It's only going to steal your breath
It's only going to steal your breath
„Aber an diesem Punkt sind wir noch nicht angekommen“, beendete ich meinen Satz mit belegter Stimme. Sah vom hellen Bildschirm meines Laptops hoch, direkt in Naits unergründliche Augen. Mein Freund saß mir auf dem großen Hotelbett direkt gegenüber. Hatte mir schweigend zugehört während ich gesprochen hatte. Oder eher während ich gelesen hatte. Ich hatte mir nach unserem Stadtbummel mit Johnny, Naits Worte von neulich Nacht zu Herzen genommen. Hatte mit ihm gesprochen. Nur fehlten mir die Worte, zu meinen Gedanken und ich hatte mich dazu entscheiden ihm einfach die letzten, von mir geschriebenen Kapitel vorzulesen. Von meinem blutigen Nervenzusammenbruch, ausgelöst von Chrishell. Von der Depression und Erschöpfung danach und wie Romain mich in die Klinik gefahren hatte. Das Bryce sich nicht verabschiedet hat und wie sehr mir das wehgetan hatte. An manchen Stellen war meine Stimme weggebrochen. Und auch wenn das erst der Anfang dieses Kapitels in meinem Leben war, so war er dennoch hart.
Und jetzt starrten wir uns gegenseitig an. Meine Finger zitterten, als ich den Laptop zuklappte und im nächsten Atemzug bereits über meinen Handrücken kratzte. Ich meine allein diese zwei Kapitel zeigten einen Einblick in meine kaputte Psyche. Und es würden mehr Monster kommen. Vielleicht war Nait davon doch etwas... überrannt? Nach einigen unerträglich langen Sekunden, die Nait wohl gebraucht hatte, um sich zu sammeln, bewegte er sich endlich wieder. Er schloss kurz seine Augen und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. Mein Körper spannte sich noch etwas mehr an. Versteifte sich förmlich, während sich meine Finger fest in meinen Handrücken gruben. Ich dachte es würde mir gut gehen, aber eigentlich hatte ich die Tatsachen nur von mir geschoben und verdrängt. Es nagte an mir. Es löste so verdammt vieles in mir aus.
„Krass“, fing er dann langsam an und rutschte direkt näher an mich heran. Löste meine verkrampften Finger, ehe ich mich noch blutig kratzen würde und zog mich in seine Arme.
„Krass, dass du es geschafft hast mir das vorzulesen“, beendete er seinen Satz und strich dabei beruhigend durch meine Haare. Strich dann weiter herunter zu meinem Nacken und fing an mich dort entspannend zu kraulen. Mehr als ein Nicken bekam ich aktuell nicht zustande. Meine geschriebenen Worte lasteten plötzlich schwer auf mir.
„Heftig das du da so klar drüber schreiben kannst und das du endlich richtig mit mir sprichst. Darauf hab ich schon seit Baltimore gewartet“, seine Stimme klang neckend und gleichzeitig warm. So verdammt liebevoll.
„Ich weiß, aber da konnte ich noch nicht drüber sprechen. Ich musste es erst für mich ordnen“, gestand ich ihm mit leiser Stimme. Vergrub meinen Kopf an seinem Hals und schlang meine Arme fest um ihn. Zog das Gefühl komplett auf beschützt zu werden.
„Hmh, musstest du wohl. Sagte Dave auch immer wieder“, seufzte er und zog ganz leicht an meinen Haaren.
„Du hast mit Dave darüber gesprochen?“, fragte ich leise nach und löste mich ganz leicht etwas von ihm. Nur so weit, dass ich ihm in die Augen sehen konnte, in denen ein liebevolles Funkeln lag. (Oh fuck, bitte lass ihn das nie verlieren.)
„Ja hab ich. Wenn dich einer kennt, dann er. In guten wie in schlechten Zeiten“, gestand er mir und wirkte ein klein wenig ertappt dabei.
„Und er hat gesagt, dass du früher oder später immer ankommst. Aber du musst dich immer erst sammeln. Als hättest du Angst von anderen verstoßen zu werden. Jedenfalls wenn du nüchtern bist. Und das du noch lernen wirst, dass du davor bei mir keine Angst haben musst“ Jetzt strichen seine sanften Finger über meine Wange. Wanderten hoch zu dem kleinen schwarzen Stern unter meinem Auge. Dort hielten seine Finger inne.
„Du musst nicht beschützt werden, du musst nur verstanden werden“, seine Worte trafen mich verdammt hart. Auf diese positive Art und Weise, die mir erst den Atem raubte und dann die Tränen in die Augen trieb. (Ach fuck, bei so was bin ich verdammt nah am Wasser gebaut.)
Seine Worte berührten mich so sehr, dass ich nicht mal etwas dazu sagen konnte. Ich war schon wieder sprachlos. Naits Finger strichen so verdammt liebevolle über den kleinen Stern, dass meine Haut an der Stelle zu kribbeln begann.
„Weißt du, es tut richtig weh deine Worte zu lesen. Deine Emotionen und Gefühle zwischen den Zeilen zu spüren, fast als ob es meine eigenen wären. Das ist wie wenn du singst, wie bei deinen Songtexten. Man steht nicht außen und beobachtet alles, ne man, man ist mitten drin. Direkt im Sturm. Zwischen all deinen Träumen, zwischen all deiner Kreativität, aber auch zwischen all deinem Schmerz“, sprach er leise weiter. Wischte mir dann so unendlich sanft meine Tränen aus dem Gesicht.
„Und das ist eine der vielen Sachen die ich an dir Liebe und respektiere...“, weiter kam er gar nicht, den schon im nächsten Moment lagen meine Lippen auf seinen. Ich brauchte ihn und seiner unerschütterliche Stärke jetzt einfach. Musste ihn spüren und wollte ihm gleichzeitig zeigen, wie sehr ICH ihn liebte.
Küsse schmecken immer anders. Je nachdem welche Absicht hinter ihnen steckt. Liebe, oder Verlangen. Sie können nach Lust, oder nach Reue schmecken. Nach einem endgültigen Abschied, oder nach einem freudigen Wiedersehen. Doch der Kuss mit Nait schmeckte gerade nach Vertrauen. Nach blindem Vertrauen und Erleichterung darüber, dass es okay war. Das ich trotz meiner Geschichte okay war. Nait lächelte in den Kuss hinein und zog mich langsam noch etwas näher, schob den Laptop blind zur Seite damit er mich einfach nach hinten aufs Bett ziehen konnte. Ich somit über ihm war und meine Hände neben ihm auf der Matratze abstützen konnte.
„Die Zeit in der Klinik war echt scheiße oder?“, raunte er leise an meinen Lippen, die ich allein bei der Erinnerung leicht verzog.
„Komplett, dass wirst du noch alles lesen müssen. Sorry dafür schon mal“, erwiderte ich, fühlte mich trotz dieses schweren Themas schon besser als zuvor.
„Tatsächlich bin ich schon gespannt darauf, eben weil er dich so geprägt hat“, gestand er mir und strich dabei langsam über meine Seiten, schlüpfte mit den Fingern unter mein weites T-Shirt um meine warme Haut berühren zu können. Was in mir einen wohligen Schauer auslöste.
„Weißt du eigentlich, dass ich wirklich drauf stehe wenn du so über mir bist. Dieses eine besondere Funkeln in den Augen hast? Wie ein Tiger der zwar seine Beute gefangen hat, aber sich total darauf freut mit ihr zu spielen“, gestand er mir mit rauer Stimme und lenkte meine Aufmerksamkeit binnen von Sekunden auf ein anderes Thema. Meine Gedanken sind tatsächlich nicht so besessen von Sex wie man annehmen mag, aber wenn mir mein heißer, unter mir liegender Freund gerade diese Option bietet um auf andere Gedanken zu kommen, dann nahm ich sie ohne wenn und aber an. Ließ mich darin fallen.
„Achja?“, fragte ich eben so leise nach, nur hatte meine Stimme einen leicht lauernden Tonfall angenommen. Wenn er spielen wollte, dann würde er genau das bekommen.
„Ja, steht dir der Blick“, grinste er und strich weiter über meine Haut, stoppte ganz kurz am Bund meiner Hose, ehe seine Finger federleicht wieder nach oben wanderten. Wissend, was diese Berührungen mit mir machten. Nur hatte er mich kurz falsch eingeschätzt, den schon im nächsten Moment hatte ich seine Hände gegriffen und drückte sie neben seinem Kopf auf die Matratze, verlagerte mein Gewicht noch etwas mehr auf ihn. Sodass Nait meine Muskeln noch deutlicher spüren konnte. Meine Erregung noch deutlicher an seinem Körper spüren konnte und ich somit auch seine.
„Vor ein paar Monaten wärst du bei dieser Aktion verdammt rot geworden und hättest meinen Blick gemieden“, meine dunkle Stimme strich samtweich über Naits Lippen hinweg. Ich war ihm so nahe, dass ich spüren konnte wie er eine Gänsehaut bekam.
„Stimmt und jetzt überlege ich schon fast dich anzuflehen mich endlich zu nehmen. Hart und so, dass wir beide dieses schwere Thema kurz vergessen“, ging er ohne zu zögern auf mein Spiel ein. Sah mich dabei mit einem Blick an, der verdammt stark an meiner Selbstbeherrschung zerrte. Der Mann hatte verdammt schnell gelernt seine Schüchternheit bei genau diesen Dingen abzulegen.
„Also, gibst du mir jetzt endlich was zu sehen und ziehst dieses nervige Shirt aus?“, fragte er mich mit einem verlockenden Unterton in der Stimme. Gleichzeitig spürte ich wie sein Blick an mir herabglitt. Einladend und eindeutig was er wollte. Mich. Hier und jetzt und am besten verdammt tief in sich vergraben.
Also gab ich ihm was er sehen wollte, nur vielleicht etwas langsamer als ihm lieb wäre. Ich ließ seine Hände los und setzte mich auf ihm auf. Fuhr mir kurz mit beiden Händen durch die wilden Haare, was Nait leise keuchen ließ den fuck, ich wusste genau wie ich damit auf andere wirkte. Weswegen ein freches Grinsen über meine Lippen huschte, ehe ich mir ganz langsam und gemächlich das T-Shirt auszog. Nait mit Absicht ein wenig zappeln ließ. Als er seine Hände an meine Bauchmuskeln legte hielt ich inne. Stoppte einfach in meiner Bewegung und ließ den Stoff langsam wieder meinen Körper bedecken. Er sollte sich gedulden und die Show genießen, die ich ihm bot.
„Du bist so verdammt unfair“, keuchte mein Blondschopf unter mir auf, nahm allerdings seine Hände von mir und legte sie demonstrativ über seinem Kopf ins Kissen.
„Yeah bin ich und du stehst auch noch drauf“, meine Stimme war mittlerweile dunkel vor Lust. Dennoch fuhr ich damit fort mich meines T-Shirts zu entledigen. Zog den Rest in einer fließenden Bewegung über meinen Kopf und ließ das Stück Stoff achtlos auf den Boden fallen. Genoss Naits sehnsüchtigen Blick auf meinem Oberkörper. Auf meinen Muskeln, meinen Tattoos. Auf mir.
„Vielleicht sollten wir noch mal auf das Flehen zurück kommen. Wie sehr wolltest du mich noch mal?“, neckte ich ihn mit einem spöttischen und dunklen Funkeln in den Augen. Atemlos lachte Nait auf. Schloss kurz seine Augen, um sich etwas zu sammeln.
„Du machst mich fertig, J“
♪
Leise gähnend fuhr Nait sich durch seine noch feuchten Haare. Es war noch recht früh am Morgen, kurz nach 8 Uhr, aber er hatte nicht mehr im Bett liegen können. Nicht weil er es nicht gewollt hätte. Gott, er hätte fast nichts lieber getan als neben seinem nackten Freund noch etwas liegen zu bleiben. Seinen perfekten Körper noch etwas länger zu betrachten. Er war noch lange nicht müde davon all die Tattoos, die Narben und die Geschichten dahinter zu betrachten. Und das gehörte alles ihm. Bei diesem Gedanken huschte erneut ein dämliches Grinsen über seine Lippen. Dennoch hatte er aufstehen müssen, war duschen gegangen und fuhr jetzt mit dem Aufzug nach unten. Jack sollte ruhig ausschlafen. Er brauchte die Ruhe wirklich. Doch Naits Kopf war voll. Voll von den Dingen die Jacks ihm gestern vorgelesen hatte. Das hatte ihn wirklich getroffen. Klar, er wusste von dieser Zeit, aber so direkt davon zuhören raubte ihm den Atem. Was auch ein wenig an der lebhaften Art zu schreiben, seines Freundes lag.
Als Nait wenige Minuten später in den recht leeren Frühstücksraum kam, saßen Hanako und Dave bereits zusammen an einem Tisch. Dave mit einer Tasse Kaffee und Hanako mit einer Tasse Tee. Vor ihnen eine Menge Aufschnitt und Brötchen die nicht vom Hotel Buffet stammten.
„Guten Morgen“, begrüßte er die beiden, als er sich zu ihnen setze. Kurz die Auswahl auf dem Tisch betrachtete.
„Guten Morgen, hast du gut geschlafen?“, fragte Hanako ihn direkt gut gelaunt, ehe sie sich wieder ihrem Käsebrötchen widmete. Dave hingegen lehnte sich mit seiner Tasse Kaffee zurück und grinste ihn an.
„Lass mich raten, du hältst es nicht mehr im Bett aus und Jack schläft noch tief und fest?“, fragte er ihn amüsiert.
„Stimmt und danke Hanako ich hab gut geschlafen“ Nait nahm ihren Teller entgegen, den sie auffordernd zu ihm geschoben hatte.
„Bedien dich, Johnny hat die Brötchen von seiner morgendlichen Joggingrunde mit gebracht“, erklärte Dave ihm locker. Dennoch spürte Nait seinen prüfenden Blick auf sich. Ihr Assistent war einfach zu aufmerksam, fragte allerdings nicht danach was Nait offensichtlich beschäftigte. Stattdessen legte er sein Handy vor Nait auf den Tisch und öffnete das Profil der Band, dass er zum großen Teil betreute. Er hatte Videos und Fotos vom den letzten Konzert in Baltimore zu einem Post zusammengefasst und öffnete die Kommentarspalte für Nait.
„Lies“, forderte er ihn grinsend auf, ehe er sich wieder zurücklehnte und seinen Kaffee trank.
Während Nait sein Brötchen mit Schinken belegte, ohne Butter versteht sich, begann er die Kommentare unter dem Post zu lesen. Fasziniert davon wie verdammt positiv und nett diese waren. Wie viele Leute nette Worte darunter geschrieben hatten, oder begeistert von dem Auftritt gewesen waren. Einige schrieben von einer fesselnden Energie, einige davon wie verdammt gut die Stimmung gewesen war und viele von dem Moment in dem Jack allein auf der Bühne gestanden hatte. Dieser Moment schien verdammt viele berührt zu haben.
„Ich dachte ich geh auf ein cooles Showbiz Konzert und plötzlich bekomme ich die nicht gefragte, aber beste Therapiestunde meines Lebens mit fucking Jack Napier. Selten einen so authentischen und sympathischen Typen gesehen“, las er überrascht einen der Kommentare vor. Die netten Worte einer unbekannten Person für seinen Freund rührten ihn.
„Ich dachte immer das Internet wäre ein komplett toxischer Ort, aber die Leute hier sind echt nett“, meinte er und schüttelte überrascht den Kopf darüber.
„Kann es auch sein. Aber wir haben schon bei Harlekin alle verdammt viel dafür getan, dass in den Kommentaren keine toxische Scheiße abgeht. Und glaub mir keiner wollte ne Ansage von Jack und Coby deswegen bekommen. Die waren da überraschend klar und da viele alte Harlekin Fans mit zu euch rüber sind, ist auch ihr Umgang hier so positiv“, Dave wirkte richtig zufrieden darüber. Verständlicherweise, den er hatte einen großen Anteil daran.
„Ich finde das so schön. Ich hab mir gestern Abend zusammen mit Sebastian einige Post und Kommentare angesehen“, lächelte Hanako und nahm sich eine der frischen Erdbeeren vom Tisch.
„Und ich liebe es, dass ich nicht nur als die eine Frau gesehen werde sondern als Hanako“, meinte sie und steckte sich die Erdbeere in den Mund. Wirkte dabei wirklich glücklich und zufrieden.
„Alles andere hätte auch keiner von uns zugelassen Hanako“, lachte Nait und gab Dave sein Handy zurück, welches dieser zur Abwechslung einfach auf dem Tisch liegen ließ.
„Zeig Jack später mal die Kommentare. Ich glaube das tut ihm gut. Er hängt wieder viel seinen Gedanken nach“, schlug Dave geschickt den Bogen. Auch sein Blick lag erneut auf Nait.
„Und du auch. Jedenfalls wirkst du heute so. Hat er sich dir endlich geöffnet?“, jetzt sprach er es direkt an. Ließ Nait allerdings Luft nicht darauf einzugehen. Dieser biss ein Stück von seinem Brötchen ab und dachte einen Moment darüber nach. Kam dann allerdings zu dem Entschluss, dass es kein Geheimnis sein musste. Jack machte keines daraus, also warum sollte er es machen?
„Jack hat mir gestern seine neusten Kapitel vorgelesen. Es ging darum wie es dazu kam das er in die Klinik kam. Das beschäftigt mich“, meinte er dann langsam, fast nachdenklich. Hanako hörte ihm schweigend zu während Dave langsam nickte. Er wusste nicht wie viel Dave von der gesamten Sache überhaupt wusste.
„Ich weiß nicht genau wie er dahin kam, er hat nie mehr gesagt außer das er eine Grenze überschritt und einen Nervenzusammenbruch hatte. Aber Coby sagte mal, dass es typisch Jacky dramatisch und blutig war“, fing der Assistent nachdenklich an und sah ebenso nachdenklich in seine fast leere Tasse.
„Erst wollte ich das nicht glauben, aber dann hat der Idiot sich auf der Bühne mit einem Messer in die Hand geschnitten. Und die Leute haben es gefeiert und geliebt“, selbst beim erzählen hatte Dave diesen ungläubigen Ausdruck in den Augen.
„Und ich musste mir danach was von Michael anhören und die Sache kitten. Aber in diesem Moment, auf der Bühne, hatte er alle damit komplett im Griff. Alle waren kurz schockiert, außer Coby der auch noch ein paar Tropfen Blut von seiner Hand geleckt hat. Dafür hab ich die Beiden nach dem Auftritt die Bühne wischen lassen“, lachte er zum Ende kurz auf.
„Chrishell fand das damals wohl eher erschreckend als faszinierend“, murmelte Nait, musste bei der Vorstellung der Szene die Dave gerade beschrieben hatte allerdings auch leicht grinsen. Es passte einfach zu dem Bild, dass er von den beiden hatte. Was sie wohl damals damit bezwecken und beweisen wollten?
„Kann ich mir vorstellen. Ich hab diese Frau einmal in meinem Leben persönlich getroffen und sie ist noch schlimmer als J immer beschreibt“, seufzte er und trank den letzten Schluck seines Kaffees.
„Ich hoffe ich treffe sie niemals persönlich“, murrte Nait und schielte zu Hanako, die immerhin ein großer Fan ihrer Show war. Welche mit gerunzelter Stirn noch eine Erdbeere nahm.
„Ich wünschte ich würde sie mal treffen. Damit ich ihr sagen kann, dass ich ihre Show mag sie persönlich aber eine abscheuliche Person ist. Ich will ihr einen richtigen Vortrag darüber halten, wie sie Jack so was antun konnte. Und dann will ich ihr sagen das sie alt aussieht“, schnaubte die schwarz Haarige entschlossen ehe sie ihre Erdbeere aß.
„Oh, dass muss ich dann unbedingt filmen“, lachte Dave laut auf. Sah kurz mit einem Augenzwinkern zu Nait der amüsiert den Kopf schüttelte.