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Willkommensparty der anderen Art

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Willkommensparty der anderen Art

Ari rollte mit ihren Augen.

“Wie im Kindergarten hier. Griss ist doch Supporter?”

“Jap, bin ich.” Grinste er Enjin an.

“Da wäre es doch schlauer wenn er mich trainiert , oder?”

Enjin's Kiefer verkrampfte sich.

“Stimmt schon.”

“Na dann ist das ja geklärt.”

Ari nahm noch einen schluck Bier aus den Glas.

Die Willkommensparty ging bis mitten in der Nacht.

Irgendwann gingen alle zu Bett.

Ari lag da und starrte zur Decke hoch.

Sie konnte nicht einschlafen.

Rudo und sie waren noch nicht mal einen Tag hier und sie haben schon einiges gesehen und erlebt.

Eigentlich hätte sie sofort einschlafen müssen , so kaputt war sie, aber nein, seit knapp einer Stunde lag sie in ihren Bett, in ihren neuen Zimmer und wälzte sich nur hin und her.

Leise seufzend setzte sie sich auf und ihre Bettdecke rutschte auf ihre Beine.

Mit ihrer Hand rieb sie sich übers Gesicht, dann deckte sie sich auf .

Sie stand auf und zog sich Enjin’s Jacke über.

Mit leisen Schritten ging sie zur Tür und öffnete sie.

Der Flur war leicht beleuchtet und es war nichts zu hören.

Ari schlüpfte raus und ging Barfuß den Flur entlang,  sie hatte beschlossen noch eine Zigarette zu rauchen.

Das einzige Problem,  sie hatte noch immer kein Feuerzeug,  aber sie wusste das in der Kantine eins lag.

Sie probierte sich zu erinnern wo die Kantine war.

“Hoffentlich verlauf ich mich nicht.” Murmelte sie.

Doch dann fiel ihr eine Tür ins Auge .

“Einmal Glück im Leben. “

Ari drückte die Tür auf und war überrascht das , das Licht noch an war.

Sie sah sich um und entdeckte dann den Grund warum.

“Na Angel, kannst du auch nicht schlafen? “

Enjin saß an dem selben Tisch wie vorhin.

Vor ihm ein Glas voll Bier und eine Zigarette zwischen seinen Lippen.

“Nicht wirklich. Und du? Warum schläfst du nicht?”

Sie ging zu ihn und setzte sich ihm gegenüber.

Er lächelte sie müde an.

“Den Kopf voller Gedanken. “

“Ich oder du?” Fragte Ari und nahm sein Glas an sich.

Er hob eine Augenbraue und beobachtete wie sie das Glas zu sich zog und einen schluck trank.

“Vielleicht wir beide?” Sagte er nachdenklich.

“Hm, ich denke über nichts nach.”

Ari leckte sich den letzten Tropfen Bier von ihren Lippen und stellte das Glas wieder ab.

Enjin zog an seiner Zigarette und blies ihr den qualm entgegen.

Da fiel ihr wieder ein warum sie überhaupt hier war.

“Hast du Feuer?”

“Vielleicht. “ grinste er.

“Ja oder Nein?”

“Natürlich hab ich Feuer. “

Ari holte die Schachtel Zigaretten aus der Jackentasche und zog eine Zigarette raus.

“Kann ich es haben?”

Enjin lächelte schelmisch.

“Was bekomm ich dafür?”

“Ein Bitte?” Grinste Ari frech.

Enjin holte sein Feuerzeug aus der Tasche und hielt es hoch.

Ari wollte danach greifen doch er zog seine Hand weg.

Sie probierte es wieder und wieder,  aber immer, kurz bevor sie es zu packen bekam zog er es weg.

“Enjin! Sei kein Arsch.”

Wieder hielt er ihr das Feuerzeug vor die Nase und kurz bevor sie es fassen konnte zog er es wieder weg und kicherte.

Ari lehnte sich über den Tisch in der Hoffnung es zu erwischen , doch er hielt es sich über den Kopf und grinste.

Sie knurrte genervt.

“Warum musst du immer so ein Arsch sein?”

“Weil ich es kann.” Grinste er und hielt ihr das Feuerzeug vor ihr Gesicht.

Sie starrte es an und dann probierte sie es wieder zu greifen.

Und wieder zog es weg, doch diesmal stand Ari auf, setzte sich auf den Tisch und drehte sich zu ihm.

Sie musste näher rutschen um an das Feuerzeug zu kommen.

Enjin grinste und hielt es hinter seinen Kopf.

Ari sah ihn in seine gelben Augen und grinste frech.

Sie rutschte vom Tisch rittlings auf seinem Schoß und probierte sich das Feuerzeug zu schnappen.

“Zu langsam. “ sagte er als er das Feuerzeug wieder weg zog.

Seine freie Hand legte er sanft auf ihren unteren Rücken und ohne darüber nachzudenken rutschte Ari enger an ihn.

Sie versuchte immer wieder an das Feuerzeug zu kommen,  aber Enjin war jedesmal schneller.

“Verdammt. “ zischte sie.

“Gib dir doch mal mühe.” Grinste er.

Ari sah runter in seine Augen, ihre Gesichter nur Zentimeter voneinander entfernt.

Sie wollte gerade etwas sagen, da küsste Enjin sie.

Ari war vor Überraschung erstarrt.

Doch dann erwiderte sie den Kuss.

Ihre Hände legte sie sanft auf sein Gesicht und neigte ihren Kopf etwas .

Der kuss wurde intensiver .

Seine Zungenspitze glitt über ihre Unterlippe und sie öffnete ihren Mund leicht.

Er knabberte leicht an ihrer Unterlippe und dann glitt sanft seine Zunge in ihren Mund und streichelte ihre.

Ihre Zungen tanzten miteinander .

Das Feuerzeug war vergessen , dachte Enjin jedenfalls.

Ari griff danach, biss ihn zärtlich in die Unterlippe und löste sich von ihn.

“Vielen Dank.” Grinste sie und ging von ihm runter.

Er sah sie überrascht an , sein Atem ging schnell.

Ari hielt das Feuerzeug hoch.

“Gar nicht so übel für ein Spatzenhirn.” Grinste sie und verließ die Kantine.