LNCrawler

Bonus Kapitel : Das Wado-Ichi-Monji

Geschichten Aus Dem Dojo — www.fanfiktion.de · All chapters

Bonus Kapitel : Das Wado-Ichi-Monji

„Johoho~ho Johoho~ho - Johoho~ho Johoho~ho“

„Johoho~ho Johoho~ho - Johoho~ho Johoho~ho“

„Kapitän Bings will einen Rum, ich bringe ihn die Flasche drum“

„Und der Wind weht über´s Meer, das lieben wir so sehr“

Schiefer Gesang erfüllte die Thousand Sunny, das Schiff welches zu Monkey D.Ruffy und seiner Piratenbande gehörte.

Die Strohhutbande hatte allen Grund zum Feiern.

Nach zwei Jahren Trennung waren sie nun wieder vereint und segelten in Richtung Fischmenscheninsel.

Jeder von ihnen hatte diese zwei Jahre anders erlebt.

Ruffy hatte den Tod von Ace verarbeitet und bei Rayleigh ein Intensives Training genossen.

Zorro hatte Falkenauge darum gebeten, ihn zu trainieren. Nun beherrscht er Haki und konnte seine Attacken verbessern.

Nami konnte sich ausgiebig mit den Wetterbedingungen der neuen Welt befassen, ihren Klima-Takt-Stock verbessern und hat deutlich an Navigationskenntnissen zugenommen.

Lysop war ein ausgezeichneter Scharfschütze mit Spezialattacken geworden.

Sanji erlebte auf der Insel Momorio zwar einen wahr gewordenen Apltraum, hat dadurch aber neue Attacken gelernt. Zusätzlich hat er dort Rezepte kochen gelernt, die den Körper stärken.

Chopper konnte sein Wissen in der Pflanzenheilkunde erweitern und seine Rumble Balls perfektionieren.

Robin verbrachte diese Zeit bei Revolutionsarmee und konnte sich wertvolles Wissen aneignen.

Franky konnte seinen eigenen Cyborgkörper perfektionieren.

Und Brook beherrscht nun die wahren Kräfte seiner Teufelsfrucht.

Jetzt saßen sie alle zusammen in der heimischen Kombüse und feierten. Sanji hatte lecker aufgetischt.

Es wurde Sake und Bier getrunken.

Chopper hatte sich Essstäbchen in die Nase gesteckt und tanze vor Freude durch die Kombüse.

Lysop und Ruffy sangen lauthals und furchtbar schief.

Dabei wurden sie von Franky und Brook musikalisch begleitet.

Nami und Robin erzählten sich gegenseitig, was sie in den zwei Jahren so erlebt hatten.

Sanji und Zorro saßen am Tisch und tranken gemeinsam.

Es herrschte große Freude und ausgelassene Stimmung. Ein herrlicher Abend.

„Koch“ rief Zorro und stellte den leeren Becher auf den Tisch. „Noch einen“

Sanji seufzte.

„Ausnahmsweise“ sagte er und schenkte nach.

„Ich auch“ rief Ruffy „Ich will aber lieber Bier“

„Wisst ihr was?“ warf Nami jetzt ein „Wir stoßen alle an“

„Ja“

Die Runde versammelte sich am Tisch. Jeder hielt einen Krug in der Hand.

Der Gummijunge lachte laut und grinste breit.

„Endlich sind wir wieder alle zusammen“ sagte er „Auf uns! Auf unsere gemeinsame Reise!“

„Auf uns!“ antworteten die Anderen.

Gemeinsam stießen sie an.

Die Feier ging bis tief in die Nacht.

Nami und Robin schafften es, sich in ihre Kajüte zurück zu ziehen. Alle anderen waren in der Kombüse eingeschlafen.

Alle … bist auf Zorro.

Wie immer lehnte er gegen eine Wand und hatte seine Kameraden im Blick.

Seine Hand lag auf den Schwert in der weißen Scheide.

Wado-Ichi-Monji.

Eine Weile saß er noch dort und wachte über seine schlafenden Kameraden.

Dann stand er auf und ging zum Küchenregal.

Glück gehabt. Eine Flasche Sake war noch da. Im Schrank kramte er noch zwei Sakeschalen hervor. Dann ging er Richtung Tür.

Bevor er die Kombüse verließ, griff er noch nach Sanji´s Jackett. Der Smutje hatte es während der Feier ausgezogen und über einen Stuhl gelegt.

Der Schwertkämpfer griff in die Brustsache des Jacketts. Er musste nicht lange suchen. Das was er wollte, fand er sehr schnell. Das Feuerzeug.

Er wusste, was es Sanji bedeutete. Es war ein Abschiedsgeschenk von Jeff gewesen.

„Ich leihe es mir nur kurz aus“ flüsterte er „Ich bringe es dir wieder zurück. Versprochen“

Damit verließ er das Zimmer.

Ruffy blinzelte.

Zorro´s Schwere Schritte waren für ihn nicht zu überhören. Er sagte nichts, ließ den Schwertkämpfer gewähren. Kaum war dieser zur Tür raus, stand auch Ruffy auf. Er spürte, das Zorro irgendetwas bedrückte. Leise folgte er ihm.

Zorro ging die Treppe hinauf, auf das obere Deck. Die Wiese. Er ging zu der Bank, die Franky unter den Baum gebaut hatte. Doch, er setzte sich nicht auf die Bank. Er setzte sich davor, ins Gras.

Er nahm das Wado-Ichi-Monji ab und legte es direkt auf die Bank. Dann stellte der die Sake Flasche und die Schalen dazu.

Er griff in seine Manteltasche und zog ein altes Foto heraus. Es war schon etwas zerknittert, aber noch gut erkennbar.

Ein Mädchen war darauf abgebildet.

Er legte das Foto zu Wado-Ichi-Monji.

Wieder griff er in seine Manteltasche und holte ein Räucherstäbchen heraus. Dieses steckte er nun unter der Bank in die Wiese.

Dann nahm er das Feuerzeug und zündete das Räucherstäbchen an.

Er öffnete die Sake Flasche und goss die beiden Becher voll.

Dann blickte nach oben, in den Horizont.

Über ihn erstreckte sich ein wunderschöner, wolkenloser Sternenhimmel. Eine halbe Mondsichel war zu sehen.

Für einen Moment schloss er die Augen.

Er konnte sie spüren. Wann immer er sich auf das Wado-Ichi-Monji konzentrierte, konnte er noch immer ihre Aura spüren.

Er erinnerte sich.

„Ich habe es ihr versprochen“ hörte er sich selbst, als Kind zu Koshrio sagen.

„Sensei … bitte geben sie mir ihr Schwert“

„Du kannst es haben“ hörte er Koshiro antworten. Er sah deutlich vor sich, wie sein Meister ihn das Wado-Ichi-Monji überreichte.

„Ich vertraue dir Kuina´s Seele und ihre Träume an“

Zorro öffnete die Augen und blickte auf das Bild.

Kuina lächelte auf dem Foto sogar.

„Kuina“ sagte er „Es tut mir leid, dass ich Mihawk bei unserer Begegnung nicht herausgefordert und besiegt habe“

Er seufzte leise.

„Ich wäre in diesem Moment nicht in der Lage gewesen, ihn zu besiegen.“

Jetzt nahm er eine der beiden Sake Schalen in die Hände.

„Aber ich habe das Versprechen, welches ich dir gegeben habe, nicht vergessen“ sagte er und erhob die Schale.

„Ich konnte durch dieses Training meine Fähigkeiten verbessern.“ sagte er. „Ich musste es einfach tun. Für Ruffy. Und auch für mich. Verzeih, dass ich das Versprechen, welches ich Ruffy gegeben habe, dem Versprechen, welches ich dir gegeben habe vorgezogen habe. Obwohl unser Versprechen viel älter ist. Aber ich bin sicher, du wirst es verstehen. Hätte ich Falkenauge herausgefordert, hätte ich das in dem Moment nicht überlebt. Ich war einfach zu schwer verletzt. Und ich hätte meine Crew, meinen Kapitän in Stich gelassen“

Über ihn blitzte etwas auf. Eine Sternschnuppe? Zorro blickte kurz in den Himmel und lächelte. Dann wandte er sich wieder dem Schwert, der Aura und dem Bild zu.

Es fühlte sich an, als würde Kuina direkt vor ihm sitzen.

„Jetzt, wo ich noch stärker geworden bin, habe ich die Chance, unser Versprechen zu halten“ sagte er. „Ich werde Ruffy auch weiterhin, auf seinen Weg König der Piraten zu werden, begleiten. Und dabei wird es mir gelingen, der beste Schwerkämpfer der Welt zu werde“

Vorsichtig stieß er mit seiner Sake Schale gegen die Sake Schale, die noch auf der Bank stand.

„Ich werde unser Versprechen halten“ sagte er mit fester Stimme. Dann trank er seine Schale leer.

„Zorro?“

Mit leisen Schritten kam Ruffy näher. Seine Sandalen schlurpten über die Wiese.

Zorro stand nicht auf. Er drehte sich nur kurz um.

Der Gummijunge kam näher und kniete sich genau neben Zorro nieder.

„Störe ich?“ wollte er wissen.

Der Schwertkämpfer schüttelte den Kopf.

„Nein Ruffy“ sagte er „Du störst nicht“

„Deine Freundin?“ wollte er wissen und blickte auf das Bild.

„Ja“ antwortete Zorro. „Sie hat mich 2001 mal im Schwertkampf besiegt“

„Sie hat was?“ staunte der Gummijunge und blickte weiterhin auf das Bild.

„Das hat sie“ antwortete der Schwerkämpfer „Damals waren wir noch Kinder“

„Was ist aus ihr geworden?“ wollte Ruffy wissen.

Zorro antwortete nicht gleich. Er blickte in den Himmel. Zu einem der hellen Sterne, die dort Leuchteten.

„Das gleiche, was aus Ace geworden ist“ sagte er schließlich und zeigte in den Himmel.

„Sie ist ein hell leuchtender Stern“

„Wie lange ist das her?“ wollte Ruffy wissen und blickte ebenfalls in den Himmel.

„Schon sehr lange, Ruffy“ antwortete Zorro. „Aber es tut gut, sich ab und an sie zu erinnern und an sie zu denken. Das solltest du mit Ace auch tun“

„Das werde ich“ antwortete der Gummijunge.

Einen Moment lang saßen sie schweigend nebeneinander und blickten zu den Sternen.

„Sie ist hübsch“ sagte Ruffy auf einmal und musterte wieder das Mädchen auf den Foto.

„2001 mal?“ wiederholte er „Erzählst du mir von ihr?“

„Sehr gerne“ antwortete Zorro. Dann begann er Ruffy von Kuina zu erzählen.

----

Hier beende ich. Wie schon angekündigt, es ist ein kurzer Abschluss.

Aber ein sehr schöner. Ich wollte ihn unbedingt für euch schreiben. Ich hoffe, er gefällt euch.

Und damit endet das Projekt „Geschichten aus dem Dojo´s“ wirklich.

Ich hatte viel Freude daran. Ich hoffe, ihr genauso.

Danke an alle, die bis hierher dabei geblieben sind. Danke auch für alle Kommentare.

Als nächstes ist ein kleinere, ruhigere Geschichte geplant. Mit welchem größeren Projekt ich als nächstes weiter mache, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Aber für Nami und Vivi werden auch noch Kindheitsgeschichten kommen. Versprochen. Diese werden dann im nächsten Jahr kommen!

Ich denke ich habe erst mal genug gelabert. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Bis zum nächsten mal. Liebe Grüße, eure Mimi.