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Kapitel

Forbidden Blood — www.fanfiktion.de · All chapters

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Valeria und Alain versuchten, das Beste aus der restlichen Zeit zu machen, auch wenn das Verhältnis dank des ehemaligen Hausvorstands einen Knacks abbekommen hatte.

Sie verbrachten Zeit mit den Kindern, machten Ausflüge und lagen nachts im Gras und sahen einander mit einem Lächeln an, während die Kinder am Ufer spielten.

"Wenn es doch nur immer so sein könnte ... Das erinnert mich an unsere Reise nach Portugal", gestand die Blondine mit einem kleinen Lächeln.

"Das stimmt. Sophie hatte das Wasser geliebt ..."

Doch plötzlich wurden sie still. Sie hatten viele Jahre nicht über sie gesprochen. Es fühlte sich seltsam an.

"Mama! Wir haben einen Frosch gefangen!", hörten sie Russeau stolz rufen und sie zeigten ihnen das Exemplar.

Valeria lächelte. "Sehr schön, mein Schatz."

Alain schmunzelte. "Da kenne ich noch jemanden, der gerne Frösche gejagt hat."

Die Nacht der Abreise war gekommen. Er nahm ihre Hände und sah sie schmerzerfüllt an. "Ich hoffe, dass du bald wieder gesund wirst ... In Madeira wird ein Arzt auf dich warten und dich regelmäßig untersuchen. Und ich werde schauen, dass ich auch hin und wieder den Palast verlassen kann."

Der Schwarzhaarige küsste sie liebevoll. "Auf dass wir uns bald wiedersehen, mein Engel."

Sie lächelte leicht, doch auch ihr fiel der Abschied schwer. Sie erwiderte den Kuss und umarmte ihre beiden Kinder, ehe sie sich in die Kutsche setzte, die sie zum Hafen bringen sollte.

Die Blondine war das erste Mal seit Ewigkeiten alleine unterwegs.

Als Tagwandler hatte es natürlich seine Vorteile, was die Reise anging. Ihr war es wichtig, in der Nacht zu fahren, damit sie sich noch von ihrem Mann und ihren Kindern verabschieden konnte.

Sie war mehrere Wochen unterwegs und als sie Sevilla betraten, bat sie den Kutscher, anzuhalten.

Die Blondine war nervös. Ihre Mutter war all die Jahre dort geblieben, seit Helena verheiratet war, doch sie wollte sie besuchen.

Valeria klopfte an die Tür und ein Diener öffnete.

"Senorita?" Sie fragte nach ihrer Mutter und er deutete an, dass sie einen Moment warten sollte, ehe er die Tür schloss.

Ob sie sie überhaupt sehen wollte?

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er wieder und verbeugte sich.

"Bitte, treten sie ein."

Heller Stein, Marmor und am Fuße einer großen Treppe ihre Mutter in edlen Gewändern.

Valeria verbeugte sich. "Mutter ..."

Und obgleich sie merkte, dass sie ausgeglichener war, hielt ihre Mutter immer noch Distanz.

"Valeria ... Was machst du hier?"

"Ich bin auf der Reise nach Madeira und wollte dich auf dem Weg dorthin besuchen."

Sie musterte die Blondine. "Ah."

Ihre Mutter kam die Treppe zu ihr runter und musterte sie.

"Es ist fast so, als würde ich in einen Spiegel blicken. Deine Kräfte sind also erwacht", bemerkte sie und ging langsam um sie herum. "Na, hat dein liebster Gatte dich wieder weggeschickt?"

Valeria schüttelte den Kopf. "Ich habe mir etwas eingefangen dank einer Intrige des Hausvorstands ... Sobald ich kann, werde ich aber nach Frankreich zurückkehren."

Sie schnaubte verächtlich. "Als ob das jemanden scheren würde. Sie plant mit Sicherheit schon den nächsten Schritt, um dich loszuwerden."

"Eben nicht, Mutter. Ich habe sie bekämpft, ich habe sie besiegt. Vater ist jetzt der neue Hausvorstand und Jako hat Alexanders Platz eingenommen, nachdem seine Revolution fehlgeschlagen ist."

Für einen Moment blieb ihre Mutter stehen. Es schien sie zu verwundern.

Sie hatte geglaubt, dass Valeria es am Hof nicht schaffen und nach Hause zurückkehren würde.

"Dann bist du stärker, als ich dachte. Oder raffinierter."

"Vielleicht auch beides", entgegnete Valeria.

"Wie ist es dir in den letzten Jahren ergangen?"

Sie zuckte mit den Schultern.

"Ich kann nicht klagen. Meine Eltern sind letztes Jahr gestorben, also gehört der Palast ganz mir. Dein Vater kam auf die Idee, dass ich wieder nach Hause könnte und aus ein paar Monaten sind ein paar Jahre geworden."

Die Kaiserin sah sie an. "Bist du glücklich?"

Tatsächlich war ihre Mutter mit der Frage überfordert und druckste herum.

"Es geht mir gut. Ich kann die Sonne wieder genießen und meinen Bruder besuchen, wenn mir danach ist."

"Mehr wollte Papa nicht für dich ... Dass du glücklich bist, meine ich ..."

Normalerweise war sie es gewohnt, dass sie das Gesicht verzog, diesmal tat sie es aber nicht. Sie war eher verwundert darüber.

"Unter diesen Umständen ... Kann ich das schon behaupten ...", gab sie kleinlaut zu.

Sie blieb bei ihr, bis der Abend hereingebrochen war. Ihre Mutter umarmte sie tatsächlich, womit sie nicht gerechnet hatte.

"Wenn du wieder zu Hause bist, grüße alle von mir, in Ordnung? Ich werde Sevilla nicht mehr verlassen, jedenfalls nicht freiwillig."

Valeria nickte. "Ich werde deine Grüße ausrichten. Pass gut auf dich auf, Mutter."

Mit diesen Worten stieg sie in die Kutsche und der Kutscher setzte den Weg nach Portugal fort.

Den Bewohnern war nicht entgangen, dass ihre Kaiserin ihre Gegend besuchte und folgte der Kutsche mit lautem Jubel.

Valeria lächelte und winkte ihnen zu.

Dank ihr war Portugal frei und unabhängig und so hatten sie Alain und sie zu ihren neuen Herrschern ernannt.

Nach weiteren Wochen erreichten sie endlich den Hafen, wo ein Schiff sie nach Madeira bringen sollte.

Sie nahm ihren Koffer selbst und begab sich an Bord.

Tatsächlich hatte sie es sich angewöhnt, tagsüber auf zu sein und bewunderte das weite Meer, als sie auf dem Schiff spazieren ging.

Es gab viele Leute, die sich wunderten, dass eine Frau alleine reiste, zumal sie meistens in Begleitung ihrer Familie oder Ehepartner waren.

Sie stand am Bug und schloss die Augen, während die salzige Seeluft um ihre Nase wehte und ihre einzelnen Strähnen zerzauste.

Es fühlte sich wie Freiheit an. Sie genoss die warmen Sonnenstrahlen und fragte sich, wie sie all die Jahre so leben konnte.

Auf der anderen Seite fand sie es schade, dass Alain und die anderen das hier niemals erleben würden.

Dann legte das Schiff an und sie ging von Bord.

Valeria hatte ein kleines Anwesen nur für sich allein. Sie strahlte, als sie es betrat und begutachtete.

Der helle Sandstein und das rötliche Dach, noch dazu die elegante Einrichtung.

Die Blondine quietschte förmlich und ließ sich auf ein weiches, großes Bett fallen. Sie seufzte.

Doch es würde leer sein ohne Alain. Der Gedanke stimmte sie sofort traurig.

Ihr würden die Nächte ohne ihn fehlen. Aber sie entschloss sich, das Beste aus der Zeit zu machen.

Am nächsten Tag zog sie sich an und ging die Küste entlang.

Sie liebte das Rauschen des Meeres und die kühle, salzige Luft, die sie umgab.

Die Blondine blieb für einen Moment stehen und schloss die Augen, als das Sonnenlicht ihr Gesicht küsste.

Hier ging es ihr tatsächlich gut und sie fragte sich, was sie auf der Insel machen sollte, solange sie hier war.

Valeria beschloss, die Stadt zu besuchen und bewunderte das Angebot an Waren und die Menschen, die dort waren.

Während sie alles bewunderte, merkte sie nicht, dass eine Person sie die ganze Zeit beobachtete.

Sie setzte unbeschwert ihren Weg fort und stieg Treppen, erklimmte schöne Orte und war hin und weg von der Aussicht.

"Hübsche Aussicht, nicht wahr?"

Erschrocken wirbelte die Blondine herum, als sie einen jungen Mann hinter sich bemerkte. Er lächelte sie an.

"Tut mir leid, ich wollte sie nicht erschrecken."

"Das ist ihnen dennoch gelungen", gluckste sie und atmete kurz durch.

"Was macht eine hübsche, junge Frau wie sie so alleine hier?"

"Ich genieße die Aussicht, die sie beschrieben haben", erwiderte sie lächelnd und drehte sich wieder um.

"Ganz allein?", fragte er verwundert.

"Ist das etwa verboten?", fragte sie mit einem neckischen Grinsen.

"Nein aber ungewöhnlich", gab er zu.

Valeria sah hinaus aufs Meer. Von hier aus war es wirklich ein malerisches Bild.

"Macht es ihnen etwas aus, wenn ich ihnen dabei Gesellschaft leiste?"

Sie sah ihn an und schüttelte den Kopf. "Keineswegs."

Der junge Mann setzte sich auf die Mauer und sah ebenfalls in die Ferne, wobei sie ihn doch hin und wieder dabei ertappte, wie er sie ansah.

Er hatte das gleiche, wuschelige Haar wie Alain, nur war es dunkelbraun.

Seine Haut war leicht sonnengebräunt und er hatte dunkelbraune Augen.

Mit seinem einfachen Leinenhemd und der beigen Hose sowie den dunkelbraunen Stiefeln war er recht einfach gekleidet.

"Leben sie hier in Madeira?", wollte Valeria nach einer Weile wissen.

Er schüttelte den Kopf. "Nein, ich wollte die Welt sehen, bevor ich nach Hause fahre, um als Arzt zu arbeiten."

Sie sah ihn verwundert an. "Sie haben also Medizin studiert?"

"So ist es."

Valeria war Feuer und Flamme, als sie das hörte.

Medizin war etwas, für das sie sich schon immer interessiert hatte, vor allem, weil sie somit auch eine Pille erschaffen konnte, die vielen Vampiren helfen könnte, ihren Blutdurst zu kontrollieren.

Er schmunzelte, als er ihren begeisterten Gesichtausdruck sah.

"Sie interessieren sich für Medizin, wenn ich ihren Gesichtsausdruck richtig deute?"

Nun fühlte sich die Blondine ertappt, als er das so offen aussprach.

"Tatsächlich schon ... Nur ist es mir verwehrt, zu studieren."

Für einen Moment dachte er nach, dann meinte er: "Ich kann es ihnen beibringen. Haben sie schon einmal darüber gelesen?"

Die Blondine sah ihn verwundert an. "Gelesen schon aber nur aus Büchern lernt man nichts."

Er lächelte sie an und hielt ihr seine Hand hin. "Ich bin übrigens Damian."

Sie erwiderte sein Lächeln und nahm seine Hand. "Valeria."

"Valeria ist ein sehr schöner Name. Sie sehen aber nicht aus wie eine Italienerin. Sind sie vielleicht Spanierin?"

Sie schüttelte lachend den Kopf. "Französin."

"Ich auch!", erwiderte Damian überrascht.

"Wie kommt es, dass wir uns noch nie begegnet sind?"

"Ich komme ursprünglich aus Straßburg", erwiderte sie.

"Verstehe. Das ist dann doch etwas weiter weg von meiner Heimat", gestand er.

Sie sahen beide aufs Meer hinaus, ehe sie ihn mit einem leichten Grinsen aus dem Augenwinkel ansah.

"Bieten sie allen jungen Frauen, die alleine umherspazieren an, sie zu unterrichten?"

Damian lachte und hielt sich verlegen den Hinterkopf.

"Tatsächlich sind sie die einzige Ausnahme."

Die Blondine kicherte. "Da fühle ich mich aber geehrt."

Sie musste schmunzeln, als sie merkte, dass er sie immer wieder heimlich beobachtete.

"Wo ist denn ihre Begleitung?", wollte er irgendwann wissen.

"Mein Mann ist zu Hause. Er war verhindert, mit mir zu reisen", erwiderte sie.

Der Braunhaarige sah sie verwundert an.

"Ihr Mann lässt sie ganz alleine verreisen? Das würde mir nicht im Traum einfallen."

Valeria lächelte leicht. "Nun, er hat viel zu tun. Aber er kommt nach, sobald er kann."

"Also ich würde meine Frau niemals alleine gehen lassen", wandte er ein.

"Dann muss sie ja eine Glückliche sein", erwiderte sie.

"Ich bin durch und durch Junggeselle", lachte Damian.

Sie sah ihn an. "Was hat sie eigentlich dazu bewegt, Medizin zu studieren?"

"Meine Eltern haben mich dazu gedrängt. Aber ich hätte es ohnehin getan. Es ist ein spannendes Gebiet und ich kann so anderen Menschen helfen", erwiderte er.

"Verstehe ..."

"Und was fasziniert sie an der Medizin?"

"Ich schätze, wir haben dasselbe Motiv", erwiderte sie lächelnd. "Ich möchte ebenfalls Menschen helfen."

Damian stand auf. "Wenn ihnen diese Aussicht schon gefällt, dann wird ihnen die am Ende der Stadt mit Sicherheit auch gefallen. Waren sie schon einmal dort?"

Sie schüttelte den Kopf.

"Nein. Aber ich habe noch Zeit, also werde ich es wohl eines Tages sehen."

"Dann sollten sie unbedingt dort hin! Ich kann es ihnen zeigen! Der Tag ist immerhin noch jung!"

Valeria schmunzelte bei seiner Energie und seinem Enthusiasmus.

"Also schön. Sieht so aus, als hätte ich meinen Mentor und meinen Fremdenführer gefunden", scherzte sie.

Damian lachte. "Zu ihren Diensten."

Er zeigte ihr die schönsten Gegenden und schlenderte mit ihr über den kunterbunten Markt.

Es war eine Schande, dass sie vergeben war, denn sie gefiel ihm tatsächlich sehr.

Seine Blicke hafteten förmlich an ihr, während sie wie das blühende Leben aufging.

Diese Neugierde, diese Begeisterung, als hätte sie noch nie in ihrem Leben so etwas Schönes gesehen.

Es war einfach nur ansteckend.

Auf den Straßen spielte plötzlich Musik.

Begeistert drehte Valeria sich um und suchte nach dem Ursprung, bis sie eine kleine Gruppe Musiker sah, die spielten.

Der Rhythmus lag ihr im Blut und die Musik verleitete sie förmlich dazu, zu tanzen.

Damian schmunzelte, als sie ausgelassen auf offener Straße tanzte, doch dann gesellte er sich zu ihr und auch nach und nach taten es ihnen weitere Bewohner gleich, bis sie ein bunter Haufen auf dem Platz waren.

Als das Lied zu Ende war, lachten die beiden und der Rest jubelte.

Abends saßen sie an der Küste und hatten ein kleines Feuer gemacht.

"Ich wusste gar nicht, dass Madeira so viel zu bieten hat", raunte die Blondine und strahlte ihn förmlich an.

"Ja, es ist eine sehr schöne Insel hier. Mich faszinieren die Bauten und auch die Natur an diesem Ort", gestand er.

"Wo werden sie arbeiten, wenn sie Madeira verlassen?", wollte sie wissen.

"Ich weiß es tatsächlich noch nicht ... Vielleicht werde ich auch hier einfach Arzt, wenn es mir hier gefällt."

Sie lächelte ihn an. "Ja, warum dieses Paradies verlassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist?"

Er sah sie an. "Und was ist mit ihrem Mann? Haben sie Kinder?"

Valeria nickte. "Meine älteste Tochter ist leider sehr früh gestorben."

Der Braunhaarige sah sie mitfühlend an. "Das tut mir leid ..."

"Es ist lange her ... Wir haben aber noch eine Tochter und einen Sohn. Mein Mann hat alle Hände voll zu tun und reist hin und wieder."

"Er ist also ein Geschäftsmann", hakte er nach.

Sie nickte. "Richtig."

"Sie müssen ihnen bestimmt fehlen. Warum sind sie nach Madeira gereist?"

Die Blondine sah ins Feuer. "Ich bin krank geworden und der Arzt hat mir Seeluft verschrieben. Sobald es mir besser geht, werde ich Madeira hinter mir lassen."

"Und die Küste in Frankreich war keine Option?"

"Offensichtlich nicht", erwiderte sie achselzuckend.

Dann drehte sie den Kopf zu ihm. "Erzählen sie mir doch etwas von sich. Sie sind zwar ein Junggeselle aber sie werden dennoch Familie haben."

"Nur meine Eltern. Ich bin ein Einzelkind", erwiderte er.

"Verstehe. Das muss auch schön sein, schätze ich", murmelte die Blondine.

Sie hatte die Knie an ihren Körper gezogen und ihr Kinn auf ihren umschlungenen Armen abgelegt.

"Ich habe zwei ältere Schwestern und einen älteren Bruder. Bis auf meinen Bruder habe ich aber keinen Kontakt zu meinen Geschwistern. Meine älteste Schwester war bereits aus dem Haus, als ich klein war und meine zweitälteste Schwester hat schon seit Jahren keinen Kontakt mehr mit mir ..."

Er sah sie mitfühlend an. "Sie standen sich nah, oder?"

Die Blondine nickte.

"Bis sich mein Mann in mich verliebte und nicht in sie. Er hätte sie heiraten sollen. Und sie hatte sich in ihn verliebt."

"Das tut mir leid. Aber vielleicht gibt es doch die Möglichkeit, dass sie sich wieder vertragen", erwiderte er zuversichtlich.

"Wer weiß das schon ..." Doch dann lächelte sie ihn an.

"Aber genug der Rührseligkeiten. Ich sollte so langsam schlafen gehen."

Sie stand auf und er tat es ihr gleich.

"Werden wir uns wiedersehen?", wollte er wissen.

Valeria lächelte. "Wenn ihr Angebot steht, dass sie mit mir ihr Wissen teilen, dann ja."

"Ich werde mein Bestes geben", lachte er.

"Selbe Zeit, selber Ort?"

Sie nickte. "Wir sehen uns."

Damian sah ihr noch lange nach. Was für eine Frau und dann noch vergeben!

Er seufzte und löschte das Feuer.

Während sie in ihr Anwesen zurückkehrte, konnte sie ein paar Ratten fangen und sich von ihrem Blut ernähren.

Er war ein netter, junger Mann, doch sie musste aufpassen, dass ihre Tarnung nicht aufflog, zumal sie den ganzen Tag zusammen waren und sie nicht einmal etwas gegessen oder sich anderweitig zurückgezogen hatte.

Das würde der schwierigste Teil werden. Doch sie konnte ja noch lernen, was es hieß, ein Mensch zu sein.

Völlig fertig ließ sie sich ins Bett fallen.

Sie war froh, dass sie nicht mehr von vorne bis hinten bedient wurde und sich auch selbst umziehen konnte. Das war ein weiterer Vorteil, dass sie hier war.

Die Blondine schloss erschöpft die Augen und schlief bald darauf ein.