Kapitel 01 - Die Schuld in meinen Händen
Kapitel 01 - Die Schuld in meinen Händen
Kapitel 01 -Die Schuld in meinen Händen
Sakuras POV
Seitdem Sasuke unser Dorf verlassen- mich verlassen hat änderte sich alles.Naruto redet nur noch ihn zurückzuholen und übersieht Hinatas Gefühle für ihn. Tsunade gibt ihr Bestes als Hokage, jedoch wenn wir ganz ehrlich sind, diese Aufgabe sollte derzeit nicht sie übernehmen. Sie verlor in meinem Alter genau aus einem ähnlichen Grund ihren besten Freund. Ino tut auf stark und versucht auf ihre kuriose weise damit klarzukommen. Hätte sie Sai nicht währe sie ein mentaler Frack, genauso wie ich. Von Tag zu Tag frage ich mich was hätte ich besser machen können…? Lag es an meine Unfähigkeit? Lag es an meine fehlende Stärke? Woran lag es? War ich so unerträglich, dass er aus dem Dorf flüchtete? Diese Fragen Kreisen immer wieder in meinen Kopf wie ein Sturm, der nie endet. Ich versuche mein Bestes- wirklich. Doch irgendwann kommt jeder an seiner Grenze und meine ist bald da. Es gibt tage da sitze ich Stunde vor dem Spiegel und frage mich, wer ich eigentlich werklich bin, was macht mich aus? Meine Eltern machen sich sorgen- natürlich. Doch wie können sie mir helfen, wenn ich es nichtmals selbst kann?
Draußen fallen tausende Regentropfen und dämmern gegen meine Fensterscheibe, es widerspiegelt meine Gefühlslage. Grau, und traurig. Die Straßen von Konoha sind leer, wie an jenem Tag. Ich beobachte, wie Straße von tausenden Wasserperlen überflutet wird. Langsam werden meine Augen schwer, und bevor ich es merke, schlafe ich ein, wieder mal nicht im Bett. Ich ertrage diese Wärme nicht ertrage nicht das es mir gut geht. Ich habe das Gefühl, das ich nicht das Glück haben darf, glücklich zu sein, schließlich ist es ja meine Schuld das er das Dorf verlassen hat, meine Schuld das alle meine Freunde sich so fühlen... Es ist meine Schuld, und ich muss mit diesen Konsequenzen leben. Ich schaue auf die Uhr, die über meine Tür hängt. Es wird langsam Zeit das ich mich fertig mache, also trage ich meinen kraftlosen Körper zur Dusche und lasse das warme Wasser über mich laufen. Es ist warm, jedoch fühle ich nichts. Nach ungefähr 5 Minuten steige ich aus der Dusche trockne mich ab, föhne meine mittlerweile langen Haaren, bis sie nur noch feucht sind, und ziehe meine Ninja – Kleidung an. Ich packe in meiner Waffentasche etliche Kunoichi´s und andere nützliche Werkzeuge. Als ich alles gepackt habe, und meinen vorgepackten Rucksack auf meinen Rücken hebe, verlasse ich wortlos das Haus. Es ist noch früh, die Raben an den Zäunen, die nach Fressen suchen, sehen mich an, fliegen aber dann weg.
Die Sonne kommt langsam raus und der Himmel färbt sich in das rote. Auf dem Trainingsplatz nagekommen sehe ich Naruto wie er sich an die Mauer angelehnt hat und nachdenklich zu Boden sieht. Dieser fröhliche kleine Junge starb damals, mit Sasuke, mit mir. Neben ihn steht Sai er ist der einzige der das Team derzeit am Leben hält. Er hat keine Ahnung von Emotionen und doch tröstet er uns, wahrscheinlich unbewusst.
Ich lehne mich neben Naruto und tippe ihn auf die Schulter, um ihn zu begrüßen er nickt mich kurz an und schaut weiter zu Boden.
„Könnt ihr mal aufhören so depressiv zu sein?“ meckert Sai und zieht einen Schmollmund. Ich benötige alle Kraft, um ein Lächeln auf meinem Gesicht zu ziehen. „Sakura das Lächeln ist falsch das sehe ich, lass es lieber“. Beschwert sich Sai bei mir, also kehre ich zurück zum Gefühlskalten Gesichtszug.
Wir warteten 20 Minuten bis endlich Kakashi auftauchte wie immer mit enormer Verspätung, das änderte sich wohl nie. Er Lächelte uns aufrichtig an. „Tut mir leid für die Verspätung, aber eine Omi hatte sich verlaufen“. Redete er sich raus. Wie sahen ihn nur in die Augen und ließen es dabei. Es kostete zu viel Kraft sich dagegen zu beschweren. Er sah zu Sai und dann wieder zu Naruto und mir.
„Ich weiß die letzten Jahre waren Hart, frustrierend, jedoch haben wir neue Informationen wegen Sasuke“ gab er preis und kramte in seiner Tasche rum, bis er eine große Karte hervorholte. Naruto stand auf und sah Kakashi fragend an „Was für Informationen Kakashi?“ ungeduldig sah er in das maskierte Gesicht. Ich sah ihn zwar an, aber mittlerweile war es mir egal, selbst wenn wir ihn finden er würde nie wieder zurück ins Dorf kehren…
„Er soll sich in Kiri-Gakure aufhalten, in einer von Orochimarus Verstecke... Zudem soll er laut unseres Informanten, nun das Mangekyou- Sharingan besitzen und deswegen läuft uns die Zeit davon, sobald er das gemeistert hat, ist er unaufhaltsam, also lautet unsere Mission Sasuke Uchiha Hinzurichten“ Kakashis Miene konnte man wegen seiner Maske nicht wirklich deuten, doch an seinen Augen sehe ich, das ihn das im Herzen weh tut, er sah in Sasuke so etwas wie einen Sohn. Naruto stand kerzengerade da und sah uns geschockt an, er war so geschockt, dass er nichtmals reden konnte, er war in eine Schockstarre. Es gab eine Zeit da hatte ich große Gefühle Für Sasuke, jetzt sind es nur noch Schuldgefühle und aus dem Grund darf er nicht sterben, denn nur dann werden die anderen glücklich.
„Kakashi wieso?“ Fragend sah ich in seine verletzten Reh Augen. Er lehnte sich an die Mauer und sah uns nacheinander an. „Ich weiß es selbst nicht es ist ein Befehl von den Dorfälteste , da kann nichtmals Tsunade etwas gegen tun, es tut mir leid“.
Ich ging auf ihn zu und legte meine Hand auf seine Schulter „Wir müssen es professional herangehen, auch wenn es weh tut, wir müssen diese Mission erledigen“.
„Aber Sakura es ist Sasuke“ schrie er mich an und tränen liefen ihn über die Wange. Er war nur ein verletzlicher kleiner Junge, fast schon niedlich. „Genau deshalb Naruto, er wird nie zu uns zurückkehren wollen und wenn wir das nicht machen, wird er uns auch umbringen, nicht nur dass unsere Freunde, auch Hinata“. Meine Stimme war leise doch ernst.
Er sah in die Leere, er verstand es, doch er kämpfe mit sich selbst. Sai schlug etwas kräftig auf Narutos Schulter „Schaffst du das oder müssen wir dich austauschen Naruto?“.
„I-Ich kriege das hin, lass es mich doch nur verarbeiten, okay?“ schluchzte er wie ein kleiner Junge, dem man sein Lolli wegnahm.