Zu Hause?
Zu Hause?
“Deswegen hatte dein Alter mit ihr geredet.”
Zion’s Stimme war leise und er sah zu der Tür , durch die Ari gerade verschwunden war.
Fabius blick war nach oben zur Decke gerichtet und schnallzte mit der Zunge.
“Ist nur die frage vor wem er sie warnt.”
Seine Stimme war nachdenklich.
“Das frag ich mich auch. Was machen wir jetzt?”
Zion sah zu Fabius und stützte seine Ellenbogen auf seine Knie.
Fabi dachte nach.
“Erstmal probier ich heraus zu bekommen vor wem er sie warnt.”
“Und wie willst du das raus bekommen? Durch deine Mutter , oder wem?”
Fabius blick glitt zu Zion .
“Ja, sie ist die einzige die mir etwas erzählen wird.”
“Und wenn nicht?”
“Probiere ich es beim Alten und wenn der mir auch nichts erzählt handeln wir selbst.”
Zion sah Fabius neugierig an.
“Was meinst du damit?”
Fabi setzte sich gerade hin und stand dann auf.
“Sollte mir niemand etwas erzählen werden wir Arielle im Auge behalten. “
Ein grinsen breitete sich auf Zion’s Gesicht aus.
“Verzichte heute mal auf deine Schlampen.”
Seine Hände glitten zu seiner Kapuze und setzte sie auf.
Zion tat empört.
“Schlampen? Das sind exquisite Ladys.”
“Ja natürlich. Ich melde mich später bei dir.”
Fabius ging zur Haustür.
“Ich werde auf deinen Anruf warten und bereit sein.”
Hörte er noch Zion hinter sich sagen bevor die Tür zu fiel.
Mit gesenktem Kopf ging er durch die Gasse vor zur Straße.
Kurz vor der Ecke blieb er stehen da er ein Geräusch war nahm und lauschte.
Ein grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus als er Enjin's Stimme hörte.
“Angst hat der ja wirklich. “ flüsterte er zu sich selbst.
Fabius schob seine Hände in seine Hosentaschen und ging leise an den beiden vorbei, mit einen gehässigen grinsen im Gesicht.
Bevor er um die nächste Ecke bog spürte er Enjin's blick auf sich.
#So ist gut, beschütz sie.#
Es war bereits dunkel als Fabius durch die Straßen zur Bar ging.
Nur wenige Leute waren noch unterwegs und wechselten die Straßenseite nachdem sie ihn erkannten.
Ihm war es egal, sein Ruf und den seines Vaters waren in der ganzen Stadt bekannt, warum ihn das nicht wundert das die Menschen ihn mieden.
Hauptsache Arielle gibt sich mit ihm ab.
Er drückte die Tür zur Bar auf und ging rein.
Fabius war der Geruch von Schweiß, Alkohol und Zigarettenqualm gut vertraut.
Ein Geruch den er sein ganzes Leben kannte.
Sein Blick glitt durch die Bar und sah seinen Vater in der hinteren Ecke an einem Tisch sitzen.
Er spielte mit anderen Männern Karten.
Dann erblickte er seine Mutter hinter der Theke, auf die er direkt drauf zu ging.
Fabius zog einen Hocker vor und setzte sich darauf.
Es dauerte einen Moment bis seine Mutter ihn sah.
Sofort breitete sich ein sanftes Lächeln auf ihren Gesicht aus als sie zu ihn rüber ging.
Sanft streifte sie seine Kapuze ab.
“Du bist zu Hause und musst dein Gesicht nicht verstecken. “
Sie strich ihn sanft über die Wange.
“Schönes Zuhause.” Murmelte Fabius und sah nochmal durch die Bar.
Ohne ein Wort zu sagen stellte seine Mutter ihn eine Flasche Bier auf den Thresen.
“Wo warst du Fabius?”
Er nahm die Flasche in seine Hand und trank einen schluck.
“Du hattest einen Anruf und bist mitten im Gespräch mit deinem Vater aufgestanden und gegangen. “
Es war ein kleiner Vorwurf von ihr.
Fabius zuckte mit den Schultern.
“Ich war bei Zion.”
Er stellte die Flasche ab und sah zu seiner Mutter, die ihn mit hochgezogener Augenbraue ansah.
Sie seufzte leise und ihr Blick glitt zu Taiga der zu ihnen rüber sah.
“Du weißt das dein Vater deswegen stink sauer auf dich ist?”
“Is mir Latte.”
“Fabius! Nicht in diesen Ton!”
“Sorry, ist aber so.”
Sie beugte sich zu ihn runter.
“Du hast dich wieder mit ihr getroffen, oder?”
Die Stimme seiner Mutter war nur noch ein flüstern, ihr Blick war besorgt.
“Und wenn schon?”
Fabius nahm einen weiteren schluck aus seiner Flasche und sah sie an.
“Ach Fabius, du weißt das er das nicht will.”
“Und warum nicht? Ist es jetzt meine Schuld das er seinen Schwanz damals nicht unter Kontrolle hatte? “
Seine Mutter richtete sich auf und seufzte frustriert.
“Darum geht es nicht. Er war 18 und ….”
“Und was? Wollte sich durch die Welt vögeln? Er hätte doch von Anfang an ehrlich sein können das ich eine Schwester habe.”
“Psst. Das muss niemand wissen.”
Sie sah sich vorsichtig um , um sicher zu gehen das es niemand gehört hatte.
Fabius schüttelte nur mit dem Kopf.
Er verstand weder sie noch seinen Vater.
“Wovor hat er sie gewarnt? “
Die blonde Frau erstarrte als sie die Frage ihres Sohnes hörte.