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Die Glucke

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Die Glucke

Ari deutete an das Enjin leise sein soll.

Er nickte nur mit dem Kopf und gab kein Geräusch mehr von sich als beide zur Tür gingen.

Enjin stellte sich hinter die Tür und Ari öffnete sie ein Stück.

Semiu stand da , hob eine Augenbraue und sah Ari von oben bis unten an.

“Na guten Morgen. “

“Morgen Semiu. Ich war gerade dabei mich umzuziehen. “

“Ich seh es .” Grinste sie .

“Was kann ich für dich tun, oder suchst du auch Enjin?”

“Nö, den such ich nicht, wieso?”

“Bro hat mich aus dem Bett geholt weil er ihn sucht.”

“Hm, wer weiß wo der sich wieder rum treibt, aber deswegen bin ich nicht hier.”

“Wegen was dann?”

Ari achtete genau darauf das man Enjin hinter dem Türblatt nicht sehen konnte.

Er stand da, nur in Boxershorts und Shirt und grinste breit.

Am liebsten hätte Ari mit dem Kopf geschüttelt,  hielt sich aber zurück.

“Was hältst du von einen Mädelstag? Da Enjin nicht da ist haben wir unsere ruhe.”

“Was hatn das mit Enjin zutun?”

“Der hängt dir am Arsch wie ne Glucke. Das dir ja nichts passiert oder dir jemand zu nah kommt. Wie soll man da bitte spaß haben?”

Ein schmunzeln huschte über Ari's Lippen.

Semiu hatte recht, Enjin passt immer auf sie auf.

“Ok, und was machen wir?”

“Wir schnappen uns Riyo gehen Shoppen, was essen und Abends in eine Bar paar nette Kerle aufreißen. “

Enjin knurrte leise hinter der Tür.

Seine Stirn war in Falten gelegt seine Hände zu Fäusten geballt.

“Was war das?”

Semiu hatte das knurren auch gehört.

“Ach das war die Tür.  Manchmal klingt es als würde sie knurren.” Log Ari.

Semiu sah sie nachdenklich an, nickte aber dann.

“Das Gebäude ist schon älter. Ok, zieh dir was an und dann geht es los.”

“Jo geht los.”

Semiu ging richtung Kantine und Ari schloss die Tür.

Enjin stand angespannt an der Wand gelehnt, die Arme vor der Brust und starrte mit grimmigen Blick zu Boden.

Ari sah ihn kurz an und ging dann zu ihm.

“Was ist los meine Glucke?” Grinste sie frech.

“Wenn dich auch nur einer antatscht….”

Ari hob eine Augenbraue,  packte seine Arme und zog sie nach unten.

Er sah sie nur mit seinen grimmigen Blick an.

“Ach hör doch auf, als ob ich mich von irgendeinem an tatschen lassen würde.”

Am liebsten hätte Enjin jetzt nach dem Typ im Hoodie gefragt, ließ es aber sein.

Er wollte nicht das Ari bemerkt wie eifersüchtig er wirklich ist.

Seine Arme glitten um ihre Taille und zog sie an sich ran .

Sanft küsste er erst ihre Stirn, dann ihre Nasenspitze und dann streiften seine Lippen zärtlich über ihre.

“Du gehörst mir, vergiss das nicht.” Knurrte er leise an ihre Lippen.

Ari grinste frech.

“Und du mir.”

Sie biss ihm in die Unterlippe und er zuckte etwas zusammen.

Ein breites grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.

“Mach weiter so und wir verpassen das Frühstück. “

Ari löste sich leicht von ihm.

“Das wird bestimmt nichts, so oft wie an meiner Tür geklopft wird.”

Enjin wusste das sie recht hatte, aber sie einen Tag nicht sehen zu können fiel ihm schwerer als er zugeben würde.

“Stimmt auch wieder, außerdem hattest du gestern nur Frühstück. “

Ari nickte,  ging auf Zehenspitzen und küsste ihn sanft.

Auch ihr fiel es schwer sich von ihm zu trennen,  sagte sich aber das er ja bald wieder da ist.

“Komm , wir ziehen uns an.”

Sie ging zurück zu den Kleiderhaken,  nahm ihr Top und zog es über.

Er beobachtete sie, seufzte leise und nahm seine Hose.

“Ich geh als erste, warte dann kurz und komm dann nach, ja?”

“Mein Engel kann ja richtig geheimnisvoll sein.” Grinste Enjin und ging auf sie zu, mittlerweile umgezogen und beobachtete sie wie sie in ihre Stiefel schlüpfte .

“Guck nicht so Spatzenhirn,  ich weiß genau was du vor hast.”

Sie packte seinen Kragen,  zog ihn zu sich und küsste ihn.

Seine Hand fand den Weg zu ihren Nacken,  die andere um ihre Taille und zog sie eng an sich.

Ihre Zungen umschlungen und streichelten sich.

Widerwillig löste Enjin sich von ihr.

“Wir sollten.” Seine Stimme war leise und sanft.

Ari küsste ihn noch einmal und ging zur Tür,  die sie einen Spalt öffnete um raus zu sehen.

Ihr Blick glitt über den Flur, der zum Glück leer war.

Sie sah über ihre Schulter.

Sanft lächelte sie Enjin an und verschwand auf dem Flur.