Can't sleep, can't think, can't find an escape
Can't sleep, can't think, can't find an escape
In L.A. gibt es einige verlassene Orte die zu Konzert Lacations umgebaut wurden. Orte an denen ich früher gern spielte und immer wieder gern spiele. Sie hatten eine ganz andere Atmosphäre, etwas ganz eigenes was mich einfach anzog. Den was macht eine gute Show noch besser? Genau, die richtige Kulisse zu dieser Show. Und die hatten wir heute Abend wirklich. Das Aufbauen hatte etwas länger gedauert als normal, da wir hier keine richtige Bühne hatten und sie ebenfalls Kameras aufbauen mussten, um uns aus verschiedenen Winkeln zu filme. Auch wenn die wichtigste Kamera eine war, die uns direkt auf der Bühne begleitete. Doch die Stimmung der Crew war dennoch gut und am Ende sah es einfach perfekt aus. Was ich den Jungs und Mädels aus unsere Crew auch sagte. Es wären nicht so viele meiner alten Leute wieder zurückgekommen, wenn ich ein scheiß Boss wäre oder? Wir sind alle ein Team und ende.
Der alte U-Bahn Tunnel hatte sich schnell gefüllt und es fühlte sich so gut für mich an, mich unter die Fans zu mischen. Im ernst hier bot es sich an, da wir eh mitten unter ihnen spielten und es keinen richtigen Backstagebereich gab. Also mischte ich, mischten wir uns einfach ein wenig unter die Fans. Quatschten mit ihnen und machten Fotos. Meine Akkus für den Abend luden sich immer weiter auf und die Stimmung war unbeschreiblich. Besonders als sich das Licht veränderte und wir als Band in die Mitte des Raumes gingen und unsere Plätze einnahmen. Heute war sogar einer dieser Abende, an denen Nait etwas trank. Er hatte sich von ein paar Fans dazu überreden lassen zwei Drinks mit ihnen zu trinken. Was bei meinem Naity schon reichte, um betrunken zu sein. Doch seine Stimmung war dadurch noch besser als zuvor und er stand ganz Vorne in der Masse an Fans. Zusammen mit Johnny der ein Auge auf alles hatte. Dave stand mehr am Rand und überblickte alles. Schaute ob die Leute mit den Kameras auch ihren Job machten.
Die Atmosphäre war von Anfang an anders, als bei den vorherigen Konzerten. Zum Teil wegen der allgemeinen Atmosphäre des Ortes, zum anderen weil wir diesmal teilweise sogar die Namen der Leute kannten die mit uns feierten. Was sonst eher selten vorkam. So bekam das Ganze noch mal eine ganz persönliche Note. Fühlte sich persönlicher an als sonst. Und ich liebte es. Auch die Crew befand sich unter den Konzertbesuchern. Wir hatten wie auch bei den anderen Konzerten mit Showbiz gestartet und spielten das übliche Set. Nur wieder etwas anders. Ohne Sebastians Drumm Solo, aber auch ohne ein Jack mit seiner Gitarre Moment. Diesmal interagierten wir alle viel mehr mit dem Publikum. Unser Sound hallte dumpf von den Betonwänden wieder und gab ihm einen schmutzigen Klang, gleichzeitig hallte meine Stimme, die von Gale und allen, die mit uns zusammen sangen, immer wieder nach. Dazu die düstere Beleuchtung, die Grafits die vom Schwarzlicht an den Wänden leuchteten. Und dann schlug Hanako den fließenden Übergang zu Even If It Kills Me, einer der Songs die verdammt hart nach Harlekin klangen und den ich ohne Gale singen würde. Den der spielte bei diesem Song den Gitarrenpart, da Hanako an ihrem Keybord spielte und das Soundboard bediente.
Kaum spielte sie die ersten Töne schloss ich meine Augen für einen Moment, bewegte mich zum Sound und sammelte mich, konzentrierte mich auf meine Stimme. Lauschte Gale der mit seiner dunklen Stimme den Einstieg gab.
„Running from the past, running from the pain“
„You can't run it back if you can't get away“
„Running from the past, running from the pain“
„You can't run it back if you can't get away“
Und dann mein Zeichen. Der Moment in dem ich meine Augen wieder öffnete und die Ruhe einem Sturm wich. Mich komplett in die Musik zog und mit mir alle anderen.
Is this a warning?
Is this a sign?
Meine Stimme peitschte förmlich durch den Raum. Meine Hand war dabei in Richtung Himmel gereckt, ehe ich noch einen Schritt weiter ins Publikum machte und einige der Hände ergriff, die mir entgegen gestreckt wurden. Sie für einen Moment hielt und fest drückte, als würden wir uns gegenseitig Kraft geben wollen.
Should I keep my mouth shut, let you live a lie?
'Cause every day, it's a dog fight
I can see it pilin' up like a mile high
Das war einer Momente, in denen ich nur so vor Energie, vor Funken, sprühte. Einer dieser Momente in denen ich alles um mich herum mit riss. Nicht groß darüber nachzudenken musste was ich als nächstes tat, oder wie es wirkte. Ich tat es einfach. Bewegte mich so, dass es sich gut anfühlte. Spürte die Musik in jeder Faser meines Körpers vibrieren. Jeden störenden und düsteren Gedanken aus meinem Hirn verdrängen und plötzlich sangen alle mit. Mischte sich meine Stimme mit denen von so vielen fremden Menschen. Sie alle sangen unseren Song mit.
„Ohhh“
Sogar Nait ganz vorne sang aus voller Kehle mit. Seinen Blick fest auf mich gerichtet und gehalten von Johnny, damit er in der wogenden Masse nicht umkippte. Was mir ein breites Lächeln entlockte, ehe ich weiter sang. Meine Stimme noch mehr Emotionen bekam, als eh schon. Den ich richtete meine Worte direkt an ihn. Wollte ihm klar machen, dass wenn er zerbricht, ich es auch tat.
'Cause I hope than you know when you're broken,
I'm broken too
Wieder sangen alle um uns herum mit. Lachten, tanzten und reckten ihre Hände in die Luft. Fuck, allein vom Klang all dieser Stimmen bekam ich erneut eine Gänsehaut.
„Ohhhh“
Diesmal trat ich noch einen Schritt aufs Publikum zu. Sah Nait immer noch direkt an. Ich wollte das er meine Worte nicht nur hörte, sondern sie auch spürte. Sie in meinen Augen sah. Den es fühlte sich an wie ein Versprechen, vor hunderten von Menschen. Und ich meinte es genau so. Wenn er mich brauchte, würde ich für ihn bluten. Auch wenn es mich innerlich umbringen würde. Wie bei Coby. Der diesen verdammten Song zusammen mit mir sang. Den ich neben mir spüren konnte, glücklich und frei. Ganz in unserem Element.
If you need me,
I'll bleed for you
Während ich sang lehnte ich mich etwas mehr zu Nait hinüber und plötzlich tat dieser etwas, dass er sich nur traute, weil er längst nicht mehr nüchtern war. Er ließ in diesem Moment einfach los, lehnte sich ebenfalls zu mir und vergrub seine Finger tief in meinen grünen Haare, die im Schwarzlicht leuchteten. Und dann küsste er mich. Einfach so vor all diesen Leuten und sorgte somit dafür, dass ich die nächste Zeile nicht singen konnte. Doch dafür sangen alle anderen sie für mich mit.
„Even if it kills me inside“
Sprachlos löste ich mich von Nait, als dieser mich grinsend los ließ und zurück nach hinten auf die Bühne drückte. Unter dem Überraschten jubeln der Menge. Und fuck, ich war immer noch sprachlos, was man meiner Stimme deutlich anhörte als ich weiter sang. Zusammen mit all den Menschen die zu diesem Konzert gekommen waren.
„Even if you burn me alive“
„I'd carry that pain that you don't need“
„I'd carry that weight that you don't see“
„Even if it kills me this time“
Es war erniedrigend. Ich hasste alles an diesem Ort und dabei hatte ich noch nicht mal Dr. Strange richtig kennengelernt. Nachdem Jax, mein persönlicher Alptraum, mich unter die Dusche gesteckt hatte und ich mir danach trockene Sachen angezogen hatte, fand ich mich jetzt in einer neuen mir unliebsamen Situation wieder. Jax schob mich vor sich her den Flur entlang zum Essenssaal. Er hatte seine Hände auf meine Schultern gelegt und dirigierte mich so durch die Gänge. Vorbei an anderen Leuten und generischen Landschaftsbildern. Vorbei an Pflanzen und gemütlichen Sitzgruppen. Meine ganz persönliche Hölle. Es gab Zeiten da wollte ich nicht schlafen, weil ich nicht zur Ruhe kam und wegen den Alpträumen, doch jetzt wollte ich nur schlafen und konnte es nicht. Wegen Jax, wegen meinem Dad, wegen allem.
„Essen gibt es eigentlich fast immer. Obst steht immer bereit. Frühstück ist um 9 Uhr, Mittagessen um 13 Uhr und das Abendessen fängt um 18 Uhr an. Du musst Anwesend sein, ansonsten kommt dich jemand holen“, erklärte er mir, was diesmal tatsächlich bei mir ankam. Genervt verzog ich mein Gesicht, sah mich allerdings etwas in dem hellen und freundlichen Raum um. Andere Patienten hatten sich ebenfalls schon eingefunden. Saßen alleine oder in kleinen Gruppen an den Tischen. Sie alle waren älter als ich. Eine bunt gemischte Gruppe von Dreißig bis über Fünfzig. Einige sahen aus als hätten sie noch eine Zwei vor ihrem Alter stehen.
„Momentan bist du der jüngste hier. Eigentlich sind wir auch gar nicht auf Minderjährige ausgelegt, aber naja Geld regelt wohl alles“, fing Jax wieder an zu quatschen. Er dirigierte mich zu einem freien Tisch am Fenster und drückte mich sanft runter auf den Stuhl.
„Was frühstückst du so?“, fragte er mich mit einem netten Lächeln und yeah der Typ meinte es nur gut, aber ich war so, so verdammt müde.
„Nichts“, murmelte ich deswegen und legte meine Arme auf dem Tisch ab, nur um meinen Kopf darauf zu legen und meine Augen zu schließen.
„Du musst etwas essen. Ich hab eben schon deine Rippen gespürt, als ich dich hochgehoben hab. Du wiegst weniger als meine Gewichte im GYM“, lautete sein Urteil ehe er kurz verschwand und ich meine Ruhe hatte. Endlich.
Doch meine Ruhe endete bereits nach wenigen Minuten wieder. Jax setzte sich mit einem Tablett zu mir. Anscheinend würden wir zusammen Frühstücken. Warum zur Hölle hatten sie bitte einen Studenten auf mich angesetzt? Weil er alters technisch nicht so weit von mir weg war wie andere hier? Damit ich mich nicht umbrachte? Oder um allein ihn zu beschäftigen? Arg.
Als ich meinen Kopf etwas hob und mein träger Blick auf das Tablett fiel musste ich feststellen das ich doch etwas hunger hatte. Nur minimal, aber immerhin. Jax hatte nicht nur frisches Obst, Orangensaft und Kaffee für sich mitgebracht, sondern auch einen Teller mit Pancakes. Der Teller der mich im übrigen davon überzeugte das ich hunger hatte. Jax schien meinen Blick zu bemerken, den er schob den Teller noch etwas mehr zu mir herüber. So weit, dass ich den herrlichen Duft in der Nase hatte.
„Ich hab kurz überlegt was ich in deinem Alter gern gegessen habe und dachte mir dann, dass Pancakes ein guter Anfang sind“, erklärte er und beobachtete mich gespannt dabei wie ich mich etwas mehr aufsetzte. Die Pancakes anstarrte und mein Magen viel zu laut knurrte.
„Jetzt iss schon was. Depressionen sind kacke, aber verhungern ist noch beschissener“, grinste Jax und schob mir den Teller noch weiter vor die Nase. So weit, dass ich tatsächlich langsam die Gabel nahm und anfing zu essen. Mit kleinen Stücken und immer noch wenig Appetit, aber immerhin aß ich etwas. Wenn Eliza das wüsste, sie würden vor Freude weinen, weil ich in den letzten Tagen zu Hause wirklich kaum gegessen hatte.
„Depression?“, harkte ich dann doch langsam nach. Meine Stimme musste genau so leer klingen wie ich mich fühlte.
„Ich brauch kein beendetes Studium, um das zu erkennen“, meinte er und nahm sich eine Schale vom Obstsalat den er mit gebracht hatte.
„Dr. Strange wird dir das später, bei euren ersten Gespräch bestimmt auch noch mal sagen. Das ist ziemlich offensichtlich“, während er sprach beobachtete er mich ganz genau. Fast wie ein Projekt.
„Woran siehst du das?“, harkte ich nach. Vielleicht wirklich aus Neugier, vielleicht aber auch aus dem einfachen Grund, wenn er sprach musste ich es nicht tun. Und Jax liebte es sein Wissen preiszugeben. Er wirkte plötzlich ganz aufgeregt meine Frage beantworten zu können.
„Deine Teilnahmslosigkeit und Erschöpfung sprechen deutlich dafür. Und komm schon, du hast dich seit deiner Ankunft in diesem Bett verkrochen, auch das sind deutliche Zeichen. Ich wette dein Körper fühlt sich schwer und erschöpft an. Und Depressionen gehen oft mit einem Trauma einher, dass du eindeutig hast mein junger Freund“, beendete er seine kleine oberflächliche Erklärung mehr als zufrieden.
„Aha“, war meine schlichte Antwort darauf. Ich legte die Gabel zur Seite und schob den noch recht vollen Teller wieder von mir. Der Hunger war mir vergangen.
Das würde ein verdammt langer Tag werden. Allein schon wenn Jax dafür sorgte das ich zu den Mahlzeiten erschien. Und ich sollte recht behalten. Nach dem Frühstück zwang Jax mich zu einem Spaziergang durch den Klinikpark, wobei er versuchte mich zum lachen zu bringen und ich wie ein Zombie neben ihm her schlurfte. Danach brachte er mich zu Dr. Strange. Mein erstes Gespräch mit ihm stand an. Dr. Strange (allein der Name sagt für mich im Nachhinein schon alles) war genau so wie man ihn sich vorstellt. Irgendwas zwischen Anfang Fünfzig und Ende Vierzig, gut polierte Glatze und dafür ein Vollbart. Seine Brille ließ ihn Weise wirken und dadurch das er mit meinem Vater befreundet war stand er voll und ganz hinter Mr. Whitley. Alles dafür tuend, seinen Adoptivsohn wieder zu heilen. In die Gesellschaft zu Integrieren, oder zu tun was nötig war damit Familie Whitley in Ruhe leben konnte. Jax konnte leider nicht mit hinein gehen. Erst freute ich mich über diese Tatsache, doch im Nachhinein hätte ich ihn da drin gut gebrauchen können. Den er war der einzige Mensch in diesem Irrenhaus, der hinter mir stand und nicht hinter meinem Dad.
Kaum hatte ich mich auf den Sessel bei seinem Schreibtisch gesetzt, traf mich der forschende Blick des Doktors. So wie gestern, als ich mit meinem Dad in seinem Büro gewesen war. Nur galt seine Aufmerksamkeit jetzt ausschließlich mir. (Hilfe)
„Wie geht es dir heute Jack?“, fing er direkt an, noch recht unverfänglich. Wobei sein Blick direkt auf meine Handrücken rutschte die deutliche Kratzspuren zeigten.
„Mies, sonst wäre ich kaum hier“, ich sprach mehr als ich eigentlich wollte. Jetzt schon. Der Doktor nickte und machte sich ein paar Notizen zu mir.
„Du warst gestern nicht bei den Mahlzeiten. Dabei ist es wichtig das du mehr isst. Nach unserem Gespräch wird Mr. Meyer dich zum Gesundheitscheck begleiten. Ich muss für die Medikamenten Dosierung dein Gewicht und allgemeinen gesundheitlichen Zustand wissen“, fuhr er fort und allein bei dem Wort Medikament zog sich alles in mir zusammen. Erinnerte mich an Mom und ihre „Medikamente“. Ich wollte das nicht. Doch ich konnte nichts dazu sagen, den Dr. Strange sprach bereits weiter:
„Durch die Erzählungen von Mr. Whitley konnte ich mir bereits ein erstes Bild von dir machen. Ich bin also über deine Umstände im Bilde und muss sagen, es war gütig von Mr. Whitley einen Waisenjungen wie dich aufzunehmen“, sagte er das gerade wirklich? Mir wurde direkt übel. Nicht mal HIER hatte mein Vater die wahre Geschichte erzählt. Wow. Das saß und versetzte mich direkt an einen noch dunkleren Ort, als eh schon.
„Dein aggressives und selbstverletzendes Verhalten macht mir Sorgen...“, bei jedem seiner Worte fühlte ich mich unwohler, rutschte tiefer in den Sessel hinein und zog meine Ärmel mehr über meine Hände, um meine Kratzspuren zu verbergen.
Am Ende verließ ich sein Büro niedergeschlagener als ich hinein gegangen war. Er hatte sich eh schon seine Meinung über mich gebildet, also was sollte ich mir noch die Mühe machen ihm MEINE Sicht der Dinge zu beschreiben.
Wie von Dr. Strange angekündigt holte mich Jax nach der Sitzung ab und brachte mich in ein Untersuchungszimmer, in dem mich eine Krankenschwester untersuchte. All diese klassischen Dinge wie Wiegen (ich wog wirklich viel zu wenig), Messen und Blut abnehmen mit dem ich absolut kein Problem hatte. Doch der Anblick meines Blutes, dass dickflüssig, weil ich so wenig trank, aus mir heraus lief erinnerte mich an den Moment mit Chrishell in der Küche. Und DAS erwischte mich kalt und unerwartet. Die Erinnerung daran sorgte dafür das mir schwindelig wurde und mein Körper anfing zu zittern. Mein Kreislauf kam wohl nicht so gut mit allem klar wie ich gedacht hatte. Hätte ich heute morgen doch etwas mehr gegessen und getrunken. Jetzt war es dafür zu spät. Ich spürte wie Panik in mir aufkam und hätte Jax nicht in diesem Moment nach meinen Händen gegriffen, hätte ich wahrscheinlich die Nadel aus meinem Arm gezogen.
„Hey, ganz ruhig, gleich vorbei“, sprach er beruhigend auf mich ein während die Krankenschwester die Nadel geübt aus meinem Arm zog und ein Pflaster auf die kleine Wunde klebte.
„Du bekommst gleich was zur Beruhigung und dann bring ich dich zurück auf dein Zimmer okay“, sprach er beruhigend weiter und hielt mich weite fest, damit die Schwester ohne Probleme eine weitere Nadel in meinen Arm stechen konnte. Diesmal gehörte sie allerdings zu einer Spritze mit dem besagten Beruhigungsmittel. Was mich augenblicklich schläfrig machte und ich mich fragte wie Jax mich so zurück bekommen wollte. Ich hielt wirklich nichts aus, was mich geärgert hätte wenn ich noch dazu in der Lage gewesen wäre.
„Heb ihn auf den Rollstuhl. Ich gebe ihm noch eine Infusion, damit sein Körper sich schneller erholt“, hörte ich am Rande meines Bewusstseins die Schwester sagen. Es stand also nicht nur übel um meine Psyche, sondern auch um meinen Körper. Na klasse. Hatten wohl beide einfach aufgegeben. Dabei war ich noch nicht mal bei den Suizidgedanken angekommen.
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