Kapitel 9 / Eine wichtige Aufgabe
Kapitel 9 / Eine wichtige Aufgabe
Eine wichtige Aufgabe
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So ein crazy ersten Schultag habe ich noch nie erlebt. Ich weiß aufjedenfall an was ich
arbeiten muss. Denn in der Pause muss ich kurz zum Zimmer hoch.
Ich hab auf ernst gar kein Bock mehr. Ich muss Freunde finden und mein Selbstbewusstsein in die höhe schießen lassen. Ich weiß auch schon ganz genau wen ich dafür brauche.
An der Zimmertür angekommen, suchte ich den Schlüssel in meinem Rucksack und in
meinen Hosentaschen.
„Suchst du den hier, Haru.“
Erscheint Sie plötzlich neben mir. Sie drehte dabei den Schlüsselbund an den Fingern.
„Gib her!—“
Er öffnet die Tür.
„—Da du ja eh schon hier bist. Ich brauche deine Hilfe.“
Sie kommt ins Zimmer rein und ich verschloss die Tür.
Daraufhin lief ich zum Bett, saß mich hin und fange an zu fragen.
„Wie zur Hölle findet man hier Freunde? Vorallem Mädchen?!“
Sie lacht erstmal.
Hab ich was lustiges gesagt?
Er seufzte.
„Nur deswegen hast du uns hier drin eingesperrt?“, fragt sie misstrauisch.
„Bei Jungs ist das so, du gehst zu dem hin, fragst den nach sein Namen, machst
smalltalk über die Interessen und zack man ist ein Freund.
Wie ist es bei Mädchen?“
Ich bin unnormal neugierig auf die Antowort.
„Nun ja… also Mädchen sind von Natur aus eigentlich vorsichtiger, deswegen beobachten die
dich auch wahrscheinlich, weil sie dir grad nicht trauen.—“
„Blitzmerker. Habe das schon selber gemerkt.“
„—Dann ein Grund wäre, dass Mädchen bei Freundessuchen, auf Vertrauen, Nähe und daran
glauben das die Freundschaft mit der anderen Person ewig halten muss, damit man es wert
ist deren Freund zu werden.“
Ich bin interessiert daran.
„Aber wie kann ich denn dann anfangen mit den Mädchen diese Nähe und das Vertrauen zu gewinnen? So wie ich es jetzt mit dir habe ungefähr.“
„Es ist jetzt schwer als Mädchen das zu sagen. Weil ich selber nicht mal genau weiß wie das geht. Aber das wichtigste dennoch bei Freundschaften mit Mädchen ist, das man ehrlich, authentisch sein soll und man Interesse an ihnen zeigen soll, damit du den wert bekommst eine Freundschaft zu schließen.“
„Kannst du das bitte mal auch kürzer sagen, weil ich bin nicht so ganz mitgekommen.“
Du hast für meinen Geschmack ein bisschen zu viel gelabert.
Aber, das muss sie ja nicht wissen.
Sie wurde bisschen sauer, dass sie das wieder mal erklären muss, aber das war mir so egal.
„Du musst DU SELBST SEIN und INTERESSE ZEIGEN.“
„Und wie mach ich das?“ sagt ich planlos.
„Weil auf ernst ich weiß nicht wie ich das machen soll. Die schauen mich echt wie psychos an. Als würden die mich auf der Sekunde umbringen wollen.
Kein schönes Gefühl.“
Sie atmete sehr tief ein.
“DU VOLLIDIOT!!! Wie oft soll ich dir das noch sagen? Bist
du so hohl das du alles—“
Ich erspare euch die Erklärung hier.
Aber eins ist sicher das ich mich darauf fassen muss Freunde zu finden und an
diese Psycho Blicke mich gewöhnen muss. Das kann heiter werden. Hab ja nicht viel Zeit nur
zwei Jahre insgesamt.
„Hast du‘s verstanden jetzt?!“
„Ja hab ich danke Yuki.“ sagte ich gähnend und streckte mich während dem aufstehen vom
Bett.
Ich habe der zum Glück irgendwann nicht mehr zugehört. Die redet auch wie ein
Wasserfall wie die Mädchen von vorhin.
„Hey, Yuki.
Hast du eigentlich mein Stundenplan? Hab echt kein Plan mehr wo der ist.“
Sie versucht ruhig zu bleiben.
„Hab die hier.“
Danach holt sie seinen Stundenplan aus dem Besteckregal raus.
Warum holt sie das aus dem Besteckregal raus? Ach… ich frag einfach nicht weiter. Sie
hat geheimnisse aufjedenfall.
„Danke Yuki.“
Montags die erste Stunde Mathe. natürlich ist dies der Untergang für viele Schüler nach
einem wohlbesonnen Wochenende.
Danach Englisch. Es gibt ein bestimmtes Klischee was sagt, wer kein Englisch kann, kann kein Mathe und andersrum. Laut diesem Zitat hat man die Hölle in der ersten oder in der zweiten. Es gibt auch beschenkte Personen die beides können, aber bei Deutsch eine Null sind.
Und ein perfekter Übergang für die dritte Stunde, Deutsch.
Anschließend kommt das Fach Chemie. Aja, wie ich mich noch an den Chemieunterricht als Autor zurückdenke und wir nur scheiße gebaut haben und gelachthaben.
Schöne Zeiten.
Und die letzte Stunde ist Informatik. Ist ein Fach was einfach zum
abschalten da ist. Man macht zwar Unterricht, aber ist trotzdem am chillen. Nicht wahr, Haru?
„Natürlich.“ sagte er ohne zu wissen zu wem er antwortete.
Und die anderen Tage sind alle so ähnlich aufgebaut nur das wir Sport, Türkisch, Geschichte, Sowi und den Kunst Unterricht untersucht haben.
Der Sport Unterricht. Das beste Fach was perfekt gezeigt hat in der
Vergangenheit das es eine Ungleichheit zwischen Jungen und Mädchen gegeben hat.
Vorallem wenn es SportlehRER waren. LehrerINNEN waren da noch entspannter. Die Lehrer
so eklig wie es auch war, haben den Mädchen immer gute Noten gegeben, wegen sehr speziellen
Gründen. Sonst war er eigentlich sehr entspannt.
„Wer redet eigentlich da die ganze Zeit man?“ fragte Haru verwundert.
„Bist du das Yuki?“
„Nein.“ und nach der antwortet war sie wieder starr, sodass nur Haru die Stimme hören
konnte.
Dann Türkisch. Ach wie ich Türkisch geliebt habe. Einfach ein Fach selbst als nicht
Sprecher kann es Spaß machen die Sprache zu lernen, wenn man sehr viele Türken im
Umfeld hat. Und persönlich auch die bessere Alternative zu Spanisch oder anderen
Fremdsprachen, wenn Türkisch natürlich angeboten wird.
Der Kunstunterricht ist einfach ein purer Vibe, einfach eine Aufgabe aufkriegen, für die nächsten 100 Wochen Zeit haben und einfach ein Bild malen. Ganz easy. Dann ist die 2 mindestens auch drin, mit Berücksichtigung auf Talent und Disziplin.
„Klingt interessant. Mal gucken wie der Kunstunterricht hier wird. Habe Kunst seit der Grundschule nicht mehr gehabt, warum auch immer.“
Zum Schluss Geschichte und Sowi kann man eigentlich in einem Topf werfen, weil der Unterricht, wie die Lehrer ihn gestalten schon sehr ähnlich aufgebaut ist. So entweder Seiten aufschlagen, ein
Romanartigen langen Text lesen und aufgaben 1-5 machen oder an der Tafel die ganze
Stunde mündlich machen. Die Fächer machen dennoch Spaß, wenn man sein Allgemeinwissen dort einsetzen möchte und dies auch tut. „Einfach eine perfekte Erklärung zu den einzelnen Fächern gegeben. Aber ich weiß immernoch nicht wer du bist? Hallo?
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Hier ist sein Stundenplan:
[Montag] [Dienstag] [Mittwoch] [Donnerstag] [Freitag]
[Mathe] [Sowi] [Sport] [Physik] [Geschichte]
[Englisch] [Chemie] [Freistunde] [Kunst] [Physik]
[Türkisch] [Türkisch] [Deutsch] [Mathe] [Chemie]
[Informatik] [Mathe] [Bio] [Türkisch] [Politik]
[Deutsch] [Geschichte] [Informatik] [Kunst]
Die Schulzeiten sind in etwa so aufgebaut, dass eine Stunde jeweils 65 min dauert und die erste Pause um 10:15 Uhr anfängt, die bis 10:45 Uhr andauert. Danach finden wieder zwei Schulstunden statt und von 13 bis 14 Uhr habt es die Freizeit für jeden. Danach hat man meistens noch eine Stunde. Somit endet der Schultag maximal um 15:05 Uhr. Wichtig zu erwähnen ist das die Schüler auch noch ein paar Freistunden zwischendurch haben.
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Haru wacht auf von der Trance. „Endlich ist der Weg.“ puhh.
„Was ist los? Siehst du wieder Gespenster?“ sagt sie sarkastisch.
„Ach ist mir egal. Du würdest mir eh nicht glauben.
Er nimmt einen stift vom Küchentisch und geht durch die Tür zum nächsten Unterricht.
Während er durch die läuft, hört er noch das:
Ah, noch ganz zum Schluss zu erwähnen, was ich vergessen hatte. Freistunden. Einfach der
peak, der Schulzeit. Wenn man in der Nähe von der Schule wohnt beste, wenn nicht dann
pech gehabt. Einfach nachhause gehen in der Schulzeit und dann essen, schlafen, oder
irgendwas anderes machen. Puuuure Vibes!.
Haru schüttelte de Kopf und ging zurück zur nächsten Stunde