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Entgleisung

Hinter Der Kamera (Ff Oc X Emil Jakobsen) — www.fanfiktion.de · All chapters

Entgleisung

Astrid legte einfach einen Schalter um, sobald die Dreharbeiten anfingen. Sie ging sofort in den Hilfs-Modus. Sie brachte Getränke, half die richtige Ausleuchtung zu finden. Sie schleppte Ausrüstungsgegenstände durch die Gegend, immer darum bemüht, ihr immer noch schmerzendes Knie auszublenden. Genauso, wie sie die Blicke ausblendete, die sie verfolgten. Nachdem sie von Lund die kleine Kamera übernommen hatte, damit auch er auf den Aufnahmen landete, konzentrierte sie sich wieder auf die vier Hauptdarsteller.

In gemütlicher Runde entlockte Jacob ihnen die Augenblicke ihrer größten Triumphe. Astrid sah Lykkes entrückten Blick, als sie von ihrem Durchbruch-Konzert erzählte. Freja lächelte, als sie von ihrer ersten Hollywood-Rolle erzählte. Per feierte seinen Titel als Torschützenkönig in England großspurig. Emil hingegen erzählte so viel über sein Team, die dänische Nationalmannschaft, mit der er 2024 Olympiasieger geworden war. Er stellte seine eigenen Leistungen hintenan, feierte mehr das Team. Astrid gefiel es, genauso, wie sie seinen weichen, in stiller Zufriedenheit lächelnden Gesichtsausdruck, mochte.

Nachdem die Dreharbeiten offiziell für abgeschlossen erklärt worden waren, blieb die Runde noch miteinander sitzen. Das Filmteam zog sich allerdings in einen anderen Bereich des Schiffs zurück. Astrid war nicht sicher, wo sie bleiben wollte, doch zunächst musste sie die nervenden langen Haare hochstecken. Als sie den kleinen Treppenaufgang von der Toilette wieder hochhumpelte, kam ihr Per entgegen.

„Astrid… Du siehst heute anders aus… richtig attraktiv“ erklärte ihr der Fußballer und versperrte ihr den Weg. „Danke… kannst Du bitte… ich muss wieder nach oben.“ „Wir sind doch fertig… Du hast doch auch Feierabend.“ „Ich… nein. Ich muss mich noch um ein paar Sachen kümmern.“ „Ich bin sicher, Jacob hat nichts dagegen, wenn Du mal eine kleine Pause machst“ grinste er sie an und ging ihr noch einen Schritt mehr entgegen. „Laß mich einfach durch“ bat Astrid. Doch er dachte gar nicht daran, sondern drückte sie nun gegen das Treppengeländer. Er griff zu ihrer Haarklammer und zog sie aus ihrem Haar: „Du bist viel hübscher mit offenen Haaren.“ Astrid spürte die Hitze seines Körpers viel zu nah. Seine andere Hand legte sich schwer und besitzergreifend auf ihre Hüfte.

„Hör mal, Per. Das geht zu weit…“ weiter kam sie nicht, denn er packte sie am Kinn, hob ihren Kopf an und ließ die Haarklammer achtlos zu Boden fallen. Seine Lippen näherten sich ihren, doch sie machte sich reflexartig klein, duckte sich weg und schlüpfte unter seinem Arm durch. Sie wollte weiter nach oben, doch er reagierte blitzschnell. Er bekam ihr Handgelenk zu fassen. Sein Griff war wie eine Schraubzwinge. „Ich habe Dir schon mal gesagt, dass ich nicht auf schüchterne Spielchen stehe“ wurde seine Stimme augenblicklich hart. Jede Jovialität war verflogen. Astrid wand sich, versuchte verzweifelt, ihren Arm freizubekommen. „Ich spiele nicht, Per. Lass mich sofort los!“ „Da hat Jacob mir aber was ganz anderes erzählt“ grinste Per wieder, ein kaltes siegessicheres Lächeln, und zerrte sie brutal an sich heran.

Die tiefe, ruhige Stimme von Emil unterbrach die Szenerie: „Ich störe nur ungern, doch ich müsste mal hier vorbei.“ Er hatte den letzten Wortwechsel mitgehört, doch auch wenn er die Hintergründe noch nicht verstand, an Astrids geweiteten Augen und ihrer verkrampften Haltung, sah er sofort, dass sie sich in einer Sackgasse befand. Per schaltete augenblicklich um. „Na, dann lassen wir Dich doch mal durch“ erklärte Per mit gespielter Lockerheit, ließ Astrid allerdings nicht los, sondern zerrte sie mit nach oben. Emil ging langsam die Stufen herunter, hielt aber direkt neben ihnen an. Seine Augen fixierten Per, bevor er seinen Blick auf Astrid richtete: „Alles in Ordnung, Astrid?“ „Ja, alles gut. Kümmere Dich um Deinen eigenen Kram, Jakobsen“ entgegnete Astrid leise. Ihre Stimme zitterte, in ihren Augen lag ein stummer, flehender Befehl ‚Misch Dich nicht ein. Geh weiter‘. Eine Eskalation zwischen den beiden Sportlern wäre das Letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte. Ihr Vater würde ihr sowieso schon eine Szene machen, wenn sie sich weiterhin weigerte, auf Pers Forderung einzugehen. Mit einem plötzlichen, heftigen Ruck riss Astrid ihren Arm endgültig aus Pers Griff. Der Fußballer leistete keinen Widerstand mehr. Er wollte vor dem Handballer keine Szene machen – sein Ego ertrug den Gedanken nicht, dass Emil glauben könnte, er hätte es nötig, eine Frau zu zwingen. Seine Macht lag bei Jacob, und diesen Hebel würde er ansetzen. Wer war diese kleine Assistentin schon, dass sie ihn so abblitzen ließ?

Astrid verschwand und beide Männer sahen ihr hinterher. „Hör mal Emil, sie fliegt auf mich, fand den Raum hier aber zu öffentlich. Nur ein kleines Missverständnis, mehr nicht“ erklärte Per ruhig und abgeklärt, obwohl er innerlich kochte. Emil sah Per an. Er spürte, wie sich ihm vor Ekel der Magen umdrehte. Er dachte an Frejas Worte in der Küche: dass es ihn nichts anginge. Doch das hier war keine Liebelei. Das war ein Raubtier auf der Jagd. „Okay“, sagte Emil nur flach. Er sparte sich jedes Gegenargument. Er wusste instinktiv, dass jedes einzelne Wort aus Pers Mund eine verdammt schmutzige Lüge war.

Als Per wegging, blieb Emil allein im Treppenhaus zurück. Sein Blick fiel auf die Haarklammer. Er hob sie auf; sie fühlte sich leicht und zerbrechlich an in seiner großen Sportlerhand. Er ging nach draußen, um Astrid zu suchen. Sie saß zusammengesunken auf einer Kiste nahe der Kameraausrüstung. Als sie ihn bemerkte, zuckte sie zusammen. Er sah, wie sie kurz die Augen schloss, tief durchatmete und sich dann ein Lächeln abrang, das ihre Augen nicht erreichte. Sie stand auf und kam ihm entgegen, um Distanz zum restlichen Team zu wahren.

„Brauchst Du etwas, Emil?“, fragte sie mit beiläufiger, professioneller Stimme. Wortlos hielt er ihr die Klammer hin. Astrid starrte auf die Klammer in seiner Handfläche. Einen langen Herzschlag lang passierte nichts. Dann sah sie ihm direkt in die Augen. Das kalte „Herr Jakobsen“ aus der Küche war verschwunden; der harte, feindselige Schutzwall der letzten Tage wie weggewischt. Ihr Blick war weich, beinahe flehend. „Danke, Emil“, sagte sie leise. Für ein paar Sekunden existierten nur sie beide auf diesem Boot; er fühlte sich von ihr zum ersten Mal als der Mensch wahrgenommen, der er sein wollte, nicht als der arrogante Sportler. Sie nahm das Plastikstück an sich. Die weichen, offenen Strähnen verschwanden, und mit ihnen die offene Verletzlichkeit. Ihre Maske saß wieder. „Noch etwas?“, fragte sie kühl. Er schüttelte den Kopf, drehte sich um und ging. Jedes Wort wäre jetzt zu viel gewesen.

Emil hatte zwar keine Lust mehr auf diesen Abend, denn er fragte sich immer noch, was genau er da eigentlich beobachtet hatte, doch er ging auf das Hauptdeck zurück und setzte sich zu Freja und Lykke. Per stand mit Jacob etwas abseits und die beiden unterhielten sich leise. Als Per bemerkte, dass Emil ihn beobachtete, drehte er ihm den Rücken zu. Einige Minuten später gesellten sich die Männer wieder zu ihnen und der Abend klang mit belanglosen Plaudereien aus.

Per hatte sich bei Jacob beschwert: „Du hast gesagt, die Kleine würde auf mich stehen.“ Jacob erklärte ihm ungerührt: „Bjerre… sie war diejenige, die auf Dich abfährt.“ „Bjerre? Wer verdammt ist Bjerre?“ „Die ursprünglich geplante Produktionsassistentin. Sie ist kurzfristig ausgefallen und Astrid ist nur eingesprungen.“ „Warum sagst Du mir das erst jetzt?“ „Oh, ich dachte, ich hätte das erwähnt“ spielte Jacob den Unwissenden. Per wurde sauer: „Du hast mich glauben lassen, ich könnte das Mädchen haben.“ „Naja, vielleicht kannst Du sie haben… wenn Du Dir ein bisschen Mühe gibst. Astrid ist nicht so leicht zu erobern.“ Per zischte: „Du hast mich absichtlich getäuscht.“ Jacob lächelte kalt: „Mein lieber Per, sowas würde ich doch nicht tun. Astrid steht auf reiche Männer. Es sollte also eigentlich kein Problem für Dich sein.“

Jacob wusste genau, was er tat. Es stand nur noch ein einziger Drehtag an. Per saß in der Falle. Ein vorzeitiger Abbruch mitten im Nirgendwo würde Schlagzeilen provozieren, die sich ein Saubermann-Image nicht leisten konnte. Jacob lebte davon, Menschen wie Schachfiguren zu verschieben. Per würde nicht zurückrudern. Dass seine eigene Tochter dabei unter die Räder geraten könnte, war Jacob völlig gleichgültig. Das Rohmaterial der Dokumentation war ein Meisterwerk. Das war alles, was für ihn zählte.

Der Fußballstar fühlte sich betrogen. Er war ganz sicher, dass Jacob ihn manipuliert hatte. Er hatte keine Gewissensbisse, schließlich konnte er ja nichts dafür, dass er Astrids Schüchternheit missverstanden hatte. Wenn sie auf reiche Männer flog, dann könnte er es noch einmal bei ihr versuchen, er musste nur eben anders agieren, sie mehr mit seinem Geld beeindrucken. Es wäre doch gelacht, wenn er sie nicht noch herumkriegen könnte. Sein Ego konnte sich nur schlecht damit anfreunden, dass sie ihn vielleicht nicht wollte.

Als das Schiff im Hafen anlegte, gingen die Hauptdarsteller mit Jacob in Richtung Hotel, doch Emil blieb plötzlich stehen. „Geht nur schon vor, ich vertrete mir noch ein wenig die Beine“ teilte er allen mit. Dann ging er zum Schiff zurück und sah, wie das Filmteam noch das Boot ausräumte. Alle packten mit an und ehe Emil noch richtig darüber nachdenken konnte, schnappte er sich eine der vielen Kisten und ging an der Seite von Lund zu dem schon bereitstehenden Bus. Das Team musste dreimal den Weg gehen, ehe alles eingepackt war. Ein leises, fast ungläubiges Schmunzeln huschte über Astrids Gesicht, als sie Emil sah, wie er mithalf. Sie wechselten kein Wort, doch die Feindseligkeit des Morgens schien für einen Moment verflogen.

Es war schon spät, als sie das Hotel erreichten. Emil wusste nicht, wie er sich verabschieden sollte, so murmelte er einfach nur ein unverbindliches „Gute Nacht“, ehe er die Gruppe verließ.

Astrid hielt es in den engen Hotelwänden nicht aus. Nachdem sie sich den Staub des Drehtags und das Make-up aus dem Gesicht gewaschen hatte, schlüpfte sie in ein ausgewaschenes T-Shirt und eine weite Jogginghose. Sie musste raus. Die Gassen der Altstadt waren um diese Uhrzeit wie leergefegt, die Pflastersteine glänzten feucht im fahlen Licht der Straßenlaternen. Der Nachtportier hatte ihr von einem unberührten Teil des alten Hafens erzählt, abseits der touristischen Promenade. Sie lief so lange am Ufer entlang, bis eine massive Steinmauer ihr den Weg abschnitt. Als sie an dem kalten Gemäuer entlangstrich, entdeckte sie eine schmale, im Dunkeln fast unsichtbare Treppe, die direkt in die schlummernde See führte. Schwimmen wollte sie heute nicht, die Erinnerung an Pers Übergriffigkeit saß ihr noch zu tief in den Knochen. Sie folgte der Mauer weiter, bis das Gestein nach ein paar hundert Metern abrupt endete und den Blick auf ein verlassenes, dunkles Hafenbecken freigab. Ihre Augen hatten sich längst an die Finsternis gewöhnt. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den anderen auf den unebenen Boden, als plötzlich ein kurzes, unterdrücktes Fluchen die Stille zerriss.

Emil war nicht weniger unruhig als Astrid. Er wollte noch nicht in sein Hotelzimmer und hatte sich noch mal auf eine Bank gesetzt, als er die Assistentin bemerkte. Neugierig folgte er ihr mit einigem Abstand, die Hände in den Taschen seiner Jacke vergraben. Er beobachtete, wie der Wind ihre offenen Haare erfasste und sie in weichen Wellen über ihren Rücken wehten. Sie trug wieder diese weite Jogginghose und das ausgewaschene Shirt, das sich durch die kühle Brise eng an ihren Körper schmiegte und ihre schlanke Silhouette mit der deutlichen Taille betonte. Da schlug der Blitz in seinem Kopf ein.

Emil blieb wie angewurzelt stehen, während ihm die Luft in den Lungen wegblieb. Diese Haare, diese Silhouette, dazu die absolute Selbstverständlichkeit, mit der sie sich durch die Dunkelheit bewegte, ohne jede Angst. Seine Gedanken rasten zurück zu der Nacht am Waldsee. Zu der nackten Schwimmerin, deren friedliche Weiblichkeit ihn so tief berührt und ihm seine eigene Einsamkeit vor Augen geführt hatte. Es war kein Traum gewesen und keine Elfe im Mondlicht. All seine Vorurteile, seine blöden Sprüche in der Küche und die Eifersucht auf Per zerfielen in diesem einen Wimpernschlag zu Staub. Vor Schreck über diese Erkenntnis übersah er eine rostige Metallschiene im Boden, stolperte leicht und ein kurzes, unterdrücktes Fluchen zerriss die Stille.

„Verfolgst Du mich, Jakobsen?“ fragte sie ruhig in die Finsternis hinein. Emil zuckte zusammen. „Was zum Teufel machst Du hier?“ gab er die Frage zurück. „Ich mache einen Spaziergang.“ „In stockdunkler Nacht? Hier?“ war er ungläubig. „Ich entdecke eben Orte abseits der Postkarten.“ Emil trat einen Schritt näher, um ihre Konturen im Schatten besser zu erkennen. „Ich könnte ein Verrückter sein, der dich überfällt.“ Sie schüttelte nur den Kopf. Ein leises Schnauben entwich ihr. „Um diese Uhrzeit ist hier niemand. Das ist der große Vorteil, wenn man spät unterwegs ist.“ „Das ist… komplett lebensmüde“, murmelte er. „Bis zum Wasser ist es nicht mehr weit“, sagte sie, ignorierte seinen Einwand und deutete nach vorn. „Kommst du mit?“ Emil wunderte sich über sie und noch viel mehr über sich selbst. Er nickte in die Dunkelheit. „Okay.“

Sie ging vorsichtig voran. Beim Klettern über ein paar morsche Holzbalken zuckte sie kurz zusammen; ihr Knie meldete sich sofort wieder. Doch sie biss die Zähne zusammen. Als sie das Ufer erreichten, sah sie, dass der Tipp des Portiers gestimmt hatte. In diesem vergessenen Teil des Hafens schaukelten die alten Fischerboote. Die Kaianlage war halb zerfallen, das Holz vom Salz zerfressen. Astrid holte eine kleine Kamera aus der Tasche ihrer Jogginghose und hielt sie sich vor das Auge. Das leise Klacken des Auslösers war das einzige Geräusch. „Das sieht aus wie in einem Gruselfilm“, flüsterte Emil unwillkürlich. „Ja, genau“, raunte sie begeistert, ohne die Kamera abzusetzen. „Großartig, oder?“ „Was genau soll daran großartig sein?“ „Diese Kulisse. Die Texturen. Ich sammle solche Orte.“ Emil verschränkte die Arme vor der Brust, um die kühle Brise abzuhalten. „Was für Orte? Was sammelst du?“

„Ich will Location Manager werden“, verriet sie ihm und senkte die Kamera. „Die Person, die für Filme die perfekten Drehorte sucht.“ „Und dafür ziehst du nachts allein durch die Pampa?“ Emil blieb skeptisch. „Das ist eine reine Zeitfrage. Tagsüber stehe ich am Set. Überall, wo wir hinkommen, frage ich die Einheimischen nach Geheimtipps. Wenn mir etwas gefällt, mache ich Fotos. Ich habe inzwischen eine riesige Datenbank auf der Festplatte.“ Emil musste leise lachen. „Das ist trotzdem ein bisschen verrückt.“ „Es ist vielleicht nicht so spektakulär wie ein Olympiasieg“, konterte sie, und ein Hauch Stolz schwang mit. „Ich habe ein Gespür dafür, wo es sich zu suchen lohnt.“

„Und was machst du jetzt?“, fragte er. „Jetzt? Gehe ich zurück ins Hotel und schlafe. Wenn ich mich beeile, kriege ich noch glatt sechs Stunden“, erklärte sie und drehte sich um. Sie ging los und überließ ihn sich selbst. Nach ein paar Metern hielt sie jedoch an und blickte über die Schulter zurück. „Bleibst du noch hier, Jakobsen? Oder kommst du mit?“ Emil sah ihr hinterher, sah die wehenden Strähnen ihres offenen Haares im Wind. Jegliche Ablehnung war verflogen. „Ich komme schon“, sagte er und schloss zu ihr auf. Schweigend, aber nicht mehr feindselig, machten sie sich gemeinsam auf den Rückweg durch die dunklen Gassen.