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Boston/Virginia - Ein unheilvoller Schneesturm

Die Fäden, Die Uns Halten! - Part Iii Der Schicksalhaften Zeitreisen — www.fanfiktion.de · All chapters

Boston/Virginia - Ein unheilvoller Schneesturm

Hallo ihr Lieben!

Asgard scheint einige Erinnerung von Alex aus der Vergangenheit

heraufzubeschwören, welche sie verdrängt oder vergessen hat.

Dieser eine "Unheilvolle Schneesturm" im Jahr 1769 auf der

Williams-Plantage ist der heutige Rückblick!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und ihr könnt die Vorgeschichte

und bald auch die Geschichte aus Sicht von Faith Cormac in Götterdämmerung

nach lesen. Die Links dazu sind in der Story und/oder in den Beschreibungen!

Ein lieber Gruß

MrsHEKenway

PS: Die Frau auf dem Bild ist KI generiert.

Zitat Kapitel 7 - Boston/Virginia

Kapitel 7

~~~ Ein unheilvoller Schneesturm ~~~

~ Rückblende ~

Kapitel 74 und 75 – Von schicksalhaften Zeitreisen Part II (Vorgeschichte)

(Aus der Sicht von Faith Cormac bald in

Götterdämmerung nachzulesen!)

Nachdem ich meinem Allvater die Meinung gesagt hatte zur ungefragten Verlobung meines Sohnes mit Anna Cormac, ging ich wieder zurück zu meinem Mann.

„Du kannst ja richtig widerspenstig werden, mi sol.“ grinste Haytham breit, aber ich sah in seinen Augen, dass auch er nicht ganz begeistert von dieser Entscheidung der Götter war.

Edward war gerade mal 5 Jahre alt!

„Wenn man mich so provoziert muss ich mich ja wehren.“ aus dem Augenwinkel sah ich Odin wie er mich böse anfunkelte. Ich streckte ihm die Zunge raus. Was wollte er machen, mich übers Knie legen? Dieser Gedanke war so absurd, dass ich begann ungehalten zu kichern.

Doch mit einem Male änderte sich etwas um uns herum. Im ersten Moment konnte ich es nicht deuten, aber Ras Blick ging hektisch umher.

Fast zeitgleich waren wir alle auf den Beinen, auch wenn die Müdigkeit langsam von uns Besitz ergreifen wollte. Etwas baute sich auf und ich folgte mit meinen Augen der Richtung des Gottes.

Der Himmel verdüsterte sich zusehends.

Ich hatte ähnliche Phänomene damals in meiner Zeit bei Reportagen über Wirbelstürme oder Tornados gesehen. So sah es am Horizont von jetzt auf gleich aus und mir lief eine Gänsehaut über den Rücken.

Gemeinsam unter einer großen Sphäre, welche die Götter um uns entstehen ließen, machten wir uns eilig auf um ins Haus zu gelangen.

Unsere Kinder verstanden nicht, warum es plötzlich so hektisch zuging. Erklären konnte ich es leider auch nicht, aber irgendetwas Böses hatte diesen Sturm heraufbeschworen. Doch zu welchem Zweck?

Die Antwort würde ich vermutlich vorerst nicht bekommen, dachte ich wütend. Wie so oft wurden wir nicht gänzlich eingeweiht. Ob das nun besser war oder nicht, kann ich nicht sagen, mich brachte es in Rage.

„Alex, beruhige dich. Es ist nur zu unserem Schutz und wer weiß was passieren würde, wenn wir ungeschützt hinüber gingen. Vertraue auf die Götter, sie wissen, was sie tun.“ hörte ich meinen Templer neben mir, welcher Florence auf dem Arm hatte.

„Tun sie das? Manchmal bezweifle ich das …“ maulte ich, meine Laune war mit einem Male im Keller.

Gerade rechtzeitig erreichten wir das Herrenhaus, schlossen hastig die Türen hinter uns, als auch schon ein ohrenbetäubender Wind ums Gebäude fegte und die Scheiben klirren ließ.

In Sekunden waren wir von dicken umherwirbelnden Schneeflocken eingesperrt und die Erde war ebenso schnell mit einer dicken Schicht Schnee bedeckt.

Es war eigentlich sehr faszinierend diese Entwicklung, die sich binnen kürzester Zeit vor unseren Augen abspielte, zu beobachten.

Langsam dämmerte es aber uns allen, dass wir jetzt erst einmal hier festsaßen und dieses Unwetter abwarten mussten.

„Hoffentlich haben sich unsere Pächter und Bauern auch in Sicherheit bringen können. Nahrung sollte ja genügend vorhanden sein. Verdammt, ich sitze hier und kann nichts tun.“ Haytham hatte sich auf eines der Sofas im Salon gesetzt und stützte seinen Kopf in seinen Händen ab.

„Das hoffe ich auch, mi amor.“ flüsterte ich leise, als ich sah, dass Florence uns einen ängstlichen Blick zuwarf.

Die Kälte kroch langsam durch alle Ritzen und ließ uns zittern, wir sollten schnell für Wärme sorgen.

Noch funktionierten die Kaminabzüge und die von Imhotep installierte Heizung lief noch. Doch für wie lange war fraglich. Rohre froren schnell ein.

„Hoffen wir, dass dieser Sturm nicht all zulange anhält.“ hörte ich Lucius gähnend sagen und wie aufs Stichwort überkam uns alle diese Schläfrigkeit. Das Fest war nicht in unserer sterblichen Zeit abgelaufen, sondern im Ablauf derer in der Götterwelt. Somit konnten ein oder zwei Tage vergangen sein, ohne Schlaf.

Edward neben mir nickte auch immer wieder ein und wir gingen geschlossen alle in unsere Zimmer um uns zu erholen.

„Mama, dieser Schnee macht mir Angst. Ist der böse Kapitän wieder zurück?“ in seinen Augen sah ich seine Furcht aufflammen.

„Nein, der ist es nicht. Aber irgendetwas anderes hat damit zu tun. Vielleicht klärt sich das ja bald, min lille skat. Und jetzt versuche etwas zu schlafen.“ flüsterte ich leise und deckte ihn zu.

Florence war auf dem Arm ihres Vaters schon eingeschlafen und er brauchte sie nur noch in ihr Bett legen. Auf Zehenspitze ging er leise aus dem Kinderzimmer und schloss die Tür.

Am Fußende unseres Bettes ließ er sich seufzend fallen und sah mich fragend an.

„Ist etwas, mi amor?“ hakte ich leicht verunsichert nach.

„Wer kann solch einen Sturm vom Zaun brechen und aus welchem Grund? Haben wir irgendwie oder irgendwann einen Gott verärgert?“ weiterhin betrachtete er mich, so als hätte ich die Antwort auf meiner Stirn stehen.

„Ich weiß es doch auch nicht. Aber ich spüre, dass da böse Mächte am Werk sind. Nicht ohne Grund sollten wir uns laut Lucius von dem Schnee fernhalten. Wer weiß? Vielleicht gibt es eine ganz plausible Erklärung beizeiten.“ meine Worte sollten Haytham und mich gleichermaßen etwas beruhigen, was aber mal wieder nur semimäßig klappte.

„Dafür wäre ich wirklich sehr dankbar. Bis dahin sollten wir uns warmhalten!“ wie ausgewechselt grinste er mich an.

„Ich lege noch etwas Holz in den Kamin …“ sagte ich und bückte mich zu den Scheiten neben der Feuerstelle.

Haytham trat hinter mich, drehte mich zu sich um und küsste mich einfach!

In aller Seelenruhe begannen wir uns auszuziehen, aber schnell merkten wir, dass es viel zu kalt war. Bevor die ganze Stimmung dahin war, hob mich mein Templer auf seine Hüften und brachte mich zu unserem Nachtlager.

Er warf die große dicke Wolldecke über uns und setzte sein Tun fort in dem er nach und nach meine Strümpfe hinunter schob, gleichzeitig sich von seiner Hose und ebenfalls den Strümpfe befreite.

Sein Hemd und mein Unterkleid waren die letzten Kleidungsstücke, die aber an blieben. Nur vorsorglich!

Trotzdem ließ ich meine Hände unter sein Hemd wandern, strich über seinen Rücken zum Po und spürte seine Muskeln unter meinen Fingern als er langsam in mich eindrang.

Wir genossen diese stille Zweisamkeit unter dieser warmen Decke. Am liebsten wäre ich hier für immer mit meinem Mann geblieben.

Am Morgen schrak ich hoch, weil es eisig kalt in unserem Zimmer war.

Verschlafen sah ich mich um und entdeckte meinen Mann, eingehüllt in einer anderen Wolldecke, vor dem Kamin wo er das Feuer schürte.

„Komm wieder ins Bett, mi amor. Ich friere, du kannst mich doch hier nicht so alleine lassen.“ sprach ich lüstern, weil ich die Zeit, wo unsere Kinder noch schliefen, ausnutzen wollte.

„Ich bin nur zum Wärmen gut? Ist das so?“ seine Stimme hatte diesen ebenfalls lasziven Tonfall angenommen, als er langsam zu mir hinüber kam.

Mit Schwung zog er meine Decke weg, warf seine ans Fußende und zog sich hastig sein Hemd über dem Kopf aus.

Schnell entledigte ich mich meines Unterkleides. Seltsamerweise spürte ich von dem herrschenden Frost nichts mehr, sondern fühlte die wohlige Körperwärme meines Mannes.

Haytham lag wie durch Zauberhand plötzlich unter mir, seine Hände ruhten auf meinem Hintern und massierten ihn sanft.

„Das fühlt sich gut an, mi sol. Zeig mir, wie ich dich wärmen soll.“ hauchte er leise stöhnend.

Wir fanden unseren ganz eigenen Rhythmus und gaben uns dieser Leidenschaft erneut hin. Nichts war in diesem Moment wichtig …

Plötzlich wurde die Tür zur Galerie aufgerissen und ich hörte Faith stottern.

„Entschuldigt, aber es war ruhig und ich dachte...“ sie sah entschuldigend zu uns und ihr Blick blieb auf mir hängen.

Etwas verlegen nuschelte ich, dass es nicht so schlimm sei. Nur Haytham fand diesen Überfall gar nicht witzig, aber ihn würde ich gleich schon wieder zu besänftigen wissen.

„Ein warmes Kleid für dich Alex und ich habe gesagt es tut mir leid, Bruder. Sonst seid ihr beide lauter, so dass man euch immer hört. Hier!“ in hohem Bogen landete das Kleidungsstück auf dem Bett.

In diesem Moment fühlte ich diese Lust auf sie und ihren Körper wieder in mir aufkeimen. Wie lange war es her, als wir gemeinsam eine Nacht verbracht hatten? Gefühlt eine Ewigkeit, dachte ich etwas traurig, riss mich aber zusammen.

„Danke meine störrische Schottin, aber ich habe Sachen.“ merkte ich grinsend an.

„Ich weiß, aber die Heizung ist ausgefallen und es ist verdammt kalt, was vermutlich an dem Schneesturm liegt.“ erklärte uns Faith.

Bevor sie aber gänzlich wieder verschwand, drehte sie sich noch einmal an der Tür um und streckte meinem Gatten frech die Zunge heraus.

„Außerdem Bruder, ich weiß wie du nackt aussiehst, denk an unsere Nächte zu viert oder du, mit Shay und mir!“ und schwupps war sie verschwunden.

Mein Mann sah zu mir auf und schüttelte den Kopf.

„Ihr Mann und ihr Geliebter sollten ihr mal wieder ein paar Manieren beibringen!“ seine Worte kamen aber nicht wütend über seine Lippen, im Gegenteil. Er ließ mich spüren, dass auch mir ab und an mal wieder ein paar Lektionen nicht schaden könnten.

Für vielleicht eine halbe Stunde konnten wir uns etwas austoben, bis wir aus dem Kinderzimmer die ersten Stimmen hörten.

„Ich liebe dich, Haytham.“ flüsterte ich, ehe ich mich erhob um mir mein Unterkleid wenigstens schon einmal anzuziehen, ehe unsere Kinder hier erschienen.

„Ich liebe dich viel mehr, Alex.“ seine Augen strahlten mich liebevoll dabei an.