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13. Oktober- Queer as Folk

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13. Oktober- Queer as Folk

Hallo zusammen,

und weiter geht es mit dem 13. Oktober. Eine kleine Gesichte zu er Serie: Queer as Folk.

Viel Spaß.

13. Oktober

Serie: Queer as Folk

Wort: Farbenrausch

Das Leben auf Britin war für Justin Kinney Taylor an manchen Tagen immer noch sehr ungewohnt. Niemals hätte er sich träumen lassen, einen Mann wie Brian Kinney zu heiraten und mit ihm ein Leben zu haben. Aber genau das war geschehen.

Brian hatte ihm einen Heiratsantrag gemacht und er hatte zugesagt. Sicherlich wäre es seiner Karriere förderlich gewesen, nach New York zu gehen und dort ein angesehener Künstler zu werden. Aber er hatte es nicht über sich gebracht, Brian und seine Heimat zu verlassen.

Er konnte schließlich auch hier arbeiten und zeichnen. Dank Brians Kontakten klappte das auch recht gut.

Zudem war das Haus, welches Brian ihnen gekauft hatte, riesig. Es besaß mehrere Hektar Land, einen Pool und einen alten Pferdestall. Den Pferdestall hatten sie renovieren lassen und in wenigen Tagen würden die ersten zwei Pferde dort einziehen.

Über dem Pferdestall hatte sich Justin ein kleines Atelier eingerichtet. Hier oben hatte er Platz und Ruhe und konnte an seinen Werken arbeiten. Auch im Haus hatte er einen Raum, den er für seine Zeichnungen nutzen konnte. Aber Justin liebte es hier draußen. Immer wenn er aus dem großen Fenster sah, blickte er auf den Wald und konnte sich in der Farbenpracht regelrecht verlieren.

Der Herbst hatte Einzug gehalten und die Blätter hatten sich bunt gefärbt. Der Anblick war nicht nur wunderschön, sondern förderte auch seine Kreativität.

Manche sagten, er hatte einen Fehler gemacht, nicht nach New York zu gehen, das fand er nicht. Auch hier in Pittsburgh hatte er schon einige Werke verkauft, und noch vor Weihnachten sollte er Teil einer Ausstellung werden. Darauf war Justin besonders stolz.

Mit dem Block in der Hand saß er neben dem Fenster und zeichnete einige der Bäume. Zu seiner Erheiterung malte er auch noch seinen Ehemann dazu. Es war nicht schwer, sich Brian vorzustellen, immerhin kannte er den anderen Mann in- und auswendig. Jede noch so kleine Narbe und Leberfleck auf dessen Körper.

„Malst du wieder, größer Künstler?“ Die Worte rissen ihn aus seiner Arbeit und er blickte auf.

„Hallo Schatz.“ Hinter ihm stand Brian und beäugte interessiert das Bild.

„Hast du mich wieder als Modell benutzt? Sieht gut aus.“ Er zwinkerte dem Jüngeren zu und küsste ihn dann auf die blonde Mähne.

„Lust auf einen Spaziergang?“ Dazu würde Justin nicht nein sagen.

ENDE