26. Oktober - Inu-Yasha
26. Oktober - Inu-Yasha
Hallo zusammen,
und weiter geht es mit dem 26. Oktober. Eine kleine Gesichte zu der Serie: Inu-Yasha.
Viel Spaß.
26. Oktober
Serie: Inu-Yasha
Wort: Frostmorgen
Nur langsam erwachte Sesshōmaru aus einem tiefen Schlaf. So gut wie jetzt schlief er schon lange nicht mehr. Was aber auch an dem Mann in seinem Bett lag. Ein Lächeln huschte über seine Züge, als er Inu-Yasha erblickte. Der Jüngere schlief noch.
Für einen Moment gönnte sich Sesshōmaru den Anblick. Die langen weißen Haare und diese kleinen spitzen Hundeohren. Immer wieder ertappte er sich dabei, dass er diese als süß bezeichnete.
„Ich werde weich“, murmelte er und erhob sich geschmeidig.
Er trat zum Fenster und warf einen Blick in den Garten. Es war nicht seine Art, im Dämonenschloss zu bleiben. Ihn zog es in die Ferne, aber sein Geliebter wollte gerne hierbleiben. Er mochte es in einem richtigen Bett zu schlafen und die Möglichkeit eines heißen Bades.
Versonnen lächelte Sesshōmaru, denn auch er hatte dies schätzen gelernt. Vor allem, wenn er nicht alleine war. Endlich hatte er erkannt, was ihm fehlte.
Die Bäume im Garten waren mit Frost überzogen, der Winter ließ sicher nicht mehr lange auf sich warten.
Es würde den Dämon nicht wundern, wenn es bald schneien würde. Ihn selber machte das Wetter wenig aus. Aber da noch Rin, seine kleine Ziehtochter. Wenn man bedachte, wer er war, war es verrückt, von einer Tochter zu sprechen – aber er liebte das Kind. Sie war für ihn und Inu-Yasha zu einer Tochter geworden.
„Warum bist du schon wach? Komm zurück ins Bett.“
Er hätte nicht überrascht sein sollen, dennoch zuckte Sesshōmaru zusammen. Lächelnd wandte er sich um und präsentierte Inu-Yasha seinen nackten Körper.
Das wenige Licht, welches durch das Fenster fiel, ließ Sesshōmarus Körper fast schon leuchten.
Goldgelbe Augen musterten ihn fast schon gierig. Es machte wenig Unterschied, wie lange sie schon zusammen waren, sie konnten kaum genug voneinander bekommen. Daher war es kein Wunder, dass Sesshōmaru den Frost vor dem Fenster links liegen ließ und zurück ins Bett glitt.
Da war er nun schon so alt und hatte so viel gesehen, aber Inu-Yasha überraschte ihn immer wieder.
„So ist es gut. Hier im Bett ist es viel kuscheliger.“ Dem hatte Sesshōmaru nichts entgegenzusetzen. „Und was wollen wir nun machen?“
Ein diabolisches Grinsen erschien auf den Zügen des Jüngeren. „Mir fällt da etwas ein.“
Damit wanderten dessen Hände über Sesshōmarus Leib und dieser schloss genießend die Augen. Oh ja, das war in der Tat gut.
ENDE