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Even If It Kills Me

Harlekin — www.fanfiktion.de · All chapters

Even If It Kills Me

Heute war einer diese Tage die mich trafen. Ich hätte gern gesagt, aus keinem besonderen Grund, aber dem war nicht so. Dieser Tag würde mich immer treffen. Egal wie oft ich ihn noch erleben würde. Egal wie lange es schon her wäre. Es würde mich immer wie am ersten Tag treffen. Jedes verdammte Mal. Cobys Todestag, wird für immer einer dieser Tage in meinem Leben sein, die mich nicht kalt ließen. Ironischerweise starben alle, die mir viel bedeuteten im September. Immer wenn die Blätter langsam bunt wurden. Wenn die Tage kürzer wurden, aber die Sonne noch genug Kraft besaß. Immer im September. Meine Mom, Coby. Vielleicht würde auch ich irgendwann im September sterben. Es würde den Kreis schließen.

Die letzten Tage waren alle schrecklich besorgt um mich gewesen. Ich meine yeah, ich kanns verstehen. Wäre ich an ihrer Stelle auch gewesen. Ich wurde ruhiger, war viel in Gedanken. Nait wich mir kaum von der Seite, Jax bot oft seine Hilfe an, hatte Zeit zum Reden so wie alle. Dave rief mich an, meine neue und alte Band waren präsent. Andy schrieb mir öfter als sonst. Fuck, sogar Ronnie hatte kurz gefragt wies mir ging. Und ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht wie es mir geht. Wie sollte es mir den gehen? Theoretisch wusste ich wie es mir gehen sollte. Doch so fühlte ich nicht. Da war so verdammt viel in mir los, dass mein Hirn nicht nach kam und ich unsicher war, was ich überhaupt spürte. Wahrscheinlich war das noch besorgniserregender als alles andere. Aber ich konnte es nicht ändern. Oder wollte etwas daran ändern.

Als ich heute Morgen, viel zu früh, wachgeworden war wusste ich nicht genau was ich tun sollte. Was ich brauchte, um nicht komplett unter all den Erinnerungen zusammen zu brechen. Den fuck, ja die kamen. Drängten sich so präsent in meinen Kopf. Der Moment seines Todes... seine Beerdigung... das danach. Die Lücke in meiner Seele fühlte sich riesig an. Schmerzte und raubte mir den Atem. Die Schuld pochte in meinem Herzen und ich hätte schreien können. So laut das ich Tote hätte aufwecken können. Doch ich tat nichts von alle dem. Ich schlüpfte lautlos aus dem Bett, um Nait nicht zu wecken. Schrieb ihm eine Nachricht wo ich war und das ich allein sein musste. Ihn darum bat, allein sein zu dürfen. Daneben legte ich mein Handy. Ich wollte nicht erreichbar sein. Dafür nahm ich meinen Laptop und meine Kopfhörer mit. Steckte sie in einen Rucksack, ehe ich mich anzog. Einfach nicht anders konnte, als einen von Cobys alten Lieblingshoodies anzuziehen. (Ich würde alles dafür geben, wenn er noch nach ihm riechen würde. Wirklich alles. Sogar meine Stimme.)

Unendlich froh, dass noch keiner wach war machte ich mir in der Küche einen Kaffee, allein Bels Blick folgte mir dabei. Beobachtete, wie ich mir meine Schuhe anzog und den Rucksack nahm. Und dann tapste mein Kater zu mir und strich um meine Beine ehe er an der Tür kratzte. Fast als würde er sagen wollen „geh nicht allein“. Der Anblick ließ mich schlucken und so nahm ich ihn kurzerhand einfach mit. Ließ ihn mit mir gehen, so wie Hardes es früher immer getan hatte. So machten Bel und ich uns auf den Weg zum Friedhof. Nirgends war ich ihm im Moment näher. Seine verdammten Knochen lagen immerhin dort und das war physisch das Einzige das so richtig von ihm übrig geblieben war. Was mehr war, als von meiner Mom. Den sie hatte man damals verbrannt und wo ihre Asche danach hinkam weiß ich bis heute nicht.

Durch das massive Eisentor des Friedhofes zu gehen kostete mich eine Menge Überwindung. Mehr als ich gedacht hatte. Bilder seiner Beerdigung tauchten in meinen Gedanken auf und trieben mir die Tränen in die Augen. Aber so war das wohl, wenn man seinen Seelenverwandten verlor. Da blieben Tränen wohl nicht aus. Gehörten dazu. Bel folgte mir die ganze Zeit über. Als wir an seinem Grab ankamen hielt ich inne. Der Anblick traf mich unerwartet hart. Bel sprang elegant auf den Sockel der Statur und legte sich zu den Pfoten des steinernen Löwen. Und ich? Ich brauchte gefühlt eine halbe Ewigkeit, ehe ich mich aus meiner Starre befreien konnte und mir mit den Fingern durch die Haare fuhr. Endlich in der Lage war näher zu kommen.

„Hey Cob. Ich bin glaube ich wirklich mies darin an Todestages da zu sein. Ich weiß nicht mal was ich sagen soll? Mein Beileid, fasst es nicht in Worte. Herzlichen Glückwunsch, wäre lustig, aber ich kann nicht Lachen. Ich... vermisse dich, fasst es vielleicht ganz gut aber langweilig in Worte“, begann ich mit leiser Stimme zu sprechen. Hatte das Gefühl, dass mein Freund seine Hand auf meinen Nackten legte. Sagen wollte das es okay war. Wieder fuhr ich mir mit den Fingern durch die Haare, ehe ich mich langsam an sein Grab setzte. So wie ich es schon öfter in letzter Zeit getan hatte. Nur fühlte es sich diesmal anders an.

„Ich bin auch mies darin traurig zu sein. Das weißt du. Keiner kennt mich besser als du“, sprach ich weiter, um die Stille um uns zu füllen. Dabei holte ich meinen Laptop und meine Kopfhörer aus dem Rucksack, hatte den Kaffeebecher bereits neben mich gestellt.

„Ehrlich gesagt, haben mich viele gefragt wie es mir geht und ich konnte es nicht beantworten. Da ist so viel in mir, dass es sich anfühlt wie Leere“, erklärte ich ihm und fügte etwas ertappt hinzu:

„Und vielleicht bin ich auch ein wenig sehr dramatisch, weil ich hier an deinem Todestag an deinem Grab hocke, aber naja. Du würdest drüber lachen und es dennoch lieben“, ein leichtes Lächeln huschte bei dem Gedanken über meine Lippen. Den genau so wäre es gewesen.

„Und du wärst stolz auf mich wie viel ich schon aufgeschrieben habe. Wie ich damit umgehe, das ich Jax Hilfe angenommen habe. Wie alles mit der Band läuft. Wie ich dich durch die Musik am Leben halte. Wie stabil meine Beziehung zu Nait ist. Fuck du hättest ihn glaube ich genau so geliebt wie ich und gleichzeitig hätten wir ihm jeden Nerv geraubt“, lachte ich jetzt leise auf und spürte langsam wie ich mich etwas entspannte. Hatte, wie so oft wenn ich hier war, dass Gefühl Coby würde neben mir sitzen und mir zu hören. Absurd oder? Aber wenn es meiner Psyche Hilft nicht zusammenzubrechen, dann nehme ich diesen kitschigen Gedanken mit Kusshand.

„Und ich dachte... ich hör auf mich davor zu drücken und fang endlich mit uns beiden an“, erklärte ich ihm, hörte dabei selbst wie meine Stimme anfing zu brechen. Doch ich sprach weiter. Auch wenn mir die Tränen kamen. Manchmal muss man Wunden aufreißen, um sie weiter heilen zu lassen.

„Erinnerst du dich noch an unser erstes Treffen? Ende August als wir beide zu diesem Konzert im Roxy wollten, aber wir nicht reingekommen sind, weil wir zu jung waren?“ Ich wischte fahrig die Tränen von meinen Wangen. Alles daran tat so unfassbar weh. Und dennoch begann ich zu tippen. Wollte heute nicht an das tragische Ende denken, sondern an unsere Anfänge.

♫

Mittlerweile war ich 16 Jahre alt und ließ mir so gut wie gar nichts mehr sagen. Von wem auch? Ich hatte niemanden mehr und hatte auf die harte Tour lernen müssen, dass ich auf mich allein gestellt war. Gruppenzwang? Dem trat ich in den Arsch. Ich zog lieber alleine los, als andere um mich herum zu haben. Es hielt eh niemand lange in meiner Nähe aus. Also warum jemanden in meine Nähe lassen? Tja, heute würden sich viele Dinge für mich ändern. Es war Ende August und ich hatte mich abends aus dem Haus geschlichen. So weit nichts neues. Es war mittlerweile ein leichtes für mich aus meinem Fenster zu klettern und unbemerkt abzuhauen. Ich hatte einige meiner Pillen in der Tasche, nur für den Fall der Fälle, dass sich etwas ergab. Auf dem Sunset wusste man nie. Das war einer der Orte, an denen ich mich im Moment am liebsten in L.A. herum trieb. Er zog mich allein wegen der Musik und all der Clubs magisch an. All die Bands die dort spielten. All die Inspiration, die ich mir holen konnte. Einfach vergessen und in eine andere Welt tauchen.

Heute wollte ich mir eigentlich ein Konzert im Roxys geben. Falling in Reverse spielten dort. (Wenn du das ließt Ronnie... yeah ich weiß, aber halt einfach deine Klappe darüber oder? Du hast uns nicht zusammen gebracht. Ist einfach nur Zufall okay? Hätte auch jeder andere da spielen können.... vielleicht hat deine Musik meine und Cobys Freundschaft dennoch etwas beschleunigt.)

Manchmal hatte ich Glück bei den Türstehern und sie sahen drüber hinweg das ich zu jung war. Ein paar von ihnen kannten mich mittlerweile schon und ließen mich hinein, weil sie wussten das ich nur die Musik hören wollte und keinen Ärger machte. Aber einige ließen mich nicht rein, eben weil ich minderjährig war. (Spaßbremsen)

Leise summend schlenderte ich also auf den Eingang vom Roxy zu, um mein Glück zu versuchen. Der massive Mann, der davor stand, runzelte bei meinem Anblick die Stirn. Ich sah zu jung aus, kam aber mit einem Selbstbewusstsein hier an, als wäre ich schon 21 Jahre alt. Etwas das ich mir tatsächlich von meinem Vater abgeschaut hatte. Komme wie selbstverständlich irgendwohin, auch wenn du gar nicht eingeladen bist. Der Pöbel wird es einfach akzeptieren. Klappte überraschend oft. Nur heute nicht. Der Typ hielt mich am Arm fest, als ich an ihm vorbei wollte und zog mich grob zurück.

„Hey, wo willst du hin Kleiner? Du kommst hier nicht rein“, stellte er grummelnd klar und schob mich wieder auf die Straße zurück. Empört sah ich ihn an.

„Warum nicht? Ich will auf das Konzert. Musik hat keine Altersbegrenzung“, stellte ich klar, stieß bei dem Typen jedoch auf taube Ohren.

„Der Club hat aber eine und solange du die nicht erfüllst bleibst du Draußen“, stellte er sehr deutlich klar und nickte in Richtung Straße. Ein deutliches Zeichen, dass ich mich verpissen sollte.

Fluchend trat ich gegen eine leere Dose auf der Straße, ging allerdings dennoch vom Eingang weg. Ich wollte mir immerhin auch keine einfangen, den gegen den Schrank hatte ich keine Chance.

„Was ein Scheiß. Warum hat heute unbedingt ne Spaßbremse Dienst“, beschwerte ich mich laut und verschwand in der Seitenstraße beim Roxy. So ganz aufgeben wollte ich noch nicht. Ich brauchte diesen Konzertbesuch für meine mentale Gesundheit. Besonders nachdem ich mich erneut mit Chrishell gestritten hatte. Lautstark und heftig.

„Fuck, ich brauch das“, fluchte ich leise vor mich hin und lief plötzlich gegen jemanden. Und dieser jemand begann direkt zu fluchen.

„Was zum fick soll der Scheiß? Hast du keine Augen im Kopf?“, fuhr mich der blonde Typ direkt an. Sein verärgerter Blick traf mich heftig und seine grau-blauen Augen bohrten sich in meine eigenen. Hatten ein Funkeln in ihnen, dass mich an mich selbst erinnerte. Er trug wie ich eine schwarze Jeans, nur war sein graues Shirt leicht zerrissen und seine Chucks komplett schmutzig und bemalt.

„Sorry, hab nicht damit gerechnet hier jemanden zu treffen“, entschuldigte ich mich und hob abwehrend meine Hände. Betrachtete den Jungen in meinem Alter dann spöttisch. Den mein Blick war auf einen selbstgebastelten Dietrich gefallen, den er hatte fallen lassen.

„Uhh, willst du damit das Schloss knacken?“, spottete ich und kassierte direkt einen genervten Blick von ihm.

„Uhh, bist du auch nicht rein gekommen?“, spottete er angriffslustig zurück und hob seinen Dietrich vom Boden auf.

„Wie den auch, wenn da vorne eine Spaßbremse steht“, murrte ich und beobachtete ihn dabei. Der Junge drehte den Dietrich in seinen Fingern um zu checken ob er noch heile war.

„Wenn der wegen dir kaputt ist schuldest du mir was“, brummte er unzufrieden. Und ich weiß nicht genau was es an ihm war, aber ich fühlte direkt eine Art Verbundenheit zu diesem Jungen. Vielleicht, weil er eben so allein wirkte wie ich. Eben so verloren in dieser Welt und gleichzeitig schien auch er Halt in der Musik zu suchen.

„Der ist nicht kaputt, du bist einfach unfähig“, meinte ich mit einem Augenrollen und nahm ihm das Ding aus der Hand, hockte mich im nächsten Moment schon vor das Schloss und versuchte mein Glück.

„Ich bin nicht unfähig. Das ist nicht das erste Mal das ich ein Schloss knacke“, verteidigte er sich. Beobachtete mich allerdings anerkennenden dabei wie ich geschickt das Schloss des Hintereingangs des Roxys knackte.

„Schon klar, was waren das? Fahrradschlösser?“, spottete ich und sah zufrieden und etwas selbstgefällig zu ihm hoch, als das Schloss mit einem leisen „Klack“ aufsprang. Die Tür sich jetzt öffnen ließ.

„Nein aber...“, fing er an, sah dann zur offenen Tür und bremste sich selbst ein wenig. Klang minimal versöhnlicher als eben noch.

„Aber das hier ist schwer zu knacken“, versuchte er sich selbst ins gute Licht zu rücken.

„Nicht wirklich. Das war einfach“, lachte ich auf und gab ihm seinen Dietrich zurück. Sah mich kurz in der Gasse um, ehe ich die Tür öffnete und darin verschwand. Der Junge mir ohne zu zögern folgte. Jetzt waren wir im Hinterenbereich des Roxys. Würde uns hier jemand erwischen, wären wir am Arsch.

„Weiß du wo es lang geht?“, fragte ich ihn leise und sah mich im düsteren Flur um.

„Keine Ahnung. Mein Plan sah erst mal vor rein zu kommen“, weihte er mich ein und sah sich ebenfalls um. Wir waren also beide ratlos und planlos.

„Dann folgen wir einfach dem Lärm und schauen wo wir rauskommen?“, schlug ich ihm vor. Wusste zu diesem Zeitpunkt nicht mal wie der Junge überhaupt hieß.

„Ist immerhin ein Plan“, kommentierte er das Ganze Schulterzuckend. Wir schlichen also leise durch die Flure des Roxys. Immer dem Lärm nach. Als uns Stimmen entgegen kamen, zog er mich in eine Besenkammer. Eng einander gedrückt lauschten wir auf die näher kommenden Schritte und Stimmen. Warteten mucksmäuschenstill darauf, dass sie weg gingen.

„Hey“, raunte er mir plötzlich leise zu. Entgeistert sah ich ihn an. War er irre? Vor der Tür lief gerade jemand lang und er sprach mich an.

„Bist du irre? Sei leise“, flüsterte ich zurück, doch er verdrehte nur seine Augen.

„Bin ich“, raunte er zurück und hängte hinten dran:

„Hey, wie heißt du eigentlich?“ Sein Ernst? Das fiel ihm gerade JETZT ein? Ich drehte mich in der dunklen Besenkammer zu ihm um, in der Hoffnung er könnte so meinen entgeisterten Blick sehen. Er sah ihn nicht. Aber er schien ihn zu spüren. Den er lachte leise auf.

„Ich bin Jacoby. Also? Wie heißt mein Mittäter? Ich will auf dem Polizeirevier nicht sagen, dass ich keine Ahnung hab wem ich noch die Schuld geben kann“, scherzte er. Völlig unpassend und... genau richtig für mich.

„Jack. Ich heiße Jack“, lachte ich leise und schnippte im Dunklen gegen seine Stirn.

„Wehe du verpfeifst mich wenn du geschnappt wirst“, scherzte ich leise. Was auch ihn leise zum lachen brachte.

„Häh, wenn wirst du geschnappt. Ich bin wie ein Ninja“, meinte er und lauschte kurz.

„Meine Ninja Sinne sagen mir, die Luft ist rein“, setze er noch einen oben drauf. Hätten wir nicht leise ein müssen, wäre ich jetzt in lautes Gelächter ausgebrochen. Fuck, wann hatte ich das letzte mal gelacht? Ehrlich gelacht? Stattdessen öffnete ich die Tür der Besenkammer einen Spalt breit und sah auf den Flur. Die Luft war wirklich rein.

„Sag ich doch“, raunte er und stieß mich sanft, aber bestimmt vor auf den Flur. Ich stolperte auf den Flur und sah mich noch mal um. Doch die Luft blieb rein. Wortlos nickte ich in eine Richtung und er stimmte mir eben so wortlos zu. Gemeinsam schlichen wir weiter und kamen schnell an eine schwere dunkle Tür, von dessen anderer Seite der Lärm von vielen Menschen zu uns drang. Leise drückten wir die schwere Tür auf und schoben uns unbemerkt ins Innere. Standen plötzlich mitten im Roxy.

„Ja man“, jubelte Jacoby laut auf und fiel mir plötzlich um den Hals. Er war so glücklich darüber, dass unser Einbruch geklappt hatte, dass er mich einfach umarmte. Kurz hielt ich inne. Versteifte mich in seinen Armen, den mich hatte EWIG keiner mehr umarmt und noch niemand je so verdammt herzlich wie er es gerade tat.

Doch dann steckte mich seine positive Art irgendwie an und ich schlang ebenfalls meine Arme um ihn. Lachte gelöst auf und spürte sein Lachen durch seine Brust vibrieren.

„Hey, drängeln wir uns in die erste Reihe vor?“, fragte er mich begeistert und nickte zur Bühne, auf der bereits eine Vorband spielte, die ich nicht kannte.

„Klar. Was wollen sie gegen uns tun?“, scherzte ich grinsend und ließ ihn los, um unseren Vorsatz in die Tat umzusetzen. Sprich, mich zusammen mit ihm in die erste Reihe zu drängeln. Tja, und an diesem Abend schien es besiegelt zu sein. Feierten wir zusammen in der ersten Reihe und fühlten die Musik einfach. Waren direkt auf einer Wellenlänge und fühlten uns vom anderen angenommen und verstanden. Wie ein Wink des Schicksals. Wie das Ende meiner Einsamkeit und der Beginn unseres Traumes.

♫