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Kapitel 12 -Ein Ventil aus Wut

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Kapitel 12 -Ein Ventil aus Wut

Sasukes Pov

Dieses kleine Miststück.

Wie konnte sie es tatsächlich wagen, abzuhauen? Und dann ausgerechnet zu meinem jämmerlichen Bruder! Von allen Menschen musste sie sich ausgerechnet an ihn wenden.

Meine Hände ballten sich zu Fäusten. Ich hatte vorgehabt, abzuwarten. Ihr Zeit zu geben, sich an ihre Situation zu gewöhnen. Aber jetzt? Jetzt wollte ich am liebsten alles kurz und klein schlagen.

Und Itachi?

Ich würde ihm sein selbstgefälliges Grinsen aus dem Gesicht prügeln. Ihm zeigen, dass er mir nicht noch einmal etwas wegnehmen konnte.

Ich lief rastlos im Raum auf und ab. Meine Gedanken überschlugen sich, während sich die Wut in meiner Brust immer weiter aufstaute. Ich spürte, wie mir langsam die Kontrolle entglitt.

„SO EIN VERDAMMTER FUCK!“, brüllte ich und schlug mit der Faust gegen die Wand.

In diesem Moment hörte ich die Tür.

Karin.

Ausgerechnet jetzt.

Vielleicht war sie genau das, was ich brauchte, um diesen verdammten Druck loszuwerden.

„Sasuke-kun?“, begann sie und sah mich mit ihren großen Augen an.

Ich hatte ihr nie erlaubt, mir näherzukommen. Ihre Schwärmerei war mir bekannt, genauso wie die Art, mit der sie ständig versuchte, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Normalerweise ging sie mir damit gehörig auf die Nerven.

Doch heute war mir alles egal.

„Karin“, murmelte ich und ging langsam auf sie zu.

Ihre Augen weiteten sich. Ein leichter Rotschimmer legte sich auf ihre Wangen. Sie wusste nicht, was in meinem Kopf vorging。Vielleicht hielt sie meine Aufmerksamkeit sogar für etwas Besonderes.

Ein bitteres Lächeln zuckte über meine Lippen.

Wie naiv.

Ich packte sie an der Hüfte und zog sie an mich. Ihre Hände fanden beinahe augenblicklich meinen Oberkörper. Die Wärme ihrer Finger drang durch den dünnen Stoff meines Shirts. Ich spürte, wie sie zitterte – vor Aufregung oder Nervosität, das war mir gleichgültig.

„Sasuke …“, hauchte sie, ihr Atem streifte mein Kinn.

Ich antwortete nicht. Stattdessen küsste ich sie. Ungeduldig, fordernd, meine Zunge drang tief in ihren Mund und raubte ihr den letzten klaren Gedanken. Meine Finger gruben sich fester in ihre Hüften, zogen sie so eng an mich, dass sie meinen harten Körper gegen ihren Bauch spüren musste. Ein leises Stöhnen entwich ihr, als ich sie rückwärts gegen die nächste Wand drückte.

Ihre Hände glitten unter mein Shirt, tasteten über meinen Bauch, streichelten die harten Linien meiner Muskeln. Ich spürte die Hitze ihres Körpers durch den Stoff ihrer Kleidung. Ohne zu zögern schob ich ihr das Oberteil hoch, entblößte ihre Brüste und beugte mich hinunter. Meine Lippen schlossen sich um eine ihrer Brustwarzen, saugten fest daran, während meine Zunge darüberkreiste. Karin bog sich mir entgegen, ihre Finger krallten sich in meine Schultern.

„Sasuke-kun … bitte …“, keuchte sie, während ich meine freie Hand zwischen ihre Beine schob. Ich streichelte sie durch den dünnen Stoff ihres Slips, spürte, wie feucht sie bereits war. Mit einem ruckartigen Zug riss ich den Slip zur Seite und drang mit zwei Fingern in sie ein. Sie war eng, heiß, pulsierend. Ihr Kopf fiel zurück, ein kehliges Stöhnen drang aus ihrer Kehle.

Ich fickte sie mit den Fingern, tief und hart, während mein Daumen ihren Kitzler rieb. Ihre Hüften zuckten unkontrolliert, sie presste sich gegen meine Hand. Ich spürte, wie sie sich um meine Finger zusammenzog, kurz vor dem Höhepunkt.

Doch ich wollte mehr.

Ich zog meine Hand zurück, öffnete meine Hose und befreite meinen harten Schwanz. Mit einem einzigen, kraftvollen Stoß drang ich in sie ein, füllte sie komplett aus. Karin schrie auf – ein Mischung aus Schmerz und Lust. Ihre Beine schlangen sich um meine Hüften, als ich sie gegen die Wand fickte, hart, tief und ohne Gnade. Jeder Stoß trieb ein kehliges Stöhnen aus ihr heraus. Ihre Nägel ritzten über meinen Rücken.

Ich dachte an Sakura.

An ihr Lächeln. An ihren Körper. An das Bild, wie sie in den Armen meines Bruders lag.

Verdammt.

Ich fickte Karin noch härter, trieb mich selbst tiefer in sie hinein, als könnte ich damit die Bilder aus meinem Kopf vertreiben. Ihre Brüste wippten bei jedem Stoß, ihr Gesicht war vor Lust verzerrt. Ich spürte, wie sie kam – ihre Wände zogen sich um mich zusammen, ihr ganzer Körper zitterte. Das reichte mir, um selbst über die Kante zu gehen. Mit einem tiefen, gutturalen Stöhnen entlud ich mich in ihr, pulsierend, tief in ihrem Inneren.

Für einen Moment blieb ich in ihr, schwer atmend, meine Stirn gegen ihre gepresst.

Doch als ich mich schließlich von ihr löste, war meine Wut nicht verschwunden. Nicht einmal ansatzweise.

Ich zog meine Hose hoch, zündete mir eine Zigarette an und warf Karin einen kalten Blick zu.

„Was?“, fragte ich, als sie mich mit diesem verträumten Lächeln ansah.

Sie öffnete den Mund, schien es sich jedoch anders zu überlegen.

Ein amüsiertes Schnauben entwich mir. Sie sollte sich bloß nichts einbilden.

Meine Gedanken wanderten zurück zu Sakura.

Bald.

Sehr bald würde ich sie wiedersehen.

Und dieses Mal würde ich nicht zulassen, dass mir jemand dazwischenkam.

Nicht einmal mein eigener Bruder.