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Seltsames Gefühl

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Seltsames Gefühl

Sein Gesicht kam gefährlich nah , sie spürte seinen warmen Atem auf ihrer Lippe.

Ein Duft von süßer Schokolade, Zigarettenrauch und seinen ganz eigenen Duft stieg ihr in die Nase.

Seine gelben Augen sahen tief in ihren Augen.

Langsam glitt seine Augen zu ihren Lippen und wieder zurück.

Ari atmete zitternd aus als er noch näher zu ihr rückte, es müsste nur einer der beiden seine Lippen spitzen und würde die des anderen treffen.

Ihr Herz raste und klopfte so laut das sie sich sicher war das Enjin es auch hören konnte.

Die luft um sie herum war elektrisiert und gerade als Ari nach geben wollte ging die Tür auf.

In einer schnellen Bewegung rückte Enjin weg von ihr.

“Stören wir etwa?”

Riyo setzte sich Ari gegenüber und grinste breit.

“Nö, nicht im geringsten.”

Enjin lehnte sich zurück und grinste Riyo an.

“Ich hab Angel nur gezeigt was Süßigkeiten sind.”

Ari hörte nicht zu, ihr Herz raste noch immer .

Ein Gefühl,  was sie nicht beschreiben kann,  breitete sich in ihrer Brust aus.

Sie stand auf und schob den Stuhl zurück an den Tisch.

“Du gehst wohl schon?"

Riyo schob sich gerade irgendeine Süßigkeit in ihren Mund und sah Ari fragend an.

“Ich bin müde und geh ins Bett.”

Enjin lächelte sie an.

“Gute Nacht.” Sagte er sanft.

Ari drehte sich um und ging zur Tür.

Tausend Gedanken kreisten durch ihren Kopf.

#Kann das sein? Fühlt es sich so an? Nein, das liegt bestimmt an den süßkram.#

Sie stieß die Tür ihres Zimmers auf , machte das Licht an und ging rein.

Nachdem sie die Tür schloss zog sie Enjin's Jacke aus und hing sie ordentlich über die Lehne des Stuhls.

Das Zippo legte sie behutsam auf ihren kleinen Nachtschrank und streifte ihre Stiefel ab.

Immer wieder dachte sie an Enjin und ihr Herz begann zu rasen.

Genervt von ihren Gefühlschaos zog sie sich aus und ließ die Sachen zu Boden fallen und kuschelte sich unter ihre Decke.

Am nächsten Morgen schleppte sie sich in die Kantine und ging direkt zur Kaffeemaschine.

Letzte Nacht hatte sie ewig gebraucht um einzuschlafen,  immer wieder dachte sie an ihn.

“Na guten Morgen. “

#Genau an ihn.#

“Morgen.”

Sie pustete in ihre Tasse und ging an Enjin vorbei.

Aufeinmal stellte sich ein großer Kerl vor sie hin und sie sah von ihrer Tasse hoch.

“Hast nen Problem? “ fragte sie und nippte an ihren Kaffee.

“Sorry Chef, Ari ist öhm ja …..besonders.”

“Kein Problem Enjin.”

Er sah zu Ari runter.

“Ich bin Corvus, der Chef des Putztrupps.”

“Aha.”

Ari ging an ihn vorbei und war überrascht Griss am Tisch sitzen zu sehen.

Sie setzte sich neben ihn und kurz darauf setzte sich Corvus ihr gegenüber.

“Du traust Männern nicht.”

Ari sah Corvus an.

“Ich trau niemanden. “

“Und mir?”

Enjin setzte sich neben Corvus und grinste sie an.

Sie hob eine Augenbraue und ihr Blick glitt wieder zum sogenannten Chef.

“Vernünftige Einstellung.  Du hast keine angst dich dreckig zu machen, bist schnell und kannst kämpfen.  Außerdem hast du ein Jinki was in dir schlummert. “

“Das Spatzenhirn hat dir das verraten.”

“Spatzenhirn?”

“Das bin ich.”

Enjin hob eine Hand und sah Ari an.

Corvus lachte und nachdem er sich wieder ein bekommen hatte sah er Ari ernst an.

“Wilkommen im Putztrupp Ari. August hat dir deine Uniform zusammengestellt.  Folge mir.”

Corvus stand auf und ging zur Tür der Kantine.

“Uniform?”

“Natürlich,  du bist doch jetzt eine von uns.” Enjin stand auf und wartete das Ari auch auf stand.

“Warum ihr früh am Morgen immer so nen Stress machen müsst.”

Seufzend stand sie auf und ging zu Corvus.

Er brachte sie in einen Raum wo ein großer dürrer Typ mit langen weiß-blonden Haaren und einer Sonnenbrille auf der Nase stand.

“August?”

Corvus stand vor Ari mit verschränkten Armen.

Der dürre Typ drehte sich breit grinsend um.

“Was das für einer?” Murmelte Ari.

“Er entwirft unsere Uniformen und Masken. Er ist ganz inordnung,  etwas Schrill aber ok.”

Enjin ging auf August zu .

“Ey Alter, ein neues Kunstwerk für dich.”

August drehte sich um und sein Blick traf Ari.

“Ach der Engel. Hab gerade deine Uniform fertig gemacht.  Komm her und zieh dich aus.”

“Träum weiter du Pisser und ein Engel bin ich auch nicht.”

Er sah Ari überrascht an und dann grinste er noch breiter.

“Die hat Feuer.”

“Wir lassen Ari sich inruhe umziehen, also kommt.”

Corvus verließ mit den anderen beiden den Raum und Ari war ganz allein.

“Die haben alle ne Macke hier.”

Sie ging zu den Tisch an der Wand wo weiße Kleidungsstücke drauf lagen.

Ein weißes Top, ein weißer kurzer Rock und ein weißer langer Mantel.

Sie knirschte leicht mit ihren Zähnen und zog sich dann um.

Als sie fertig war sah sie an sich hinunter.

Das Top war eng und Bauchfrei.

Der Rock war auch ziemlich kurz.

“Ganz toll.”

Sie griff Enjin's Jacke und zog sie drüber, den Mantel nahm sie in die Hand und ging raus auf den Flur wo die drei Männer auf sie warteten.

Alle Blicke waren auf sie gerichtet.

“Perfekt. “ Murmelte Corvus.

“Perfekt? Ich seh aus wie meine Nutten Mutter! Was ist das?”

“Du bist sehr schnell und beweglich.  Ich dachte mir um so weniger Stoff um so flüssiger deine Bewegungen. “

August umkreiste Ari als wäre er ein Geier.

“Ich find es gut.”

Enjin lehnte , mit verschränkten Arme , an der Wand und betrachtete sie.

“Dann auf nach Canvas Town.” Grinste Corvus.