10. Oktober - Fellow Travelers
10. Oktober - Fellow Travelers
Hallo zusammen,
und weiter geht es mit dem 10. Oktober. Eine kleine Gesichte zu er Serie: Fellow Travelers.
Viel Spaß.
10. Oktober
Serie: Fellow Travelers
Wort: Kürbis
Tim Laughlin liebte den Herbst. Neben dem Frühling war dies seine liebste Jahreszeit. Wobei auch der Winter seinen Reiz besaß, wenn man nicht alleine war.
Die Sonne warf ihre goldenen Strahlen durch das Fenster und er lächelte, als er Hawk erblickte, der noch neben ihm lag und schlief.
Dieser Mann war so wunderschön und sein Untergang. Das wusste er, dennoch konnte er nicht anders. Hawk war alles, was er wollte, dabei wusste er, dass sie nie eine Zukunft haben würden. Zumal Hawk dabei war, sich mit einer Frau, Lucy Smith, zu verloben. Der Gedanke daran tat immer noch weh und er biss die Zähne zusammen, um sich seine Gefühle nicht anmerken zu lassen.
Diese Gefühle waren albern und Hawk würde ihn auslachen.
„Woran denkst du, Skippy?“ Die Frage riss Tim aus seinen Gedanken, und er blinzelte überrascht. Dann lächelte und wandte sich dem anderen Mann zu.
„Bald ist Halloween. Ich hatte überlegt, mir einen Kürbis zu kaufen. Ich möchte gerne eine Laterne machen.“ Ihm war klar, dass diese Gedanken unsinnig waren, und als er das spöttische Funkeln in Hawks Augen sah, hätte er sich auf die Lippen beißen können.
„Eine Laterne für Halloween? Wollen wir Halloween feiern? Wir könnten uns verkleiden.“
Jetzt war Tim doch überrascht.
„Würdest du das denn wollen?“ Eine berichtigte Frage, wenn man bedachte, wer sie waren. Halloween war doch nur etwas für Kinder.
„Klar, warum nicht. Wir können am Wochenende auch zu einem Bauernmarkt fahren. Raus aus der Stadt.“ Hawk zuckte die Schultern und Tim schmunzelte. „Irgendwo, wo uns niemand kennt.“
„Nur wir beide? Das würde ich gerne.“ Am liebsten hätte er noch mehr gesagt, aber er wagte es nicht.
Ihre Liebe war zu fragil. Sie durften nicht zusammen sein. Homosexualität war eine Straftat und sie lebten beide mit dieser Gefahr, erkannt zu werden.
„Nur wir zwei Skippy. Ich suche uns ein Zimmer und dann können wir ganz unanständige Dinge tun.“
Seine Hand fuhr über Tims Oberschenkel und ließ keinen Zweifel daran, was er meinte. Mit geschlossenen Augen genoss der Jünger diese Liebkosungen. Ein Wochenende alleine mit Hawk klang verlockend und wie ein Traum. Er war nur zu gerne bereit, dieses zu nutzen.
ENDE