Kai spürte ihr Zittern. Ein dunkles, unendlich zufriedenes Schmunzeln streifte ihre Haut, ehe er sie mühelos in seine Arme hob.
Er trug sie die wenigen Schritte zum breiten Bett, legte sie behutsam auf das weiche Meer der Kissen und beugte sich augenblicklich über sie. Seine rubinroten Augen fixierten sie hungrig, während er mit einer einzigen, fließenden Bewegung sein eigenes Gewand abstreifte.
Der schwere Kimono fiel zu Boden, und Nami blickte auf die makellose, kraftvolle Statur des Mannes über ihr, der sie ohne ein einziges überflüssiges Wort vollkommen in seinen Bann gezogen hatte.
Als er sich wieder zu ihr herabbeugte und seine Lippen erneut suchend und fordernd die ihren fanden, versank die Welt draußen endgültig in absoluter Dunkelheit.