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Du bist in Gefahr

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Du bist in Gefahr

Sie stieß die Tür zum Hinterzimmer auf.

Zigarettenrauch kam ihr entgegen,  Gelächter hallte durch den Raum.

Sie ging in die hintere Ecke des Raumes wo ein großer Tisch stand an denen einige Männer saßen und Karten spielten.

An der Stirnseite saß ein großer muskulöser Kerl , seine Kapuze halb ins Gesicht gezogen.

Ihm hing lässig eine Zigarette im Mundwinkel und sah konzentriert auf die Karten in seiner Hand.

Links von ihm saß der beste Freund ihres Sohnes der ihr lächelnd zu nickte.

Auf der rechten Seite saß ihr Sohn, auch mit Kapuze auf dem Kopf.

Sanft streifte sie seine Schulter mit ihrer Hand.

Er sah kurz über die Schulter und war verwundert seine Mutter hier hinten zu sehen.

Sie kam nur selten nach hinten da sie eigentlich vorne an der Bar zutun hatte.

Sie beugte sich zu den großen stattlichen Kerl hinunter,  ihre langen blonden Haare schirmten sein Gesicht ab als sie ihm was ins Ohr flüsterte.

Die Hände des Mannes verkrampften um seine Karten.

Als sie sich wieder aufrichtete sah er sie nachdenklich an, dann legte er seine Karten umgedreht auf den Tisch und stand auf.

“Ich bin gleich wieder da.”

Er wirkte ziemlich angespannt.

Sein Sohn merkte sofort den Stimmungswechsel, was seine Neugier wachsen ließ.

Er beobachtete wie sein Vater schnell durch den Raum schritt und ihn dann verließ.

“Was ist los?”

Er sah seine Mutter fragend an.

“Nichts . Du musst dir keine Gedanken darüber machen Fabius.”

Lächelte sie sanft.

Doch Fabius wusste das irgendwas nicht stimmte.

Sein blick glitt auf Zion , der genauso überrascht aussah.

Fabius blick glitt zurück zur Tür, wo gerade sein Vater verschwunden war.

Als er den Barbereich betrat glitt sein Blick langsam über die Gäste.

Dann sah er sie.

Sie saß mit zwei anderen Frauen an der Theke.

Er stellte sich in einen dunkleren Bereich und beobachtete sie.

Die Arme vor der Brust verschränkt,  da er nicht wusste was er mit seinen Armen anstellen sollte.

Sein Herz schlug ungewöhnlich schnell, für jemanden der schon vieles erlebt hatte.

#So nervös war ich schon lange nicht mehr.#

Ging ihm durch den Kopf als er sah wie die anderen zwei Frauen aufstanden und zur Tanzfläche gingen.

Er atmete noch einmal tief durch.

Seine Arme glitten an seiner Seite und dann ging er schon los.

Sein Herz schlug immer schneller um so näher er ihr kam.

Ari sah auf die Flasche in ihrer Hand als sich aufeinmal jemand rechts neben sie setzte.

Sie erstarrte , ihr Herz begann zu rasen, ohne das sie wusste warum.

Sie traute sich nicht rüber zu gucken.

Also starrte sie konzentriert auf die Theke.

“Du bist in Gefahr. “

Erklang leise eine tiefe Stimme.

Eiskalt lief es ihren Rücken runter und sie sah langsam zu ihrer rechten Seite.

Da saß der Typ der sie beim letzten Mal beobachtet hatte.

“Wer bist du?”

“Spielt das eine Rolle?”

“Ja.”

Der Typ schüttelte den Kopf, sein Lächeln konnte sie durch seiner Kapuze nicht sehen.

“So stur. “ seufzte er.

“Vertrau mir einfach Arielle.  Bei den nächsten Auftrag des Putztrupps wirst du nicht mitmachen. “

Ari sah den Fremden nachdenklich an.

“Aha, sagt wer?”

“Ich! Du bist in Gefahr Arielle.  Es gibt Leute die dich suchen, dir was antun wollen. “

“Wer denn bitte? Mich kennt hier keiner.” Sagte sie verwirrt.

“Ja und das ist auch besser so für dich.”

Langsam reichte es Ari.

“Hör mal zu, ich hab kein Plan wer du bist, was du von mir willst und woher du meinen richtigen Namen kennst, aber misch dich nicht in Angelegenheiten die dich nichts angehen! “

Ihre Stimme wurde lauter und einige sahen zu ihnen rüber.

Der Fremde blieb ruhig.

“Glaub mir Arielle,  es geht mich viel mehr an als du denkst.”

Der große Kerl stand auf und sah zu ihr runter.

“Pass auf dich auf.”  Sagte er sanft und ging langsam zurück zu der Tür wo vorher die blonde Frau verschwunden war.

Ari war über die sanftheit in seiner Stimme überrascht.

Sie sah so konzentriert auf die Tür das Ari gar nicht mitbekam wie Semiu und Riyo zurück waren.

“Wer war denn das?”

Riyo setzte sich wieder auf ihren Hocker und sah Ari fragend an.

“Ich weiß es nicht.”

Ihr blick sank zurück auf die Bierflasche.

“Und was wollte er?” Fragte Semiu neugierig.

“Selbst das weiß ich nicht wirklich. “

“Vielleicht ein heimlicher Verehrer .”

Grinste Riyo.

Ari hob fragend eine Augenbraue und sah sie an.

“Das glaub ich eher weniger.”

Semiu sah Ari besorgt an.

“Vielleicht sollten wir zurück zum Hauptquartier. “

Ari nickte und stand auf, sie musste das erstmal verarbeiten.