Kapitel 15 / Von Null auf
Kapitel 15 / Von Null auf
Von Null auf
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Nach dem er psychisch Instabil gemacht wurde, bleibt Haru auf den Boden liegen und
schläft irgendwann ein.
Doch er wacht plötzlich um 0 Uhr auf. Er hatte immer noch am ganzen Körper schmerzen.
Dazu noch friert er, dass er Angst gehabt hat, krank zu werden.
Er kratzte sich am Hinterkopf mit einem gleichgültigen Gesichtsausdruck und steht auf.
Somit wollte nur noch ins Bett. Davor noch will er sich schnell umziehen und dann erst ins Bett.
Während er sich umgezogen hat, blickt er auf sein Handy. Er sieht 5 verpasste Anrufe von seinen
Eltern und 2 verpasste Anrufe von Mika.
Er guckt die Nachricht mir desinteressierten Augen an.
„Ich werde morgen erst Antworten.“
Ganz Zufällig kommt Gaid an.
*Ich hoffe du antwortest denen wirklich. Es gibt manche die ant—*
„Ja, ja, ich werd ja schon morgen denen antworten. Jetzt nerv nicht und lass mich pennen.“
Haru springt direkt aufs Bett, zieht die Decke über sich und schläft mittels zwei Sekunden sofort ein.
[Dann Morgen…]
Der Wecke klingelt.
Boah… Ist es schon wieder Morgen?
Haru versucht dies zu ignorieren… aber es geht nicht.
Er ist viel zu laut.
Ich habe irgendwie nur Matsch diese Nacht geträumt. Irgendwas mit mir und Yuki war da.
Er dreht sich auf den Rücken und bemerkte das er so eine scheiße geträumt hatte.
Sein Körper fühlt sich immer noch sehr angeschlagen an.
*Guten Morgen, Haru.*
Haru ignoriert ihn und versucht aufzustehen.
*Guten Morgen.*
„Ja, ja, Guten Morgen auch an dich und lass mich endlich in Ruhe.
Es ist noch morgens, warum nervst du mich denn jetzt so?“
*Ich wollte dir nur einen guten Morgen wünschen. Bist du immer noch so angeschlagen von
Gestern?*
„Sei lei—“
*Ich meine mich int—“
„Sei leise einfach ok?“
Währenddessen latscht er ins Badezimmer und sieht sich im Spiegel an. Ich atme tief aus und stütze mich am Waschbecken. Mein Blick immer noch zum Spiegel ausgerichtet.
Das ist das Ergebnis von der Folter, eh? Obwohl es nur ein paar Stunden gedauert hatte.
Gaid wurde zunehmend besorgt.
*Haru, das bist nicht du! Wo ist der neugierige, zurückhaltende Junge abgeblieben?“
„Sorry, aber den gibt es nicht mehr.“
*Und du akzeptierst das?—*
„Was akzeptier ich?“
*Das du jetzt so bist. Das ist ganz genau was Yuki von dir wollte.*
„Ich bin nun ein freier Mensch.“
*Was für ein freier Mensch denn? Du wirst jetzt noch mehr kontrolliert von Yuki als je zuvor!Das ist nicht der richtiger Weg.*
„Halts Maul!—“
Zeitgleich schlägt er auf den Rand des Waschbeckens.
„—Und misch dich nicht in meine Angelegenheiten ein!“
Er bleibt dort mit dem Blick zum Spiegel bis er sich ein bisschen beruhigt hatte.
Nun löste er seine Arme vom Waschbecken und blickt auf sie.
Er sieht im Spiegel den Gestrigen Moment.
Er konnte Yukis [JETZT!] hören und die Schmerzen des Panzertapes hören.
Die Schmerzen kamen ruckartig zurück zu seinen Unterarmen, als wären die Wunden immer noch frisch.
„Nein…
Nein.
NEIN!“
Er versucht die Erinnerung an Gestern wegzuschlagen.
Er zischte und versucht seine Unterarme zu verdecken, um sich zu schützen.
Er hat rote Linien entlang des gesamten Unterarmes. Wegen des herzlosen und brutalen
dran- und rausreißen des Panzertapes. Dazu noch hat er Schürfwunden bekommen, weil die
Mädchen es einfach irgendwie dran geklebt und wieder rausgerissen haben. Und er hat ein paar leichte Pigment flecken bekommen. Vermutlich werden diese als Narben bleiben.
Nachdem wäscht er sie mit kalten Wasser und hofft das die Spuren weggehen.
Doch wenn er sie unter kaltes Wasser stellt, dann fangen seine Unterarme an zu kribbeln.
Je länger er die unter Wasser hält, desto intensiver wurde das Kribbeln und resultiert am Ende zu Schmerzen.
Er guckt sich danach wieder im Spiegel an.
„Gaid. Scheiß auf alles. Das einzige was ich jetzt will, ist es von diesem Weib den Garr auszumachen!—“
Er begleitet die Ansprache mit einem teuflischen lächeln.
Als er vom Spiegel weggeht erscheint noch einmal Yukis Gesicht.
*Mach was du willst. Aber eines werd ich dir noch sagen. Wenn du die Rache hinter dir
hast… du wirst dich am Ende nur noch leerer fühlen… Und kein Sinn mehr im leben sehen.*
*Dazu noch gibts etwas was du mir immer noch erzählt hattest. Undzwar was deine Ziele sind
an dieser Schule sind.
…Also …dein altes ich zumindest.*
„Es gibt kein altes oder neues ich. Ich bin ich. Alles andere sind nur deine Vorstellungen.“
*Ich weiß es ist grade hart für dich. Aber—*
Ohne zu zögern antwortet er impulsiv Gaid.
„Was weißt du denn schon! Du hast diese Qualvollen Schmerzen nicht miterlebt. Deswegen
hast du kein Rederecht!
Nach der Rache, werde ich mich so gut fühlen, darauf freue ich mich.“
Sagt er danach mit ruhigerer Stimme.
*Ich sag‘s dir ungern nochmal, aber du machst grad alles was Yuki von dir verlangt.*
„Bist du auch mal fertig jetzt?“
*Bin ich.
*Nun zieh dich schnell an und geht zum Unterricht, wir haben 7:55 Uhr!*
Haru zog sich heute ein weißes T-shirt an. Sie sind am Hals und an den Ärmeln enger und
sonst normal. Er zieht sich dazu eine hellblaue etwas breitere Jeans an und seine no-name
schwarzen Schuhe. Während er sich anzieht blickte er wieder auf seine Unterarme.
Ach, juckt mich nicht was die anderen über mich denken. Es ist schönes Wetter und ich gehe deswegen mit
einem T-Shirt raus. Die können mich mal.
Als er nun zum Klassenzimmer läuft beobachten wie üblich die Mädchen ihn.
„Was ist denn mit dem passiert?“
„Sind seine Arme vernarbt?“
„Warum hat er so einen kalten Blick aufeinmal?“
War er nicht mal fröhlicher und angespannter drauf?“
Ihr könnt mich mal mit euren Kommentaren.
Er geht durch die Tür durch, läuft direkt zu seinem Platz, hängt seine Tasche an den Haken, der
direkt an der Seite des Tisches platziert worden ist und holt sein Handy raus.
Ein Mädchen kommt ihm näher um ihn zu Begrüßen.
Sie hat sich gedacht: er ist der einzige Junge. Warum sollte ich es nicht machen?
Und wünschte Haru einen Guten Morgen mit einem fröhlichen Ton.
Vorne flüstern die Mädchen über Haru und dem neu erscheinenden Mädchen vor ihm.
„Hey, warum redet sie mit dem typen? Der sieht wie ein kompletter Psychopath aus.“
„Ich weiß es nicht, aber seine Ausstrahlung hat sich komplett verändert seit Gestern.“
„Ja, find ich auch.“
„Hehhh.“
Reagiert er mit einem herablassenden Ton und ein Todesblick auf sie.
Das Mädchen vor ihm zittert kurz auf und versucht trotzdem fröhlich zu bleiben.
„Und wie gehts dir heute Haru?“ fragt sie interessiert.
Ich stehe auf und beugte mein Kopf an ihr rechtes Ohr.
„Ich… habe… keine… Lust… mit… dir zu reden. Also verpiss dich und lass mich in ruhe.“
Man sieht dem Mädchen an das sie stark davon getroffen und zittert regelrecht.
Die beiden Mädchen in den vorderen Reihen belauschen die beiden immernoch.
„Ich sag doch der ist ein psycho.“
Das Mädchen das vor ihm grad steht bekommt eine Gänsehaut.
Was wollte die von mir alter?
Daraufhin geht Haru aus dem Klassenzimmer raus. Es ist dabei schon 8 Uhr und die Lehrerin war immer noch nicht da.
Plötzlich kommt Yuki zufällig an Haru‘s Klasse vorbei. Währenddessen lief er aus dem Klassenzimmer
raus.
Sie fängt fröhlich an und winkte dabei.
„Hey, Haru.
Hast du mich vermisst, mein Schatz?“
Ich drehte meinen Kopf zur Seite und sehe sie mit einem Todesblick an.
„Was willst du von mir?“
Man hat an einem Tonfall gehört, dass er kurz davor war…
„Ich wollte nur wissen, wie es meinem Herren es geht.“
Yuki denkt:
Er hat eine sehr bedrohliche Aura bekommen. Das gefällt mir. Mal schauen, ob ich ihn
überreden kann, mir beizutreten.
„Harulein, könntest du mich begleiten bitte? Ich möchte dir etwas zeigen.“
Sagt sie während sie sich umdreht.
Was will diese Fotze von mir? Ich will der gerade so die Fresse polieren. Sie hat noch die
Eier zu meinem Klassenzimmer zu kommen und mich anzusprechen. Wie dumm von dir!
„Wenn du nicht kommen willst, dann ist es dein Pech.“
Äußert sie mit einem Achselzucken und einen seitlichen provozierenden Blick nach hinten.
Haru spürt wie sein Körper nur so vor Adrenalin voll ist. Sein Herz pocht wie wild vor Aufregung und er
fühlte sich 10 mal stärker in dem Moment.
Seine Finger krümmten sich zu einer geballten Faust nun zusammen. Sein Körper zitterte vor dem ganzen Adrenalin.
Ich bin nicht mehr dein Spielzeug…
YUKI!
Yukis Lächeln war immer noch da.
*Mach es nicht Haru. Du wirst dir deine komplette Schullaufbahn zerstören!* schreit Gaid in
sein Ohr.
Die Stimmen um ihn Gaid miteingeschlossen, verschwammen bis sie garnicht mehr zu hören
waren. Das einzige was er gehört hat ist sein Herzschlag. Dazu noch fixierten sich seine Augen nur auf ihrem Hinterkopf.
Dann genau in dem Moment, als er ausholt—
sprangen Leyla und ein anderes unbekanntes Mädchen und halten Haru‘s Hände und sein
Kopf in Position.
Nun ist er da.
Am Boden vor fast jeder Schülerin in der Schule.
Full mit Adrenalin und ein Herz, welches mit soviel Blutgepumpt war, dass es locker für viele Vampire gereicht hätte.
„Du hättest eh keine Chance gegen mich.—“
Teilt sie ihn mit einem schnipsen mit.
„—Los! Hoch mit ihm.“
*Das hast du ja Toll gemacht, du Held!*
Gaid ist enttäuscht gewesen.
Als er wieder bei Sinnen ist und die Umgebung wieder hört, ist nur noch Geschrei zu
hören. Jede Schülerin ist auf dem Flur und sie beobachten wie Haru nun von Yuki
mitgenommen wird. Gleichzeitig kommt die Lehrerin und will das Haru direkt zur Direktorin
gebracht werden soll.
Yuki bestätigte es. Die Lehrerin war dann dankbar. Doch sie weiß nicht was Yuki in echt plant.
Heute wird Haru wieder gefangen genommen und muss sich die Blicke von allen Mädels
der Etage ertragen lassen. Er beugt sein Kopf nach unten, sodass seine Haare auf sein Gesicht
fallen und er nicht die Blicke der Mädchen sich ansehen muss.
Er wehrte sich nicht.
Er spürte nun nichts mehr.
Kein Zorn.
Kein Selbstbewusstsein.
Nur eine leere kalte Hülle.
Vielleicht bin ich doch ihre Spielfigur.
Ich bin nicht frei.
Und ich war es auch nie…
*Und was willst du nun machen? Bete dafür das sie nicht wie Gestern die gleiche Sache
macht*
Sei leise und verschwinde!
*Mit so leeren Drohungen bekommst du mich nicht weg!*
Kurze Stille.
*Wenn du es noch nicht bemerkt hast, du wirst grad irgendwo hingebracht du Held.*
Ich weiß du scheiß Stimme.
*Ist mir egal wie viel du mich beleidigst, ich werde immer bei dir sein. Egal wie lang es dauern
wird, ich werde dich wieder auf die richtige Bahn bringen.*
Jetzt Halts Maul und nerv mich nicht mehr. Warum existierst du? Mein einziges Ziel ist es
Yuki nun umzubringen.
*Und warum tust du es dann nicht? Für mich scheint es so als wärst du nur ein Hund der sich
an der Leine herumführen lässt.*
Er drückt ihm die Aussage ihm mit ernster und kalter Stimme zu. Mit dem Ziel das er endlich aufwachen solle.
Da realisiert er etwas und versucht sich mit all seiner Kraft zu befreien.
Du hast Recht! Ich werde mich jetzt selber befreien! Egal wie. Ich werde mein Schicksal in meine Hand nehmen!
Er kann sich auch von Leylas Griff befreien, doch vom anderen Mädchen nicht.
Die Lage ist jetzt, ein freier Arm gegen zwei Mädchen.
*Versuch weiter, wenn du kein Hund mehr sein willst!*
Doch in dem Moment hat er vergessen, dass Yuki auch noch da ist.
Er ist im Moment so benebelt gewesen mit dem Tunnelblick, dass er seine Umgebung vergessen hatte.
Im perfekten Moment sagt Gaid zu Haru.
*Sorry kleiner, aber du bist immer noch zu Schwach um gegen Yuki und ihrer Gruppe zu gewinnen.*
Ich werd‘s dir noch zei—
Yuki kommt zu ihm und beginnt ihn in Schwitzkasten zu nehmen bis er schließlich fast KO ging.
Kurz bevor er fast vollständig wegdrifted, hört er noch von Gaid sagen.
*Was soll ich sagen kleiner. Du bist hier nicht der Main Charakter. Und das warst du auch
nie.