Gestört am Morgen
Gestört am Morgen
“Ari…..bist du da?”
Ein leises klopfen schallte durch den Raum.
Mit einem leisen seufzen drehte Ari sich zum Bettrand und setzte sich auf als ein weiteres leises klopfen erklang.
“Moment.”
Ihre Stimme war rau als sie antwortete.
Sie rieb ihre Hand übers Gesicht, stand auf und nahm sich Enjin’s Shirt vom Stuhl.
Als sie vor der Tür stand zog sie das Shirt über und öffnete sie einen spalt, nur so weit das man nur sie sah.
Bro stand vor der Tür, seine Faust erhoben.
“Oh, guten Morgen. “
Langsam sank sein Arm wieder nach unten und musterte Ari.
“Ich hab dich wohl geweckt? “
“Scheint so.”
Ari gähnte.
“Was willst du?”
“Sorry das ich dich geweckt habe Ari.”
Bro rieb sich nervös den Nacken.
“Ich wollte dich fragen ob du Enjin gesehen hast. “
“Enjin?”
Ihr Herz begann zu rasen.
“Ja, die Kinder machen heute eine Exkursion und Corvus will das Enjin und ich ihnen heimlich folgen.”
“Was hat das mit mir zutun?”
Ari war überrascht das Enjin ihr nichts darüber gesagt hat.
#Obwohl, viel geredet haben wir letzte Nacht nicht.#
“Naja, du und Enjin seid meist immer zusammen und da dachte ich das du vielleicht weißt wo er ist. Ich wusste ja nicht das du noch schläfst.”
“Ja aber nicht Nachts. Ich hab Enjin gestern das letzte mal gesehen als wir bei Corvus waren wegen meinem Halsband, danach war ich mit Zanka bis Nachts in der Bibliothek. “
Bro nickte.
“Ok, falls du Enjin aber siehst, sag ihm das die Kinder nach dem Mittag los gehen.”
“Mach ich.”
Bro lächelte sie freundlich an und wandte sich dann ab.
Ari schloss die Tür und drehte sich zum Bett .
Enjin lag da, die Arme hinter seinen Kopf verschränkt und sah zur Decke.
Sie ging zurück zum Bett und kroch wieder unter die Decke.
“Exkursion?”
Enjin schlang direkt seinen Arm um sie.
“Ja. Remlin brauch neue Tinte damit er sich in Canvas Town verewigen kann. Bro und ich sollen als Aufpasser fungieren. “
Ari legte ihr Kinn auf seiner Brust und sah ihn an.
“Eigentlich will ich nicht mit.”
Enjin's Blick glitt zu ihren Augen, seine Hand strich sanft über ihren Rücken.
“Du musst aber mit Spatzenhirn. Nicht das ihnen was passiert. “
Ari legte sich komplett auf ihn und küsste ihn sanft.
Sofort schlang er seine Arme fest um sie und erwiderte den Kuss.
Sie löste sich wieder von den Kuss und küsste sanft seine Nasenspitze, was ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Ari liebte sein Lächeln.
“Ich weiß, aber lieber wäre ich hier bei dir.”
“Wir sehen uns doch wieder und so kann ich mich ganz inruhe auf meine Arbeit konzentrieren. “
“Ich lenk dich wohl ab?”
Sein zartes Lächeln wurde zum frechen grinsen.
“Ja und das weißt du ganz genau.”
“Deswegen hab ich mich gestern von dir fern gehalten. “
“Wie aufmerksam. “ kicherte Ari.
“Ja so bin ich nun mal.”
“Wann kommt ihr zurück? “
Sie strich ihm eine Strähne von der Stirn.
“Weiß ich nicht, könnte erst morgen abend sein.”
Ari erstarrte für einen Augenblick.
“Canvas Town?”
Sie wollte von seinen Körper gleiten doch er hielt sie fest.
“Angel, du musst dir keinen Kopf machen.”
“Einfacher gesagt als getan.”
Er sah sie nachdenklich an .
“Andere Weiber interessieren mich nicht, ich hab was ich will.”
Seine Worte klangen aufrichtig, doch dennoch hatte Ari ein mulmiges Gefühl im Bauch.
“Vertrau mir bitte Angel. Ich hätte dich fast schon einmal verloren, das werde ich nie wieder riskieren. “
Er legte seine große raue Hand auf ihre Wange.
“Ich warne dich Enjin, wenn du mich verarscht kastrier ich dich.”
Flüsterte sie ernst.
Seine Pupillen wurden kurz etwas größer, doch dann kam sein typisches grinsen zurück.
“Abgemacht.”
Ari war überrascht das er ihr so einfach zu stimmte.
Er küsste sie noch einmal sanft.
“Wir sollten langsam aufstehen. “
Ari nickte und glitt von ihn runter.
Enjin setzte sich auf und sah auf die verstreuten Klamotten auf den Boden.
“Das nächste mal gehen wir direkt nackt ins Bett.”
Mit einem grinsen im Gesicht stand Ari auf, hob seine Boxershorts auf und warf sie zu ihm.
“Gerne.”
Sie zog sein Shirt aus und warf es aufs Bett, dann ging sie zu ihren Spind und holte sich frische Unterwäsche raus.
Enjin beobachtete sie aufmerksam dabei.
“Ich hätte gerne mal einen Tag wo wir nicht das Bett verlassen müssen. “
Er zog sein Shirt und dann seine Boxershorts an.
“Das wäre toll. Aber da werden sie es alle wissen.”
Ari ging zu den Kleiderhaken an der Wand wo ihre Uniform hing.
“Ach warum?”
Er stieg aus dem Bett , trat hinter ihr und küsste ihren Nacken.
Ein lautes klopfen an der Tür schallte durch den Raum und beide erstarrten.