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Hausarrest

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Hausarrest

“Und wie?”

“Hm, mal überlegen. “

Fabius lehnte sich zurück und sah nachdenklich an die Decke.

“Eigentlich sollte er es doch mittlerweile gecheckt haben.  Arielle sitzt hier in meiner Wohnung und wollte mir nicht einmal an die Wäsche.”

Grinste Zion breit und goss sich Kaffee nach.

Ari sah ihn an und lachte dann los.

Fabi haute ihn leicht auf seinen Hinterkopf.

“Ja, weil du ein Idiot bist.” Kicherte Fabius.

Die Stimmung wurde wieder ernster und Fabius drehte seinen Kopf zu Ari.

“Gib ihn Zeit, irgendwann wird er es checken. Irgendwann wird ihn das Versteckspiel auch auf den Sack gehen, vorallem wenn andere Kerle mit dir reden.”

Ari starrte auf ihre Tasse und dachte darüber nach.

“Kann sein.”

Sie nahm sie in die Hand und nippte daran.

Die warme hellbraune Flüssigkeit,  die sie sonst immer beruhigte, drehte ihren Magen um.

Sie verzog ihr Gesicht und stellte sie zurück auf den Tisch.

“Alles inordnung Arielle? “

Fabi beugte sich zu ihr und sah ihr ins Gesicht.

“Keine Ahnung,  mir ist heute etwas mulmig im Magen.  Wer weiß.”

“Vielleicht was falsches gegessen ,oder so.” Sagte Zion.

Es wurde bereits dunkel als Ari zurück zum Hauptquartier ging.

Mit gesenktem Blick ging sie um eine Hausecke und stieß mit jemandem zusammen.

Fast wäre sie rückwärts gefallen da packte jemand ihr Handgelenk und zog sie an sich ran.

“Was zum….” wollte Ari gerade los meckern, doch sie verstummte als sie nach oben sah.

Gelbe Augen sahensie durchdringend an.

“Wo warst du?” Knurrte Enjin leise.

Ari konnte nicht antworten,  sie starrte ihn nur verwirrt an.

“Ich hatte gesagt das du das Hauptquartier nicht verlassen sollst.”

Ari fasste sich wieder.

“Nein, du hast gesagt ich darf zu keinen Aufträgen mitkommen. “

Ihre Stimme war leise.

Im Augenwinkel sah sie wie Fabius, mit seiner Kapuze auf dem Kopf, an ihnen vorbei ging.

“Ok, dann sag ich es dir jetzt. Du wirst das Hauptquartier nicht alleine verlassen,  ist das klar?”

Sie sah ihm in die Augen und nickte nur.

“Wo warst du nun?”

Sein griff um ihr Handgelenk löste sie leicht, ließ sie aber nicht ganz los.

“Bei einen Kumpel. “ antwortete sie schnell.

Enjin hob eine Augenbraue.

“Einen Kumpel?”

“Ja.”

Er sah sich über die Schulter und konnte noch sehen wie Fabius um einer Ecke verschwand.

Enjin schnaufte leise und sah Ari an.

“Wer ist dieser Kumpel? “

Sie wollte ihm noch nichts von Fabius sagen, das würde mehr Fragen als antworten bringen.

“Ein ganz normaler Kumpel. Da läuft nichts Enjin, ich will nur dich.”

Enjin erstarrte kurz bei ihren Worten.

Ari konnte seinen Blick nicht ganz deuten und hatte Angst etwas falsches gesagt zu haben.

Doch ein leichtes Lächeln breitete sich auf seine Lippen aus.

“Das will ich auch hoffen.”

Er sah sich um und als er sicher war das niemand in der nähe war, drückte er ihr einen sanften Kuss auf ihre Lippen.

“Lass uns zurück gehen.” sagte er leise.

Seine Hand ließ ihr Handgelenk los und glitt in ihre Handfläche, seine Finger glitten um ihre.

Ari schmunzelte und die beiden gingen zurück.

Kurz vor dem Hauptquartier blieb Enjin stehen und hob ihre umschlungenen Hände hoch um ihren Handrücken zu küssen bevor er sie los ließ.

“Ich komme die Nacht wieder zu dir, also lass deine Tür auf.”

“Ok.” Sagte Ari leise.

Die beiden gingen nebeneinander ins Hauptquartier rein.

Zurück im Hauptquartier trennten sich ihre Wege.

Enjin ging duschen und Ari zum Abendessen.

Später am Abend lag Ari im Bett und wollte wach bleiben bis Enjin zu ihr kommt , doch sie schlief ein.

Irgendwann mitten in der Nacht wurde sie wach .

Ein vertrauter Duft in ihrer Nase und fest an seinen Körper gedrückt lag Ari in seinen Arm.

Sie schmiegde sich enger an ihn und küsste sanft seine nackte, muskulöse Brust.

Ihr Arm glitt um ihn und sie vergrub ihr Gesicht an seine Brust und schlief ein.

So verlief dann jede Nacht.

Irgendwann Nachts tauchte Enjin auf und verschwand bevor die Sonne auf ging.

Für Ari wurde diese Situation immer schwerer da sie nur noch die Nacht miteinander verbrachten.

Tagsüber durfte sie das Hauptquartier nicht mehr alleine verlassen , nicht mehr bei Aufträge dabei sein.

Sie verbrachte jeden Tag in der Bibliothek und war froh wen einer der anderen Mitglieder mal vorbei kam.