Kapitel 6 / Die Ankunft
Kapitel 6 / Die Ankunft
Die Ankunft
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Der gestrige Tag war einfach zu wild mit Mika.
Doch jetzt liege ich im Bett und kann nicht einschlafen.
Ich bin um 0 Uhr ins Bett gegangen mit der Hoffnung das ich direkt einschlafen könnte.
Doch ich drehte mich und drehte mich.
Es ist grade 2 Uhr Nachts und bin hellwach.
Perfekt…!
Was will ich überhaupt morgen anziehen? Wer erwartet mich überhaupt dort? Etwa die
Direktorin? Und was zur Hölle wird diese Überraschung sein? Man, ich will schlafen!!!
Gehirn nicht denken, schlafen!
Ich brauche ‘ne Ablenkung!
Ahhh, ich habs.
Schafe zählen.
Und hop, 1. Und hop, 2. Und hop, 3… MAAAAN, das bringt genau nix!
Ich gebte es nach ein paar Versuchen auf.
Ich ging in die Küche, um mir warme Milch zu machen, mit der Hoffnung danach wie ein
Baby einzuschlafen.
später…
Aber selbst danach kann ich nicht schlafen.
Irgendwann fängt Haru an, wie ein Verrückter im Bett zu hüpfen.
Nach einer guten halben Stunde ist er völlig platt und schläft endlich ein.
Eingeschlafen bin ich wohl gegen 3 Uhr morgens.
— Dann Morgen —
Ahhhhh, endlich Morgen.
Er streckt und kratzt sich am Kopf
Welcher Tag ist Heute?
Verschlafen greift er nach meinem Handy.
Ich gucke auf‘s Handy und sehe, es ist der Tag gekommen.
Mit einem Kloß im Hals geht er nach unten und wünsch seiner Familie einen guten
Morgen. (Außer Ruka natürlich)
„Schatz, warum bist du denn so nervös heute? Sonst bist du doch immer so gelassen.“ fragte
meine Mutter besorgt.
„Ach, es ist nix“, antworte ich und kratzte mich am Hinterkopf
Ruka grinst breit und schaut von ihrem Handy auf.
„Mama, der ist nur so nervös, weil ja heute der große Tag. Nicht wahr Brüderchen?“
„Halts Maul!“
„Ohh, Brüderchen, was ist denn mit dir los? Warum wirst du denn so rot aufeinmal?“ fragte
sie provozierend und lehnte sich grinsend zurück.
„Ruka lass ihn in Ruhe“, sagt Mama.
Aber ihr Schmunzeln verriet, dass sie die Situation genauso amüsant fand wie meine kleine Schwester. Ich fühle mich wie in ein schlechten Comedy Film.
Haru setzt mich hin und will irgendwas essen bevor ich dahin gehe.
„Schatz, was willst du essen?“
„Suppe wäre am besten.“
Gleichzeitig schaut mich dieses Mädchen warum auch immer mit einem teuflischen Grinsen mich an. Ich hatte so das verlangen, der in die Fresse zu boxen.
Papa grinst über seine Zeitung hinweg.
„Mach uns stolz, Junge. Denk dran: Du repräsentierst unsere Familie.“
„Ahhh, Harulein.
Ruka wischte sich eine imaginäre Träne aus dem Augenwinkel und sprach
mit übertriebenem Ernst weiter:
„Wenn du zurückkommst, will ich alles wissen. Jeden Blick, jedes Wort. Verstanden? Selbst das kleinste Detail! Du stehst schließlich unter Beobachtung.“
Ich verdrehe dabei die Augen.
„Ruka—“
„—Halt die Fresse, ok?“
Danach steht er auf und tut den Teller weg.
— Kurze danach —
„Bist du fertig mit anziehen, Schatz?“ fragte meine Mutter von unten.
„Ja, bin ich.“
Ich greifte nach meinem Rucksack und bin auf dem Weg nach draußen.
„Ich gehe raus Tschüss.“
Kurz vorm schließen der Tür sagt Ruka noch irgendwas. Doch das ignorierte ich bewusst, weil kein bock auf die. Die hat eh schon meinen Morgen verdorben.
Mein Outfit für heute? Ein Weißes Tshirt, blaue Jeans und weiße Sneaker. Dazu noch ein
Nike Rucksack.
Draußen empfing mich eine angenehme Brise, aber ich fühlte mich überwältigt durch die
tausenden von Gedanken.
Wird das so ein Rundgang oder irgendwas verrücktes?
Und warum war der Umschlag überhaupt schwarz?
Ich seufze tief, und laufe weiter.
Meine Gedanken wurden immer wieder von Rukas nervigem auftreten unterbrochen. „Detaillreich“ Am Arsch du göre, ich erzähl dir garnix.
Aufeinmal vibriert mein Handy. Es war ‘ne Nachricht von Mika.
[Jo, Bro ]
[Viel Spaß heute ]
[Einfach du selbst sein, Selbstbewusst und dich von deiner stärksten Seite zeigen ]
Ich muss lachen und antwortet direkt zurück.
[Danke Meister Motivator ]
Vor dem Schultor angekommen, bleib ich kurz stehen. So sieht man sich wieder, alte Schule. Leider dieses Mal nicht durch den Eingang, sondern den da daneben. Also Tschüsikowski alte Schule und hallo, neue Schule.
Vor dem Schultor stehen zwei Mädchen.
Ich werde wohl schon erwartet.
Als ich näher kam, bemerke ich irgendwas vertrautes.
Ich musterte die Mädchen intensiv an während ich mich nähere.
Das sind doch die Mädchen von vor den Sommerferien oder bin ich dumm?
Ich begrüße sie dennoch ganz höflich, um meine Nervosität zu überspielen.
„Hi!
„Hi! Du musst wohl Haruki sein, stimmts?“ fragt eines der Mädchen mit einem freundlichen
Lächeln.
„Wir sollen dich rein begleiten.“ und deutet mit einer Hand Bewegung dabei auf die
Eingangstür.
Ich beginne zögernd zu fragen: „Ähm …bevor wir reingehen …“
„Ja?“
„Ich kenne euch doch, oder? VonIrgendwo?“
Das kleinere Mädchen lief rot an.
„War das so offensichtlich?“
Die andere seufzt.
.
„Also doch!“ rief ich triumphierend.
„Man sieht sich wohl immer zweimal im Leben. Dürfte ich dann eure Namen wissen?“
„Ich bin Leyla—“, stellte die Größere sich vor
„—und sie hier ist Natsumi“, sie deutete auf das rot
gewordene Mädchen neben sich
„Freut mich euch kennenzulernen.“
Die Nervosität in meiner Stimme ist nicht zu überhören.
„Bitte folgt uns jetzt, werter Haruki.“
„Ihr könnt mich auch Haru nennen.“, murmle ich verlegen.
„Wie du möchtest.“
Leyla und Natsumi führten mich durch den großen Innenhof der Schule. Alles wirkte sauber
und gepflegt. Überall gab es Blumenbeete im Gang.
Typisch girly.
Während wir durch die Gänge liefen, erklärt mir Natsumi: „Die Direktorin wartet im Hauptgebäude, im
dritten Stock.“
Im Büro der Direktorin angekommen, öffnet Leyla die Tür und wir treten ein.
Das Büro war beeindruckend: ein riesiger Schreibtisch, Bücherregale voller Akten und eine Frau mit
durchdringendem Blick dahinter.
„Willkommen an unserer Schule, Herr Takahashi.“
Mit einer leicht zittrigen Stimme antworte ich zurück.
„Die Freude ist ganz meinerseits.“
„Setzen sie sich, bitte.“, fordert sie und deutet auf den Stuhl vor ihrem Schreibtisch.
Mein Herz rast in dem Moment. Als wäre ich ausversehen zu einem Bewerbungsgespräch gegangen.
Die Direktorin holt dann eine Mappe raus und erklärt einige Regeln der Schule. Danach wollte sie wissen welche Fächer ich belegen möchte und überreicht anschließend meinen Stundenplan. Ich bin die ganze Zeit ultra nervös gewesen. Ich wusste nicht mal das ich so nervös werden kann. Ich schätze mal habe was neues über mich gelernt.
Als das Meeting mit ihr dann zuende ist, gehe ich aus dem Raum raus.
Man hat gemerkt das sie eine strenge autoritäre Person ist. Ihr äußeres ist immer gepflegt und sie trägt einen half up bun.
Doch direkt nachdem austreten des Direktorraumes kommt ein Mädchen angerannt und…