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Kapitel 14 / Es geht weiter…

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Kapitel 14 / Es geht weiter…

Es geht weiter...

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Leyla hebt mein Kopf kurzerhand nach oben. Sie drohte mit einem Todesblick mich mit

folgendem Satz an.

„Yuki hat doch gesagt das du leise spreche sollst.“

Yuki lachte dabei.

Ich weiß nur eines. Ich werde euch die Hölle noch heiß machen.“

Er beendete den Satz mit einem Rotzer auf Leyla.

„DU EKEL!“

Sie wurde so wütend, dass sie sich zusammenreißen musste, um nicht sofort wieder

zuzuschlagen.

Allerdings höre ich sie scharf einatmen, bevor sie wieder zum nächsten Schlag ansetzt.

„ES REICHT!“ Schrie Yuki.

Und Leyla tut so als hätte sie nichts gemacht.

Sie steht wieder auf.

Natsumi und Leyla blickten von nun an nur vom Türrahmen aus zu.

Sie kommt langsam zu mir und fängt an.

„Du glaubst wohl, du kannst einfach so davonkommen mit dieser Drohung, oder?“

Ihre Stimme ist schneidend, fast zu ruhig, als sie ihn vom hängen verhindert. Es ist

die Art von Ruhe, die einem Unwohl erscheinen lässt.

Was soll das? Was willst du jetzt von mir? Sie hat mich eh schon durchgenommen.

Ich kann nicht mehr…

„Du bist so leicht zu durchschauen“, fährt Yuki fort

Haru kann es nicht verhindern, dass sie ihn weiter beleidigt. Die Worte, die sie sprach, sind so kalt, dass sie ihm das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Es ist, als würde sie in ihm lesen, jede kleinste Unsicherheit, jede schwache Stelle, die sie nur zu gut kennt.

Ihre Blicke schneiden durch ihn wie ein Messer.

Er will sich wehren, will etwas sagen, doch seine Kehle fühlt sich wie zugeschnürt an.

Das Gefühl, am Galgen zu hängen, ist so stark, dass ihm fast schwindelig wird.

„Du bist nichts weiter als ein Spielzeug. Ein kleines, dummes Spielzeug“

Ihr Tonfall wird spöttisch, als ob sie ihn nicht für mehr als ein Hund hält.

Haru kann nichts mehr tun, als zuzuhören und zu hoffen, dass sie endlich weggehen.

Ich werde nicht mit dir spielen, doch ich hatte keine Kraft mehr irgendwas zu machen…

Die Stille nach Yukis Worten ist bedrückend.

Haru kann spüren, wie jeder Atemzug, den er nimmt, sein letzter sein könnte.

Die Worte, die er gerne sprechen würde, bleiben stumm.

Sieh zieht seine Haare am Vorderkopf und fragt mich.

„Was denkst du, wer du hier bist?—“

Sie spricht ruhig, zudem funkeln ihre Augen vor Spaß.

„—Denkst du wirklich, du bist in der Position, dich zu wehren, oder Befehle zu erteilen?“

Sie ließ ihn wieder los.

Haru will schreien.

Will entkommen.

Doch seine Stimme versagt. Wie in einem schlechten Albtraum.

Er ist gefangen.

Gefangen in diesem Raum.

In dieser Situation.

„Ach, wenn er nichts sagt ist das langweilig.“

Mädels holt den Panzertape raus.“

Solange schaut sie mich mit einem teuflischen Lächeln an.

Während Haru seinen gesamten Körper hängen lässt.

„Klebt ihm mindestens 4 Tapes auf die Arme.

Wenn du nicht mehr reden kannst, dann muss ich dich dazu bringen.“

Sie zögert, mit dem Ziel das er etwas sagen soll.

…

Sie atmete schwer aus.

„Wenn du nicht mehr reden kannst, dann

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[ZIEHEN!]“

Und der Schmerz — der höllische Schmerz — war so überwältigend, dass ich fast auf den

Boden gefallen wäre.

„Kannst du jetzt reden?“

Kein Wort kommt raus.

Der Schmerz ist zu viel.

Meine Kehle ist so trocken und mein Körper wie gelähmt, dass ich wie ein lebender toter bin.

„ZIEHT!“

Die Worte fühlen sich an, als würden die direkt aus der Hölle kommen.

„AAHHHHHHHHHHHHH!!!“

Mein ganzer Körper zog sich zusammen, als der Tape erneut abgerissen wurde.

Ich atmete schwer ein und aus.

Wartet ab. Ich werde euch wortwörtlich in die Hölle schicken, wenn ich euch in die Finger bekommen habe! HAST DU GEHÖRT — YUKI UND LEYLA!!!

Nachdem 40. Ruck kommt kein Schmerz mehr zu ihm durch.

Die Schmerzen, die anfangs so unerträglich gewesen waren.

Sind jetzt nur noch ein dumpfes, hohles Gefühl.

Er fühlt sich nicht mehr wie ein Mensch, sondern wie ein leeres Objekt, das nur noch existiert, um

Schmerz zu ertragen.

Ein zerrissenes Wesen ohne einen Funken Widerstand.

Ansonsten war es ihm egal.

Er ist müde und erschöpft, zu erschöpft, um sich zu wehren.

„Mädels macht den Jungen los. Wir sind fertig für heute.“

„Aye aye.“

Die Bänder wurden losgelöst. Er ließ sich auf den Boden fallen, ohne ein Funken sich dabei zu schützen.

Seine Muskeln waren so steif und schmerzhaft, dass er das Gefühl hatte, jeder Knochen in seinem Körper wäre gebrochen.

Doch die schlimmste Qual war nicht der Schmerz. Sondern das er absolut Machtlos gegen die drei war. Er wollte schreien, wollte sich wehren, aber der einzige Klang, der ihm entglitt, war das leise Wimmern

eines gebrochenen Menschen.

Nun ist er auf dem kalten Boden mit voll verwundeten Armen.

Er sieht Yuki noch einen Moment lang an. Ihre Augen sind wie kalte, schneebedeckte Berge –

unnahbar, unerschütterlich. Und für einen kurzen Moment ist er sich sicher, dass sie ihn

zerquetschen würde, wie ein Insekt, das keine Chance gegen sie hätte.

„Du bist nichts“, flüstert Yuki schließlich, und ihre Worte treffen Haru wie ein Schlag.

„—Du bist nur ein Nichts.“

Die Dunkelheit, die sich in seinem Kopf zusammenbraut, ist überwältigend.

Doch er weiß, tief in seinem Inneren, dass er diese Kälte überstehen muss.

Irgendwie.

Aber wie?

Er weiß esnicht.

Er weiß nur, dass er jetzt gerade nicht entkommen kann.

Nicht aus diesem Moment, nicht aus dieser Situation

Fortsetzung folgt