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Die Clans (Bts&Skz&Ateez) — www.fanfiktion.de · All chapters

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Ja, dann direkt weiter ab dem Moment, in dem Jimin ATEEZ in den Westflügel und Taehyung Stray Kids in den Ostflügel bringt. Und fest für die Story: Im Drachenschloss wohnen ausschließlich BTS, Stray Kids und ATEEZ. Keine Mitarbeiter, keine Manager, keine Angestellten. BTS lebt dort normalerweise allein; jetzt kommen die beiden anderen Bands dazu.

Kapitel 2 – Ostflügel, Westflügel

„ATEEZ, ihr kommt mit mir.“

Jimin ging bereits rückwärts durch die große Eingangshalle und deutete mit dem Kopf nach links.

„Westflügel.“

Taehyung stand auf der gegenüberliegenden Seite.

„Stray Kids mit mir. Ostflügel.“

„Bis nachher!“, rief Hoseok noch hinterher. „Wenn ihr eure Sachen habt, Speisesaal!“

„Und fasst nichts an, von dem ihr nicht wisst, was es ist!“, rief Jin.

Jimin blieb stehen und drehte sich um.

„Das klingt jetzt schlimmer, als es ist.“

Jin überlegte.

„Nein. Eigentlich nicht.“

„Super“, murmelte Hongjoong.

Jimin grinste und winkte ATEEZ hinter sich her.

Taehyung dagegen sagte lediglich: „Kommt.“

Chan nahm seinen Koffer und folgte ihm.

Damit trennten sich die Gruppen.

⸻

Der Ostflügel begann hinter einem breiten steinernen Torbogen.

Taehyung lief vorneweg, während acht Schattenwölfe hinter ihm ihre Koffer über den dunklen Steinboden zogen.

Chan betrachtete alles aufmerksam.

Hohe Decken.

Große Fenster.

Dunkles Holz.

Gemälde.

Alte Steinwände.

Und immer wieder Türen, Gänge und Treppen, bei denen er nach spätestens zwei Minuten keine Ahnung mehr hatte, wo genau der Eingang lag.

Han sah nach links.

Dann nach rechts.

Dann wieder zurück.

„Ich werde mich verlaufen.“

„Ja“, sagte Seungmin.

Han sah ihn an. „Danke für dein Vertrauen.“

„Gerne.“

Taehyung drehte sich beim Weiterlaufen halb zu ihnen.

„Am Anfang verlaufen sich alle.“

Felix sah ihn an. „Ihr auch?“

„Nein.“

„Natürlich nicht.“

Taehyung blieb vor einer breiten Treppe stehen.

„Der Ostflügel hat drei Etagen. Eure Zimmer sind alle im zweiten Stock.“

Lee Know blickte die Treppe hinauf.

„Und was ist im dritten?“

„Zimmer.“

„Von wem?“

„Niemandem.“

Lee Know sah Taehyung an.

Taehyung sah zurück.

„Okay.“

Changbin schnaubte.

Oben angekommen öffnete sich ein langer Gang.

Jeweils vier Türen auf jeder Seite.

Taehyung blieb stehen.

„Ihr könnt euch die Zimmer aussuchen.“

Chan hob eine Augenbraue. „Keine feste Einteilung?“

„Nein.“

Sofort setzte sich die Hälfte von Stray Kids in Bewegung.

„Ich nehme das da!“, sagte Han.

„Warum?“, fragte Hyunjin.

„Weil ich zuerst da war.“

„Du hast die Tür noch nicht mal geöffnet.“

„Muss ich nicht.“

Felix lachte und öffnete die Tür daneben.

Sein Gesicht veränderte sich.

„Oh.“

Changbin schaute über seine Schulter.

„Was?“

Felix trat hinein.

Das Zimmer war riesig.

Ein großes Bett stand an einer Wand. Gegenüber befand sich ein Kamin. Eine eigene Sitzecke, Schreibtisch, Kleiderschränke und mehrere hohe Fenster mit Blick über den Wald.

Felix ging weiter.

„Eigenes Bad?“

Taehyung nickte.

„Jedes Zimmer.“

Felix öffnete die nächste Tür.

„Oh, wow.“

Jeongin erschien hinter ihm.

„Felix-hyung, lass mich sehen.“

Felix trat zur Seite.

Jeongin schaute hinein.

„Ich nehme das Zimmer neben dir.“

„Okay.“

Hyunjin hatte inzwischen eines auf der gegenüberliegenden Seite geöffnet.

„Das hier.“

Han tauchte neben ihm auf.

„Was ist besser an deinem?“

„Fenster.“

„Meins hat auch Fenster.“

„Meine Aussicht ist besser.“

„Wir gucken auf denselben Wald.“

Hyunjin zeigte aus dem Fenster.

„Mein Winkel ist besser.“

Han starrte ihn an.

„Du bist so anstrengend.“

Taehyung beobachtete beide vollkommen ruhig.

Dann sah er zu Chan.

„Sind die immer so?“

Chan stellte seinen Koffer ab.

„Das ist noch ruhig.“

Taehyung nickte langsam.

„Okay.“

Minho ging währenddessen den Gang entlang.

„Wo schläfst du?“

Taehyung zeigte irgendwo hinter sich.

„Nicht hier.“

„Hilfreich.“

„Südflügel.“

Minho blieb stehen.

„Ihr habt noch einen Südflügel?“

Taehyung nickte.

Seungmin sah den langen Gang hinunter.

„Wie groß ist dieses Schloss eigentlich?“

Taehyung überlegte ernsthaft.

„Groß.“

Seungmin sah ihn einige Sekunden an.

„Danke, Taehyung-hyung.“

„Bitte.“

Chan musste sich ein Grinsen verkneifen.

Changbin öffnete ein weiteres Zimmer.

„Das nehme ich.“

Chan sah hinein.

„Warum das?“

„Nah an der Treppe.“

„Damit du schneller beim Essen bist?“, fragte Minho.

Changbin zeigte auf ihn.

„Genau deswegen bist du 1998 geboren und ich 1999, Minho-hyung. Damit ich bei solchen Kommentaren respektvoll bleiben muss.“

Minho grinste.

„Gut erzogen.“

„Fick dich.“

„Weniger gut erzogen.“

⸻

Im Westflügel lief es nicht wesentlich ruhiger.

„Nein.“

Hongjoong stand mitten im Gang.

Wooyoung hatte gerade eine Tür geöffnet.

„Aber—“

„Nein.“

„Du weißt noch gar nicht, was ich sagen wollte.“

„Du hast dieses Gesicht.“

„Welches Gesicht?“

San lief an ihm vorbei.

„Das Gesicht, bevor du uns auf die Nerven gehst.“

Wooyoung zeigte auf ihn.

„Du bist genauso alt wie ich. Halt dich raus.“

„Genau deshalb darf ich dir sagen, dass du nervst.“

Jimin lachte leise.

„Ihr könnt euch ebenfalls aussuchen, wer welches Zimmer nimmt.“

Seonghwa sah ihn an.

„Alle Einzelzimmer?“

„Alle.“

„Und Badezimmer?“

„Jeder hat ein eigenes.“

„Gut.“

Jimin ging den Gang weiter.

„Außerdem sind eure Zimmer absichtlich im Westflügel.“

Hongjoong folgte ihm.

„Warum?“

„Wasser.“

Das brachte sofort die Aufmerksamkeit der Leviathane zurück.

Jimin öffnete am Ende des Ganges eine breite Doppeltür.

Dahinter lag ein Balkon.

Und dahinter—

„Oh.“

Yunho trat hinaus.

Mingi direkt hinter ihm.

Das Gelände fiel hinter dem Schloss langsam ab.

Weiter unten erstreckte sich ein gewaltiger dunkler See zwischen Wald und Felsen.

Wooyoung drängelte sich zwischen ihnen hindurch.

„IHR HABT EINEN SEE?!“

Jimin zuckte zusammen.

„Ja.“

Wooyoung drehte sich zu Hongjoong.

„Du wolltest mich vorhin nicht fragen lassen!“

„Weil du geschrien hast.“

„Ich schreie jetzt auch!“

„Merken wir.“

Yeosang trat an das Geländer.

Sein Blick lag auf dem Wasser.

„Wie tief?“

„Sehr.“

Jetzt kam auch Jongho hinaus.

„Natürlich entstanden?“

Jimin schüttelte den Kopf.

„Teilweise. BTS hat ihn vor Jahren erweitern lassen.“

San sah ihn an.

„Für was?“

Jimin zuckte mit den Schultern.

„Drachen brauchen auch Wasser.“

„Ihr schwimmt?“, fragte Wooyoung.

Jimin sah ihn an.

„Nein, wir stehen am Rand und betrachten es.“

Wooyoung blinzelte.

San begann zu lachen.

Jimin grinste.

„Natürlich schwimmen wir.“

Seonghwa schüttelte leicht amüsiert den Kopf.

Jimin deutete auf den See.

„Ihr dürft ihn benutzen. Namjoon-hyung hat ausdrücklich gesagt, dass der See für euch frei ist. Er ist groß genug, dass ihr euch dort auch verwandeln könnt.“

Damit war Hongjoongs Aufmerksamkeit endgültig bei ihm.

„Vollständig?“

„Ja.“

„Alle acht?“

„Gleichzeitig, wenn ihr unbedingt wollt.“

Mingi blickte wieder zum See.

Das war tatsächlich wichtig.

Drei Monate lang keine vollständige Verwandlung wäre für Leviathane praktisch unmöglich gewesen.

„Allerdings“, fuhr Jimin fort, „zeigt Namjoon-hyung euch nachher bei der Führung die Grenzen. Ein Teil des hinteren Geländes ist Drachengebiet.“

San verschränkte die Arme.

„Jungkook-hyung?“

„Unter anderem.“

San nickte.

Jimin sah ihn kurz an.

Es war ungewohnt.

Nicht das Hyung an sich.

Sondern San, ein erwachsener Gift-Leviathan, der Jungkook vollkommen selbstverständlich Jungkook-hyung nannte.

Aber 1999 blieb 1999.

Und Jungkook war 1997.

Ganz einfach.

Wooyoung lehnte sich über das Geländer.

„Wie tief ist sehr tief?“

„Wooyoung“, sagte Hongjoong.

„Was? Das ist für uns wichtig.“

„Das stimmt tatsächlich“, sagte Seonghwa.

Wooyoung zeigte sofort auf ihn.

„Danke, Seonghwa-hyung.“

„Geht doch.“

Jimin lachte.

Dann klatschte er einmal in die Hände.

„Also. Zimmer aussuchen, Sachen abstellen. Den See könnt ihr euch nachher genauer ansehen.“

Wooyoung zeigte hinaus.

„Ich will da rein.“

„Nachher.“

„Nur fünf Minuten.“

„Wooyoung.“

„Hongjoong, ich bin ein Leviathan und da ist ein riesiger See.“

„Du überlebst noch eine Stunde.“

„Weißt du nicht.“

Jongho griff Wooyoung wortlos hinten am Pullover und zog ihn vom Geländer weg.

„Komm.“

„Jongho!“

„Wir sollen unsere Zimmer beziehen.“

Jongho zog ihn weiter.

Jimin grinste ihnen hinterher.

Vielleicht hatte Hoseok-hyung recht.

Vielleicht musste das hier nicht ausschließlich schlimm werden.

Dann vibrierte plötzlich der Boden.

Nur einmal.

Dumpf.

Schwer.

Jimin blieb stehen.

ATEEZ ebenfalls.

Aus der Ferne kam ein tiefes Grollen.

Wooyoung drehte langsam den Kopf zum Fenster.

„Jungkook-hyung?“

Jimin lauschte kurz.

Dann schüttelte er den Kopf.

„Nein.“

San runzelte die Stirn.

„Wer dann?“

Jimin ging wieder Richtung Gang.

„Namjoon-hyung.“

Stille.

Mingi sah nach draußen.

„Was macht er?“

„Keine Ahnung.“

Jimin zuckte mit den Schultern.

„Erddrache.“

Und ging weiter, als wäre ein bebendes Schloss wegen eines riesigen Drachen das Normalste der Welt.

Für BTS war es das vermutlich auch.