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31. Oktober

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31. Oktober

Hallo zusammen,

heute kommt die letzte Geschichte zum Inktober.

Damit schließt sich diese kleine und vor allem bunte Sammlung.

Fire - Feuer

Mit Carlos und TK aus 911 Lone Star.

Es war Halloween und die Leute wollten feiern. Nur dummerweise ging dabei gerne auch so einiges schief. Vor allem, wenn genug Alkohol mit im Spiel war.

TK hasste solche Einsätze wie heute. Die Nacht des Teufels – wie passend.

Wenn es nach ginge, wäre er jetzt schön mit Carlos zu Hause. Am besten auf dem Sofa, mit Chips und einem guten Film. Aber sie waren auf dem Weg zum nächsten Einsatz. Der achte in dieser Nacht und ein Ende war nicht in Sicht.

„So Leute hört gut zu“, verkündete Owen. „Man hat uns einen Brand gemeldet. Näheres wissen wir noch nicht. Die Polizei sollte auch gleich vor Ort sein. Die Nacht hat es in sich, aber wir schaffen das auch noch. Sowie immer.“

Es waren nur ein paar Worte, aber Owen war es seinem Team schuldig. Diese Nacht zerrte an ihrer aller Kräften. Plötzlich fühlte auch er sein wahres Alter. Da brachte es wenig, wenn man sich gesund ernährte.

Die anderen nickten zustimmend. Dennoch erkannte Owen die müden Gesichter seiner Leute, aber er wusste auch, dass diese nicht aufgeben würden, genau wie er selber. Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau war nicht nur ein Job, sondern eine Berufung.

Kaum am Einsatzort angekommen, ging es auch schon los.

Recht schnell waren die Aufgaben verteilt. Der Rettungsdienst stand schon bereit, da sich im Haus noch drei Personen befinden sollten. Die Polizei hatte man gerufen, da von einem illegalen Feuerwerk die Rede war.

Carlos suchte seinen Freund TK unter den Anwesenden und nickte ihm zu.

Hier im Einsatz mussten sie sich professionell verhalten, auch wenn es nicht immer einfach war.

Zusammen mit seiner Kollegin machte er sich an die Arbeit.

Derweil kümmerten sich die Feuerwehrleute um den Brand. Dieser drohte, auf die nebenstehenden Häuser überzugreifen.

Immer wieder suchte Carlos nach TK. Er kannte seinen Freund und wusste, dass dieser sich gerne in Gefahr begab, um andere zu retten. Eine gute Eigenschaft, aber er machte sich Sorgen.

Es dauerte lange, bis das Feuer unter Kontrolle war.

„Was haben wir?“ Owen warf Carlos einen fragenden Blick zu, als dieser die Tür seines Wagens schloss.

„Die Jungs haben illegales Feuerwerk gebaut und dann das Haus in Brand gesteckt. Wir nehmen sie mit aufs Revier“, erklärte er.

Owen nickte. „Zum Glück ist niemanden etwas passiert. Die Bewohner waren nicht da, wie wir nun erfahren haben“, gab der Captain zurück.

„Das ist gut.“

Wieder nickte Owen. „Alles klar, dann sehen wir uns morgen zum Frühstück.“ Er zwinkerte Carlos zu und ging zurück zu seinen Leuten.

Endlich war die Schicht zu Ende und damit auch die Nacht des Teufels. Müde öffnete TK die Tür und ließ seine Tasche im Flur stehen. Auf dem Sofa lag Carlos unter eine Decke und schlief.

TK konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und setzte sich zu ihm. Im Fernsehen lief ein alter Horrorfilm, denn er aber kaum wahrnahm. Seine Aufmerksam galt nur dem schönen jungen schlafenden Mann.

„Hey Darling. Zeit, um ins Bett zu gehen“, sagte er leise.

Müde rieb sich Carlos die Augen und gähnte verhalten. „Hey Babe. Wie war die restliche Schicht?“

TK lächelte sanft. „Später, lass uns erst ins Bett gehen.“

Dem konnte Carlos nicht widersprechen.

Auch wenn sich TK den Abend so nicht vorstellt hatte, so war er dankbar Carlos zu haben.

ENDE