17. Oktober
17. Oktober
Hallo zusammen,
und schon geht es weiter mit dem nächsten Wort:
Demon - Dämon mit Tomas und Marcus aus der Exorzist
Wenn Marcus Keane etwas hasste, dann waren es Dämonen. Schon von Kindesbeinen an musste er mit ihnen kämpfen. Man hatte ihn gezwungen, einem Dämon gegenüberzutreten, als er gerade einmal 12 Jahre alt war. Das war nichts, was man Kindern wünschte, aber es hatte Marcus stark gemacht. Heute lebte er immer noch und war gut als Exorzist, auch wenn er erst kürzlich einen Jungen verloren hatte.
Noch heute, fast 1,5 Jahre später, dachte er an Gabriel. Ihn hatte er nicht retten können und es verfolgte ihn. Ein Marcus Keane verlor nie.
Sein Blick wanderte zu Tomas, der neben ihm stand und ihn sanft anlächelte. Wie es schien, wusste Tomas immer, was er dachte. Eine Hand schob sich in seine und Tomas drückte sie leicht.
„Ich bin hier“, flüsterte er.
Marcus nickte überwältigt. Noch nie hatte er einen Menschen so nah an sich heran gelassen wie Tomas. Dieser Mann hatte ihn kalt erwischt und seine Abwehr durchbrochen.
Bis jetzt waren sie immer alle wieder verschwunden, hatten ihn allein gelassen wie seine Eltern, obwohl das nicht ganz stimmte. Niemand wollte einen gebrochenen Mann wie Marcus zum Freund. Er hatte so viele Dämonen, ob nun in seine Gedanken oder wahrhaftig gesehen und gegen sie gekämpft. Aber nicht Tomas.
Diese Augen, dieses Lächeln, es gehörte verboten und dennoch wärmte es seine Seele.
An manchen Tagen war das alles, was er brauchte. Er hungerte danach, nach Berührungen, Nähe und Liebe. Auch wenn ihm das früher nie bewusst gewesen war, heute sah es anders aus. Er brauchte sie wie die Luft zum Atmen. Plötzlich sah er Gefühle nicht mehr als Schwäche an.
„Danke“, gab er zurück.
Sie sahen sich an und Marcus Herz machte einen Satz. Das Lächeln gab ihm Kraft und wärmte ihn regelrecht.
Mit Tomas zusammen und konnte er auch die Dämonen ertragen. Zusammen waren sie eine Einheit und das war ein gutes Gefühl.
ENDE