LNCrawler

20. Oktober - Chilling Adventures of Sabrina

Mit Geschichten Durch Den Oktober — www.fanfiktion.de · All chapters

20. Oktober - Chilling Adventures of Sabrina

Hallo zusammen,

und weiter geht es mit dem 20. Oktober. Eine kleine Gesichte zu der Serie: Chilling Adventures of Sabrina.

Viel Spaß.

20. Oktober

Serie: Chilling Adventures of Sabrina

Wort: Herbstgötter

Sabrina Edwina Diana Spellman gähnte, als sie die Küche betrat. Wie nicht anders zu erwarten, waren ihre Tanten Hilda und Zelda schon wach. Selbst Ambrose saß am Tisch und löffelte sich Cornflakes in den Mund. Dabei schien er viel zu gute Laune zu haben.

„Guten Morgen, Sabrina, hast du gut geschlafen? Bist du bereit für den heutigen, besonderen Tag?“, erkundigte sich Hilda in ihrer mütterlichen Art.

„Guten Morgen zusammen, ja, ich habe gut geschlafen. Was ist denn heute für ein besonderer Tag?“

Fragend sah sie sich in der Küche um.

Ambrose rührte in seiner Schale und seufzte ergeben. Junge Hexen wussten einfach nichts.

„Ach, mein Kind, du musst noch viel lernen. Heute werden wir, die Hexen, den Herbstgöttern gedenken. Immerhin ist bald Samhain. Die Sterblichen haben darauf Halloween gemacht, für uns hat es jedoch eine ganz andere Bedeutung“, erklärte Zelda.

Sabrina nahm sich eine Tasse Kaffee und setzte sich.

„Ich weiß, was Samhain ist und warum wir dieses Fest feiern. Es ist ein Jahresfest und wir feiern das Leben und den Tod. Aber was sind die Herbstgötter?“

Darauf konnte sie sich keinen Reim machen.

Hilda setzte sich zu ihr und legte ein Buch auf den Tisch. „Schau hier, Liebes.  Es gibt insgesamt neun Herbstgötter und Göttinnen. Wir werden ihnen heute Nacht ein Opfer darbringen, sodass Samhain gnädig zu uns sein wird. Da haben wir Mabon, sowie Persephone und Demeter und dann natürlich auch Vertumnus. Sie ist Personifizierung des Herbstes.“ Hilda zeigte auf einige Bilder. „Dort haben wir dann noch Pomona, die Apfelgöttin – meine persönliche Favoritin.“

Die vielen Namen verwirrten Sabrina, dennoch begann sie zu lesen.

„Wenn ihr von Opfer sprecht, meint ihr aber keine Menschenopfer, oder?“

Zelda trat zu ihnen. „Sei nicht albern, Sabrina. Nein, heute Nacht natürlich nicht. Es geht hierbei um Gaben für den Herbst. Du kannst Hilda helfen, vier Apfelkuchen zu backen. Ambrose wird ein Männchen bauen, welches wir später in den Wald bringen und dort anzünden. Die Flammen werden die Natur und die Luft reinigen.“

Erleichtert seufzte Sabrina. Von Blut und Tod hatte sie die Nase voll. Das gab es in letzter Zeit, seit sie wusste, dass sie eine Hexe war, einfach zu viel.

ENDE