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Das Mädchen von nebenan

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Das Mädchen von nebenan

Kuina und Zorro standen sich gegenüber. Oder besser gesagt, sie waren sich gegenüber gestanden. Zorro lag auf der Erde. Auf dem Rücken. Die Übungsschwerter links und rechts neben ihn. Ein roter Striemen zierte sein Gesicht. Ein Auge war geschwollen. Er atmete schwer.

Kuina beugte sich über ihn. Das Übungsschwert, mit dem sie ihn niedergeschlagen hatte, noch in den Händen. Auch sie atmete schwer. Schweiß lief ihr von der Stirn.

Es war keine offizielle Herausforderung gewesen. Seit kurzen durften die Beiden zusammen trainieren. Zorro hatte sich darüber gefreut. War es doch ein ausdrücklicher Wunsch gewesen. Doch nun streckte seine Trainingspartnerin ihn regelmäßig nieder.

Er wusste schon … wenn Koshrio davon erfuhr, musste er morgen wieder mit Saga trainieren.

„Verdammt“ nuschelte er und hielt sich die Hand vor das Gesicht.

Kuina wischte sich den Schweiß von der Stirn.

„Du solltest es kühlen lassen“ sagte sie und reichte ihm die Hand.

Doch Zorro nahm diese nicht an. Sein Stolz war verletzt … wieder einmal. Er trainierte so hart … aber immer wieder …

Er rappelte sich alleine auf.

Ein leises kichern ertönte.

Beide Blickten auf. Ihre Blicke wanderten zum Zaun des Nachbargrundstückes.

Dort sah man einen braunen Haarschopf, der hinter dem Zaun hervorlugte.

„Aruna“ rief Kuina.

Jetzt blickte das Mädchen von nebenan erneut über den Zaun.

„Ja?“ sagte sie.

„Beobachtest du mich schon wieder?“ wollte Kuina genervt wissen.

„Und wenn es so wäre?“ kam die Gegenfrage.

Zorro musterte das Mädchen von nebenan.

Er konnte sie durch den Zaun nur halb sehen. Sie hatte braune Augen und langes, braunes Haar. Diese waren zu einem halben Zopf nach hinten frisiert und mit einer Schleife geschmückt. Sie trug ein Kimono ähnliches Kleid. Das Oberteil war komplett weiß mit langen, hängenden Ärmeln. Der anliegende Rock war rötlich, ging ihr bis zu den Knöcheln. Sie trug hölzerne Schuhe. Ein verschmitztes, freches lachen lag auf ihren Lippen. Zorro schätzte sie gleichaltrig mit Kuina.

„Aruna“

Die Stimme klang deutlich tiefer und strenger.

Sofort verschwand das Lachen aus dem Gesicht des Mädchens. Sie stellte sich gerade hin und deutete eine Verbeugung an.

„Ja, Vater?“ sagte sie.

Etwas missbilligend sah der Vater des Mädchens über den Zaun. Er musterte Zorro. Dann Kuina.

„Ich finde es nicht richtig, dass sich eine junge Dame wie du für Schwertkampf interessiert“ sagte er „Du solltest Kuina nicht beim Training beobachten. Das schickt sich nicht“

„Ja, Vater!“ antwortete das Mädchen.

Dieser nickte zufrieden und räusperte sich.

„Vielleicht möchtest du Kuina statt dessen zum Tee einladen?“ schlug er vor.

„Gerne, Vater“ antwortete das Mädchen und wandte sich wieder an Kuina, die noch immer regungslos dastand und alles beobachtete.

„Möchtest du mit mir einen Tee trinken, Kuina?“ fragte sie höflich und verbeugte sich leicht.

Kuina schien zu überlegen, doch dann kam Koshiro dazu.

„Kuina möchte sehr gerne mit dir einen Tee trinken“ antwortete er an Stelle seiner Tochter. „Gib ihr eine halbe Stunde Zeit, damit sie sich frisch machen kann“

„Sehr gerne“ antwortete das Mädchen von nebenan. „Ich werde warten“

Kuina sagte kein Wort, als Koshiro ihr die Hand auf die Schulter legte und ihr ohne Worte klar machte, dass sie ins Haus gehen sollte. Aber man sah ihr an, dass sie eigentlich keine Lust auf eine Teeparty hatte. Dennoch folgte sie.

Koshiro blickte zu Zorro.

„Mach eine Pause, Zorro“ sagte er „Geh zu Yuki-san und lass dir die Stirn kühlen. Heute Nachmittag trainierst du dann mit Saga“

Mist … genau das hatte der Grünhaarige befürchtet. Auch an seinem Blick konnte man erkennen, dass er darauf nur wenig Lust hatte. Doch auch er widersprach nicht.  Er verbeugte sich leicht.

„Ja, Meister“ sagte er und dachte dabei an Aruna.

Noch ein letzter Blick zum Zaun … doch das Mädchen von nebenan war nicht mehr zu sehen.

„ Fräulein Aruna, ja“ sagte Yuki-san, als sie dem grünhaarigen Jungen ein kaltes Handtuch auf die Stirn legte.

„Sie ist schon eine feine, junge Dame.“ sprach sie weiter. „Und sie mag unser Fräulein Kuina sehr. Doch ihr Vater hält nicht viel davon, das junge Damen ein Schwert führen“

„Den Eindruck habe ich bei Koshiro manchmal auch“ meinte Zorro und verzog das Gesicht. Die Schramme schmerzte mehr, als er zugeben wollte.

„Koshiro-sensei ist nicht direkt dagegen“ meinte Yuki-san. „Aber er findet durchaus, dass Fräulein Kuina auch andere Interessen haben sollte. Hier ist sie ja nur von euch Jungs umgeben. Etwas weiblicher Umgang schadet ihr nicht“

Zorro dachte an Aruna. An ihre langen Haare, an ihr Kleid. Er stellte sich Kuina so vor … und musste lachen.

„Was ist denn so lustig?“ wollte Yuki-san wissen.

„Nichts“ sofort war der grünhaarige Junge wieder ernst.

Yuki-san schüttelte den Kopf.

„Denk erst gar nicht daran, Fräulein Kuina zu dieser Einladung zu begleiten“ sagte sie streng. „Du bleibst im Dojo. Saga wartet bereits auf dich. Zeige Koshrio-sensei deinen Respekt und trainiere hart!“

„Ja, Yuki-san“ Zorro nahm das Handtuch vom Kopf, verbeugte sich leicht und ging zu den Anderen.

Kuina stand vor dem Spiegel und fühlte sich nicht ganz wohl in ihrer Haut. Ihre Mutter band ihr gerade einen rosa Yukata mit roten Prunkwindenmuster. Dann kämmte sie ihr das kurze Haar und steckte ihr eine passende Haarspange hinein.

„Ich weiß gar nicht was du hast“ sagte Hazuki „Du magst Aruna doch“

„Was?“ Kunia blickte ihre Mutter an. Sie … sie hatte sich doch gar nicht beschwert.

Hazuki lächelte.

„Man sieht es dir an, Kuina“ sagt sie „Dass du auf eine Einladung zum Tee keine Lust hast“

„Entschuldige bitte“ antwortete das Mädchen.

„Schon gut“ ihre Mutter kniete nieder und schaute ihr tief in die Augen.

„Was stört dich, Kuina?“ fragte sie.

„Das hier“ das Mädchen drehte sich einmal im Kreis.

Wieder lächelte Hazuki.

„Es steht dir gut“ sagte sie.

„Ich mag es nicht“ antwortete Kuina ehrlich und blickte hinüber zu ihrem Stuhl. Dort lag, fein säuberlich zusammengelegt, ihr ärmelloses Shirt und die kurze Hose.

„Kuina“ sagte ihre Mutter, diesmal etwas strenger.

„Ich finde es gut, dass du dich für das Dojo interessierst. Denn, eines Tages wird es dein Erbe sein. Dennoch finden dein Vater und ich es genauso wichtig, dass du auch andere, weiblichere Interessen zeigst.“

„Aruna würde auch viel lieber zu uns kommen und mit dem Schwert trainieren“  sagte Kuina.

„Ich weiß“antwortete Hazuki „Aber du weißt auch, dass ihr Vater es nicht duldet. Also sei lieb, geh hinüber und leiste Aruna etwas Gesellschaft.“

„Ja, Mutter“ antwortete das Mädchen.

Hazuki gab Kuina noch einen Kuss auf die Stirn, dann verließ das Mädchen den Raum.

„Schön dich zu sehen“ sagte Aruna zu Kuina „Herzlich willkommen“

„Ich danke für die Einladung“ erwiderte Kuina.

„Mutter hat für uns Tee und Plätzchen im Garten angerichtet“ sagte Aruna „Komm bitte“

Sie führte Kuina in den Garten.

Das Wetter war herrlich und im Pavillon war es gemütlich.

„Willkommen Kuina“ sagte Aruna´s Mutter „Fühl dich wie zu Hause“

„Ich danke“ antwortete das Mädchen und verbeugte sich leicht.

Dann waren die Mädchen alleine.

Von nebenan hörte man die Rufe der Schüler aus dem Dojo.

„Bitte“ Aruna schenkte Tee ein und reichte ihn Kuina. „Und danke, dass du gekommen bist. Ich weiß ja, du wärst jetzt lieber beim Training“

„Du doch auch“ antwortete Kuina und nahm den Tee dankend an.

„Da hast du recht“ sagte Aruna.

Die beiden Mädchen schwiegen eine Weile.

Ein leichter Wind wehte und raschelte im Kirschbaum, der gerade in voller Blüte stand.

Aruna sah sich um. Ihre Eltern waren nicht zu sehen.

„Ich beneide dich“ sagte sie leise. „Wenn ich nur auch ein Schwert führen dürfte“

„Dann schleiche dich doch einfach zu uns rüber“ meinte Kuina „Wenn dein Vater außer Haus ist“

„Wie gerne würde ich das“ antwortete Aruna „Aber das geht nicht. Wenn meine Mutter es bemerkt … nicht auszudenken. Und dein Vater? Er würde es meinem Vater sagen, wenn er uns entdeckt“

„Ja, das stimmt“ sagte Kuina.

„Ich darf euch ja nicht einmal beim Training zusehen“ Aruna seufzte „Selbst das muss ich heimlich tun. Du hast Glück, dass dein Vater der Besitzer des Dojo ist“

„So dachte ich früher auch“ antwortete Kuina „Aber, je älter ich werde, desto mehr möchte er auch dass ich mich weiblicher verhalte. Ich soll zwar eines Tages das Dojo übernehmen. Aber dass ich ausziehe und Schwertkämpferin werde, das hört er auch nicht gerne. Ich soll nur so viel lernen, um das Dojo leiten zu können“

Das Mädchen stand auf und blickte über den Gartenzaun.

Zorro, Saga und zwei weitere Jungen standen in einer Reihe und führten Bewegungen aus, um ihre Zwei-Schwert-Technik zu verbessern.

Saga gab den Ton an.

„Eins“ rief er und stellte den rechten Fuß nach vorne, zog den rechten Arm mit und schwang das erste Schwert.

„Eins“ wiederholten Zorro und die Anderen drei und machten die Bewegungen nach.

„Zwei“ rief Saga, stellte den linken Fuß nach vorne, zog den linken Arm mit und schwang das zweite Schwert.

„Zwei“ wiederholten die Jungen und machten die Bewegung wieder nach.

„Dieser Junge“ sagte Aruna plötzlich „Der wilde mit den grünen Haaren. Kann es sein, dass du ein Auge auf ihn geworfen hast?“

Kuina blickte Aruna an, wurde leicht rot um die Nasenspitze und setzte sich wieder hin.

„Nicht direkt“ antwortete sie „Ich finde nur …“

Sie sprach nicht weiter.

„ … du findest nur?“ setzte Aruna an.

„Als er bei uns auftauchte, war er wild und ungestüm“ erzählte Kunina. In einem Punkt musste sie ihren Vater recht geben. Es tat schon gut, sich mit einer gleichaltrigen Freundin zu unterhalten … bei der sie wusste, dass sie schweigen würde.

„Er konnte nicht einmal ein Schwert richtig halten“ sprach sie weiter „Und kannte keine Regeln. Es ist schon erstaunlich, wie sehr er sich geändert hat. Und das nur, weil er mich unbedingt besiegen will“

„Wird er es schaffen?“ wollte Aruna wissen.

„Pah“ Kuina lachte „Nicht in einhundert Jahren“

„Dann musst du aber auch hart trainieren“ sagte Aruna „Damit er dich nicht irgendwann einholt“

„Darauf kannst du Gift nehmen“ antwortete Kuina.

Dann aßen beide die Plätzchen und tranken den Tee aus.

Auch Zorro´s Blick wanderte immer wieder zum Gartenzaun. Er hatte die beiden Mädchen dort natürlich bemerkt.

„Konzerntrier dich Zorro“ mahnte Saga. Doch die Wahrung kam zu Spät.  Der grünhaarige Junge stolperte und landete auf seinen Bauch.

Lautes Lachen vom Gartenzaun. Mist … sie hatten es gesehen.

„Selber Schuld“ sagte Saga „Aufstehen, weiter machen! So lange, bis Meister Koshiro uns etwas anderes anweist“

„Ja“ Zorro stand wieder auf, reihte sich ein und machte die Übung weiter.

Der Nachmittag verging. Kuina war inzwischen wieder zurück. Sie trug wieder ihr Ärmelloses Shirt und die kurze Hose. Sie fühlte sich sichtlich wohler, als sie durch den Garten lief.

Die Schüler waren nicht mehr hier. Sie hatten zu Abend gegessen und waren jetzt unterwegs. Lauftraining.

Kuina konnte sie in der Ferne laufen sehen. Zorro trug einen anderen Jungen auf den Schultern.

„Kuina?“ Koshiro kam in den Garten.

„Vater“ antwortete das Mädchen und verbeugte sich leicht.

Koshiro lächelte nur.

„Hattest du Spaß mit Aruna?“ wollte er wissen.

„Ja“ antwortete Kuina.

„Was habt ihr denn gemacht?“ wollte er wissen.

„Wir haben Tee getrunken“ antwortete das Mädchen „Und Plätzchen gegessen, die Aruna´s Mutter gebacken hatte. Dann haben wir uns unterhalten, später sind wir unter den Kirschblütenbaum gesessen“

„Das ist gut“ zufrieden nickte Koshiro „Es ist gut, dass du auch eine Freundin hast“

„Ich weiß, Vater“ antwortete Kuina „Ich werde jetzt gehen und mich dem Lauftraining anschließen“

Damit verließ das Mädchen den Garten des Dojo und lief in die Richtung, in der sie die Jungen gesehen hatte.

Koshiro schüttelte den Kopf.

„Und ich hatte gehofft, dass sie durch Aruna´s Gesellschaft ein wenig mädchenhafter werden würde“ sagte er und ging zurück in das Dojo.

Der Tag neigte sich dem Ende zu. Nach ihrem abendlichen Bad hatten sich die meisten Schüler schon auf ihre Futon gelegt.

Nur Zorro … der stand wieder im Garten. Ein Übungsschwert links, ein Übungsschwert rechts.

Er machte nochmal die Bewegungen, die Saga ihn am Nachmittag gezeigt hatte.

„Eines Tages“ sagte er zu sich selbst „Eines Tages besiege ich dich, Kuina. Ich muss nur noch mehr Trainieren. Ich muss nur noch etwas stärker werden.“

Ein Kichern holte ihn aus seinen Gedanken.

Am Zaun stand schon wieder Aruna.

Jetzt wurde es Zorro allerdings zu bunt. Er ließ sie Schwerter sinken und lief zu ihr.

„Warum lachst du schon wieder?“ brummte er „Ist unser Training so lustig?“

„Nein“ antwortete das Mädchen „Ganz im Gegenteil“

„Warum lachst du uns dann aus?“ wollte der grünhaarige Junge wissen.

„Damit ich nicht anfange zu weinen“ antwortete Aruna ehrlich.

„Was?“ Zorro verstand nicht.

„Ich würde auch gerne ein Schwert führen“ sagte das Mädchen.

„Echt?“ der Grünhaarige war sichtlich verwirrt.

Aruna nickte.

„Aber, ich darf nicht“ sagte sie „Eigentlich darf ich euch nicht einmal zusehen“

Zorro erinnerte sich. Am Nachmittag. Da …

„Deine Eltern erlauben es nicht?“ wollte er wissen.

Aruna nickte.

„Ich soll einmal eine wohlerzogene, junge Dame werden“ sagte sie „Und eine wohlerzogene, junge Dame führt kein Schwert. Ich beneide euch. Darum … darum schau ich immer heimlich zu“

„Deswegen also“ etwas betreten blickte Zorro zu Boden.

„Aruna?“ das war die Stimme ihres Vaters.

Schnell legte das Mädchen einen Zeigefinger auf ihre Lippen, signalisierte Zorro damit, dass er leise sein sollte.

„Vater“ rief sie „Ich bin hier“

„Komm rein“ kam die Antwort. „Es wird kühl“

„Ich komme“ antwortete sie.

„Zorro“ flüsterte sie „Geb nicht auf. Nutze die Freiheit, die du hast und trainiere weiter.“

Mit diesen Worten ließ Aruna den etwas verdutzt dreinblickenden Zorro zurück.

Nachts dachte Zorro noch einmal über seine Begegnung mit Aruna nach. Er … er hatte bisher nicht viel Unterschied zwischen Mädchen und Jungen gesehen. Ja, er wusste, dass sie verschieden waren. Aber, dass sie deswegen auch verschieden erzogen wurden?

Hier im Dojo war schließlich Kuina die Stärkste. Und sie war auch ein Mädchen. Und durfte das Schwert führen.

Dann dachte er wieder daran, wie sie ihn am Vormittag besiegt hatte.

Und wieder nahm er sich vor, noch stärker zu werden! Er würde sie besiegen! Das musste er! Immerhin hatte er ein Ziel! Er, Lorenor Zorro, wollte der beste Schwertkämpfer der Welt werden!

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Ein kurzes Kapitel. Aber, es beinhaltet alles, was ich ausdrücken wollte. Ich lasse euch noch ein paar Gedanken von mir da. Von allen die hier schon aussteigen verabschiede ich mich. Ich hoffe ihr konntet mit dem Kapitel etwas anfangen und hoffe, wir lesen und im nächsten Kapitel wieder.

Da ich nächste Woche unterwegs sein werde, kommt das nächste Kapitel erst am 10.09.

Liebe Grüße, eure Mimi

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Ja, Aruna! Wer von euch kennt sie noch? Aus „Unverhofftes Wiedersehen“ oder der überarbeiteten Version davon „Zorro und Aruna“

Als ich mich dazu entschlossen habe, Kindheitsgeschichten für Zorro zu schreiben, wusste ich bereits, Aruna muss mit rein!

Für alle die sie kennen, ist es ein nettes Easter Egg. Für alle, die sie nicht kennen, ist sie einfach nur das Mädchen von nebenan.

Ich habe Aruna auch deswegen mit hinein gekommen, damit das Thema Mädchen und Junge eine Rolle bekommt. Aus dem Anime wisst ihr ja, dass es auch für Kuina relevant wird. Zwar soll sie das Dojo übernehmen und sich auskennen, aber Koshiro hält überhaupt nichts davon, dass sie später auch „Beste Schwertkämpferin der Welt“ werden will.

und

Ich wollte auf diese Weise das Training von Zorro und Kuina auf ein höheres Level bringen. Da möchte ich im nächsten Kapitel ansetzen.

Jetzt verabschiede ich mich aber wirklich. Bis dahin!