Willkommen im Dojo
Willkommen im Dojo
Schnelle Schritte. Kinderfüße liefen hektisch über eine Wiese, immer gerade aus auf einen Hügel zu.
Der Himmel war Wolkenlos, warme Sonnenstrahlen fielen in das Gesicht eines kleinen, etwa sieben jährigen Jungen.
Er sah ein wenig verwahrlost aus. Die kurzen, grünen Haare struppig. Das weiße Hemd nur halb zugeknüpft und fleckig. Knöpfe fehlten, man konnte an den Ärmeln sehen, wie abgenutzt es war.
Ebenso die Hose, die an seinen Knien endete. Sie war ein wenig zu klein, doch der Junge war schlank.
Er lief barfuß über die Wiese.
Auf den Hügel angekommen, blieb er stehen. Er atmete tief durch und blickte in den Himmel.
Die Sonne würde bald ihren höchsten Punkt am Horizont erreichen, der Mittag kam.
Dann blickte er nach unten.
Unterhalb des Hügels befand sich sein Ziel.
Das kleine Dojo Isshin.
Der Junge grinste.
„Das wird ein Klacks“ sagte er laut.
Wie viele dieser Dojo´s hatte in den letzten Wochen aufgesucht? Auf dieser Insel, Insel Dawn´s Island, gab es einige davon.
Immerhin waren die Leute, die hier lebten, Nachfahren aus dem Geheimnisvollen Land. Wano Land. Und er wusste, auch seine Familie hatten ihre Wurzeln dort.
„Alles Luschen“ nuschelte er, als er sich wieder in Bewegung setzte und voller Energie auf das Dojo zulief.
„Ich konnte bisher in jedem Dojo siegen“ sagte er zu sich selbst. „Also wird es auch diesmal ein Klacks.“
Seitdem der Kleine seine Eltern verloren hatte, lebte er als Vagabund auf der Insel. Er zog mal hierhin, mal dorthin, so wie es ihm gefiel. Überwiegend trieb er sich im Dorf Shimotsuki herum. Dort … hatte er mit seinen Eltern gelebt.
Doch eines Tages kam sein Vater, Lorenor Arashi, nicht zurück. Seine Mutter, Lorenor Tera, sprach es nie aus. Doch der Junge wusste, was passiert war. Er hatte einige der Dorfbewohner darüber sprechen hören. Sein Vater war in einen Vorfall mit Piraten verwickelt worden … und dabei umgekommen.
Nur wenig später starb auch die Mutter. Sie wurde schwer krank, niemand konnte ihr helfen.
Der Junge verwarf diese Gedanken. Er konzentrierte sich auf das Dojo unterhalb des Hügels.
Die Türen des Hauptraumes waren geöffnet. Schon von weiten konnte er die Kampfrufe der Schüler hören. Sie befanden sich mitten im Training, als der Junge herein stürmte.
„Hey“ rief er.
Die Schüler ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie standen in Reihen, alle ihren Meister Koshiro Shimotsuki, zugewandt.
Der Mann hatte langes, schwarzes Haar, welches zu einem Zopf nach hinten gebunden war. Er trug eine Brille und blickte aus gutmütigen, dunklen Augen hervor.
Seine Vorfahren waren es, die dieses Dorf gegründet hatten.
Jetzt blickte er auf. Er wunderte sich, als er den kleinen Vagabunden sah.
Lorenor Zorro.
Er hatte schon von ihm gehört. Es war nur eine Frage von Zeit, bis der Junge auch hier auftauchen würde.
„Ich fordere das Dojo heraus“ rief er. „Ich will kämpfen! Wer ist euer stärkster Mann?“
Koshiro lachte.
„Hey“ rief Zorro erneut „Nimm mich gefälligst ernst! In den Nachbardörfern konnte es niemand mit mir aufnehmen“
„In Ordnung“ Koshiro lächelte „Ich nehme deine Herausforderung an.“
„Wenn ich Gewinne, dann will ich Meister deines Dojo´s werden“ rief Zorro.
„In Ordnung“ antwortete Koshiro zuversichtlich „Und was, wenn du verlierst?“
„Dann … ähm …“ der Junge überlegte.
„Dann wirst du mein Schüler“ sagte Koshiro „Du wirst Disziplin lernen und ich werde dein Meister sein“
„In Ordnung“ antwortete Zorro. „Und jetzt, will ich gegen euren stärksten Mann kämpfen“
Inzwischen hatten die Schüler ihre Übungsschwerter sinken lassen. Alle Blicke waren auf Zorro gerichtet, der nun herein geführt wurde.
„Geh und hol Kuina“ sagte Koshiro zu einem seiner Schüler.
Dieser antwortete nicht, er nickte, verbeugte sich leicht vor seinen Meister und lief los.
Koshiro führte den Jungen in die Halle. Dort waren die Übungsschwerter.
„Nimm dir eines“ sagte er.
Zorro ging auf das Fass mit den Schwertern zu. Er nahm sich … drei? Eines in jede Hand und noch eines in den Mund?
Koshiro musste sich ein lachen verkneifen.
Auch wenn es ungewöhnlich war … in den anderen Dojo´s hatte der Junge bisher immer gesiegt.
Isshin war wohl das letzte Dojo auf der Liste … er durfte Zorro nicht unterschätzen.
Jetzt kam Kuina in die Halle.
„Du hast mich gerufen, Vater?“ sagte sie.
„Ja“ antwortete Koshiro „Ich möchte, dass du für das Dojo kämpfst“
„Was denn?“ vor Schreck fiel Zorro das Schwert aus dem Mund. „Ein Mädchen?“
„Kuina mag zwar ein Mädchen sein, dennoch ist sie unser stärkster Mann.“ antwortete Koshrio ruhig. „Und das wolltest du doch“
Der Junge blickte diese Kuina skeptisch an.
Diese grinste nur, wirkte dadurch ein wenig überheblich.
„In Ordnung, Vater“ sagte sie und griff ebenfalls nach einem Übungsschwert.
Jetzt standen sich Beide gegenüber.
Kuina mit einem Schwert in der Hand, Zorro wieder mit dreien ausgerüstet.
„Beginnen wir“ sagte Koshiro und drehte sich zu dem kleinen Schrein, der an der Wand angebracht war.
„Hier wird mit Disziplin gekämpft“ sagte er zu Zorro „Verbeugt euch vor den Göttern“
Beide taten, wie angewiesen.
Die anderen Schüler saßen inzwischen am der gegenüberliegenden Wand und sahen mit großen Augen zu.
„Verbeugt euch vor einander“ sagte Koshiro.
Wieder gehorchten Beide. Dann gingen sie in Kampfposition.
„Beginnt“ rief Koshiro.
Zorro fixierte Kunia … wohl einen Augenblick zu lange. Sie holte aus und …
„Wah“
Zorro ließ die Schwerter fallen und stürzte zu Boden.
„Verdammt“ fluchte er. Er rappelte sich wieder auf. Schnell griff er nach zwei Schwertern. Dieses Mädchen … es musste doch zu besiegen sein.
Er sprintete los und … bekam das Übungsschwert seines Gegners direkt über den Kopf gezogen. Wieder landete er auf den Boden.
„Der Kampf ist vorbei“ rief Koshiro „Von nun an bin Ich dein Meister“
„Du nimmst diesen Vagabunden wirklich in unser Dojo auf?“
Koshiro saß in einem Nebenzimmer. Zorro war einem älteren Mitschüler zugewiesen. Dieser wollte sich um ihn kümmern.
Der Junge musste erst einmal ein Bad nehmen. Und er benötigte ordentliche Kleidung.
„Ich nehme ihn als Schüler“ antwortete der Meister und blickte auf. Eine Frau kniete neben ihn. Sie hatte langes, dunkles Haar und dunkle Augen. Ihre Haare waren ordentlich zu einem Dutt gerichtet. Sie trug einen dunkelblauen Kinono mit Wellenmuster.
Jetzt stellte sie Koshiro eine Tasse grünen Tee auf den Tisch.
„Ich danke dir, Hazuki“ antwortete er und gab seiner Frau einen Kuss auf die Stirn.
Diese lächelte.
„Warum nimmst du ihn auf?“ fragte sie erneut.
„Du weißt, wer er ist, oder?“ wollte der Meister wissen.
„Ja“ antwortete die Angesprochene „Er ist der Sohn von Lorenor Arashi und Lorenor Tera. Und somit hat er seine Wurzeln in Wano Land. Er stammt aus einer Linie, die wie wir, eine Verbindung zu Shimotsuki Furiko und Shimotsuki Kozaburo hat. Somit haben unsere Linien die gleichen Wurzeln.“
„Das ist richtig“ antwortete Koshiro „Außerdem ist er ein Waisenjunge, der wie ein Vagabund lebt. Es wird Zeit, dass er in ordentliche Verhältnissen aufwächst.“
„Kanntest du seine Eltern?“ wollte Hazuki wissen.
„Nicht direkt“ antwortete der Meister „Ich sehe es dennoch als meine Pflicht, den Jungen in meine Obhut zu nehmen.“
„Erhoffst du dir, dass er das Dojo einmal übernimmt, weil er ein entfernter Verwandter ist?“ wollte Hazuki wissen.
„Nein, das nicht“ antwortete Koshiro „Kuina ist meine Tochter. Zuerst war ich ja skeptisch. Ein Mädchen als Kämpferin in einem Dojo. Doch sie ist stark“
Einen Moment lang musste Koshrio an die Geburt seiner Tochter zurück denken. Er hatte auf einen Sohn gehofft … dann kam dieses zierliche, kleine Mädchen.
„Sie wird stark werden“ hatte Hazuki damals zu ihm gesagt.
Ein Lächeln legte sich auf die Lippen des Meisters. Seine Frau hatte damals recht gehabt.
„Kuina wird das Dojo einmal übernehmen, sofern sie möchte“ antwortete Koshiro und gab seiner Frau einen weiteren Kuss auf die Stirn.
„Und dennoch wird Lorenor Zorro ab heute ein Schüler dieses Dojo sein. Also behandel ihn bitte auch so.“ sprach er weiter. „Und das erste was er lernen muss, ist Disziplin und einen geregelten Tagesablauf. Gleich morgen werde ich damit beginnen“
Eine Mischung aus lauten schnarchen und ruhigen, gleichmäßigen Atmen erfüllte den Raum.
Es war dunkel. Die Schüler lagen auf ihren Futons. Geordnet, in einer Reihe auf den Boden gelegt.
Zorro lag mittendrin.
Es fühlte sich seltsam an. Alle hatten zur gleichen Zeit zu Abend gegessen. Das gleiche Essen. Alle hatten zur gleichen Zeit ihre Futons auf den Boden ausgebreitet, jeder hatte seinen festen Platz. Alle hatten sie das gleiche Schlafhemd angezogen. Alle waren sie zur gleichen Zeit ins Bett gegangen.
Und Zorro ahnte es schon, alle würden auch zur gleichen Zeit aufstehen.
Das genaue Gegenteil von dem, wie er bisher gelebt hatte. Zumindest seit seine Mutter …
Vor seinen inneren Auge sah er deutlich ihr Gesicht.
Ja, auch sie wollte immer, dass er in geregelten Bahnen aufwuchs.
Doch nach ihrem Tod war er auf sich alleine gestellt. Anfangs hatte er es noch versucht, jedoch schnell gemerkt, dass es für ihn keinen Sinn ergab.
Er aß wann er wollte und was er wollte. Die Dorfbewohner waren sehr großzügig gewesen, was das anging. Irgendwer hatte ihn immer etwas zu essen gegeben.
Er schlief wann er wollte und machte auch so, was er wollte. Solange er die Dorfbewohner damit nicht auf die Füße trat, war das doch auch okay? Oder?
Der erste Sonnenstrahl fiel durch das Fenster des Schlafraumes. Zorro hatte heute Nacht kaum geschlafen.
Vielleicht würde er ja jetzt noch etwas Ruhe finden. Er drehte sich zur Seite, zog die Decke über den Kopf und versuchte seinen Kopf auszuschalten.
…
…
…
Ausgerechnet jetzt ging die Tür zum Schlafraum auf. Ein Gong ertönte.
„Guten Morgen“ hörte er die Stimme seines neuen Meisters. „Alle Aufstehen“
„Guten Morgen Meister Koshiro“ murmelten die Schüler. Einige waren schon wach, andere waren noch halb am schlafen.
Wie darauf programmiert standen sie auf, und rollten ihre Futon´s zusammen. Dann trugen sie diesen zu einem Wandschrank. Auch hier hatte jeder seinen Platz zugeteilt.
Zorro dachte gar nicht daran, jetzt schon auf zu stehen. Er war müde. Er wollte noch etwas Ruhe. Also wartete er ab, bis sich alle angezogen hatten. Natürlich alle den gleichen Anzug, die Kampfuniform des Dojo´s.
Er wartete … bis das Gewusel aufhörte und alle den Raum verlassen hatten.
…
…
…
Endlich. Er seufzte tief und schloss die Augen. Dann … Schritte. Sie kamen direkt auf ihn zu. Er spürte, wie er angestupst wurde.
Etwas genervt blickte er unter seiner Decke hervor. Vor ihm stand sein Meister.
„Du auch Zorro“ sagte er sanft, aber bestimmt.
„Muss ich?“ brummte der Junge.
Koshiro räusperte sich.
„Zorro“ sagte er nun eine Spur strenger. „Gestern habe ich dich als Schüler in mein Dojo genommen. Du willst die Kampfkunst des Schwertes erlernen? Gut! Ich werde sie dir beibringen. Ich bin nun dein Meister. Ohne Disziplin und Respekt kannst du kein Schwertkämpfer werden. Verstanden?“
„Also gut“ der Junge seufzte. Er stand auf, sollte das Futon zusammen und trug es zum Wandschrank.
„Hier kannst du es verstauen“ sagte Koshiro und zeigte auf eine freie Stelle. „Und ab jetzt möchte ich dich nicht noch einmal zweimal um etwas bitten müssen. Wenn ich dir etwas sage, wird es direkt ausgeführt. Und nun zieh dich an“
Er gab Zorro die Kampfuniform
Dieser seufzte und zog sich um. Das konnte ja heiter werden.
Zufrieden nickte Koshiro.
„Und nun komm“ sagte er und verließ das Zimmer.
Es kam, wie Zorro sich das schon gedacht hatte. Im Speisesaal saß jeder Schüler an einem zugeteilten Platz.
Ein langer, niedriger Tisch stand mitten im Zimmer. Ein kleinerer etwas abseits. Im Raum dahinter befand sich die Küche.
Die Schüler knieten alle vor dem Tisch. Jeder hatte eine Schüssel mit Misosuppe, eine Schale Reis und gebratenen Fisch vor sich stehen. Zudem ein Glas Milch.
Die Hände noch brav auf den Knien, die Köpfe gesenkt. Sie warteten auf ihren Meister.
An dem kleinen Tisch abseits saßen zwei Frauen. Eine im eleganten wellenmuster Kimono, die zweite wirkte deutlich älter und trug einen einfachen Kimono aus Leinen. Bei den Frauen saß auch Kuina.
„Guten Morgen“ sagte Ksohiro, als er den Raum betrat.
„Guten Morgen“ antworteten die Schüler.
„Guten Morgen Vater“ sagte Kuina.
Koshiro schenkte ihr ein Lächeln.
Zorro fiel auf, dass sie das einzige Mädchen unter den Kindern war.
„Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, haben wir seit gestern einen neuen Schüler“ sprach der Meister weiter.
„Das hier ist Zorro“ sagte er und deutete auf den Jungen, der noch immer neben ihn stand.
„Saga wird sein Pate sein, solange bis er sich im Dojo alleine zurecht findet. Sei streng zu ihm Saga“
„Ja, Meister“ antwortete der Angesprochene.
Zorro hatte gestern schon mit ihm zu tun gehabt. Er war ein wenig älter, als er selbst. Langes, weißes Haar, ordentlich zu einem Zopf gebunden. Zorro fand ihn ganz in Ordnung. Die beiden Jungs lächelten sich an.
„Das hier ist Hazuki-san, meine Frau“ jetzt deutete Koshiro auf die junge Frau im Wellenkimono. Auch sie schenkte Zorro ein Lächeln, während Kuina nur abfällig zur Seite blickte. Sie mochte diesen … Rüpel … nicht sonderlich.
„Und das hier ist unsere Haushälterin. Also die Hausmutter der Schüler unseres Dojo. Yuki-san“ der Meister zeigte auf die ältere Frau, die ebenfalls lächelte.
„Und nun setz dich zu Saga“ sagte er zu Zorro.
„Jawohl Meister“ antwortete Zorro und setzte sich auf seinen Platz.
Auch Koshiro setzte sich. Zu seiner Frau und seiner Tochter.
„Vielen Dank für Speis und Trank“ sagte er.
„Vielen Dank für Speis und Trank“ wiederholten die Schüler. Dann begann das gemeinsame Frühstück.
Nachdem das Frühstück beendet war, trug jeder sein Geschirr in die Küche. In einer Reihe. Yuki-san nahm es in Empfang.
„Hallo Zorro“ grüßte sie den Neuankömmling, als er an der Reihe war.
„Guten Morgen Yuki-san“ antwortete Zorro und verbeugte sich leicht.
„Bist du satt geworden?“ wollte die alte Frau wissen.
„Ja“ antwortete der Junge.
„Das freut mich“ sie lächelte „Solltest du einmal sehr hungrig sein, dann sag mir Bescheid. Ich mache dir dann eine extra Portion“
„Das werde ich, vielen Dank“ vorbildlich verbeugte sich Zorro, verließ den Speisesaal und folgte Saga nach draußen.
Koshiro lächelte.
„Er hat ja doch ein paar Manieren“ sagte er.
„Vater“ Kuina war empört. „Du hast diesen Rüpel wirklich aufgenommen?“
„Ja, Kuina“ antwortete Koshiro.
„Warum?“ wollte das Mädchen wissen. „Er kam gestern herein gestürmt wie ein Wildschwein.“
„Halte dich zurück, Kuina“ antwortete ihr Vater.
„Nein“ sagte seine Tochter mit fester Stimme „Er taucht hier auf, will den stärksten Kämpfer besiegen und hat keine Ahnung davon, wie man ein Schwert richtig hält.“
„Seine Technik ist noch nicht ausgereift“ stimmte Koshiro der Aussage zu „Aber das werde ich ihn schon beibringen“
„Und dann ist er auch noch empört darüber, dass er gegen ein Mädchen kämpfen sollte. So ein unverschämter Bengel.“ schimpfte Kuina weiter.
„Kuina“ Koshro ging in die Knie, um mit seiner Tochter auf Augenhöhe zu sein.
„Genau das war der Grund, weshalb du kämpfen solltest. Ich hätte dies auch selbst tun können.“ sagte er „Ich wusste, du würdest ihn besiegen. Ich wollte ihn eine Lektion erteilen. Und nun hör mir gut zu. Ich finde es nicht gut, das du so auf deine Gegner herab siehst. Unterschätze ihn nicht, Kuina. Zorro wird von nun an mit uns trainieren. Und er wird sehr schnell stärker werden“
„Pah“ rief Kuina „Mich wird er niemals besiegen Vater“
„Oh doch“ Koshiro sah zu Boden. „Eines Tages wird er das“
„Niemals“ Kunia trat einen Schritt zurück und verließ den Raum.
Draußen atmete sie tief durch. Sie musste sich erst einmal beruhigen, bevor sie am Training teilnehmen konnte.
„Dieser Schwächling wird mich niemals besiegen“ sagte sie und lachte leise „Mal sehen wie er sich beim Training macht“
Mit diesen Gedanken lief Kuina zum Trainingsraum.
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Hier beenden wir. Ein gelungener Einstieg. Was ich mir dabei gedacht habe, erfahrt ihr im letzten Absatz.
Von allen, die hier aussteigen, verabschiede ich mich. Ich hoffe ihr hattet Spaß und seid nächste Woche wieder mit dabei.
Bis dahin, eure Mimi
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Das wäre also geschafft.
Ich habe vorher mit Hilfe von Google die Informationen herausgesucht, die ich hierfür gebraucht hatte. Ich wusste zwar, wer Zorro´s Eltern sind und dass er entfernt mit Kuina verwand ist. Aber die genaue „Linie“ wusste ich nicht. Ich hoffe das stimmt jetzt auch so und ich habe nichts durcheinander gebracht.
Was Kuina´s Mutter angeht, auch nach ihr habe ich gegoogelt. Es wurde nie bestätigt, das sie schon tot ist. Sie kam einfach nur nie vor. Also habe ich mich dazu entschlossen, sie mit in die Geschichte rein zu nehmen.
Kuina war ja auch im Anime anfangs etwas … schnippisch? gegenüber Zorro. Daher wollte ich das hier auch so haben. Sie müssen sich erst kennen lernen.
Und Zorro´s auftauchen im Dojo? Es ist ein klein wenig anders, als im Anime, aber der Kern ist der gleiche. So passt es für meine Geschichte besser.
Zorro lernt jetzt also Disziplin. Und das Training? Davon lest ihr dann im nächsten Kapitel.
BTW wer kann mit dem Charakter Saga etwas anfangen?