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Das Halsband

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Das Halsband

“Vergiss das Buch nicht.”

Riyo stand hinter Ari an der Kaffeemaschine und hielt ihr das Buch hin.

Das leise klappern von Geschirr und Stimmenwirrwarr schallten durch die Kantine.

“Achja.”

Ari griff nach dem Buch und klemmt es sich unter ihren Arm.

“Wollt ihr wirklich in so einen Shop? “

Das rothaarige Mädchen stellte sich neben Ari und bereitete sich einen Tee zu , währenddessen füllte Ari ihre Tasse noch einmal mit Kaffee.

Der duft von frischgebrühten Kaffee stieg Ari in die Nase und atmete ihn tief ein.

“Klar warum nicht? Außer du willst nicht, da machen wir was anderes.”

“Ich denk darüber nach.”

Riyo rührte in ihren Tee und ging dann zurück zu den anderen.

Ari nahm ihre Tasse und verließ die Kantine.

Sie ging den Flur entlang zur Bibliothek.

Es fiel direkt auf das Frühstückszeit ist,  viele Mitglieder kreuzten ihren Weg, unter anderem Tamsy.

“Guten Morgen. “ lächelte er sie freundlich an.

“Morgen Tamsy.”

“Du bist gar nicht Frühstücken?”

Er blieb bei Ari stehen.

Auch Ari blieb stehen und sah ihn an.

Sie fand ihn irgendwie seltsam.

“Von da komm ich gerade.”

Sein Blick glitt interessiert zu ihren Buch.

“Du genießt wohl heute deinen freien Tag?”

Ari hob das Buch etwas hoch.

“Ja, Riyo hat es mir gegeben. “

Tamsy nickte .

“Da will ich dich nicht weiter aufhalten. Schönen freien Tag .”

Sein Lächeln war zwar freundlich , aber dennoch sagte Ari's gefühl das mit ihn etwas nicht stimmt.

“Danke, dir auch.”

Sie ging weiter den Flur entlang .

Ari bog um die Ecke  und stand vor der Bibliothek.

Das Buch klemmte sie sich wieder unter ihren Arm und öffnete die große Holztür.

Staubpartikel stiegen nach oben und tanzten durch das Licht.

Ihr Blick glitt über die Tische und war überrascht das Heute einige Plätze belegt waren.

Ari nickte den anderen Mitgliedern kurz zur Begrüßung zu und ging nach hinten zum Separet.

Das rascheln von Papier und ihre Schritte schallten durch den Raum.

Als sie das Separet betrat seufzte sie leise als sie die Akten auf dem Schreibtisch liegen sah.

Die Tasse stellte sie neben der von Gestern und das Buch legte sie mittig auf den Tisch.

Den Stapel mit den fertigen Akten , die sie und Enjin Gestern durchgearbeitet hatten,  räumte sie ordentlich in eines der Regale.

Dann wandte Ari sich den großen schwarzen Bürostuhl zu und ließ sich darauf nieder.

Jeder muskel schmerzte, doch sie schmunzelte.

Riyo’s Buch zog sie zu sich und schlug die erste Seite auf und begann zu lesen.

Es war eine schnulzige Liebesgeschichte wie sich eine Frau aus armen Verhältnissen in einen Adligen verliebt.

Er erwiderte aber ihre Gefühle nicht,  dafür war der Kerl der für die Pferde verantwortlich war in sie verliebt.

“Oh Gott.”

Ari fuhr sich mit der Hand übers Gesicht.

Wie sollte sie es schaffen das ganze Buch zu lesen wenn da nur Bullshit drinnen steht.

“Na.”

Erklang eine Stimme und Ari sah nach oben.

Enjin lehnte mit verschränkten Armen an einen der Regale.

Sofort schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen.

“Na.”

Sie streckte sich und lehnte sich zurück.

Enjin sah kurz nach vorne zu den Tischen, löste seine Arme vor seiner Brust und ging breit grinsend auf Ari zu.

“Was wird das?”

Fragte sie und behielt ihn im Auge.

Er fasste sanft ihr Kinn, drückte es leicht nach oben und küsste sie zärtlich.

Sofort erwiderte sie den Kuss, trotz der Angst das die zwei von einen Mitglied gesehen werden könnte.

Was aufregend war.

Enjin löste sich von ihr und strich sanft über ihr Kinn bevor er sich auf die Ecke des Schreibtisches setzt.

“Ihr wollt also in nen Sexshop?”

“Ja.” Grinste Ari.

“Das hat aber nichts mit gestern Abend zu tun, oder?”

Ari sah ihn verwirrt an.

“Sag nur der große Frauenheld Enjin hat Zweifel in seinen können? “

Grinste sie und lehnte sich zurück.

Er kicherte leise und schüttelte den Kopf.

“Nein die hab ich nicht. Ich hab deine Reaktion gesehen,  gespürt und gehört.”

Seine Stimme sank um einige Oktaven und klang verführerisch.

“Dann mach dir keine Gedanken. “

Sie beugte sich vor, zog ihn zu sich runter und küsste ihn .

Er seufzte leise an ihren Lippen bevor seine Zunge durch ihre Lippen glitt.

Ari legte ihre Hand sanft auf seine Wange und neigte ihren Kopf um den Kuss zu vertiefen.

Sie zog sich wieder zurück und leckte leicht über ihre Lippen.

Enjin grinste breit.

“Heimlich ist gar nicht so schlecht.”

Er hob das Buch, was vor Ari auf den Tisch lag, hoch und las ein paar Zeilen.

Er hob eine Augenbraue und sah sie an.

“Sag nichts, ich lese das nur Riyo zu liebe, aber es ist echt langweilig. “

“Glaub ich sofort.”

Er legte es zurück.

“Morgen können wir in die Stadt fahren. Heute hat Semiu zu viel zu tun. Außerdem bekommst du heute deinen Choker.”

“Meinen was?”

Enjin zeigte auf das Halsband um seinen Hals.

“Ach gehör ich dann offiziell zu den Wachhunden?”

Kicherte sie.