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Beobachter in der Ferne

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Beobachter in der Ferne

Die Straßen der Stadt waren Menschenleer.

Als er die Autoreifen quitschen hörte grinste er und bog in eine Gasse.

Es war eine üble Gegend in der Plünderer und Schläger hausten.

Er ging die Straßen entlang als würde ihn das Viertel gehören, was es auch irgendwie tat.

Er bog um die nächste Ecke, der Boden schimmerte bunt im Neonlicht.

Es waren einige Pfützen von Motorenöl .

Er wich ihnen aus und drückte die Hintertür einer Bar auf.

Leise schloss er die Tür hinter sich und ging durch das Lager Richtung Treppe die hoch zu den privat Räumen führte.

“Wo warst du?” Erklang eine tiefe Männerstimme.

#Scheisse. #

Er drehte sich um und grinste den bulligen Mann , der auch sein Gesicht unter einer Kapuze versteckte, an.

“Ich war unterwegs. “

Er zog seine Kapuze vom Kopf und sah den alten an.

“Wo?”

“Unterwegs eben.”

“Mit wem?”

“Niemanden.”

Der Alte schwieg und betrachtete den jüngeren.

“Fabius, ich hatte dir verboten sie aufzusuchen. “

Fabius richtete sein schwarz-weißes Haar.

“Wer sagt das ich sie getroffen hab?”

Der Alte ging auf ihn zu.

“Sie gehört zu den Putztrupp, du wirst uns in Gefahr bringen. “

“Wie gesagt, ich war nicht mit ihr unterwegs. “

Fabius drehte sich um und ging zur Treppe.

Der Alte packte seine Schulter und drehte ihn zu sich um.

“Ich war noch nicht fertig.” Knurrte er.

Fabius grinste und schob die große Hand von seiner Schulter.

“Wärst du ehrlich gewesen,  würde ich nicht so handeln. Jetzt da ich weiß das sie existiert und hier ist, will ich sie kennenlernen,  ob gefährlich oder nicht.”

Der Alte seufzte laut.

“Ich wollte sie und euch schützen.”

“Schützen? Es geheim halten ist kein Schutz.”

Er drehte sich wieder um und ging zur Treppe.

Als er seinen Fuß auf die erste Holzstufe setzte knarzte sie leise.

“Fabius, triff dich nicht mehr mit ihr, bitte.”

Er blieb wie erstarrt stehen und sah sich über die Schulter.

“Das kann und werde ich nicht versprechen, jetzt lass mich inruhe.”

Er ging weiter nach oben, jede einzelne Stufe knarrte unter seinen Gewicht.

Oben angekommen stieß er die Tür auf, tretet seine Stiefel in eine Ecke und schlug die Tür, lauter als gewöhnlich , zu.

“Als ob ich sie nicht wieder aufsuchen würde du Idiot.” Murmelte Fabius und betrat die kleine Wohnung.

Sie war unordentlich und schäbig, passen zu den rest hier unten.

In der mitte stand ein altes graues Sofa was ziemlich durch gesessen war .

Dahinter eine kleine Küchenzeile.

Fabius steuerte den Kühlschrank an und riss die Tür auf.

Darin war gähnende leere, außer ein paar Flaschen Bier,  Wasser und ein Essen eines lieferdienstes.

Er griff nach einem Bier, stieß die Tür wieder zu und schlenderte zum Sofa,  worauf er sich fallen ließ.

Das Bier öffnete er mit den Zähnen und spuckte den Deckel auf den kleinen Couchtisch.

Er griff neben sich aufs Sofa und hob die Fernbedienung auf und schaltete den TV an.

Er sah auf den Leuchteten Bildschirm eines Röhren TV's der auf einen kleinen Schrank stand.

Ein junger Kerl im Fernsehr sprach über das Wetter und Fabius seufzte.

Er überlegte wie er sie wieder treffen könnte und nahm einen schluck aus der Flasche.

Ihn kam eine Idee, die gefährlich werden könnte wegen ihren Wachhund.

Er dachte nochmal an die erste Begegnung.

Arielle sah traurig aus, verletzt.

#Vielleicht hat der Wachhund damit zutun. Wäre praktisch,  so hängt er ihr nicht dauerhaft am Arsch.”

Ein breites grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, sein Plan stand fest.

Am nächsten Morgen, es wurde gerade erst hell, schlich Fabius leise aus dem Haus.

Er wollte nicht das der Alte mitbekommt das er auf den Weg zu ihr war, er würde es eh später mitbekommen.

Draußen angekommen streckte er sich und zog seine Kapuze über den Kopf.

Sein Plan war riskant, aber er musste sie wieder sehen, sie besser kennenlernen.

Er ging los, einige Menschen kreuzten seinen Weg und grüßten ihn.

Das Hauptquartier der Cleaners war ein Stück entfernt,  was er zu Fuß gehen muss um nicht aufzufallen.

Ihn störte es nicht, so konnte er sich überlegen wie er Arielle aus den Gebäude locken konnte ohne das der Wachhund es mitbekommt.

Er kam näher und versteckte sich in der nähe, mit perfekten Blick auf den Eingang.

“Das Scheiss Gebäude ist ne Festung. “ Murmelte er.

Das erschwerte seinen Plan, also wartete er einfach ab.

Die Stunden vergingen und er sah wie eine Gruppe von Leuten aus dem Tor kamen.

Aber sie war nicht dabei, auch nicht der Wachhund.

Kurz darauf ging das Tor wieder auf und dort war sie.

Er wartete einen Moment ob sie wirklich alleine war, doch niemand folgte ihr.

“Sehr gut.” Grinste er breit und folgte ihr leise.