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Zorro und Kuina

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Zorro und Kuina

„Hei“

Ein Teil der Schüler des Dojo´s standen im Trainingsraum. Jeder hielt ein Übungsschwert aus Bambus in den Händen.

„Hei“ riefen sie.

Immer wieder traten sie, alle gleichzeitig, einen Schritt zurück und verlagerten das Gewicht auf das Standbein, zogen mit Schwung das andere Bein nach vorne um das Gewicht auf dieses zu verlagern.

„Hei“

Dabei schwangen sie das Schwert.

Zorro stand etwas verdutzt neben Saga, der ihn hierher geführt hatte.

„Komm“ sagte dieser nun und ging ganz gelassen an den übenden Schülern vorbei, stellte sich in die letzte Reihe. Zorro folgte ihn.

„Hier“ sagte er und gab Zorro ein Bambusschwert. „Und jetzt sieh genau zu“

Saga nahm sich selbst ein Schwert und ging in Kampfstellung.

„Zuerst machst du mit dem rechten Bein einen Schritt …“ begann er zu erklären, konnte aber nicht zu ende sprechen.

„ … das sehe ich ja“ antwortete Zorro und blickte auf das Bambusschwert. „Aber warum? Warum soll ich bei den Anfängern mit trainieren? Ich kann ein Schwert führen! Ich kann sogar drei führen!“

„Das musst du mit Meister Koshiro absprechen“ antwortete der ältere Junge „Mir wurde angewiesen, dich hierher zu bringen, damit du an der Übung teil nimmst … Zorro?“

Ehe Saga sich versah, war Zorro davon gestürmt.

Zu Meister Koshrio. Dieser stand im Nebenraum. Dort wurden Schüler trainiert, die schon etwas weiter waren. Die machten die Übung mit zwei Schwertern.

Kuina stand neben ihren Vater uns sah dabei zu.

„Meister“ jetzt kam Zorro angelaufen.

„Meister, warum muss ich bei den Anfängern trainieren?“ fragte er nun Koshiro „Ich kann …“

„ … leise Zorro“ mahnte sein Meister „Du störst die Anderen“

Jetzt wandte er sich an seine Tochter.

„Kuina, bitte übernehme die Aufsicht“ sagte er.

„Ja, Vater“ antwortete das Mädchen.

Zorro verzog das Gesicht. Dann blickte er auf, er spürte die Hand seines Meisters in seinem Rücken.

„Komm Zorro“ sagte dieser.

Der Junge nickte und folgte seinen Meister.

Im Flur kam ihnen Saga entgegen. Als dieser Ksohrio erblickte, verbeugte er sich leicht.

„Ich konnte meine Aufgabe nicht erfüllen, Meister“ sagte er.

Koshiro lächelte.

„Es ist in Ordnung, Saga“ sagte er „Geh ruhig zu deinen ursprünglichen Training. Ich kümmere mich um Zorro und lasse dich holen, sobald er bereit ist“

„Ja, Meister“ Saga ging.

Zorro wurde in ein kleines Zimmer geführt.

„Setz dich“ sagte Koshiro.

Zorro kniete nieder. Sein Meister gleich danach, ihm gegenüber.

„Meister, ich …“ begann der Junge wieder. Doch wieder legte Koshrio nur einen Zeigefinger auf die Lippen.

„Na Na“ sagte er „Nicht so ungestüm.“

Der Junge blickte schweigend zu seinen Meister.

„So ist recht“ antwortete dieser „Ich weiß, dass du so schnell wie möglich stark werden möchtest. Doch so etwas braucht Zeit“

„Ich kann ein Schwert führen“ wiederholte Zorro. „Ich führe sogar drei“

„Das habe ich gesehen“ antwortete sein Meister „Ich habe aber auch gesehen, dass deine Technik noch nicht ausgereift ist. Du möchtest stärker werden? Das ist gut! Aber für den Anfang beginnen wir morgens mit dem Schwerttraining und Nachmittags mit den Krafttraining. Abends wird gelaufen. Dreimal die Woche wird meditiert.“

„Ich kann ein Schwert führen“ der Junge ließ nicht locker.

Koshiro seufzte.

„Ja, das kannst du“ sagte er erneut „Doch nicht gut genug. Verbessere dich. Nimm am Training Teil, wie ich es dir anweise. Sobald ich sehe, wie gut du ein Schwert beherrscht, bekommst du ein zweites. Also? Worauf wartest du?“

„Ja Meister“ Zorro gab nach. Koshiro war sanft, aber auch bestimmt und streng. Und … was der Junge in den letzten Tagen immer wieder lernen musste, Koshiro war der Meister! Er gab den Ton an! Und wenn er ein Problem damit hatte, stand es ihn jederzeit frei zu gehen. Doch dann würde er niemals ein guter Schwertkämpfer werden.

Und noch etwas hielt Zorro hier.

Kuina.

Der Junge hatte sie als seine Rivalin auserkoren und war fest entschlossen, sie eines Tages zu besiegen!

Es ärgerte ihn, dass Kuina ihn so viel voraus hatte. Dabei war sie nur ein Jahr älter als er.

Er hatte sie beim Training beobachtet. Ja, Koshiro hatte schon recht. Wenn er sich mit ihr verglich … war seine Technik wirklich nicht ausgereift.

Kuina dagegen … auch wenn sie nur mit einem Schwert kämpfte …

„Geh nun zu den Anderen, Zorro“ die Worte seines Meisters holten den Jungen in die Gegenwart zurück.

„Heute werde ich dich selbst trainieren“ sagte er „Ab morgen wird es Saga tun. Und auch wenn er wie du, nur ein Schüler ist, ist er der Ältere und hat die Erfahrung, die dir nutzen wird“

„Ja, Meister“ antwortete Zorro und stand auf.

„Hei“

Zorro stand nun mitten drin. Unter den Schülern der Anfängerklasse. Auch er hatte jetzt das Übungsschwert in seinen Händen.

„Hei“

Auch er trat einen Schritt zurück und machte die Gleichgewichtsübung mit.

„Hei“ rief auch er, wenn er das Schwert nach vorne stieß.

Koshiro sah zu und nickte zufrieden.

Zorro stellte sich geschickt an. Ja, er hatte das Zeug, das zu werden, wovon er selbst träumte. Sofern er das Training akzeptieren würde.

„Hei“

Es würde sicher nicht lange dauern, dann könnte Zorro die Prüfung für ein Schwert ablegen.

Koshiro erhob sich.

„Ihr macht weiter“ sagte er und verließ den Raum. Es wurde Zeit, nach den anderen Schülern zu sehen.

Zorro blickte ihn hinterher, unterbrach seine Übung jedoch nicht.

Er machte weiter … genau so wie sein Meister es angeordnet hatte.

„Hei“

Morgens aufstehen, Frühstück, dann Schwerttraining. Mittagessen, dann Krafttraining, wechselnd mit Meditationsübungen. Abendessen, dann laufen. Baden und ins Bett.

Zorro gewöhnte sich an den Ablauf. Und auch daran, im Moment nur ein Schwert führen zu dürfen.

Von Tag zu Tag wurde er besser. Koshiro hatte recht. So konnte er seine Technik intensiv ausbauen.

Zorro war gerade mit den Anderen vom Lauftraining zurück, da wartete sein Meister auf ihn.

„Wir haben zu sprechen“ sagte er „Komm nach dem Bad bitte zu mir“

„Ja, Meister“ der Junge verbeugte sich leicht und ging mit Saga in die Badestube.

„Was er wohl will?“ überlegte Zorro, als er den verschwitzen Trainingsanzug auszog und diesen in einen Korb legte. Yuki-san würde die Anzüge am morgen waschen.

„Du bist besser geworden“ bemerkte Sage „Viel besser“

Er setzte sich an eine der Duschen und begann, sich einzuseifen.

„Na, das will ich auch hoffen“ meinte Zorro und setze sich an die Dusche daneben. „Ich will … mein nächstes, großes Ziel ist es, Kuina zu besiegen“ sagte er.

Einige der anderen Schüler lachten.

„Das ist mein voller ernst“ meinte Zorro.

„Das weiß ich doch“ antwortete einer der Schüler. Toni war sein Name.

„Aber, um Kuina zu besiegen, musst du noch viel mehr trainieren“ sagte Toni.

„Ich werde es schaffen“ sagte der grünhaarige Junge.

„Sicher“ antwortete Saga und begann nun damit, Zorro den Rücken einzuseifen.

„Aber das dauert noch“ fügte er noch hinzu.

Zorro nahm die Dusche und spülte sich und Saga ab.

„Hmmm“ summte er, als er aufstand und sich zu Toni in einen Badezuber setzte.

Saga tat es ihm gleich.

„Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen“ meinte der Ältere „Beeil dich mit deinem Bad und sieh zu, dass du zu Koshiro kommst“

Sauber und in frischen Klamotten stand Zorro vor der Tür, die zu Koshiro´s Zimmer führte. Er klopfte.

„Komm ruhig herein“ hörte er die Stimme seines Meisters.

Der Junge öffnete die Tür und trat ein.

Koshiro und Hazuki saßen an dem niedrigen Tisch.

„Setz dich zu uns, Zorro“ sagte sein Meister.

„Ja Meister“ der Junge verbeugte sich leicht und kniete nieder.

Yuki-san brachte grünen Tee. Auch Zorro bekam eine Schale davon.

„Trink ruhig“ forderte Koshiro seinen Schüler auf. Auch Hazuki hatte den Becher bereits an ihre Lippen geführt.

Zorro wartete noch bis sein Meister getrunken hatte, so wie es sich für einen anständigen Dojo Schüler gehörte, dann nahm auch er einen Schluck.

„Vielen Dank“ sagte er und stellte die Schale vor sich auf den Tisch. Dann sah er seinen Meister aus großen Augen an.

„Morgen Zorro“ sagte dieser „Morgen wirst du die Prüfung ablegen“

„Die Prüfung?“ der Junge war ein wenig verwirrt.

Doch Koshiro lächelte nur und nickte.

„Danach darfst du ganz offiziell ein Schwert führen. Und du kannst am Training für die

zwei-Schwert-Technik teilnehmen, sofern du die Prüfung bestehst“

„Vielen Dank Meister“ freute sich Zorro „Ich würde gerne etwas fragen“

„Sprich“ antwortete Koshiro.

„Wie läuft die Prüfung ab?“ wollte der Junge wissen.

„Die Prüfung wird in zwei Schritten ablaufen“ erklärte sein Meister. „Es wird ein Schiedsrichter kommen, um zu Urteilen. Dabei handelt es sich um Kozaburo. Du kennst ihn?“

„Ja, Meister“ antwortete Zorro. Er kannte den alten Mann aus dem Dorf. Er war ein hervorragender Schwertschmied.

„Du wirst ganz normal deine Übungen machen, er wird dies beurteilen“ sprach Koshiro weiter. Wenn er zufrieden ist, geht es mit Stufe zwei weiter. Du wirst gegen einen Schüler, der die

ein-Schwert-Technik beherrscht und die Prüfung bereits bestanden hat, antreten“

„Darf ich gegen Kuina …“ setzte der Junge an. Doch Koshrio schüttelte sofort den Kopf.

„Saga ist dein Pate im Dojo“ sagte er „Und du wirst diesen Übungskampf gegen Saga antreten. Aber, solltest du die Prüfung bestehen, dann bist du soweit, dass du Kuina erneut herausfordern kannst. Sofern sie deine Herausfordern auch annimmt“

„Verstanden“ antwortete Zorro.

„Ich gratuliere dir Zorro“ sagte Hazuki „Du bist noch gar nicht so lange bei uns, und darfst schon an der ersten Prüfung teilnehmen“

„Vielen Dank“ der Junge verbeugte sich leicht. Dann trank er seinen Tee zu ende.

Als er das Zimmer verließ, sah er im Flur einen Schatten. Zwar hätte er in die andere Richtung müssen … doch er sprang hinterher.

Er ahnte schon, wer da gelauscht hatte.

Der Schatten lief bis zum Ende des Flures und in den Hinterhof. Dort holte Zorro die Gestalt ein.

„Du hast gelauscht“ sagte er zu Kuina, die mitten im Hof stand.

„Hab ich“ gab sie zu. Dann lächelte sie.

„Ich hätte nicht gedacht, dass man dich so schnell zu der Prüfung zulassen würde“ sagte sie.

„Ich will wieder gegen dich kämpfen“ sagte Zorro mit fester Stimme „Und ich will dich besiegen“

„Pah“ wieder dieses lächeln „Du wirst mich niemals besiegen.“

„Wenn du meine Herausforderung ablehnst, beleidigst du mein hartes Training“ brummte der Junge.

„Im Moment muss ich deine Herausfordern ablehnen“ sagte Kuina. „Ich darf sie erst wieder annehmen, wenn du die Prüfung bestanden hast. Also streng dich morgen an“

Mit diesen Worten lief das Mädchen wieder hinein.

Zorro stand noch einen Moment da.

„Also streng dich morgen an“ hallte die Worte in seinem Kopf nach.

Bedeutete das … dass auch Kuina erneut gegen ihn kämpfen möchte?

„Hei“

Zorro machte seine Übung so, wie es ihm gelehrt wurde. Er stand gerade, machte einen Schritt nach hinten. Er verlagerte sein Gewicht auf das vordere Bein, zog das hintere mit Schwung nach vorne,

stellte sich fest auf die Ferse, nahm die Arme mit und zog das Schwert mit Schwung nach vorne.

„Hei“

Und noch einmal.

Der alte Mann, Kozaburo, sah ihn aufmerksam dabei zu.

„In Ordnung“ sagte er „Es genügt“

Der Junge hörte direkt auf, drehte sich zu Kozaburo und verbeugte sich.

Dieser blickte Zorro aufmerksam an.

„Ich muss schon sagen ich bin Überrascht, dass du es bist, du kleiner Vagabund“ sagte der alte Mann. Dann wandte er sich an Koshiro.

„Du hast den Jungen ja richtig Manieren beigebracht.“ sprach der alte Mann weiter. „Alle Achtung“

„Ich danke dir“ jetzt verbeugte sich Koshiro leicht. Kozaburo wandte sich wieder an Zorro. Als dieser merkte, das der Alte ihn anblickte, kam er einen Schritt näher, kniete sich nieder und senkte den Kopf.

„Alle Achtung“ wiederholte sich Kozaburo. „So respektvoll kenne ich dich ja gar nicht, Zorro. Sieh mich an“

Der Junge tat, was von ihm verlangt wurde.

„Als ich dich das letzte mal kämpfen sah, bevor Koshiro dich in Obhut genommen hat, hast du dich bewegt wie ein Wildschwein. Du hast voller Kraft drauf losgeschlagen, allerdings ohne zu überlegen. Dein Körper wirkte dabei angespannt, dein Gleichgewichtssinn war miserabel.“

„Ich habe hart gearbeitet“ sagte der Junge, ohne sich über die Worte seines Gegenübers aufzuregen.

„Ja, das merkt man deutlich“ antwortete Kozaburo „Deine Bewegungen sind nun kontrollierter, dein Gleichgewichtssinn hat sich verbessert und du teilst dir die Kraft besser ein. Allerdings könnten deine Bewegungen noch etwas fliesender sein. Du musst mehr auf deine Mitte achten“

„Verstanden“ wieder senkte Zorro den Kopf.

Der Alte Mann lachte.

„Und nun will ich sehen, wie du dich in einem Kampf schlägst“ sagte der Alte.

Der Blick des Jungen erhellte sich.

„Kuina? Geh und hole Saga“ sagte Koshrio zu seiner Tochter.

„Ja, Vater“ antwortete das Mädchen. Sie war die ganze Zeit im Hintergrund gewesen und hatte zugesehen.

„Mach dich fertig Zorro“ sagte sein Meister „In ein paar Minuten geht es los“

„Verbeugt euch vor den Göttern“ sagte Koshrio.

Beide Jungs drehten sich den Wandschrein zu und verbeugten sich.

„Verbeugt euch vor einander“ sprach der Meister weiter.

Die Jungs taten, was verlangt wurden.

„Geht in Kampfstellung“ sagte Koshrio.

Beide Männer knieten unter dem Wandschrein. Einige der Schüler blickten, unerlaubter weise, durch das Fenster. Und Kuina? Sie und ihre Mutter saßen abseits.

„Es geht los“ sagte Koshiro.

Beide Jungs hoben die Übungsschwerter.

„Hei“ Zorro bewegte sich, wie in der Übung. Nur … achtete er mehr auf seine Mitte. Seine Bewegung wurde dadurch fliesender. Das Schwert schellte nach vorne.

Saga erhob sein Schwert. Er wehrte den Angriff ab. Zorro trat bewusst einen Schritt zurück. Nun war Saga an der Reihe. Er führte ebenfalls einen Angriff aus, den Zorro allerdings abwehren konnte.

Der Kampf ging einige mal hin und her. Mal hatte Saga die Oberhand, mal Zorro. Der jüngere beherrschte die Ein-Schwert-Technik inzwischen tadellos. Er brachte den älteren ganz schön ins Schwitzen, obwohl Saga vom Training her eine Stufe weiter war, als Zorro.

Irgendwann standen sich beide, schweißgebadet und schwer atmend, gegenüber.

Auch Kräftemäßig waren die Jungs auf einem ähnlichen Level. Der Ältere hielt sich nicht zurück und der Jüngere machte es ihn nicht einfach.

Und dann … als Zorro einen Schritt nach hinten trat … stolperte er, knickte mit dem Fuß um und landete auf seinen Hinterteil.

Saga erhob das Schwert. Zum Zeichen seines Sieges legte er die Spitze des Bambusschwertes auf Zorro´s Kopf.

„Das genügt“ rief Koshro „Hast du dich beim Sturz verletzt Zorro?“

„Nein“ antwortete der Angesprochene und stand wieder auf.

Beide Jungs verbeugten sich erneut voreinander. Der Jüngere erkannte die Niederlage an.

Kozaburo räusperte sich.

Beide Jungs drehten sich zu ihm, knieten nieder und senkten die Köpfe.

„Als erstes zu dir, Saga“ sagte er Alte. „Du hast an Kraft, Stärke und Technik deutlich zugelegt. Eine hervorragende Entwicklung.“

„Ich danke ihnen“ antwortete der Junge.

„Und du Zorro“ jetzt wandte sich  Kozaburo an den Jüngeren.

„Ich bin überrascht, wie gut du mithalten konntest. Damit hätte ich nicht gerechnet. Und du hast dir meinen Rat vorhin zu Herzen genommen.“

„Heißt das etwa?“ Zorro blickte erwartungsvoll auf.

„Ja, das heißt es“ antwortete der Alte „Auch wenn du den Kampf verloren hast, du hast bewiesen, dass du die Ein-Schwert-Technik beherrscht.“

„Ich danke ihnen“ antwortete der Junge und strahlte vor Freude. Jetzt konnte er endlich Kuina herausfordern. Und, er stieg im Training eine Stufe auf.

„Lorenor Zorro“ die Worte des Alten holten den Jungen aus seinen Traum.

„Du darfst nicht den Fehler machen und dich auf deinen Erfolg ausruhen. Ich erwarte von dir, das du dich weiterhin an das Wort deines Meisters hältst und deine Technik verbesserst. Verstanden?“

„Verstanden“ antwortete Zorro.

„Meinen Glückwunsch Zorro“ Koshrio lächelte.

„Ich danke, Meister“ wieder senkte der Junge den Kopf. Dann sprang er auf und lief schnurstracks zu Kuina.

„Hiermit möchte ich dich erneut herausfordern“ sagte er mit fester Stimme.

Das Mädchen lachte.

„Ich nehme deine Herausforderung an“ sagte sie „Aber nicht mehr heute“

„Was?“ Zorro war entsetzt. „Warum?“

„Weil du dich im Kampf gegen Saga verausgabt hast“ antwortete Kuina „Du musst dich ausruhen. Außerdem …“

Sie zeigte auf Zorro´s Fuß.

„Schwillt dein Fuß an“ fügte sie hinzu.

„Was?“ der Junge blickte nach unten. Er war so voller Freude gewesen, dass er die leichte Verletzung gar nicht bemerkt hatte.

„Saga“ sagte Koshiro „Bring Zorro zu Yuki-san. Sie soll kühlende Umschläge machen“

„Ja, Meister“ der Angesprochene stand auf, ging zu Zorro und stütze ihn.

Als die Jungs den Raum verlassen wollten, lächelte ihr Meister noch einmal und nickte zufrieden.

„Das habt ihr Beide sehr gut gemacht“ sagte er noch.

„Vielen Dank, Meister“ antworteten Beide wie aus einem Munde. Dann verließen sie den Raum.

„Darf ich dich noch auf einen Tee einladen?“ wollte Koshrio von  Kozaburo wissen.

„Gerne“ antwortete diese.

„Ich gehe sofort und mache welchen“ Hazuki stand auf. Auch Kuina stand auf.

„Wo willst du hin?“ wollte ihr Vater wissen.

„Na zum Training natürlich“ antwortete das Mädchen „Es ist nicht fair, dass nur Zorro sich verbessert. Wenn ich nicht dran bleibe …“

Sie sprach nicht zu ende.

Kozaburo lachte.

„So ist es recht mein Kind“ sagte er „Nur mit Fleiß kommt man ans Ziel“

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Hier beende ich das Kapitel. Ich lasse euch im letzten Absatz wieder ein paar Gedankengänge da.

Ich verabschiede mich von allen, die hier aufhören und wünsche euch ein schönes Wochenende. Liebe Grüße, eure Mimi

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So, dann fang ich mal an.

In etwa so stelle ich mir den Tagesablauf im Dojo vor. Da es im Anime nicht viele Vorgaben gibt, habe ich mir eben selbst etwas dazu ausgedacht.

Ebenso das mit den Prüfungen. Ich fand eben, Zorro sollte klein anfangen. Immerhin hat er hier als Kind noch keinen großen Erfahrungsschatz. Daher passt das ganz gut.

Ich habe auch noch einmal nach gegoogelt.

Shimotsuki Kozaburo, der alte Mann aus dem Dorf, stammt Ursprünglich aus dem Land Wano Kuni. Davon hatten wir ja auch im letzten Kapitel gesprochen. Er kam vor etwa 50 Jahren in den East Blue. Wano Kuni verließ er als Flüchtling. Er wurde von einigen Familienmitgliedern des Clans Shimotsuki begleitet, darunter auch Furiko.

Sie strandeten im East Blue auf einer kleinen Insel. Dort retteten sie die einheimischen vor einer Banditen Bande und gründeten das Dorf Shimotsuki.

Er ist ein hervorragender Schwertschmied und schmiedete unter anderem Wado-Ichi-Monji und auch Enma, welches er auf Wano Kuni zurückließ. Enma wurde von Kozuki Oden geführt.

Shimotsuki  Kozaburo ist der Vater von Koshiro und somit der Großvater von Kuina.

Und Shimotsuki Kozaburo Furiko ist die Großmutter von Zorro. Im East Blue verliebte sie sich in einen der Dorfbewohner Lorenor Pinzoro. Aus dieser Beziehung, die später eine Ehe wurde, ging Lorenor Arashi hervor, Zorro´s Vater.

Ich dachte mir, wenn einer Schiedsrichter in so einer Prüfung sein sollte, dann Shimotsuki Kozaburo. Ich habe ihn mit Absicht nicht beim vollen Namen genannt, da Zorro im Anmie nicht wusste, wer der alte Mann war. Das erfährt er erst auf seiner Reise mit den Strohhüten, im Wano Kuni Arc.

Ich denke das ist erst einmal genug. Lasst mir gerne eine Rückmeldung da, wie ihr meine Ideen im Dojo findet.

Liebe Grüße, eure Mimi.