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29. Oktober - SAS Rogue Heroes

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29. Oktober - SAS Rogue Heroes

Hallo zusammen,

und weiter geht es mit dem 29. Oktober. Eine kleine Gesichte zu der Serie: SAS Rogue Heroes.

Viel Spaß.

29. Oktober

Serie: SAS Rogue Heroes

Wort: Tee

Lieutenant Colonel Robert Blair Mayne gähnte und tauchte weiter unter dem Sonnenschirm ab. Dabei sah er sich dennoch aufmerksam um.

„Du hättest schlafen sollen, die anderen kommen erst später wieder“, sagte Sergeant Pat Riley.

Wütend funkelte Paddy ihn an. Wie sollte er schlafen, wenn Eoin nicht dabei war?

Er knirschte mit den Zähnen und schien sich jeden Moment auf Riley stürzen zu wollen.

„Er ist mit Mike und Sterling zusammen. Das geht schon gut. Er kommt zurück“, fügte er hinzu.

Mit einem Satz war Paddy auf den Beinen und verschüttete etwas von dem Tee. Da Eoin nicht da war, trank er Tee. Ihm wäre Rum lieber, aber er musste nüchtern sein, wenn Eoin zurückkam.

„Halts Maul und sprich nicht darüber.“ Hasserfüllt funkelte er Riley an, der abwehrend die Hände hob.

Jeder hier wusste von ihrer Liebe und sie alle akzeptierten es. Sie alle wussten aber auch um die Gefahr Paddy Mayne. Dieser Mann war lebensmüde, wenn Eoin nicht da war.

„Schon gut.“ Damit wandte er sich und ging davon. Da gesellte er sich doch lieber zu Cooper.

Mit Mayne wollte er sich nicht anlegen, obwohl eine kleine Schlägerei sicher nett wäre.

Paddy sah ihm einfach nur nach und seufzte.

„Komm zurück“, murmelte er.

Die Zeit totzuschlagen und zu warten, war das Schlimmste, was Paddy je getan hatte. Er fluchte und trank Tee. An Schlafen war natürlich ohne Eoin nicht zu denken. Er hätte seinen Freund nie alleine gehen lassen dürfen. Das nächste Mal würde er Sterling schlagen.

Es dauerte noch fast 24 Stunden, bis der Trupp zurückkam. Kaum hatte Paddy das Signal erkannt, war er auf den Beinen und eilte ihnen entgegen. Der Rest der Soldaten ging ihm lieber aus dem Weg.

Erst als er Eoin erblickte, gestattete er sich ein Lächeln. Er spürte, wie sein Herz raste, wie die Angst von ihm abfiel. Eoin war schmutzig, aber am Leben.

Als sich ihre Blicke trafen, war da nichts anderes als Liebe. Paddy hörte nicht, was die anderen sagten, und es war ihm auch egal. Seine Gedanken galten nur Eoin. Dieser kletterte von dem Jeep und kam auf ihn zu.

Ohne ein Wort zu sagen, zerrte Paddy ihn an sich heran und schlang die Arme um den Jüngeren. Sollten alle denken, was sie wollten.

„Na endlich. Wird auch Zeit. Paddy war unausstehlich“, sagte Riley.

Maik Sadler wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. „Das verstehe ich gut. Eoin hat sich schon um ihn Sorgen gemacht.“ Er winkte Cooper herbei und zusammen verzogen sie sich ins Innere ihrer Basis.

„Ich habe nur Tee getrunken und nicht geschlafen“, murmelte Paddy. „Dann lass uns jetzt schlafen gehen. Du brauchst Ruhe,“ gab Eoin zurück.

Er küsste Paddy und zog ihn zu ihrem Zelt. Es war nicht gut, ohne Paddy auf Mission zu gehen.

ENDE