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Kapitel 18 / Das hat schon Spaß gemacht

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Kapitel 18 / Das hat schon Spaß gemacht

Das hat schon Spaß gemacht

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Oh shit! Gaid! Gaid! Helf mir!

*… Wie soll ich dir helfen?*

Ja… keine Ahnung. Irgendwelche Anweisungen oder so.

Haru blickt über die Schulter und da waren sie.

Zwei riesige Schatten, die ihm immer näher kommen.

Was zur Hölle soll ich jetzt machen?

Sein Herz raste, als er den Gang entlangrennt. Er slidet nach links und rennt den nächsten Gang weiter.

Er sieht plötzlich ein Hindernis vor sich. Ein Tisch, mitten im Gang.

Ein Tisch im Gang?! Ich glaub ich bin im falschen Film.

Ohne nachzudenken, springt er einfach drüber. Der Tisch kippte, und die Beine schlagen laut auf den Boden auf. Doch Haru hört schon die Schritte hinter sich. Die Mädchen waren schneller als er dachte.

Digga wie?! Sind die beiden die Töchter von Usain Bolt, oder warum sind die so schnell?

Er weiß, dass er jetzt keine Wahl hat. Er muss fürs erste in die Zweite Etage rennen.

Doch die Mädchen sind ihm knapp auf den Fersen.

*Los, Haru! Du musst es schaffen!*

Doch Haru hat kaum Zeit, ihm zu antworten. Die Mädchen sind schon gefährlich nah.

Vielleicht kann ich die Verfolgungsjagd auch für meinen Training benutzen. Bisschen Cardio kann ja nie schaden.

Als er die Treppe zur zweiten Etage erreicht, denkt er kurz nach.

Soll ich direkt nach oben, oder die zweite Etage unsicher machen.

Scheiße! Ich habe keine Zeit.

Er rennt den Gang der zweiten Etage entlang, doch dann passierte es:

Ein Schüler rannte aus einer Klasse, ohne auf den Flur zu achten, und stolperte direkt vor ihm.

Sie stießen zusammen.

„Ah! Entschuldige!“

Die Schülerin fällt, und Haru weicht zur Seite aus.

Doch die allgemeine Aktion kosten wertvolle Sekunden.

Bin ich in einem Game drin? Ich dachte ich spiele grad Real-life-Simulator.

„Nicht jetzt, nicht jetzt!“

Die Mädchen sind fast da. In seiner Panik werft er einen Blick nach oben und sieht, dass eine der beiden Treppen zur dritten Etage bereits besetzt ist. Sie haben sich aufgeteilt.

„Scheiße! Keine Zeit!“

Ich hätte nicht gedacht, dass die beiden so strategisch an die Sache rangehen würden. Was hat Yuki nur mit mir vor?

Mit einem schnellen Blick entschließt er sich, die Treppe auf der anderen Seite der Etage zu nehmen.

„Das ist der einzige Weg!“

Er stürmt den Gang entlang.

Doch da ist sofort das nächste Hindernis.

Als er um den Gang entlang slidete fehlte ihm nur nach ein Slide nach links und er ist bei der Treppe.

Doch vor dem letzten Slide befindet sich das Hindern.

Er stürmt weiter vor. Kurz bevor er um die Ecke biegen wollte, ist da ein Mädchen, was ihn abfangen will.

Doch das Glück ist heute auf Harus Seite.

Er schafft es mit dem Momentum ihr auszuweichen und damit wertvolle Sekunden zu sparen.

„Steh ein bisschen früher auf, meine Liebe.“

*Haru, weiter! Lauf!* Haru fühlt dennoch nur das Pochen in seinem Kopf.

Er sieht schnell nach hinten und bemerkt, dass eine der Mädchen auf die zweite Treppe

rennt. Währenddessen die andere an der ersten blieb.

„Fuck!“

Was wusste sie? Hatte sie das durchschaut? Bin ich eingekesselt?

Er wusste, dass er jetzt keine andere Wahl hatte.  Haru muss durch die erste Etage rennen und

dort einen Weg nach draußen finden.

Er ändert sein Plan blitzartig und versucht das eine Mädchen auf ihn aufmerksam zu machen. Danach ein schönes Ablenkungsmanöver, damit die Treppe frei wird.

Er wusste, dass die Schule grad in Chaos versank, aber er wollte einfach von den beiden Abhauen.

Komm her meine Liebe. Lass dich ein bisschen ablenken.

[Komm her]

[3]

[2]

[1]

[GO!]

Verfolg mich weiter. Du bist wichtig für meinen Plan. Ich weiß nicht mal wie du heißt, aber du bist wichtig. Und du verfolgst mich. Ich finds super.

*Eier nicht rum und mach schnell!*

Ist ja gut. Ist ja gut.

Komm an der nächsten Ecke bist du fällig!

Aber ich muss dafür ein bisschen langsamer werden.

Man hört währenddessen nur schreien in den ganzen Etagen. Die Lehrer sind komischerweise alle verschwunden. Keiner weiß.

*Aber werd nicht zu langsam.*

Oder nein! Ich habe eine bessere Idee!

*Und welche?*

Haru. Werd ein bisschen schneller. Die bestimmte Ecke wo der nächste Gang anfängt ist nicht weit.

Zum Glück habe ich noch ein Stift in meiner Hosentasche gelassen.

*Ich werd aus dir nicht schlau.*

Haru rennt um die Ecke und wirft seinen Stift weg. So nah, dass sie es merkt, aber auch so weit weg, dass er nicht entdeckt wird.

Er rennt, nachdem er den Stift weggeworfen hat ins Klassenzimmer, was direkt um die Ecke ist.

Er versteckt sich hinter dem Stuhl und wartet bis er das Mädchen weiterlaufen gesehen hat.

Gaid. Nenn mich den besten Strategen der Neuzeit.

*Ich nenne dich lieber. „Ein Menschen aus dem man nicht schlau wird.“*

Kein schöner Name, aber was soll's.

Während die beiden miteinander flirten, bemerkt das Mädchen den Stift und läuft weiter. Ganz nach Harus Plan.

Jawoll, du Hohlbirne.

Ich habs doch gleich gesagt. Für mich — muss man ein bisschen früher aufstehen.

*Jetzt fühl dich nicht und mach dich auf dem Weg nach draußen, du Stratege.

Haru erreicht schließlich die erste Etage und sprintet den Gang entlang.

Er sieht endlich die Tür zum Schulhof.

„Endlich!“

Doch dann – ein weiteres Hindernis.

Ein Fahrrad steht mitten im Gang.

Ein anderes verfluchtes Hindernis, das der Flucht den Weg versperrte.

„Ich kann das alles nicht mehr!“

Das Hindernis war kein Problem. Aber wer zum Teufel bringt ein Fahrrad in die Schule mit?

Die Tür fliegt auf, und Haru rennt hinaus, direkt in den Dunkelbereich des Schulgartens.

Seine Füße fühlten sich mittlerweile wie Blei an, doch das Gefühl von Sicherheit ist noch weit entfernt.

Er sucht sich einen schnellen Unterschlupf hinter einem alten Schuppen und presst sich in

den Schatten.

Er setzt sich hin und atmet angelehnt auf. Er hat Glück das es mit einem kleinen Gebüsch und einem Baum nur Schatten dort gibt. Doch der Schweiß lief ihm in Strömen den Nacken hinunter.

War er jetzt sicher?

Nein.

Die Mädchen würden ihn finden, das weiß er. Aber wenigstens hatte er einen Moment der Ruhe – auch wenn er weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ihn wieder finden.

…

Was denkt die, wer sie ist? Yuki brüllte innerlich, als sie und Freya sich auf den

Weg zum Direktor machten.

Ich habe die ganze Schule unter meinem Bann gehabt. Und jetzt kommt diese Freya und zerstört alles, was mir heilig ist. Eine Säule hat die Tussi schon zerstört, und das hier... das ist mein Imperium!

Warum schaut die mich überhaupt so herablassend gerade an?!

Ihre Zähne knirschen zusammen, als ihre Wut immer weiter in ihr aufsteigt. Der Weg zum

Direktor erscheint ihr wie eine Ewigkeit. Doch tief in ihrem Inneren weiß sie, dass es nicht

nur Freya ist, die ihre Welt bedroht – es ist diese verdammte Unsicherheit, die sie nie

gekannt hat.

„Ich hoffe, die anderen beiden haben mehr Glück als ich“, murmelt Yuki, als ihre Gedanken

rasend weitergingen.

Sie blickte auf den Boden und sieht, wie ihre Schritte sich beschleunigten.

„Ich werde sie vernichten. Ich werde nicht zulassen, dass dieser Ort mir entgleitet.“

…

„Das hat sich grad wie Mariokart angefühlt.“, sagt er schwer atmend.

„Eigentlich hat es sogar Spaß gemacht. Ich kann das mal in meine Notizen reinschreiben später.“

*Mach dich nicht lächerlich. Du bist immer noch auf der Flucht von Yuki.*

„Was wohl Freya gemacht hat?“

Es war auch ein schön sonniger Tag wieder. Perfekt für Harus Deckung. Es war komplett

dunkel, wo er sich versteckt hatte.

„Gaid ich muss mal kurz durchatmen.“